Beiträge von Thomas

    Schon wieder? War doch erst Sat1 auf der Suche und eine Studentengruppe und noch ne Studentin.


    Sugardating lebt eben zu einem guten Teil von der Anonymität. Keiner weiß was, keiner kann irgendetwas beweisen.


    Erst vor kurzem trafen wir Onkel und Nichte. Hätten wir geglaubt, wenn er ihr nicht in einem

    Moment, als sie sich unbeobachtet fühlten, an den Arsch gefasst hätte.


    Sugardating und Kamera passen nicht so Recht zusammen.


    Escort ist da schon medial geeigneter.

    2) Madeira

    Schon besser, wesentlich besser. Sonnige 28 Grad empfangen uns. Da wir für das Forschungsprojekt ausgeruht und frisch sein wollten, flogen wir mit Lufthansa Business Class. Aus unerfindlichen Gründen ist das aber für Lufthansa ein Mittelstreckenflug. Also keine Liegesitze sondern Dreier-Bestuhlung und dazwischen bleibt ein Sitz frei. Die Business Class hätten wir uns sparen können.


    Das Hotel ist sensationell. 2019 eröffnet, sehr aufmerksamer Service. Infinity-Pool. Kann ich nur Empfehlen. Savoy Palace in Funchal. Der Zimmerpreis ist mehr als gerechtfertigt. (Auf Ibiza ca. das 3fache bezahlt und wesentlich schlechter. Dazu später mehr.)


    Die Altstadt von Funchal ist trotz Covid voller Leben, insbesondere viele junge Menschen. Der Universität dort sei Dank. Die Preise sehr moderat. (Billiger als Berlin).


    Landschaftlich ist Madeira beeindruckend. Der eigentlich immer sonnige Süden, der regnerische Norden, der die grüne Insel mit Wasser versorgt. Die höchsten Erhebungen sind mit über 1800 Metern auch über den Wolken (zumindest im Sommer). Im unwahrscheinlich Fall des schlechten Wetters, einfach in die Berge Madeiras und dort scheint die Sonne.

    Als Sugardaddy trägt man eine moralische Verantwortung. Das Sugarbabe muss lernen, dass es nicht nur Vergnügen gibt, sondern auch Arbeit, Arbeit, Arbeit.


    Um meinem Sugarbabe die Härten und Frustrationen des Wissenschaftlich Tätigen zu demonstrieren, durfte sie an einem

    Forschungsprojekt mitwirken.


    „Sind Uraubsinseln, wirklich so lustig?“ Dazu wurden drei Exemplare näher untersucht:


    1) Sylt. Die Insel der Reichen und Berühmten wird erstaunlicherweise von Berlin nur mit Easy Jet angeflogen. Dur Flughafen auf Sylt ist winzig, bestimmt einer der kleinsten Flughäfen auf der Welt, der von Linienmaschinen angeflogen wird. Wir trafen sogleich Prominenz, Ben Becker. Wir gewährten ihm ein kurzes Gespräch. Da er uns nicht nach Autogrammen fragte, wollten wir auch keines von ihm.


    Dann mit dem Taxi zur Sansibar. Ja, da muss man sich in eine Schlange einreihen und warten, bis man endlich für 15 Euro eine Currywurst bekommt.


    Sylt entschädigt aber durch seine Landschaftliche Schönheit. Große Naturschutzgebiete. Obwohl Juli, war es saukalt.


    Mit dem Taxi nach Westerland. An die Promenade und durch die Fußgängerzone. Dann zur zweiten Freßprominenz auf Sylt. Gosch. Wieder anstehen, wieder zünftige Preise.


