Beiträge von DerMannderkann

    Und das mit der Hilfe muss gewollt werden. Sonst führt es leider zu nichts, so gut es auch gemeint ist. Es bleibt wirklich nur, da zu sein und zu vermitteln, dass die Person Vertrauen haben kann. Man muss verlässlich sein. Und dann kann das ganz langsam auch was werden.
    Ich hatte bisher nur einen Fall, bei dem ich massiv und gegen ihren Willen eingeschritten bin. Dort ging es aber auch um Leib und Leben.

    Ist mir die Tage über den Weg gelaufen: sie hat sich damit gebrüstet einen Bodycount von 69 innerhalb von 5 Monaten geschafft zu haben.

    Sowas hast du häufig, wenn Borderline mit im Spiel ist. Dann definieren sich viele über ihre Sexualität. Und bei aller Liebe und dem Wunsch zu helfen. Borderlinerinnen sollte man meiden. Das endet häufig in einem Desaster. Das ist so ziemlich die einzige Belastungsstörung, wo ich raus bin.

    Ja. das hatte ich auch schon. Waren so Jungs von der Elfenbeinküste. Die wollten 3.500 Euro haben. Haben mir Listen meiner Freunde, Geschäftspartner und Familie geschickt. Haben alle meine Kanäle gecheckt. Und dann im Minutentakt Nachrichten geschickt und versucht, mich unter Druck zu setzen.

    Also ich muss sagen hier wird mir wieder zuviel in Schwarz-Weiß gedacht, wir sind uns doch im großen und ganzen einig das bestimmt 90 % der SB es "überwiegend" wegen dem Geld machen

    Ich sehe ein, dass ich das etwas missverständlich ausgedrückt habe. Mein Beitrag beschränkte sich nur auf die "finanziellen Notlagen". Dass die meisten dort sind, wie du es beschrieben hast, steht außer Frage. Nur die sind für mich selbstbestimmt und treffen eine Entscheidung ohne Druck. Die "Notlagen" sind für mich die, die im normalen Leben niemals die Beine für Geld breit machen würden (um deine Worte zu benutzen), sie aber so unter Druck stehen, dass sie selbst das in Erwägung ziehen. Da habe ich moralische Bedenken. Bei den Studentinnen, für die es ein Weg ist, sich das Leben einfacher zu machen schon weniger. Am interessantesten sind für mich die, die wirklich auf Ältere stehen und das Geld als kleines Sahnehäubchen sehen.

    Ich glaube da hast du meinen Punkt missverstanden. Es geht nicht darum, dass das Geld Sicherheit gibt, ob der Mann ein guter ist, sondern darum zu zeigen, dass er mit größerer Wahrscheinlichkeit kein Blender ist und das Geld wirklich hat (und hier will ich nochmal betonen, dass ich damit nicht sagen will jeder, der nicht zahlt ist ein Blender, sondern eine Zahlung fürs Kennenlernen mehr potentieelle Blender aussortieren kann).

    Na gut. Verstehe. Aber jetzt überlege mal. Wenn ich von Erfurt nach Berlin fahre für so ein Date, mir die Zeit nehme, den Sprit verfahre, ins Restaurant einlade, eventuell (für mich) noch ein Hotel buche, eventuell noch für ein kleines Rahmenprogramm sorge, dann ist doch der von dir angesprochene Punkt an sich auch erfüllt. Auch wenn ich ihr kein Geld zahle.
    Und das was ich geschrieben habe, rührt aus einem gerne vorgebrachten Argument sehr vieler Profile.

    Um erst einmal die Frage zu Beantworten: Nein.

    Aus meiner Erfahrung gibt es grundsätzlich zwei Typen.

    1. Spricht von finanzieller Notlage.
    Meist schon im Profiltext oder sehr schnell im Chat. Das sind ganz häufig Fakes, denen was ganz doofes passiert ist, vom Ex mit Schulden alleine gelassen wurde, unverschuldet den Job verloren haben, freischaffend sind aber Krank und nix mehr im Kühlschrank haben, unbedingt ein Medikament kaufen mussten und jetzt kein Geld für die Miete / Essen / Klassenfahrt haben, wo der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht und man große Probleme bekommt wegen 150 Euro, die man nicht zahlen kann.
    Das ist zu 99 % Fake oder Scam. Ich bin auch schon auf so was reingefallen und die Masche scheint auch immer wieder zu ziehen. Wie Goodfellow sagt, den Beschützerinstinkt triggern.

    2. Spricht das Geld an sich nicht so schnell an und versucht dich zu einem schnellen Date zu bewegen.
    Hier habe ich häufig die Feststellung gemacht, dass es an sich liebe Mädels sind, die ein wirkliches Problem haben und sich nicht mehr anders zu helfen wissen, als ihren Körper zu verkaufen. Da ist natürlich nichts mit Vorliebe für ältere Männer oder der Reiz des verbotenen.
    Das kriegt man im Gespräch schon raus, wenn man das will. Und das ist dann die Art von Notlage, die ich nicht ausnutzen werde. Ich helfe ihr dann lieber, die Probleme, die sie hat zu lösen und unterstütze sie auch mal finanziell in kleinem Rahmen und versuche, sie wieder auf Kurs zu bringen. Aber sexuell werde ich das nicht ausnutzen.

