Beiträge von donkeykong

    Es ist immer wieder spannend, den Dunning.-Krüger-Effekt live beobachten zu können. Und gleichzeitig den von Politikwissenschaftlern beschriebenen Effekt, dass Menschen, die sonst vernunftbegabt sind, wissen oder wenigstens ahnen (müssen), dass die in ihrer Bubble verbreiteten Informationen Unsinn sind; sie dienen ihnen aber der Identitätsfindung und schaffen ein Gemeinschaftsgefühl.


    Es war eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern, die eine neue Eiszeit vorhergesagt hatten. Die Mehrheit hat schon damals eine Erderwärmung prognostiziert. Nur zwischen den 40er und 70er Jahren gab es tatsächlich eine Abkühlung - die war aber viel geringer als die seither zu messende Erwärmung. "Populär" war diese Eiszeittheorie nicht in der Wissenschaft, sondern unter Bildzeitungslesern, denn die haben da (ich meine, mehrfach) groß mit aufgemacht. Aber es ist ja bekannt, dass dort nur die höchsten journalistischen Standards gelten und man keineswegs leicht abseitige Theorien für ein bisschen Auflage als wissenschaftliche Erkenntnisse verkaufen würden...


    Es ist auch großartig, wie Du direkt im Anschluss daran, dass Du Daten für invalide hältst, weil man früher nur ungenaue Messtechnik hatte, Dich an über 50 Jahre alten Theorien hochziehst, die auf bis zu 100 Jahre alten Messungen basierten.


    Letztlich wissen wir aber: Die Theorie war falsch. Die Modelle waren falsch. Es ist keine Eiszeit eingetreten.


    Wie sehr die Desinformations-Lüge vom Klima-Hoax nur darauf ausgerichtet ist, westliche Gesellschaften zu destabilisieren, kann man übrigens auch schnell erfassen, wenn man sich überlegt, wie viel Migrationsdruck durch den Klimawandel entstehen wird.

    Ergänzend zu Poopienoopie ist anzufügen, dass es auch nicht nur Messungen "mit Quecksilberthermometern" gibt. Man kann z,B. an alten Bäumen auch noch viel länger zurückliegende Temperaturen ablesen (sog. Dendrochronologie).


    Es gab keine "Anomalien", Der Deutsche Wetterdienst gab den Sommer 2025 mit 18,3°C im Durchschnitt an. Der international anerkannte Referenzwert ist der Durchschnitt von 1961 und 1990, und damals war es in Deutschland etwa 2 (!) Grad kühler. Nimmt man 1991 bis 2020 als Referenzwert, war 2025 immer noch 0,7° wärmer.


    Der Sommer 2024 war noch wärmer und der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.


    2023 war es auch sehr warm, und zwar vor allem nicht nur (aber auch, nur 0,3° kühler als 2024) im Sommer, sondern auch noch im Herbst. Es folgten die "Weihnachtshochwasser" in Norddeutschland, eine der schwersten Naturkatastrophen dort seit langem.


    Erstaunlicherweise kann man im politischen Diskurs sehr wohl feststellen, wer irrationale Zweifel am Klimawandel sät, bzw. wer dahinter steht: Diejenigen, die von fossilen Brennstoffen profitieren. Es ist ja kein Zufall, dass die Alternative für Russland uns einreden will, das sei alles erfunden - sie unterstützt eine Kleptokratie, die John McCain zu recht als "Tankstelle, die sich als Staat verkleidet" bezeichnet hat.


    Dort sitzen die Leute, die nachweislich, professionell, dauerhaft und mit der größten kriminellen Energie Hoaxes, Falschinformationen und Fake News produzieren. Nicht dort, wo ein Journalist für ein bisschen mehr Auflage, ein Politiker für ein paar mehr Stimmen oder ein Professor für ein bisschen Aufmerksamkeit oder Fördergelder echte Fakten ein bisschen dramatisiert.

    Trotzdem werden Arbeitslosenzahlen von früher mit denen von heute verglichen, als ob sie noch dasselbe messen würden.

    Das stimmt nicht.


    Wenn die Agentur für Arbeit die statistische Berechnung ändert, werden ein Jahr lang die alte und die neue Methode parallel geführt, um eine Vergleichbarkeit zu den Vorjahreszahlen herzustellen. Vergleiche über diese Zeit hinaus gibt es nicht amtlich.


