Alles anzeigenAber ja, ich gebe selbstverständlich von Anfang an ein schönes Taschengeld.
Das potenzielle neue Babe bringt mir ja das Vertrauen entgegen, mich zu sehen, sich damit evtl. auf eine intensive Beziehung einzulassen.
Das ist schön, aufregend, abenteuerlich, erregend, auf eine spezielle Weise intim und ein schönes Taschengeld wert.
Da knausrig zu sein, gibt dem Babe die grausliche Botschaft, dass sie sich das Taschengeld so noch nicht "verdient" hat.
Das ist die klassische Haltung von "alten weissen Männern".
Diese Haltung gibt den klassischen Druck einer Leistungsgesellschaft und wirkt sofort destruktiv.
Und strukturiert die mögliche Beziehung, dass es da etwas zu "leisten", zu "erfüllen" gibt, sonst gibt es kein Geld. Diese Botschaft wird unbewusst die Beziehung prägen. Sie ist verdorben, bevor sie beginnen konnte.
Wer also beim ersten Treffen knausrig ist, spart kein Geld, im Gegenteil, der Aufbau einer wirklichen Beziehung wird - wenn es überhaupt noch möglich ist - komplizierter, und, wenn es denn schon ums Pfennigfuchsen geht, wahrscheinlich auch kostspieliger.
Wer als möglicher zukunftiger "Daddy" das Gefühl hat, durch ein erstes Taschengeld "bloss für ein Treffen" abgzockt zu werden, der wird wahrscheinlich mit dieser Einstellung auch Damen anziehen, die ihn abzocken wollen.
Gleich zu gleich gesellt sich halt schnell...
Ich habe meine Babes meist spontan kennengelernt, ein "erstes Treffen" ist da entfallen.
Manchmal wurde ich auch von einer meiner Babes an eine liebe Freundin "weitervermittelt".
Da hat es dann "erste Treffen" gegeben. Das war stets aufregend und schön und auf eine keusche Weise intim.
Für so etwas Schönes nicht unvorstellbar grosszügig zu sein, ist für mich nicht vorstellbar.
Ich habe diesen Babes beim Kennenlernen stets und hübsches Taschengeld zugesteckt, und die spontane Reaktion war stets dieselbe:
Verlegene, ehrliche und scheue Abwehr, das sei ja viel zu viel.
Interessant ist da die Frage, was diese Reaktion bedeutet:
Das Babe hat sich eingebracht, an der Struktur der beginnenden Beziehung mitzudenken, sie mit zu gestalten.
Sie hat die Botschaft gegeben, dass sie bereits an eine Beziehung mit mir glaubt, aber dass es nicht nur ums Geld geht. Was für ein schönes Kompliment!
Das Babe sagt unbewusst, dass sie zwar mit Taschengeld rechnet. Dass sie sich jedoch mehr als das von mir wünscht.
Ich bin darum aus diesen ersten Treffen stets mit einem Gefühl von grosser Dankbarkeit gekommen, und ich wage zu behaupten, dass es für die Babes auch so war.
Ich höre schon einen möglichen Einwand:
Theoretisch wäre es denkbar, dass ein Babe in dieser Situation das Geld nimmt, und evtl. versucht, noch mehr herauszupressen. Klar ist das möglich Aber: Das wäre dann auch eine Botschaft.
Ich habe das nie erlebt, falls ja, hätte ich das Geld selbstverständlich gegeben, aber nicht weiter aktiv an einer zukünftigen Beziehung mit der Babe gearbeitet.
Interessante Herangehensweise und auch ok, wenn man das SB auf klassischen Weg kennenlernt.
Aber bei einem Kennenlernen auf MSD ist das immer sehr riskant, weil es da sehr viele Profile gibt, die es ja nur darauf anlegen, durch ein Kennenlernen mal eben ein schönes TG zu bekommen, ohne überhaupt mit dem Gedanken zu spielen, überhaupt dann eine richtige SB/SD Beziehung zu suchen.
Wenn die dann jeden Tag Nachmittags ein Kennenlern-Date für zb 150 Euro machen, ist das kein schlechter Verdienst für ca 2 Stunden sich mit einem älteren Mann in einem Restaurant oder Café zu treffen. Das verdient eine Altenpflegerin im Altenheim nicht am ganzen Tag.