Beiträge von tufkaka2

    Einfach nur um es exakt darzustellen. Wenn wir Amerika = USA setzen, wird im Rahmen des ESTA (elektronische Reiseerlaubnis für Touristen) gefragt:


    „Have you ever been arrested or convicted for a crime that resulted in serious damage to property, or serious harm to another person or government authority?”


    Die US-Behörden haben in diesem Rahmen keinen Zugriff auf das deutsche Bundeszentralregister.


    Selbst bei massiven Vorstrafen in Deutschland ist eine Einreise in die USA möglich, sofern die Frage mit „Nein“ beantwortet wird.


    Vorstrafen in den USA sind den US-Behörden natürlich bekannt.

    Es ist relativ simpel. Es gibt die, die einmal oder zweimal kommen. Die zahlen dann oft auch mehr. Und es gibt die, die immer wieder kommen, die zahlen dann meist weniger.


    Anders ausgedrückt: Einmal 500 Euro im Monat, können sich viele leisten. Einmal pro Woche 300 Euro, schon nicht mehr so viele.


    Die Summen und die Umstände, die du schilderst („3 mal getroffen“, „war nur auf Geschäftsreise da“) entspricht meine Erfahrungen. Du bist mit deinen Erlebnissen exakt in der Norm (des Normalen) beim Sugardating.


    Wenn du pro Date 500 oder mehr haben willst, wirst du höchstwahrscheinlich immer wieder jemand Neues treffen müssen.


    Und wie schon an andere Stelle geschrieben. Der Preis wird vom Markt gemacht. Der Preis pro Date war mal 200 (2018) stieg in und vor Corona auf 400 und fällt derzeit wieder auf 300. (Durchschnittswerte in meiner Region für regelmäßige Treffen). Die Rezession ist sowohl bei den SDs als auch bei den SBs angekommen. Die einen haben nicht mehr so viel Geld und die andere brauchen dringender Geld.


    Du kannst auch aus dem Markt aussteigen. „Ist mir zu wenig, mache ich nicht mehr“. Demgegenüber steigen auch SDs aus dem Markt aus. „Ist mir zu viel, mache ich nicht mehr.“


    So nüchtern und desillusionierend es klingt, aber so funktioniert es. Persönliche Befindlichkeiten spielen da keine Rolle. Für mich war es am Anfang schwierig, überhaupt etwas zu bezahlen. Das nagte durchaus am Selbstwertgefühl. Aber das interessiert den andere Seite genauso wenig, wie „ich bin mir mehr wert“ bei den SBs.


    Und, Sophia, du kannst ja alternativ im Supermarkt an der Kasse arbeiten. Aus dieser Perspektive sind dann 300 Euro wieder viel Geld.

    Ich bin kein Freund mehr von monatlichem Taschengeld. Die Damen zeigen mach und nach weniger Interesse. (keine Zeit - weniger Dates) und es ist schwierig von monatlichem Taschengeld auf Pay Per Date zurück zu wechseln,


    Auch die Qualität der Dates lässt sich schwerer regulieren. Waren die Dates nicht gut, trifft man sich seltener und so zeitigt der finanzielle Druck ein gewisses „Qualitätsverständnis“.😉


    Wie immer, gibt es Ausnahmen. Ein SB von mir will es in einer Sportart weit bringen, was tägliches Training notwendig macht. Nebenbei Arbeiten dürfte Titel kosten. Nun ist es nicht Fussball und in ihrem Sport dürfte sie selbst als Deutsche Meisterin, kaum davon leben können. Hier ist das ganze Leben darauf abgestimmt. Wird schon gut gehen mit der monatlichen Allowance - hoffentlich😛

    Ich reise immer mit SBs. Das zweite Date war ab und an schon nicht mehr in Deutschland.


    Es gab nie größere Probleme.


    Letztendlich ist es eine Frage der inneren Einstellung:


    Du wirst viele, viele gute Gründe, unkalkulierbare Risiken finden, wenn du eigentlich nicht willst.


    Wenn du seine Personalien kennst, es ein bereits gebuchtes Rückflugticket gibt, Menschen deines Vertrauens wissen wo du und wem du dort unterwegs bist, ist das Risiko auch nicht größer, als bei einem Hoteldate. Auch in Amerika gibt es Polizei.


    Siehe es mal aus der andere Perspektive. Eine Reise ist für einen SD eine nicht unerhebliche Investition. Flugtickets, Hotelzimmer, Restaurantbesuche etc. Das macht man nur, wenn man sein SB mag und eine löngerfristige SD-Beziehung plant.


    Natürlich kannst du es ablehnen (Oma gestorben usw.), aber die Wahrscheinlichkeit, dass noch mal so ein Angebot kommt, ist nicht so riesig.