    Und dann, und dann, ja und dann wussten wir eigentlich nicht mehr was wir machen sollen. Das blieb auch so. Zum Sonnen und Baden war es zu kalt. Weitere Prominenz versteckte sich wohl und sonst gab es nichts, was uns wirklich interessiert hätte. Ein Museum über das Wattenmeer? Ein Kurs über Teesorten? Vielleicht sollten wir im Sommer wieder kommen. Juli ist jedenfalls keine Garantie für einigermaßen warmes Wetter

    Eine Forschungsarbeit von Soziologie-Studenten hatten wir gerade in dem Forum. Ich habe mitgemacht und die Arbeit gelesen.


    Zu dem Thema gab ich auch schon Interviews.


    - Nie konnte ich etwas lesen, was mir zumindest ein kleines Licht der Erkenntnis gebracht hätte.


    - Trotz „wissenschaftlichen“ Arbeitens, wurden Sugardaddys stets als Menschen mit Defiziten dargestellt. Eine moralische Abwertung musste offensichtlich immer immanent sein.


    Ich mache nicht mehr bei dergleichen mit.


    Zudem halte ich einen Fragebogen für die methodisch falsche Herangehensweise. Wenn ich von einer Materie wenig Ahnung habe, stelle ich mit Sicherheit Fragen, die einfach nicht relevant sind.

    Offene Interviews wären wohl zielführender.

    Erfolgsfaktoren: Nett sein, zuverlässig, biete eine Basis mit der sie zu Recht kommt (finanziell), Entertainer sein (nicht immer dasselbe Programm), lass ihr Freiheiten.


    Fallstricke: Lebe nicht über deinen finanziellen Verhältnissen (fast alle SBs probieren mehr zu bekommen, hier konsequent eine Grenze ziehen), Eifersucht, sie in deine Beziehung drängen.


    Sie wird nur dich treffen, wenn du ihr alles bieten kannst, was sie braucht. Salopp gesagt, für 500 Euro im Monat kannst du kein monogames SB erwarten. Hast du nicht mehr, dann vergiss die Idee einfach.


    Ich war in alle meine Babes verliebt. Bei jeder war es anders.


    Bei meiner jetzigen hat es eine Gehaltserhöhung gegeben, weil ich sie zeitlich sehr in Anspruch nehme. Sonst bin ich bei derselben Summe geblieben.


    Und: Selbstreflexion kann nicht schaden. Wenn du nie eine lange Beziehung hattest oder jede deiner Ehen in einer Katastrophe endete, dann wird es auch mit einer langfristigen SB-Beziehung nicht klappen, weil du es nicht kannst. Niemand kann alles.

    Meine Beziehung hält schon über 1,5 Jahre. Das ist durchaus entspannend.


    Bin gerade auf dem Weg zum Flughafen. Bei ihr weiß ich sicher, dass


    a) Sie kommt auch.

    b) Es wird lustig.


    Klingt trivial, ist aber alles andere als das.

    Da ich auch in Berlin meinen Lebensmittelpunkt habe, kann ich bekräftigen, Berlin ist nicht nur arm, sondern auch anonym mit hoher Fluktation.


    Alles Faktoren, die Sugardating begünstigen.


    Zum anderen: Wahrlich beeindruckt wäre ich, sollte jemand seine Beiträge in Latein verfassen.


    Es gab schon mal eine Verbalakrobatin, Inspira. Die Älteren erinnern sich noch.😉


    Zitat

    „Die Suche nach einer verbindlichen, die Frau unterstützenden Beziehungsvariante, die geprägt von einem fairen Geben und Erhalten ist.“


    Der Stil ist schon ähnlich. Hoffen wir nicht der Werdegang.

    Versuche es doch rein pragmatisch. Treffe dich mit jedem Sugardaddy, der das will. Auch wenn er für dich überhaupt nicht Frage kommt. Bei den Gesprächen wirst du viel lernen. Vor allem, dass es „den Sugardaddy“ nicht gibt. Jeder hat andere Vorstellungen.


    So habe ich es am Anfang gemacht. Auch wenn mir die Dame unsympathisch war, aber in dieser Zeit habe ich viel erfahren. In manchen Dingen musste ich mein Weltbild korrigieren.


