Beiträge von SingleMalt71

    Ich bin nicht negativ, nur realistisch. 😉

    Das ist mir jetzt doch zu pauschal.


    Wenn es sich um Sugardating im engsten Sinne handelt, d.h. 1 Babe hat einen Daddy, fehlt es mir an der Gewerblichkeit im Sinne eines dauerhaften, werbenden Angebots, dass sich an einen größeren Kreis richtet ( genau wie in der Ehe 😉).


    In dem Fall sehe ich es schon als Beziehungsform, aber eben eine Beziehung mit einer klaren transaktionalen Komponente.

    Vermutlich hast Du in einem Teil Deiner Punkte recht. Aber es klingt so verbissen und negativ. Und ich bin mit Deiner Schwarz/Weiß-Malerei was das Online-Dating für junge und ältere Männer angeht nicht einverstanden.

    Vielleicht liegt es an unterschiedlichen Zielgruppen. Wenn ich herausgeputzte, pardon gestylte (Mode)-Püppchen suche, die sich selbst in 10 verschiedenen Outfits von Berg bis Strand, Tennis und Golf präsentieren, dann wird es vermutlich sehr sehr schwer, wenn der Mann sich nicht ähnlich präsentieren kann.
    Wenn ich aber, die bewusst ungeschminkte Studentin, mit (nicht Topmarken) Jeans und allerwelts Sneaker suche, die „vom Land“, mit Mittelklasse-Hintergund und wenig Geld fürs Studium suche, dann wird es sicher schon einfacher sein.

    Ich polarisiere an der Stelle mal bewusst.

    Ich habe mich schon immer eher zu letzteren, hingezogen gefühlt, wenn sie eine gewisse Persönlichkeit und Intellekt mitbringen. Darunter gibt es echte Schönheiten. Das letzte beziehe ich bewusst nicht nur auf das Aussehen.

    Trotzdem bleibt es auch da die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mich dabei schlecht oder benachteiligt zu fühlen, weil ich nicht der Insta-Adonis bin und nie war, würde mir nicht einfallen.

    Ich denke, die Wahrheit liegt in der Mitte. Die wenigsten von uns suchen den Instagramlifestyle (wenn es den real wirklich gibt).


    Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Alter nicht attraktiver macht (auch George C. sah früher besser aus). Die Ursachen liegen mal wieder in der Steinzeit, aber bevor mir aus einer bestimmten ideologischen Ecke wieder Misogynie vorgeworfen wird, vertiefe ich das nicht weiter (es hat was mit Arterhaltung, Zeugung und Aufzucht des Nachwuchses zu tun 😉).


    Insofern bleibt uns nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren und mit anderen Dingen zu punkten. Hier steht, wir reden hier ja zu 99% über eine Plattform namens Mysugardaddy, an erster Stelle sicherlich ein materieller Ausgleich. Das ist in allen Fällen so.


    Hinzu kommen Dinge wie Verlässlichkeit, Respekt,Reife, das berühmte Mentoring oder auch einfach nur Sympathie...


    Eine Frau, die nur am Geld interessiert ist, reizt mich nicht (auch wenn die Fraktion Für1000Europrodatebekommstdujede das anders sieht).


    Die Realität jedoch so weit zu leugnen, dass ich jeden als Freier beschimpfe, der nur ein Jota von meiner eigenen, engstirnigen Definition abweicht und die Transaktionalität einer Sugarbeziehung fast schon in Abrede zu stellen, erscheint mir wirklich bedenklich.

    Wo bitte steht, dass ich Unverbindlichkeit suche ?

    Immer wenn du sowas schreibst, merke ich wie weit wir auseinander liegen.


    wir interpretieren alternative Beziehungsform komplett anders.


    Aber gut das ist ja nicht schlimm, es muss jeder nur das finden was er sucht und die richtige gegenüber.

    Ich weiß durchaus, dass Du der Godfather of Sugardating bist und jede noch so kleine Abweichung von Deiner, wie eine Monstranz dogmatisch vor Dir hergetragene Meinung, zur ewigen Verdammnis in der Rotlichthölle führt.


    Egal was ich schreibe, ich kenne Deine Antwort darauf schon, weil es immer das gleiche ist. Versuche Dich doch mal konstruktiv an einer Diskussion zu beteiligen.

    Ein wenig Kreide hast Du ja schon gefressen, wie der ,ebenfalls mittlerweile öfter wiederkehrende letzte Satz zeigt.


    Aber was genau hat Dich eigentlich jetzt schon wieder gestört, es ging um archetypische Verhaltensmuster aufgrund evolutionär angelegter genetischer Programmierungen ?

    Genau so ist es... Hab mir schon überlegt, in mein Profil auch sowas reinzumachen, Aber ich habe die Befürchtung, dass ich vielleicht direkt gesperrt werde? Sugar ist ja eigentlich auf Tinder nicht erlaubt. Ansonsten wär das natürlich die ideale Plattform, wenn man es ganz offen bewerben dürfte. Was für "Hinweise" kennst Du so? Ausser diesem kleinen Geldschein-Emoji, das sieht man ab und zu.^^

    Glaube mir, das stört die nicht. Vielleicht nicht ausschreiben, aber:


    🍬🍭🧓


    wird zum Beispiel toleriert und meistens verstanden.

    Ich halte das eher für ein mediales Phänomen. Solche Konstellationen hat es zu allen Zeiten gegeben. Es gab stets die Krankenschwester, die sich nach dem Chefarzt umsah, ebenso wie die Medizinstudentin, die insgeheim einen Kommilitonen aus wohlhabender Ärztefamilie suchte. All das ist nichts Neues; es war immer schon Teil menschlicher Sehnsüchte und Strategien – und ist es bis heute geblieben.