    Irgendjemand kann natürlich daherkommen und das trotzdem tun. Das hat aber keinen Anspruch auf methodische Richtigkeit.


    Ob Du den Diskurs interessant findest oder nicht: Abertausende Menschen arbeiten professionell in der Klimawissenschaft. Und da kommt einer im Sugardating-Forum und meint, das alles im Zweifel zu ziehen, weil wir heute andere Thermometer haben als früher. Das ist Methode Schwurbel, ob Du das für guten Diskurs hältst oder nicht.


    Du beobachtest zwei Dinge, von denen Du glaubst, sie würden sich gegenseitig ausschließen. Das tun sie logisch aber nicht. Denn natürlich gibt es Leute (Medien, Anbieter bestimmter Produkte und DIenstleistungen, Politiker, und ja, auch Wissenschaftler) die extra viel aus allem machen, um damit Geld oder Aufmerksamkeit oder Wahlstimmen oder sonstwas zu verdienen. Nichts verkauft sich besser als Angst. Legendär ist ja z.B. die Überschriftensammlung, dass angeblich jeder Erdteil sich schneller erwärmt als alle andern. Superlative verkaufen sich halt am besten.


    Der Denkfehler ist, zu glauben, dass das deswegen alles ein Hoax ist. Das ist nämlich keine gültige logische Schlussfolgerung aus alldem, auch wenn es sich vielleicht so anfühlt, weil man sich eben veräppelt fühlt. Die Denkgesetze der Logik geben das aber nicht her: Daraus, das es Leute gibt, die übertreiben, folgt nicht, dass der Kern der Sache nicht wahr wäre.


    Und was die Sommer angeht, habe ich Dir eine Erklärung geliefert, die Du geflissentlich überlesen hast: Zur gefühlten Temperatur (und die gibt es ja als rechnerischen Wert wirklich) gehören eben Niederschlag und Bewölkung (und übrigens auch Wind). Weil wir eben nicht immer Schatten sind, wo aber richtigerweise Temperaturen gemessen werden, fühlen sich trockene, sonnige Tage wärmer an. 25 Grad mit knalligem Sonnenschein ist Freibad-Wetter. 25 Grad mit Wolken und Niesel ist Schietwetter. Und ja, es wird mit dem Klimawandel feuchter und windiger.

    Der vorletzte Sommer war doch super, Sonnenschein und Kurzarmwetter bis in den Oktober hinein. Dafür hat es dann danach 3 Monate lang geregnet und wir hatten Überschwemmungen.


    Was die subjektive Wetter- und Termperaturwahrnehmung allerdings beeinflusst, ist Niederschlag, also Regen. Und ja, mit dem Klimawandel wird es nicht nur wärmer, sondern auch regnerischer.


    Ich frage mich, ob die Messmethoden sich geändert haben. Andere Messpunkte reichen ja schon.

    Das ist Geschwurbel. Meinst Du, das wäre noch niemandem aufgefallen? Und es ist im Wesentlichen ja auch kompletter Zufall, ob es an einem verlegten Messpunkt hinterher wärmer oder kälter ist.


    Zum Teil gibt es auch zufällige Kompensationen, etwa durch den schwächeren Golfstrom. Das macht es aber keinesfalls besser, ganz im Gegenteil.


    Mir ist unklar, was am Ende für eine Botschaft hinter solchen (Pseudo-)Fragen stehen soll. "Lasst uns viel CO2 freisetzen für besseres Wetter?" Das ist doch Kindergartenniveau.

    Was für eine Story. Aber ja, natürlich ist das alles eine Betrugsmasche. Eindeutig und zweifellos.


    Was für kranke Arschlöcher mit krimineller Energie auf MSD rumlaufen...

    Genau so ist es. Dieses Schwarz-Weiß-Gehabe geht mir auch auf den Keks. Wir sind uns doch alle einig, dass SB/SD was anderes sein soll als Prostitution. Aber ob es dann eine exklusive Beziehung ist, mehr wie F+ oder vielleicht doch auch mal ein ONS überlasst doch jedem für sich. All das gibt es auch ohne Sugar, deswegen sind all das auch legitime Modelle mit Sugar.

    Abgesehen davon, weiß zunächst deine Personalabteilung, dass es in dieser Firma nicht notwendig ist zu arbeiten, um Geld zu bekommen.

