Ich denke man sollte zwei Dinge trennen:
"Die wirken so, als hätten sie in Wirklichkeit überhaupt kein Geld."
Das ist Unerfahrenheit. Diejenigen, die ihr Geld selbst verdienen, wirken eher ärmlich. Bestes Beispiel Steve Jobs, Gründer von Apple und einst einer der reichsten Männer der Welt. Da hätte ein Sugarbabe gesagt: „Der hat immer denselben Rollkragenpulli an, boah, ob der überhaupt das Essen bezahlen kann.“ Die Erben und Eingeheirateten kleiden sich eher prächtig.
Ich bin mir sicher, dass die Ethik auf männlicher Seite beim Sugardating abgenommen hat. Das sind Anpassungsprozesse. Bilderverkäufer, Vorkasse, Freischalten von Profilen, die nicht antworten, kommentarloses Blockieren, Ghosting, nicht zum Date erscheinen sind nicht mehr nur rein weibliche Verhaltensweisen. Im Laufe der Jahre ist das der Standard geworden.
Es ist eine interessante ethische Frage. Wenn mich jemand dauernd belügt, bin ich dann moralisch zur Wahrheit verpflichtet? Wenn ein Sugarbabe 500 Euro pro Date verlangt, muss ich sie als Mensch noch Ernst nehmen?