"Sugardaddy, Multimillionär, Fotomodell,, Mitglied des Hochadels, vernetzt in der Spitzenpolitik sucht charmante, weibliche Begleitung. Um das leidige Thema Geld anzusprechen, ich gebe in der Regel 5.000 bis 10.000 Euro pro Abend."
Sicherlich alles gelogen, aber immerhin wirst du auf solch einen Text zumindest eine Antwort bekommen.
"Sugardaddy, Beamter im gehobenen Dienst, sucht langfristige Sugarbeziehung mit junger Frau."
Das mag dann wahr sein, aber die Sugarbabes sind erst mal mit den Millionären beschäftigt.
MSD ist die Plattform der Märchenonkel. Aber die jungen Frauen wissen, das noch nicht.
Wenn du erst mal Angebote im 4 bis 5 stelligen Bereich bekommst, hälst du das für "üblich".
Die Ernüchterung kommt später.
Ja, die Damen kommen vermehrt aus den Ländern des Südens. Das ist mir auch aufgefallen.
Vermutlich kann man einer Hamburger Kaufmannstochter, deren Familie seit Generationen vernetzt ist, wesentlich schwieriger einen "Scheiß" erzählen, als einer jungen Frau, deren Familie erst vor geraumer Zeit eingewandert ist und in erster Linie Kontakt zu ihresgleichen hat.