    Ich habe niemals einen Urlaub/ eine Reise ein zweites mal angeboten. Es gibt genug Frauen, die sich riesig freuen und es als seltene Chance betrachten.


    Wenn du sowieso nicht gerne reist, ihn so lange nicht erträgst, lass es. Du tust dir und ihm keinen Gefallen. Gib ihm die Chance seine Reisegefährtin zu finden und findest den, der eh nicht reisen will.

    Er soll dir einfach Geld auf dein Paypalkonto senden. Räusper, ohne dass du vorher etwas überweisen musst (Bearbeitungsgebühr😉 etc.).


    Das Geld ist binnen Sekunden da oder du hörst Wochenlang ausreden.


    Ist eigentlich ganz einfach.☺️

    Ich will mal auf den monetären Teil deiner Frage eingehen. Grundsätzlich ist mit ONS mehr Geld zu verdienen, als mit einer langfristigen SD-Beziehung. Dafür hast du eben den Stress, dir immer wieder etwas neues zu suchen.


    Pro Date sind sicherlich 300 oder 400 Euro nicht unrealistisch. Bei einem langfristigen SD, 1500 Euro im Monat.

    magst du uns aus diesem anderen Teil der Welt näheres erzählen ;)

    Der Süden Japans ist von Seoul ungefähr eine Flugstunde entfernt.


    Auch Japan ist für die Eurozoner relativ preiswert. Englisch ist ein schwieriges Thema. Zwar ist Englisch Teil der Schulausbildung, aber außerhalb der Comfort-Zone, (Hotel etc.) wird es schwierig.


    Die Japaner sind noch um einiges höflicher als die Südkoreaner. Auch ist alles etwas verspielter. Auf Tickets einer Airline ist beispielsweise ein Pikatchu gedruckt.


    Prostitution ist in Japan ebenfalls verboten. In den „Rotlichtvierteln“ stehen junge Frauen mit Schildern vor Bars. Darauf steht beispielsweise „1 Stunde - 4000 Yen“. (In etwa 26 Euro). Das bedeutet, die Dame unterhält sich mit dir eine Stunde in der Bar für den Preis. (Getränke kommen natürlich hinzu).


    Ein Service, der exakt so, auch in Anspruch genommen. Ein Feierabendbier mit einem netten Gespräch.


    Wenn du mehr möchtest, musst du das mit der Dame vereinbaren. Wobei viele auch nicht mehr anbieten, als den Gesprächsservice.


    Manches ist für Europäer einfach unverständlich. Ich habe es als unterhaltsames Spiel ohne weiteren Sinn verortet. Mir begegnete eine Bar in der Body Building Frauen bedienen und gegen Trinkgeld eine Zitrone in dein Bier quetschen.


    Viele Japanerinnen sehen extrem jung aus. Frauen, die ich auf 15 oder 16 schätzte, waren schon Mitte 20.


    Die Vorstellungen über Deutschland sind hauptsächlich aus Medien. Weihnachtsmärkte finden irgendwie fast alle toll, auch wenn sie noch nie in Europa waren.


    Trinkgeld wird eher als Beleidigung angesehen. Besser keines geben.


    Grundsätzlich ist Japan ohne Kenntnisse der Sprache schwierig. Das meiste ist nicht zweisprachig beschriftet und die wenigsten sprechen Englisch auf einem Niveau einer einfachen Konversation.


    Historisch schwierig. Es gibt sicher noch "Spannungen"...

    Die Besetzung Koreas durch Japan war wohl von großer Brutalität gekennzeichnet. Es gibt zwar Entschuldigungen durch japanische Politiker, aber grundsätzlich werden finanzielle Forderungen von Südkorea als Wiedergutmachung abgelehnt. Das solle privat geregelt werden. Für die jüngere Menschen spielt es kaum mehr eine Rolle, trotzdem ist Japan in Korea nicht unbedingt beliebt.

    Korea und Japan sind Nachbarländer (durch Meer getrennt). Aber für Japaner ist Korea nicht gerade billig und koreanisch ist eine ganz andere Sprache, als Japanisch.


    Junge Japanerinnen konnte ich in Seoul finden. Die dort sind, um Party zu machen.


    Die von dir geschilderten Sextouristen habe ich nicht beobachtet.

    Südkorea hat etwas über 50 Millionen Einwohner, von denen rund die Hälfte im Großraum Seoul lebt.


    Seoul ist eine wirtschaftlich weit entwickelte, sehr moderne Stadt. Die Menschen legen großen Wert auf ihr Aussehen. Das Schönheitsideal für Frauen ist sehr schlank mit heller Haut.