    Wie gesagt, alle anderen Argumente gegen so eine Anstellung sind komplett valide.


    Nur Deine Behauptung, das rechne sich nicht und wer das Gegenteil behaupte, könne kein Unternehmer sein, ist halt nicht richtig.


    Zu den 137 Euro kommt übrigens die Renten- und vor allem Krankenversicherung dazu. Je nach Umständen kann das eben echt Geld wert sein. Möglicherweise kann dann auch das Netto fürs SB etwas niedriger sein als wenn man aus versteuertem Geld bezahlt. Es ist eine Einzelfallbetrachtung.


    Wo es am ehesten funktionieren mag, ist ein kleineres Unternehmen, bei dem der StB (oder sonst ein externer Anbieter) die Personalabrechnungen macht und keinen internen Ansprechpartner hat (außer dem SD=Chef). Aber auch dort gibt es freilich gute Gründe, das nicht zu tun.

    Das Problem ist die plumpe Darstellung, die von vielen Annahmen ausgeht.


    Nimmt man einen Minijob, sind es nur 30% und das Geld ist dann auch schon versteuert. 30% Grenzsteuersatz dürften die allermeisten SDs erreichen.


    Für 1000 Euro netto (Midijob) sind es 1.550 Euro Arbeitgeberbrutto. Bei einem Grenzsteuersatz von 44,31% bleiben 863 Euro Nettobelastung, bei "Reichensteuer"-Grenzbesteuerung sogar nur 813 Euro. Das noch ohne Gewerbesteuer.


    Die Belastung ist damit niedriger, als wenn man 1000 Euro aus versteuertem Geld bezahlt. Dazu ist (beim Midijob) das SB kranken- und rentenversichert.


    Als Unternehmer weiß man das vielleicht nicht. Aber man sollte es rechnen können.


    Es ist m.E. trotzdem eine schlechte Idee, aus den vorher genannten Gründen. Anders vielleicht, wenn das SB sich tatsächlich auch im Unternehmen nützlich machen kann (und das zu klein für Kündigungsschutz ist).

    Vielleicht finden sich ja hier ein paar Tweaks, wie man MSD benutzbarer machen kann.


    Was ich gern mache, für die Browser-Version, ist, unerwünschte Inhalte über den AdBlocker auszublenden.


    Für diese neuen, völlig sinnlosen "ähnlichen Profile" verwende ich zwei manuelle Filter im AdBlock:


    Code
    1. community.mysugardaddy.com##.similar-users-title
    2. community.mysugardaddy.com##.similar-users

    Das Ergebnis ist ein leerer Abstandshalter-Bereich, den rauszublocken ich zu faul war.

    es geht definitiv ohne VIP Profil problemlos. Die Filter Ort, Distanz und Alter reichen mir persönlich vollkommen. Dann kurz drüberschauen. Die interessanten Profile bekommen 3 Fragen und passen die Antworten werden die Profile dann freigeschaltet.

    Die Filter würden mir auch genügen. Ich glaube nur, dass hier manche Mädels Nicht-VIP-Profile links liegen lassen. Ist aber nur ein Eindruck.


    Drei (!) Fragen zu stellen, ist ein Filter, der hier in meiner Gegend m.E. nicht funktionieren würde. Da bekommt man mit Mühe eine Frage beantwortet. Ich hab's allerdings auch noch nicht probiert. Aber spannend, wie unterschiedlich die verschiedenen taktischen Ansätze sind, und vielleicht auch wie regional unterschiedlich das ist.

    Die negative Sichtweise kann ich nicht nachvollziehen. Der Markt ist nach wie vor mehr als groß genug.


    Um die Metapher mit der Treffsicherheit aufzunehmen: vielleicht ist die Trefferquote mir VIP eben auch deshalb gering weil nicht gut gezielt wird. 1 x präzise auf eine Zielscheibe geschossen, ist eben immer noch treffsicherer als 10 x blind abdrücken 😉

    Am Ende ist es eine Abwandlung des bekannten Marketing-Funnels, der eben immer enger wird. Und die Verengung entsteht (beidseitig) durch Filter, die man (besser) bewusst oder (möglichst nicht) unbewusst anwendet.


