Alles anzeigenAchdujeh, gewisse Probleme verstehe ich einfach nicht.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich solche Situationen noch nie selber erlebt habe.
Trotzdem:
Warum sollte eine Babe nicht erst einmal vorsichtig sein?
Wir geben ja nicht sofort alles von uns preis.
Ich stelle es mir nicht so einfach vor, ein Date mit einem unbekannten Kerl zu haben.
Bis zu diesem Punkt eine gewisse Vorsicht und Anonymität zu wahren, finde ich zumindest verständlich.
Sugarbabes werden in unserer Gesellschaft immer noch im Graubereich der Prostitution wahrgenommen.
Keine einfache Identität.
Aus dieser Identität heraus ein einfaches, "normales" Verhalten zu zeigen, ist schwierig.
Ängste, Skrupel, Übervorsicht oder auch mal irritierendes Verhalten einer Babe sind für mich da bis zu einem gewissen Grad entschuldbar.
Vielleicht ist es für sie auch schwierig, irgendwann rechtzeitig den richtigen Moment zum "Geständnis" zu finden.
Wenn aber eine Babe irgendwann "beichtet", dass sie einen falschen Namen angegeben hat, bedeutet das, dass sie Vertrauen gewonnen hat.
Ein schöner Schritt, der vielleicht der Anfang einer vertiefteren Beziehung ist.
Wenn ich da gleich Vertrauensbruch wittere, die Moralkeule schwinge, den strafenden Daddy raushänge, ist das wenig souverän.
Eigentlich eher respektlos.
Respektloser, als das Verhalten der Babe es war, die sich ja vielleicht übervorsichtig bloss schützen wollte.
Es zeigt mir vielleicht, dass ich selber ein Problem mit der Identität als Sugardaddy habe.
Der strafende, urteilende Daddy, der sich mit dieser Haltung über das Sugarbabe stellt, ist eine Identität, die selber auf Unsicherheit gründet.
Ein Sugardaddy soll der Babe ein erfahrener, liebevoller Mentor sein, der sie führt und nicht aus Unsicherheit unsinnige moralische Ansprüche an ihr auslebt.
Was dürfte ich denn für moralische Erwartungen und Ansprüche haben?
Dass das Babe gefälligst gleich alles von sich preisgeben soll?
Klar: Wenn eine Babe von Grund auf unaufrichtig, durchtrieben, geldgierig, rücksichtslos und unzuverlässig ist, kann es sein, dass sie am Anfang auch einen falschen Namen angibt.
Aber wenn ich vom einen kurzerhand auf das andere schliesse, bin ich wohl in einer sehr engen Wahrnehmung gefangen, die auch zu einem sehr engen Handlungsspielraum führt.
Ich strafe mich selber.
Die Kernfrage ist doch:
Hat denn jeder Daddy seinerseits der Babe gleich alles offengelegt?
Ich verweise da mit Nachdruck auf Johannes 8.7 (nein, der andere Johannes, der ist auch nicht schlecht).
also wenn ich mich mit jemanden scho 7 mal getroffen habe plus 2 kennenlerntreffen , seit dem 2 richtigen treffen mich mit ihm zuhause treffe, also bei ihr, mir ihre Mitbewohnerin vorstellt, übrigens stand am Briefkasten ihr voller richtiger name so kam ich erst drauf, dann ist das seltsam für mich und es war ja nicht nur das sondern es gab noch 1-2 andere sachen.
und sorry der Vorname! ist nun weiß Gott keine riesen Sache und ich bin der letzte der erwartet das einem ein sb gleich alles auf die Nase bindet.
und zum letzten Punkt, ja ich bin gleich beim kennenlernen komplett offen zu den sb, ich habe nichts zu verbergen und so schaft man bei den sb meist auch gleich etwas vertrauen.