    Was sich jedoch verändert hat, ist die Bühne, auf der diese Wünsche ausgelebt werden. Durch das Internet findet heute jeder seine eigene Blase, in der er auf Gleichgesinnte trifft. Ganz gleich, wie exzentrisch, wie ungewöhnlich oder wie speziell die eigenen Vorstellungen sein mögen – irgendwo wartet jemand, der genau in dieses Raster passt. Was früher kaum möglich war, ist nun mit wenigen Klicks erreichbar. Deshalb glaube ich nicht, dass sich das Wesen der Dinge grundlegend gewandelt hat.


    Auffälliger erscheint mir etwas anderes: die verbreitete Müdigkeit gegenüber jeder Form von Anstrengung in Beziehungen. Ob unter Gleichaltrigen oder zwischen Jüngeren und Älteren, zwischen Frauen und Männern – ganz gleich in welcher Konstellation: Sich ernsthaft zu bemühen gilt kaum noch als erstrebenswert. Die schier endlose Auswahl, die Apps wie Tinder und ähnliche Plattformen versprechen, verführt dazu, beim kleinsten Zweifel einfach weiterzuziehen und den nächsten Namen, das nächste Gesicht, die nächste Möglichkeit aufzurufen.

    Da bin ich zu 200% Deiner Meinung.


    Weibliche Hypergamie, also sich bei der Partnerwahl nach oben bezüglich Alter, Einkommen, sozialem Status..., zu orientieren ist Teil unserer genetischen "Programmierung" der Arterhaltung.


    Das Internet sorgt dafür, dass es leichter ist, das passende Pendant zu finden.


    Dies aber, wie in den Eingangs zitierten Artikel auf den Altersunterschied, der beim Sugardating gewünscht ist, zu verallgemeinern, halte ich für Wunschdenken.


    Auf Apps wie Tinder oder Bumble matchen mich eigentlich nur junge Frauen, die in ihrem Profil eindeutige Hinweise auf Sugardating haben. Frauen über 40 hingegen sehr viele. Allerdings verstehen diese in der Regel beim Dating überhaupt keinen Spaß, der feste Partner für den nächsten Lebensabschnitt muss so schnell wie möglich her.


    Da mir das derzeit zu anstrengend ist, bin ich hier.


    Es ist nicht unbedingt (nur) die ansprechende Optik einer jüngeren Partnerin ( wobei das natürlich auch sehr angenehm ist), es ist das lockere Mindset.

    Ich kann nach 3-5 Jahren auf der Seite keine Flaute erkennen. Ich sehe täglich neue tolle Profile (davon sicher die üblichen Fakes dabei) in München, Berlin, Zürich und vor allem Wien/Salzburg. Nur leider alles nicht meine Städte.


    Selbst meine Region (80km Radius um Würzburg) hat sich in den letzten 1,5 Jahren positiv entwickelt.

    Tolle Profile sehe ich auch jede Menge, die Frage ist, was bleibt, wenn es konkret an ein Kennenlerndate geht.

    Gute Analyse 👍

    Wie steht ihr zu der Idee eines gemütlichen Treffens ohne konkretes Ziel. Sich kennen lernen, vielleicht ergeben sich Gemeinsamkeiten oder auch nicht. Anekdoten aus dem Sugardasein erzählen.


    Man könnte sich in meinem Haus in Berlin treffen. Etwas kochen. Wer von weit anreist kann auch übernachten 2 Gästezimmer vorhanden (bei größerem Andrang schlafe ich auch im Wohnzimmer auf der Coach, dann drei Zimmer).

    Die Idee ist super 👍. Berlin ist mir allerdings zu weit dafür.

    Genau solche Posts meine ich. Die wirken maximal abschreckend auf jede vernunftbegabte Frau, unabhängig vom Alter.


    Danke für das anschauliche Beispiel.

    bin ich teilweise bei dir, allerdings sehe ich das Forum jetzt nicht als so großes Problem, die 5 richtigen SB die sich in den letzten jahren hier hin verlaufen haben machen nicht die Masse aus.


    Ich halte persönlich Frauen die sich so tief mit der Materie beschäftigen, das sie sich an so einem Forum beteiligen eh nicht als ideale SB Kandidatin.

    Der offene Teil des Forums kann auch von Nichtmitgliedern gelesen werden. Ich denke, dass schon einige, die sich für die Problematik interessieren hier mitlesen.


    Ich halte diese, im Gegensatz zu Dir, für ideal. Es ist immer zu begrüßen, wenn jemand sich mit dem Thema, das ihn interessiert eschäftigt. Das zeugt von etnsthaftem Interesse.

    Der onlyfans-Theorie stehe ich nach wie vor ein wenig skeptisch gegenüber (war schon Thema in einigen Threads).


    Auch den heute/früher-Vergleich teile ich nur bedingt, da meine Erfahrung nur bis 2021 zurückreicht. Ich finde es ist in den letzten 2 Jahren gekippt ( ob vorher schon einmal kann ich nicht beurteilen)


    Das Imageproblem, dass Du ansprichst sehe ich auch. Ich denke, das ist ein großes Problem und wird durch einige Forenbeiträge hier auch nicht kleiner.

    Viele Frauen, die man früher als „realistisch“, offen und angenehm wahrgenommen hat, sind heute vermutlich entweder in stabilen Beziehungen, haben sich beruflich weiterentwickelt oder stehen finanziell einfach so gut da, dass sie kein Interesse, oder keine Notwendigkeit, mehr an Sugar Dating haben. Gerade diese Frauen hatten und haben meist Optionen und entscheiden sich dann irgendwann bewusst gegen dieses Sugar DaDating.

    Das ist der natürliche Lauf der Dinge. Aber weshalb bleibt der "Nachwuchs" aus ?