Seeking hat denselben Zweck wie MSD, nur anders verpackt. Seltsamerweise darf man auf dieser Plattform die Worte 'Sugar Daddy' und 'Sugar Baby' (oder irgendetwas, das nach einer Transaktion klingt) nicht erwähnen, um den amerikanischen Gesetzen zu entsprechen. Die Eigentümer versuchen, sie als Dating-Website für reiche Männer und schöne Frauen zu vermarkten, aber letztendlich weiß jeder, worum es eigentlich geht.
Der Hauptunterschied besteht darin, dass MSD Marktführer im DACH-Raum ist, während Seeking Marktführer in der anglophonen Welt und den meisten anderen Ländern der Welt ist. Die Moderation bei Seeking ist viel strenger und es gibt weniger Fake-Accounts/Betrüger, das ist ein großer Pluspunkt. Es gibt auch kein Coinsystem, nur eine Abonnementgebühr und das war's.
Ich würde Seeking nicht empfehlen, wenn du aus Deutschland kommst, weil die Nutzerbasis viel kleiner ist als bei MSD (und ich glaube nicht, dass Frauen auf Seeking generell attraktiver sind als auf MSD -- zumindest nicht, wenn man sich auf Deutschland beschränkt und sowieso gibt es viele Überschneidungen). Natürlich kann man ausländische Frauen anschreiben und für ihr Flugticket bezahlen, aber das erscheint mir sehr anstrengend. Außerdem konkurriert man dann mit wohlhabenden Amerikanern und Arabern aus Dubai. Und wenn eine Frau bereit ist, zu einem Fremden aus dem Internet zu fliegen, dann ist sie wahrscheinlich schon eine abgebrühte Hure (excuse my language).
Ich habe zwar keine persönlichen Erfahrungen mit TravelGirls (ich habe mich nur ein bisschen umgesehen), aber das Konzept ist, dass man eine Frau zu einem Luxusurlaub einlädt. Je nach Frau beinhaltet dies wahrscheinlich auch TG / Geschenke. Also Sugar-Dating mit dem Schwerpunkt auf Reisen. Mir erscheint es sehr unangenehm und riskant, mit einer Frau, die man nicht kennt, in den Urlaub zu fahren. Wahrscheinlich auch eine Menge Vorschussbetrug.
Kurz gesagt: du verpasst nichts.