Beiträge von Artan

    ... beide hätten mich als Blumenmörder bezeichnet ...

    Frutarierinnen vermutlich ...

    Ehrlich gesagt: Alle von Dir genannten Problemfälle (Geistesschwäche, fester Freund, wohnt bei den Eltern) sind für mich ziemliche Ausschlußgründe.

    Demnach wäre der "Schnittblumentest" sehr geeignet zum sortieren. :)

    Allerdings hat sich bei mir noch keine über Blumen beschwert, vielleicht habe ich da im Vorfeld gut aussortiert.

    ... mit zwei Ausnahmen, wo das aber jeweils auch 500-600 Euro waren (statt TG).

    Da wart Ihr aber offenbar auch schon im vorausgegangenen Chat recht klar, wohin es gleich zu Anfang gehen sollte.

    Mir ging es tatsächlich nur um's 1. Treffen ohne Weiterungen, und da bin ich – SD hin oder her – konservativ: Alles über einen unprätentiösen Strauß hinaus ist für mich unpassend, aber ganz ohne was in der Hand ... auch nicht schön.

    Nach einer Handvoll Dates, habe ich heute zum ersten Mal einen tollen Strauß mit roten Rosen bekommen und bin immernoch aus dem Häuschen 💐 natürlich ist es kein Muss, aber aus Sicht der Frau kann ich nur sagen es ist so eine schöne und nette Geste 👍🏻

    Zum 1. Date mit dem Sd?

    Wäre mir ein wenig "too much" für den Anfang, ein Strauß rote Rosen ist aus meiner Sicht die Endstufe in Sachen Blumen, was soll danach noch kommen?

    Auch wenn Lilith nur einmal in der Bibel erwähnt wird, in der Talmud steht was anderes.


    Aber ob Sisyphus in der Gr. Mythologie (sogar ohne googlen 🙃), Adam und Eva in der Bibel, Lilith in der Talmud (wo auch Adam erwähnt wird), oder Schneewittchen in Grimms Märchen... Es sind alles Geschichten.

    (Aber an Schneewittchen glaube ich, ich war letzte Woche sogar in ihr Schloss 😎)

    Ich will Dir Dein Märchen-Idol ja gar nicht nehmen. ;-)


    Aber denk daran, daß die Lilith vor ihrer Instrumentalisierung durch Feminist*innen einfach ein ziemlich fieser kindermordender Dämon war ...:evil:


    (jetzt habe ich doch tatsächlich zum allerersten Mal gedschändert 8|)

    Wenn du wirklich alle 'allzu groben Unsinn' hier im Forum kommentieren möchtest, hast du dir selber aber wirklich eine Sisyphus Arbeit auferlegt. 🤣

    (Gab's den denn überhaupt...?🤔)


    Viel Spaß! 😌

    Stimmt, und in den meisten Fällen merkt man es wahrscheinlich gar nicht. :-(


    Aber wenn in einer doch recht bekannten und kulturell nicht ganz nebensächlichen Geschichte plötzlich neue Figuren auftauchen, von denen ich noch nie gehört habe, werde ich schon mal neugierig.


    Ideologien neigen zu Erfindung von Narrativen (da die Realität zu ihrer Begründung nie ausreicht), und die verbreiten sich dann leider von alleine. Auch ich bin schon auf solche unkritisch nacherzählten Geschichten reingefallen.


    (Sisyphos zu googeln, überlaß ich jetzt einfach mal Dir ... ;-))

    Stimmt, du bist nicht ganz Bibelfest.


    Eva wurde aus Adams Rippe geformt weil der armer Häscher nicht zurecht kam mit Lilith -die wirklich die erste Frau war- und ihm ebenbürtig. Sie konnte ihm nicht mehr ertragen und ist abgehauen. Erst als er dann bei Gott rumgejammert hat, würde Eva für ihm erschaffen.

