Ich suche nicht. Insofern fehlt mir die Praxis. Theoretisch sehe ich das so:
- Eine ganze Reihe von potentiellen Sugarbabes dürfte finanzielle Probleme haben. Kurzarbeit (Einzelhandel, körpernahe Dienstleistung, Gastronomie usw.). Zudem dürfte es für, beispielsweise Studentinnen, extrem schwer sein einen Minijob zu finden.
- Andererseits dürften auch einige SDs finanzielle Probleme haben und für manche stellt sich die Frage: Wozu? Du kannst mit dem SB nicht Essen gehen oder in das Theater....
- Viele Prostituierte haben keine Arbeitsmöglichkeit mehr und müssten auf Seiten, wie msd drängen.
Gemäß meiner Theorie müsste das Angebot steigen und die Nachfrage zurückgehen.
Vielleicht wird das alles aber von einer allgemeinen Depression und Angst überlagert. Ich habe das Kenia gesehen. Mit uns war Anfangs ein amerikanisches Pärchen, dann hatten wir das Camp für uns alleine. Der Tourismus ist nach Schätzung des Campleiters um ca. 80 Prozent zurück gegangen. Die Menschen haben Angst sich anzustecken, scheuen den Aufwand (Test, Quarantäne) oder halten es moralisch für nicht geboten zu Reisen. Vielleicht lässt sich das auf das Sugardating übertragen?
Ich persönlich sehe die Corona-Krise nicht als vorübergehende Erscheinung. Das wird ein Dauerzustand. Es ist ein Umbau der Gesellschaften, wie nach der Antike zum Beginn des Mittelalters. Nur wesentlich schneller.
nur bis die Kurve abflacht
nur bis der R-Wert sinkt
nur bis wir Intensivstationen entlasten
nur bis wir einen Impfstoff haben
nur bis wir die Mutationen in den Griff bekommen <- Du befindest dich hier
nur bis wir den Virus eliminiert haben
nur bis wir die Klimakrise
... usw...
Ich reise auch so viel, weil ich denke, dass Reisen in Zukunft kaum mehr möglich sein wird. Wie eben in der DDR.