Beiträge von KeepSmiling

    Ich habe viele SBs getroffen – bei Kennenlerndates ebenso wie dort, wo sich tatsächlich eine Beziehung daraus entwickelte. Doch nie hat eine von derartigen Tests berichtet. Nicht ein einziges Mal. 🤷‍♂️

    Wie jeder Mensch, an jedem Ort dieser Welt, ist auch uns derselbe Zeitraum zugemessen: vierundzwanzig Stunden, nicht mehr, nicht weniger. Und wir füllen ihn mit dem, was Gewicht hat in unserem Inneren. Für alles andere bleibt kein Raum.


    Zeit ist keine Frage des Kalenders, sondern der Bedeutung. Wo kein Cursor blinkt, wo kein Chat entsteht, dort fehlt nicht die Minute, sondern der Wille. Es ist nicht Abwesenheit von Zeit – es ist Abwesenheit von Interesse.

    Ich bevorzuge die Double-Shit-Tests – doppelte Scheiße, doppelt so aussagekräftig.

    Ein einzelnes Anzeichen lässt sich immer noch erklären, entschuldigen, schönreden. Der Double-Shit-Test hingegen nicht.


    Beispiele:

    Ich schreibe mit ihr, der Austausch fließt, und dann – Stille. Keine Antwort mehr. Durchgefallen.

    Ich plane ein erstes Date, Zeit und Ort stehen, und sie erscheint nicht. Durchgefallen.


    Nicht aus Groll, nicht aus Drama, sondern aus Klarheit.

    Die Double-Shit-Tests sind unbarmherzig, aber effizient. Sie trennen nicht Menschen von Menschen, sondern Erwartungen von Illusionen. Wer zeigt, dass es nicht reicht, braucht keine weitere Gelegenheit, um verstanden zu werden.

    2025 war dem nicht so. Nach einem handfesten Krach in der Familie, verkündete ich Weihnachten nicht mit ihnen Feiern zu wollen.


    Das Weihnachten mit SB war kurzfristig geplant, eine kleine Reise mit dem PKW.


    Die Tage waren nicht sooo weihnachtlich. Auch, weil wir weder Baum noch Deko mitgenommen hatten, aber schöner als das ewig gleiche.

    Es kommt auch darauf an, wie viel sie dir bedeutet.

    Manchmal ist es klüger, nicht abzuwarten, bis etwas eingefordert wird, sondern selbst den Schritt nach vorn zu machen: die Initiative zu ergreifen, einen klaren Festbetrag anzubieten, aus eigener Einsicht und nicht aus Druck heraus. Denn es kann geschehen, dass sie eines Tages vor dir steht und sagt, sie sei müde geworden — müde davon, sich immer wieder über MSD-Kontakte zu definieren, müde von der Austauschbarkeit, die darin liegt.

    Bei 400 Euro pro Date ist das ein Schnäppchen.


    Ich habe auch 25 Euro pro Stunde geboten. 3 Stunden pro Woche.


    Sie muss hinfahren, zurück fahren, sollte sie nicht staatliche Leistungen nebenbei bekommen, sich Kranken versichern, für Feiertage/Urlaub vorsorgen, an die Rente denken... hat nicht permanent Aufträge.


    Da bleibt nicht viel.

    Zwanzigmal dreitausend Euro – und dazu noch zweitausend für Restaurants, Reisen, dies und das. Am Ende stehen hunderttausend im Monat.

    Das kann einen töten. Selbst mit drei Yachten vor der Tür.


    Der Angestellte klatscht diese dreitausend schon einmal auf den Tisch, fast beiläufig.

    Der Unternehmer hingegen zögert. Er weiß, was Geld bedeutet, wenn es nicht nur ausgegeben, sondern erwirtschaftet werden muss.

    Wenn Minus 3000 Euro/Monat dein Vermögen verkleinern oder eine existenzielle Gefahr dar stellen dann hast du halt einfach kein Vermögen! ;(:saint:

    Bei zwanzig Sugarbabes stellt sich die Rechnung plötzlich anders dar. Eine lebt im Haus auf Madeira, eine in Hamburg, eine in Miami, dazu einige auf dem Schiff, und zwischendurch noch ein paar, die wie Randnotizen auftauchen und doch ihren Platz beanspruchen. Jede für sich kaum der Rede wert, zusammen jedoch ein still wachsendes Gewicht.


    Es sind nicht die einzelnen Gesten, nicht die einzelnen Beträge, sondern ihre Gleichzeitigkeit, die ins Gewicht fällt. Was hier wie Großzügigkeit aussieht, wird dort zur Struktur, zur Gewohnheit, zur fortlaufenden Verpflichtung. Und irgendwann merkt man: Es ist nicht der Luxus, der teuer ist, sondern die Vielzahl.

    Bei 1000EUR bin ich als Lohnarbeiter eben raus... aber wenn ich 20 Millionen hätte... wäre das für mich auch kein Problem...

