Alles anzeigenHier eine kurze Zusammenfassung zum „Tinder-Schwindler“ Shimon Hayut alias Simon Leviev:
Vorgehensweise:
- Er stellte sich auf Tinder als Sohn des israelischen Diamantenmagnaten Lev Leviev vor.
- Präsentierte ein Luxusleben (Privatjets, Designeranzüge, Fünf-Sterne-Hotels).
- Knüpfte intensive emotionale Beziehungen zu Frauen und gewann ihr Vertrauen.
- Behauptete dann, wegen „Feinden“ oder Sicherheitsproblemen könne er kurzfristig nicht auf seine Konten zugreifen.
- Überzeugte die Frauen, ihm Geld zu leihen, oft durch Kreditkarten oder Kredite.
- Mit diesem Geld finanzierte er seinen luxuriösen Lebensstil – und nutzte es auch, um neue Opfer zu beeindrucken (eine Art Ponzi-System).
Opfer & Schaden:
- Mehrere Frauen, vor allem in Europa, wurden um Hunderttausende Dollar bzw. Euro gebracht.
- Eine bekannte Betroffene ist Cecilie Fjellhøy aus Norwegen, die in der Netflix-Doku ausführlich erzählt.
Festnahme & Folgen:
- 2019 wurde er in Griechenland auf Grundlage eines israelischen Haftbefehls festgenommen.
- In Israel verurteilt, aber nur wegen früherer Betrugsfälle, nicht wegen der Tinder-Maschen.
- Er saß nur rund 5 Monate im Gefängnis und wurde dann wegen guter Führung frühzeitig entlassen.
Heute:
- Er lebt wieder in Israel, tritt in sozialen Medien auf und versucht, sein Image zu vermarkten.
- Die betrogenen Frauen warten noch immer auf Entschädigung.
Er kannte ganz genau den Unterschied zwischen "konkreter Zusage" und "in Aussicht stellen"
Aber du hast Recht und ich Unrecht und damit ist die Diskussion zu Ende.
Im Ernst ? Ein in einem Spielfilm dargestellter Fall aus einem anderen Rechtssystem ( ich kenne mich mit israelischem Strafrecht tatsächlich nicht aus), dessen Urteilsgründe im Film sicher nicht besprochen wurden, belegt für Dich, was nach deutschem Strafrecht Betrug ist und was nicht ?
Ich glaube, Du hast recht, darüber zu diskutieren lohnt wirklich nicht.