    (Und ich vermute mal dass ich eher von Lilith abstamme 🙃)

    Ist zwar alles schon etwas älter und etwas off-topic, aber allzu groben Unsinn kann man nicht einfach stehen lassen.


    Von alldem steht nämlich in der Bibel: Nichts!

    Die Lilith ist eine mythische Figur aus z. T. vorbiblischer Zeit, die genau einmal im AT erwähnt wird (lediglich als Name und ohne jegliche "Hintergrundgeschichte", insb. ohne Zusammenhang mit Adam) und die später verschiedentlich in Dichtung und Literatur in unterschiedlicher Form rezipiert wurde.

    Bis sie schließlich (in den 70er Jahren!) der Feminismus für sich entdeckt und passend interpretiert hat, als Beispiel für eine angebliche frühe Rebellin gegen das "Patriarchat".


    Und "bibelfest" ist hier ziemlich sicher niemand, ich auch nicht.

    ...
    Was die Optik angeht, hast Du recht, aber ich arbeite daran, eher besser auszusehen als schlechter, ist manchmal nur das Alter als Zahl was etwas Abstand schafft. Und meiner Erfahrung nach kann man auch mit Bauchansatz viel durch stilcolle Kleidung kompensieren, aber das ist dann ein neuer Thread.

    Gibt es diesen Thread schon?

    Der Bedarf dürfte riesig sein, auf jeden Fall bei mir ... ;)

    Dazu muss man beileibe nicht wild konstruieren. Als Beispiel sei eine Empfängerin von Sozialleistungen mit Kindern genannt, die ihre Ausgaben nicht unter Kontrolle hat und bereits Mitte des Monats pleite ist. Oder aber zur Finanzierung einer Sucht. Oder man selber oder der Partner hat sich mangels Kreditwürdigkeit Geld von den falschen Leuten geliehen, die es sehr gerne zurück haben möchten.

    Naja, im ersten Fall geballter Lebensuntauglichkeit würde noch immer weder sie noch ihre Kinder verhungern, es sei denn sie versteckt sich erfolgreich vor sämtlichen privaten wie öffentlichen Hilfsangeboten der Republik.

    Im Fall Drogen hilft Geld nicht wirklich, da braucht es andere Hilfe.

    Im dritten Fall wiederum habe ich Zweifel, das eine Sugar-Beziehung die Herren vom Inkasso schnell genug zufrieden stellen würde.

    Aber hier wird es jetzt arg akademisch, und ja, subjektiv werden in der Tat alle Drei die Situation m.o.w. als "Überlebensfrage" empfinden.


    Was mich direkt zur moralischen Frage bringt, wie ich auf die Feststellung einer solchen Notlage reagieren würde.

    Mein erster Reflex wäre Rückzug, um eben eine Notlage nicht auszunutzen (natürlich auch, um in solchen Wahnsinn nicht hineingezogen zu werden, aber darum geht es hier nicht).

    Allerdings ist ihr damit ja auch nicht geholfen.

    Der königliche Weg wäre natürlich, sie ohne Gegenleistung zu unterstützen. Aber wäre ich dazu bereit, zumal es sich im Zweifel immer um ein Faß ohne Boden handelt?

    Also doch Beziehung aufnehmen bzw. halten, um wenigstens eine Win-Win-Situation zu bekommen?

    Natürlich werden es fast ausnahmslos finanzielle Gründe sein. Allerdings ist es ein extremer Unterschied, ob das jemand macht, weil er sich in einer aussichtlosen Lage sieht und Geld zum nackten Überleben benötigt, oder ob die Ausgaben eines Schuh- oder Handtaschenticks das monatliche Einkommen aus einem halbwegs gut bezahlten Job übersteigen.

    Aussichtslose Lage? Nacktes Überleben? Und dann lösbar mit Geld?

    So einen Fall müßte man für deutsche Verhältnisse aber schon ziemlich wild konstruieren, oder?