Beiträge von Xerxes

    Richtig, das Löschen der Frage führt beim Gegenüber zu "Möchte nicht antworten". Ich betrachte das als ein Nein. Auch "vielleicht" werte ich bei manchen Fragen als Ablehnung.


    "Möchte nicht antworten" anstelle von "nein" soll vielleicht signalisieren "Nerv' mich nicht". ^^

    Hast Du zu Deinen Meldungen auch Rückmeldung von MSD bekommen? Früher gab es (nach meiner Erinnerung) immer auch eine "Eingangsbestätigung" per Mail. Wenn ja, wie hoch ist da die Quoute?

    Es gab eine einzige Rückmeldung. In dem Profil wurde "online only" angegeben. Die Reaktion auf meine entsprechende Meldung, dass das im Text stünde, wurde mit der Bitte um einen Chatverlauf beantwortet.

    Die Thematik des Meldens von Profilen bei MSD wurde hier schon mehrfach diskutiert. Meine Einstellung dazu ist seit geraumer Zeit, dass das keine dauerhafte Abhilfe schafft, da die User gesperrter respektive gelöschter Profile sich einfach erneut registrieren und ihr Unwesen weiter treiben. In meiner Anfangszeit habe ich selber noch Fakes, Scammer etc. gemeldet, aber schnell feststellen müssen, dass der Aufwand insbesondere dann, wenn MSD um die Überlassung von Chatverläufen bittet, sich nicht rentiert. Derartige Profile habe ich irgendwann schlicht nur noch blockiert.


    Nachdem ich über die gesamten Weihnachtsfeiertage "SB-los" war, habe ich mal einen kleinen Test gestartet, wie MSD mittlerweile mit Meldungen umgeht. Dazu habe ich mir ein neues Profil erstellt, außerdem zwei weitere alte Accounts genutzt. Bei allen besteht jeweils nur eine Basismitgliedschaft; die normalerweise nur ein Minimum an Daten enthaltenden Profile habe ich dazu etwas gefüllt.


    Bei den "meldewürdigen" Profilen habe ich mich auf die konzentriert, die im Profiltext ganz offen oder zumindest sehr eindeutig nur Onlinekontakte suchen, geklaute oder problemlos im Web zu findende Fotos verwenden und Kontaktdaten zu Telegram, Instagram usw. mehr oder weniger offensichtlich nennen. Nirgendwo hätte demnach Einsicht in einen eventuellen Chat genommen werden müssen. Ihre Verteilung innerhalb Deutschlands geschah willkürlich, auch ohne Beschränkung auf bestimmte Alterskategorien.


    Insgesamt habe ich 43 Profile gemeldet, davon acht durch zwei meiner Profile. Es lässt sich natürlich nicht sagen, ob sich von den Gemeldeten jemand selber gelöscht hat und ob es jeweils noch Meldungen anderer Nutzer gab. Am 30. Dezember waren von diesen 43 Profilen noch 29 online, davon 24 mit den beanstandeten Inhalten.


    Nun kann man argumentieren, dass der MSD-Support zwischen Weihnachten und Neujahr nur eingeschränkt besetzt ist, allerdings verlangt man von den VIP- und Diamond-Mitgliedern für diesen Zeitraum auch keine geringeren Beiträge, also sollte der Service zumindest nicht signifikant geringer ausfallen.


    Am 3. Januar konnte ich von den 43 Profilen nach wie vor 21 aufrufen, von denen 18 nicht verändert wurden. Welche dieser nicht mehr vorhandenen Profile in anderer Form wieder auf MSD aufgetaucht sind, ist kaum zu verifizieren, allerdings bin ich mir in acht Fällen sicher, dass es eine "Auferstehung" gab.


    Zum Stichtag 10. Januar waren noch 19 dieser Profile online, 14 dabei unverändert.


    Das Fazit ist auf jeden Fall äußerst ernüchternd und erweckt bei mit klar den Eindruck, dass MSD ziemlich halbherzig gegen Fakes und Scammer vorgeht. Dass insbesondere freizugebende Profiltexte so oft Angaben beinhalten, die laut MSD nichts auf der Plattform zu suchen haben, kann eigentlich nur bedeuten, dass sie gar nicht oder nur sehr eingeschränkt überprüft werden.

    Hmh. Weiss nicht.


    Gibt doch dutzende Profile, wo nur Handtaschen oder irgendwelches Essen zu sehen ist 🤔

    MSD ist leider sehr inkonsequent. Im eigenen Verhaltenskodex schreibt man u. a. , "Fotos sollten nur Sie darstellen, und deutlich erkennbar sein". Trotzdem werden massenweise Bilder freigegeben, die dem widersprechen.

    Gibt es dafür eine Erklärung? Warum werde ich blockiert, wenn diese nicht mal mein Profil gelesen haben? Und ich sie nicht „aufgesucht“ habe?

    Zum Blockieren muss ein Profil zwangsläufig aufgerufen werden. Allerdings verschwinden sie mit aktiver oder passiver Blockade aus Deinen Übersichten.


