Beiträge von SilvioB

    [ich komme nochmals auf mein konkretes Beispiel zurück, welches ich oben genannt habe. Diese Woche hat die Dame auf insta den Kauf einer Rolex und später noch den Kauf eines brandneuen Mercedes gepostet.


    sie scheint also gut damit leben zu können.


    Das ist jetzt nur eine Dame, aber das deckt sich mit dem was ich auch sonst so mitbekomme.


    Da ist schon klar, dass sie lieber dort aktiv sind als im Sugardating

    Wie viele Follower auf Insta?

    Wenn die Charity-Partys die ich vorschlug, bereits zu viel Aufwand sind, wird das nichts.


    Das ist wie jemand, der eine Sprache lernen will und jemand beauftragt das beste Buch zu kaufen.

    Einen ähnlichen Gedanken hatte ich vorhin auch.


    Welche und wie viele Ressoucen ist er bereit, für das Rundum-sorglos-Paket einzusetzen? Vorselektierte Frauen, die seinen Vorstellungen entsprechen, ihn treffen würden und er nur noch zum Hörer greifen muss?

    Ließe er die Suche outsourcen und sich Mädels vorschlagen, würde ich davon ausgehen, dass hauptsächlich Betthaserl und Golddigger drauf ansprechen würden. So wie ich es verstanden habe, sind die nicht gewollt und müssten dann aussortiert werden. Auch mühsam.


    Gibt es Partnervermittler für sowas, die den Ruf haben, nur sehr vermögende Klienten anzunehmen? Die Sucharbeit würde sich sicherlich leichter gestalten, wenn die Vermögenssituation des Klienten glaubhaft dargelegt werden kann. Sonst könnte ja jeder kommen.

    Um meinen ursprünglichen Post zu präzisieren: es ging mir vor allem um zwei Punkte.


    1) habt ihr den Eindruck es hat weniger attraktive SBs auf MSD?

    2) Falls ja, was seht ihr als Hauptgründe dafür?

    Zu 1) ja


    Zu 2)

    - die sich zunehmend bemerkbar machende Demographie: der weibliche Nachwuchs fehlt

    - Überangebot an ungehobelten Männern, der die attraktiven Girls vergrault

    - aufgrund des Männerüberschusses immer weniger Anreize für die Frauen, sich anzustrengen, einen guten Eindruck zu machen (lustloser Profiltext, unvollständiger Steckbrief, unvorteilhafte Fotos, es melden sich schließlich auch so genug Männer)

    - Vermittlung eines falschen Bildes in der Werbung, so dass jede/r denkt, Sugardaddy/Sugarbabe sein zu können, ohne die entsprechende "Qualifikation" mitzubringen

    - Hübsche Frauen bekommen sehr großzügige Angebote von High Value Men auf Insta, oder gutes Geld von Brands für Influencing, oder auf OF von einer großen Masse von chancenlosen horny men Kleingeld, das sich zusammenläppert

    ...es ist eine ehrliche, verrückte Anfrage.
    Aber sie stimmt.

    Ergebniss bis jetzt: 0,0

    Kann er seinen Lifestyle vorzeigen?

    Wie ist der Suchradius? Deutschlandweit, lokal begrenzt?

    Sponsert er bei größeren Entfernungen die Anreise, etc.?

    Wie soll der Erstkontakt verlaufen? Telefonat, Kennenlerndate, ...?


    Soll für ihn gesucht und angeschrieben werden, oder gehts rein um die Nennung von Kontaktinfos?

    Das hier zitierte Statement hat meiner Meinung nach jedoch durchaus einen wahren Kern. Ich habe auch den Eindruck, dass Insta, OF und derartige Plattformen gerade den Frauen mit weit überdurchschnittlicher Attraktivität viel höhere Einnahmequellen eröffnen als das Sugardating. Dementsprechend hat nach meiner Einschätzung die Attraktivität der Damen auf MSD deutlich abgenommen. Die “Models” machen andersweitig einfacher mehr Geld.

    Nicht nur das. Die Ladies mit ansprechendem Insta-Profil haben eine globale Präsenz und ihnen steht für Sugardating die ganze Welt offen, wenn sie dies wollen. Als Mann hast du heutzutage weltweite Konkurrenz.

    Sicher ist nur der Tod, aber wer will so einen Aufwand machen? Abphotographieren sieht immer schlecht aus und hat Streifen etc. Das ist nicht das selbe. Und so IT Nerds sind Sugardaddys nicht, sonst hätten Sie nicht die finanzielle Mitteln .

    Darum zahlen sie auch kein Geld für so eine App. Weil sie die finanziellen Mittel für ein richtiges Babe haben.