    Eher ist es umgekehrt.


    Als Lohnarbeiter kann man sich erlauben, einmal tausend Euro zu verprassen, ohne dass gleich das Fundament ins Wanken gerät. Doch wer einen Betrieb mit 250 Angestellten führt, für den bekommt jede Zahl ein anderes Gewicht. Gibt man jedem von ihnen monatlich nur tausend Euro zu viel, summiert sich das auf drei Millionen im Jahr – und in nicht einmal sieben Jahren sind zwanzig Millionen schlicht verschwunden.


    Wer Verantwortung für Angestellte trägt, denkt zwangsläufig in Preisen, in Relationen, in Marktlagen. Großzügigkeit wird zur Rechenaufgabe, Nachlässigkeit zur existenziellen Gefahr.


    Es wäre, als zahlte ein Student 2,99 Euro für eine Currywurst und derselbe Mensch als Festangestellter plötzlich 29,90 Euro für das gleiche Gericht. So funktioniert es nicht. Auch wenn die 29,90 Euro dem Angestellten vermeintlich weniger „wehtun“ als die 2,99 Euro dem Studenten – der Wert der Dinge ändert sich nicht, nur der Blick darauf.

    Darum nutze ich keinen ÖPNV. Mich für ein paar Euro fahren zu lassen finde ich überheblich und asozial.


    Selbst fahren ist für mich Ausdruck von Selbstfürsorge .....😉


    Ich hoffe du gehst nie in ein Restaurant, kochst immer selbst, nähst deine Kleidung und verbrennst selbstreflektiert deinen Müll.


    Allerdings dürfte es bei dir streng riechen. Dein Geschäft stets im Garten verrichtend. Das wäre doch der Gipfel der Arroganz Menschen für ein paar Euro deinen Stuhlgang entsorgen zu lassen.



    Ich buchte eine Raumpflegerin immer über eine Agentur und wenn sie gut war, warb ich sie ab. Das hat den Vorteil einer erheblichen Vorauswahl durch die Agentur und du kannst jederzeit den Wunsch äußern, jemand anders möge doch das nächste mal kommen.


    Derzeit sind die Stundenlöhne in meiner Region bei ca. 29 Euro. (Sehr identisch). Darin enthalten, Versicherung, Sozialversicherung für die Putzkraft, Steuern usw.


    Wie viele Stunden pro Woche habt ihr eine Putzhilfe und was ist zu tun: Haus, Wohnung, auch Bügeln, Gartenpflege usw.

    Willkommen im Forum. Ich wünsche dir viel Erfolg. Aber Networking ist meist nicht die primäre Tugend von jungen Frauen. Darum wird die Welt auch von alten Männern beherrscht.😉

    Nun, sie ist schlicht zu alt geworden und hat deshalb aufgehört.

    Meine Raumpflegerin möchte mich nicht mehr besuchen, nicht mehr für Schönheit und Glanz meiner Räume sorgen. Ein leiser Abschied, unspektakulär, aber endgültig. Und so ist es an der Zeit, nach etwas Neuem Ausschau zu halten.


    Damit stellt sich mir eine Frage, die ich gern an euch weiterreichen möchte: Nach welchen Kriterien wählt ihr eigentlich eure Raumpflegerin aus?


    Geht es in erster Linie um den Preis?

    Darum, dass schnell, gründlich und effizient geputzt wird?

    Oder spielt mehr hinein – ein gewisses Charisma vielleicht, eine Art Präsenz, die den Raum nicht nur reinigt, sondern belebt? Darf sie unterhalten, lachen, eine kleine Geschichte dalassen zwischen Staubtuch und Staubsauger? Muss sie etwas Besonderes mitbringen, etwas, an das man vorher nie gedacht hat, das sich aber später als unerwarteter Luxus erweist?


    Ich frage bewusst offen, fast suchend. Eher als Brainstorming denn als konkrete Ausschreibung.


    Meine letzte Raumpflegerin sprach kein Deutsch, nur Englisch. Sie kam aus der Karibik und brachte diesen schwer zu beschreibenden, leichten karibischen Charme mit: eine Selbstverständlichkeit im Lachen, eine Gelassenheit im Tun. Sie lachte über alles Mögliche, führte mit dem Staubsauger gelegentlich ein kleines Tänzchen auf – und ja, ich mochte das sehr. Neben ihren handwerklichen Qualitäten brachte sie etwas mit, das man in keiner Stellenanzeige formulieren kann: eine Art heitere Gegenwart, die den Alltag für einen Moment weniger ernst machte.


    Und genau das bringt mich zurück zur Frage:

    Wie ist das bei euch?

    Was darf, was soll, was muss eine Raumpflegerin mitbringen?

    Ist sie Dienstleisterin – oder für ein paar Stunden Teil des eigenen Kosmos?


    Ich bin gespannt auf eure Gedanken.