    Ich habe während einer Suche von dieser Funktion immer sehr regen Gebrauch gemacht. Es ist einfach nicht sinnvoll, ein nicht in Frage kommendes Profil nach ein paar Tagen nochmals anzuklicken. Für die Übersichtlichkeit ist es auf jeden Fall förderlich.

    Ich glaube das Problem mit den Daddy Issues ist, dass der Begriff, fast synonym zu einer psychischen Erkrankung, völlig negativ konnotiert ist. Das gibt es zwar auch, aber eben nicht nur, vielleicht nicht einmal überwiegend.


    Gerade bei den jungen Frauen, die selbst fest im Leben stehen, ist oftmals festzustellen, dass sie bei gleichaltrigen Partnern die Reife vermissen. Der Begriff Daddy Issues wird hier als geradezu beleidigend empfunden.


    Ich denke diese Haltung gilt es zu überwinden. Gerne nehme ich Vorschläge für einen Begriff entgegen, der die Unterstützung nach Fürsorge, Erfahrung und Unterstützung ausdrückt, ohne den negativen Beigeschmack bon Daddy Issues.

    Es gibt den Begriff der Gerontophilie, mit dem die Liebe (nicht nur in sexueller Hinsicht) zu einer deutlich älteren Person umschrieben wird. Allerdings hört sich das auch nicht sehr positiv an.

    Yepp. Die Frage ist halt, ob diese Entwicklung reversibel ist und inwiefern wir dazu beitragen können?

    Sugardating ist zwar bei weitem nicht in aller Munde, tritt aber immer mehr aus dem Schatten heraus. Insofern wird diese Entwicklung vermutlich sogar anhalten. Selbst in den überschaubaren mittlerweile dreieinhalb Jahren, in denen ich mal aktiv suchend, mal nur interessiert hereinschauend auf MSD bin, ist diese Tendenz klar erkennbar.


    Ich bin absolut kein Freund der Idee, Mitgliedschaften auch für SB kostenpflichtig zu gestalten, trotzdem sollten die Mindestanforderungen an alle Profile signifikant erhöht werden, um dem eventuell damit entgegenwirken zu können.

    Der filter nach Neuzugängen ist der für mich einzigste sinnvolle, habe wirklich keine lust mit Profilen zu schreiben die schon seit 5-6 jahren Bodenturnen auf Msd betreiben

    Ich habe immer nur sporadisch gesucht. Suchte ich ausschließlich nach neuen Profilen, gingen mir beispielsweise die durch die Lappen, die auch erst seit fünf oder sechs Wochen dabei sind und eventuell ihre eigene Suche noch nicht erfolgreich abgeschlossen haben.

    Ja ja, wäre jetzt ein SB hier - leider schreibt ja so gut wie keine mehr mit - höre ich jetzt den Einwand:


    Aber ohne Geld für's Kennenlernen/erstes Treffen machen die Männer ein Geschäftsmodell daraus.


    Sie treffen eine sehr tolle, hübsche, interessante Frau umsonst und behaupten dann, es hätte nicht gepasst.....

    Ich investiere wesentlich mehr Zeit in ein solches Kennenlernen, komme selbstverständlich für eventuell anfallende Restaurantrechnungen etc. auf. Da treffe ich eine Frau vielleicht mal umsonst, aber gewiss nicht kostenlos. Dafür ein Taschengeld zu erwarten, ist einfach abgeschmackt und zeugt von einer völlig verkehrten Einstellung.

    Letzteres heißt auch, dass sich niemand, der nicht VIP ist, wirklich ein bild über die Anzahl der Neuzugänge machen kann bzw. dass das nur für ein sehr enges Suchprofil möglich ist.

    Nach Neuzugängen habe ich so gut wie nie gefiltert. Ohnehin habe ich diese Filter immer sehr sparsam eingesetzt, in der Regel nur geographisch eingeschränkt, was ich bereits als Basismitglied kann. Zumindest für mich war das in diesem Punkt kein großer Mehrwert. Trotzdem rentierte sich eine VIP-Mitgliedschaft während einer aktiven Suchphase auch finanziell.

    Eigentlich ist doch die Ausgangslage für Sugardating optimal, die Lebenshaltungskosten explodieren, die Wirtschaft schmiert (=mehr Arbeitslosigkeit) ab und der Staat kann den Sozialstaat kaum noch aufrechterhalten.


    Wenn da jetzt MSD die Plattform positiv vermarktet, sollte doch da mal wieder Schwung reinkommen.

    Möglicherweise gelten diese negativen Folgen aber auch für einige der Sparfüchse unter den angehenden SD, so dass sie sich dieses Hobby nicht mehr leisten können oder wollen.


    Zudem wird Sugardating meistens so beworben, dass insbesondere auf Seiten der Damen eine falsche Erwartungserhaltung geweckt wird, also Multimillionär schüttet Model mit Luxus zu.