    Allerdings frage ich mich, ob der Aufwand in einer vernünftigen Relation zum Ertrag steht. Diese Seiten werden fast ausnahmslos nur bei Abschluss eines Abos sinnvoll nutzbar sein. Hinzu dürfte kommen, dass die Altersklasse, in denen ein SB häufig gesucht wird, seltener auf klassischen Partnerportalen zu finden ist. Ich würde für meine Suche diese kostenpflichtigen Angebote nicht in Betracht ziehen.

    Multimillionär werden und für sich suchen lassen klingt immer attraktiver.

    Du willst damit sagen, das Drachenbaby Nummer 3 ...

    Was ich geschrieben habe, war keinerlei Aussage über dragonbaby3. Vor allem nicht in der Formulierung deines letzten Beitrags.


    Ich habe lediglich meine Meinung geäußert, was in der Medienlandschaft maßgeblich mitbestimmt, was und wie veröffentlicht wird und das deiner Forderung nach ausgewogener Berichterstattung gegenübergestellt.

    und warum nicht gleich hier? Unter seriösem Journalismus verstehe ich etwas anderes. Es gab bereits zahlreiche solche Artikel. Wenn eure Gilde das mal wirklich seriös machen möchte, müsstest ihr eben mal auf eine ausgewogene Berichterstattung Wert legen. Da sind eben nicht die SDs nur die Bösen und die SBs die armen jungen Mädchen die ausgenutzt werden. Sugardating hat viele Facetten

    Geschrieben wird, was gesponsert wird oder Klicks und Reichweite (= Einnahmen) bringt. Wes Brot du isst, des Lied du singst.

    Ob das in den AGBs ausgeschlossen wird oder nicht, spielt dann auch kaum eine Rolle. Du "verarbeitest" persönliche Daten (z.B. das Profilbild), die dir rechtlich nicht gehören. MSD wird das nicht gutheißen, vom Datenschutz gar nicht zu reden.

    Nutzungsbedingungen von MSD: https://www.mysugardaddy.de/nutzerinformationen


    6.3.2 untersagt die kommerzielle Nutzung der Inhalte

    6.3.3 untersagt das systematische Auslesen, Kopieren, Exportieren zur Nutzung außerhalb des Dienstes

    Setz' das mal in Relation zu den Studentinnen, Azubis, Geringverdienern in München.


    .. dann kommt man eben schnell darauf, dass nicht für jede ein Millionär bereit steht.

    Wie viele davon gibt es, sind davon wiederung an Sugardating interessiert und davon wiederum hot genug für einen Millionär?

    Kommt das Thema sehr früh zur Sprache, ganz einfach charmant formulieren, dass das Babe sich entweder für einen Vorschlag vom SD entscheiden darf, oder für den Zeitpunkt, wann das Thema Budget besprochen wird. Aber sie kann nicht beides gleichzeitig haben.


    Wenn sie einen Vorschlag will, bestimmt der SD den Zeitpunkt. Normalerweise nach einem näheren Eindruck. Das Babe hat es also in der Hand, einen guten Eindruck von sich zu machen und die Sache damit zu beschleunigen.


    Ist es ihr wichtig, das Thema sofort zu klären, hat das Babe es in der Hand, ihre Vorstellungen zu kommunizieren. Dann entscheidet der SD, ob er das Budget dafür hat, oder nicht.


    Anderenfalls das Gespräch beenden.

    Natürlich ist es komplex, es sei denn, die Sterne stehen gerade günstig und es interagieren zufällig gerade genau die zwei, bei denen es einfach passen soll.


    Bei einer Bewerbung hast du zu Beginn nur den Lebenslauf und eine schwamminge Stellenbeschreibung vom Arbeitgeber. Wie soll man sich da bitte vorab auf die endgültigen Bedingungen einigen?


    Lebensläufe und Stellenbeschreibungen sind heutzutage nahezu wertlos. Überall herrschen tolle Karrierremöglichkeiten und jeder ist ein Top-Performer.


    Und jeder möchte von der Gegenpartei idealerweise, dass diese zuerst und möglichst früh ihre eigenen Karten aufdeckt.


    Das x-te Telefonat mit dem Recruiter, das Telefoninterview mit HR, das erste Gespräch mit der Fachabteilung, immer wieder die gleichen Fragen tut man sich nur an, um entweder den Markt zu sondieren, wenn es keinen großen Aufwand bedeutet, oder man ganz dringend etwas finden muss. Entsprechend zäh läuft es dann eben. Man ist ja von beiden Seiten oft auch nicht das einzige Eisen im Feuer.


    Für das Angebot in der Ferne muss es schon im Vorfeld ganz klare Indizien geben, dass ein ordentlicher Sprung drin sein wird, bzw. man einen Top-Performer bekommt, bevor man ins Vorstellungsgespräch geht. Aber wenn man merkt es passt, geht es plötzlich ganz einfach.


    Ob es jetzt um Sugardating oder andere transaktionale Beziehungen geht, die Prinzipien ähneln sich.