    Ein VIP-Profil macht den Funnel breiter, denke ich. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es signifikant viele SBs gibt, die VIP-Profile aktiv meiden, umgekehrt (Meidung von Standardprofilen) gibt es das hingegen schon. Und durch die günstigeren Freischaltungen tendiert man natürlich auch dazu, mehr zu probieren. Letztlich ist es aber ja immer so, dass mehr Auswahl eine bessere Auslese ermöglicht (die man aber natürlich dann auch machen muss).


    Ich glaube nicht, dass ohne VIP-Profil die Sache komplett aussichtslos ist (ich hatte auch zwischenzeitlich mal keins, als ich aber auch nicht aktiv gesucht habe). Aber für eine aktive Suche halte ich es schon für vorteilhaft.

    Danke , du bringst es für mich auf den Punkt, den genau diese Mädels will ich nicht haben, ich suche keine schlampen oder den schnellen sex

    Sorry, aber Du hast mich falsch verstanden.


    Was ich eigentlich sagen will: Den von Dir unterstellten Zusammenhang, dass eine kurze Anlaufphase zwingend einen Mangel an Ernsthaftigkeit implizieren müsse, den gibt es einfach gar nicht.


    Weder beim Sugardating noch sonst. Es gibt haufenweise glücklich (oder wenigstens nicht mehr oder weniger glücklich als andere) verheiratete Paare, die beim ersten Date Sex hatten. Das SB, von dem ich spreche, war ganz sicher keine Schlampe und hatte in den mehreren Jahren, die unsere SD-Beziehung dauerte, möglicherweise weniger Sexualpartner als Du.


    Es mag ja sein, dass der umgekehrte Filter für Dich funktioniert: Wer einem Kennenlerntreffen zustimmt. wird schon einigermaßen ernsthafte Interessen haben und keine Professionelle sein. Daran ist nichts verkehrt. Nimm doch aber bitte zur Kenntnis, dass es Menschen mit besten Interessen gibt, die diesen Filter nicht unbedingt brauchen, weil sie schon beim ersten Date (oder sogar schon beim Videocall) gegenseitig Sicherheit erlangen, dass es "passt". Sei es, weil es Menschen mit einer besseren Menschenkenntnis als Deine gibt, oder weil diese Menschen dabei eine etwas höhere Fehlertoleranz haben. Das macht sie aber nicht zu Schlampen oder sonst zu Menschen mit schlechten Manieren.

    Bis auf den ID-Check halte ich das für im Wesentlichen richtige Ratschläge.

    Das Zertifikat ist ganz einfach, wenn sie dich ohne kennenlernen gleich zum vögeln im Hotel für 2 stunden treffen will, verrate ich dir mal, sie ist kein SB ;-)

    Ich finde dieses "Richtige SB"-Gehabe ja ein bisschen langweilig. Es gibt auch Mädels, die gehen schon beim normalen Dating beim ersten Treffen mit, warum soll das bei Sugarbabes anders sein? Ich habe auch ein Langzeit-SB gehabt, mit der gab es gar kein persönliches Kennenlerntreffen, nur einen Videocall, bevor sie mich in ihrer Wohnung empfangen hat. Ob das so (aus ihrer Sicht) ratsam war, bezweifle ich auch, aber was solls?

    Ich hatte auch schon eine (schöne) SD-Beziehung, da haben wir vorher gar nicht über Geld gesprochen und es hat trotzdem funktioniert (also hinterher haben wir auch nicht drüber gesprochen, ich habe ihr einfach was gegeben und es hat gepasst). Ist sicher die Ausnahme, auch weil Vorstellungen so weit auseinandergehen mittlerweile und mittlerweile 3/4 der Männer das wahrscheinlich als Einladung begreifen würden, gar nichts zu geben.


    Es ist ein bisschen ein Dilemma. Spricht man es erst am Ende an, hat man vielleicht viel Zeit investiert in etwas, was nicht fliegt. Andersrum spreche ich auch sehr ungern über Geld, bevor ich weiß, ob ich dem Sugarbabe überhaupt ein Angebot machen möchte (oder sich das zumindest anbahnt).


    Vielleicht liegt das richtige Maß in der Mitte. Wenn ein SB nicht bereit ist, wenigstens mal drei oder vier Nachrichten vorher auszutauschen, will ich allerdings meine Zeit auch nicht weiter investieren. Auch wenn es psychologisch manchmal schwer fällt, kann man klare Prinzipien auch als Mindset-Filter verwenden; am Ende zählt ja nicht die Quantität der Matches, sondern die Qualität.