    Wenn es für dich eher unangenehm ist, Fremde zu treffen, ist Sugardating nicht optimal für dich.


    Es gibt keine Welt jenseits, in der liebe, alte Männer nur darauf warten, wem sie ihr Geld - ohne Gegenleistung - schenken können. Das ist was für youtube oder ein Vorabend-Magazin im TV.

    Versuche es und berichte uns. Meine Prognose habe ich ja schon dargestellt.


    Escort bedeutet „Begleiten“. Aber auch dort wird in der Regel Sex erwartet.

    Sweetchilli99 wird uns hoffentlich berichten, ob sie diesbezüglich erfolgreich war.


    Meine Prognose: Wir lesen in der Sache nichts mehr. Es ist zu unrealistisch ein SD dieser Art zu finden.

    Ich glaube am erfolgreichsten ist es, das Konzept zu ändern und auch Sex anbieten oder sich einen Job zu suchen.


    Die dritte Alternative, es zu lassen, wie es ist.


    Ein Verwandter von mir, inzwischen 40, hat noch nie wirklich gearbeitet, lebt von ALG2. Er war nur einmal im Ausland.


    Wenn er bei mir zu Besuch ist, sieht er sich gerne Urlaubsfotos an, badet im Whirlpool, isst Sachen, die er sich niemals leisten kann. Aber ist völlig neidlos. Das ist alles schön für ihn, aber wirklich haben will er es nicht. Vor allem nicht, wenn er dafür arbeiten müsste. Irgendwie bewundere ich ihn.


    Es sind alles nur Denkzwänge. Das sollte man/frau auch „bedenken“😉


    Auch dein Konzept existiert nur in deinem Kopf.

    Es gab mal eine Website „friendstorent.com“.

    Ich kannte den Betreiber. Das Konzept war Freunde für gute Gespräche, Theaterbesuche etc. zu mieten.


    Sex wurde explizit ausgeschlossen. Ich glaube, die Site existierte von 2009 bis 2017.


    Die Site lief nicht so schlecht, aber es war für den Betreiber unrentabel, da er damit kaum Geld verdienen konnte.


    Ich war auch Kunde. Da ich mich für Kunst interessiere und sonst niemand in meinem Freundeskreis, mietete ich mir Kunstgeschichtsstudenten-innen für die Besuche von Ausstellungen.


    Für Menschen mit speziellen Interessen eine gute Sache.


    Die Stundenlöhne lagen bei 10 bis 15 Euro.


    Was bezahlt wird liegt an Angebot und Nachfrage. Die Fähigkeit zu erlangen eine Kunstausstellung zu begleiten, mit Wissen und Anregungen zu beeindrucken, ist sicherlich weitaus schwieriger, als sich bumsen zu lassen.


    Wenn es die Site noch gäbe, würde ich sie auch nutzen. Aber mehr als 15 Euro die Stunde würde ich nicht ausgeben.


    Wahrscheinlich denken einige, wie ich.


    Geld lässt sich mit deinem Konzept verdienen. Viel Geld nicht.


    Die Menschen wollen Sex, Geld, gut aussehen, Prominent sein, Macht.


    Philosophische Gespräche führen, zusammen spazieren gehen oder kochen…. dafür gibt kaum jemand Geld aus.


    Menschen sind, wie sie sind.

    Wahrheiten existieren immer parallel. Eine Wahrheit ist nicht wahrer, als die andere.


    Nur die eine glauben wir, die andere nicht. Die eine wollen wir glauben, die andere nicht. Die eine haben wir schon so oft gehört, die andere noch nie.


    Meine persönliche Wahrheit ist:


    Wer meint sich Zuneigung nicht kaufen zu können, hat sich noch keine Mühe gegeben.


    Macht sich (fast) jedes SB am Anfang innerlich über den SD lustig, so folgt eine Phase des inneren Akzeptierens. Dann ist manches am SD liebenswert. Zuletzt der SD.