    Für Menschen aus der Eurozone ist das Leben relativ preiswert. Lebensmittel, Hotels und vor allem Taxis sind, verglichen mit Europa, billig.


    Englischkenntnisse sind auch bei jüngeren Koreanern, relativ schlecht ausgeprägt. Nur wenige sprechen fließend Englisch.


    Viele Clubs haben eine Altersbeschränkung. Ab 29 Jahren gibt es keinen Einlass mehr.


    Die Mentalität ist von Ehrlichkeit geprägt. Die meisten Koreaner sind ziemlich unter Druck. Sei es Leistungsstress im Job oder auch an der Universität.


    Als SDs gibt es zwei Zielgruppen. Deutsche Studentinnen in Seoul (die größte Gruppe von nicht-asiatischen Studentinnen) oder eben junge Koreanerinnen.


    Prostitution ist in Südkorea verboten. Dementsprechend wird eher reines Dating bei den ersten Treffen erwartet und eher langfristigere Beziehungen. Grundsätzlich ist die Gesellschaft aber sehr offen für das Thema Sugardating (so mein Eindruck).


    Es wird in etwa „Oppa“ ausgesprochen. Das bedeuted „älterer Bruder“. Damit wird von jungen Frauen der tatsächlich ältere Bruder, der ältere Freund (wie auch immer die Freundschaft aussieht) bezeichnet.


    Preislich liegt es etwas unter deutschem Niveau. Berechnet auf die Kaufkraft ist es aber mehr. Für einen Koreaner mit koreanischem Gehalt, ist Sugardating teurer, für den Eurozonen-Menschen billiger.

    Nichts ist ein Wert. Es hat einen Wert. Der wird bestimmt von Angebot und Nachfrage.

    Die Graphik veranschaulicht das etwas. Je höher der Preis, desto mehr SBs würden wohl ihre Dienste anbieten. (Gerade Linie). Menge wäre hier die Anzahl an aktiven SBs. Gleichzeitig sinkt mit steigenden Preis die Menge an SDs. Weil sich viele den Preis nicht leisten können (lassen wir mal „wollen“ weg). So entsteht ein Gleichgewichtspreis bei einer umgesetzten Menge.


    Wäre der Preis höher, würden viele SBs keinen SD abbekommen, weil es nicht genug SDs gibt.


    Wird die Nachfrage geringer (in dieser Grafik würde viele SDs bei einem Preis von null Euro, kein Interesse haben, weil ihnen allein Hotelzimmer etc. zu teuer ist). verschiebt sich der Gleichgewichtspreis nach unten. (graue Punkte).


    Das kannst du auch mit mehr Nachfrage, mehr

    Angebot etc. durchspielen.


    Um deine Frage zu beantworten. Wäre der Preis viel höher (sagen wir mal 10.000 Euro im Monat), würden viele SBs und viele SDs leer ausgehen.


    Nun denken sich als vernünftige Marktteilnehmer viele SBs „lieber weniger als gar nichts“.


    So entstehen Preise. Das Modell lässt die Frage von „Geiz“ außen vor. Es darum, was sich SDs leisten können, nicht darum, was sie wollen. Selbst ohne irgendeinen Sparwillen, gibt es einen Marktpreis, der durch die Anzahl der SDs und SBs gebildet wird.

    Wenn ein Unternehmer dieselbe Einstellung hat:


    „Wer meine Wohnungen nicht bezahlen kann, muss eben auf das Land ziehen. Die tun mir auch Leid. Leben in der Stadt kann sich nicht jeder leisten. Aber es gibt leider Vermieter, die weniger verlangen.“


    Ist das dann in Ordnung für dich?

    Und das obwohl dort die meisten Menschen aus guten Verhältnissen kommen und eigentlich schon "satt" sein sollten.

    Wer legt fest, ab wann man satt sein sollte? Um die Kurve zum Sugardating zu bekommen. Sind 300 Euro pro Date, blanke Geldgier? Oder schon 200? 500? Reicht derMinijob an der Supermarktkasse nicht?


    Das was man selbst hat und bekommen kann, ist in Ordnung. Nur die, die viel

    mehr haben, sollen sich bescheiden.

    Ich finde nicht, das es bei der Essensausgabe der Tafeln, rücksichtsvoller und emphatischer ist, als beim Brunch im Adlon. Insofern möchte ich das nicht bestätigen. Obdachlose, die um einen Schlafplatz streiten, sind nicht gesitteter, als Patentstreitereien vor einem Gericht.


    Ob ganz unten oder ganz oben, es unterscheidet sich in der Dimension und den Mitteln. Letztendlich aber dasselbe. Grundsätzlich freundlicher ist es in einem Obdachlosenasyl eher nicht.