    Ich sehe das Kennenlerntreffen als Angebot an das SB, sich einen Eindruck von mir zu machen und um eine gewisse Sicherheit herzustellen. Bloß weil man sich trifft ist das für mich noch lange keine Garantie, dass es auch zu sexuellen Handlungen kommt. Das Treffen ist ein Angebot von mir, dass sie für sich (und ich natürlich auch für mich) eine Entscheidung treffen kann, ob da mehr draus wird. Es geht darum, persönliches Vertrauen herzustellen. Und das wird nicht besser, wenn man dafür zahlt.
    Beide ziehen da einen völlig gleichwertigen Mehrwert draus. Für beide ist es eine Investition in das Wohlfühlen.
    Würde ich dafür zahlen müssen, wäre meine Erwartungshaltung in eine "Dienstleistung" viel höher und das hat dann wirklich was von Prostitution.
    Bei einer SD/SB Verbindung geht es nach meinem Verständnis sehr um die persönliche und emotionale Verbindung und nicht um eine Vereinbarung. Die kommt dann schon, wenn es passt.
    Geht es nur um ein Sexdate, brauche ich auch kein Kennenlerntreffen. Das ist dann etwas völlig anderes.

    Ich werde nie verstehen, wie die Frauen eine Sicherheit daraus ziehen , ein paar Scheine für das Kennenlernen zu erhalten. Dann ist der Typ vertrauenswürdig? Er kann ja auch einfach nur ein sehr reiches Arschloch sein, dem ein oder zwei Scheine völlig egal sind. Dann zeigt er eben beim zweiten Treffen sein wahres Gesicht. Geld und Vertrauen haben rein gar nichts miteinander zu tun. Und ein Babe, was so denkt, ist für mich absolut uninteressant. Da liegt für mich der Fokus falsch. Ich möchte für mein Babe nicht nur finanziell sondern auch menschlich wichtig sein.

    Ich mag das auch sehr, wenn die Erregung sehbar, spürbar und hörbar ist.

    Ich war mal mit einer im Hotel, von der ich bereits wusste, dass sie im Lustrausch Recht laut wird. Aus dem Nebenzimmer haben wir im Laufe des Abends (wir hatten gerade ein Hotelzimmerpicknick gemacht) sehr Eindeutige aber etwas verhaltene Geräusche gehört. Das hat mich angestachelt und wir haben es wild getrieben. Ich kann mir vorstellen, dass sie im Nachbarzimmer neidisch wurde und er peinlich berührt 😂😂😂

    Auch macht es denke ich einen Unterschied ob es SB sind die wert auf was langfristiges legen und wo das Geld nicht komplett im Fokus steht oder es SB sind die eigentlich n ur schnelle Sextreffen suchen um den Gewinn zu optimieren.

    Bei mir waren etwa die Hälfte derer, die so eine Belastung hatten, gar nicht auf Geld aus. Ich glaube, viele wollen einfach nur ohne Vorurteile geschätzt oder geliebt werden, ernst genommen werden und sich einfach mal wohl fühlen.

    Ist auch meine Erfahrung. Für kurz- oder mittelfristige Sachen kann das sehr intensiv sein. Auch, weil man als Mentor vieles sehr positiv beeinflussen kann, wenn man das möchte und wenn sie das möchte. Kurzfristig kann sich auch vieles bei ihr zum Guten wenden. Langfristig schießen die alten Geschichten aber auf jeden Fall wieder durch. Und das ist der Moment, wo es einen dann selbst mit runter ziehen kann. Das ist durchaus gefährlich. Denn in der Regel sind die Betroffenen ja sehr feinfühlig und tiefgründig. Da kann sich auch etwas sehr inniges aufbauen. Man braucht schon eine gesunde Psychohygiene, um sich da nicht nach unten mitreißen zu lassen.
    Was mir bisher begegnet ist:
    - Depression
    - Angststörung
    - Posttraumatische Belastungsstörung
    - Sozialphobie
    - Dissoziative Persönlichkeitsstörung (mit 8 Persönlichkeiten)
    - Essstörung

    Was ich auch interessant finde: Vor MSD habe ich mir da nie groß Gedanken gemacht. Aber bei wie vielen ich jetzt auch im Alltag erkenne, das was nicht stimmt oder eben Narben an den Armen oder sonst wo sehe, lässt mich die genannten 28 % von Xerxes absolut glaubwürdig erscheinen.

    Was denkt ihr, wie hoch der Anteil von jungen Damen speziell auf MSD ist, die unter einer psychischen Belastungsstörung, Traumata oder ähnlichen Dingen leiden?
    Ich würde auf mindestens 80-90 % tippen. Wobei meine Erfahrung dadurch getrübt sein kann, dass ich auf devote Frauen stehe. Da dürfte der Anteil eventuell höher sein, als über die ganze Bandbreite.
    Ich spreche jetzt natürlich nur über die Aktiven. Die nur mal ein paar Tage drauf sind und die ganzen Fakes bewerte ich dabei nicht mit.
    Auffällig ist auch, das bei den Frauen, die ich meine, fast durchgehend der Beruf "Erzieherin", etwas anderes aus dem sozialen Bereich oder ein entsprechendes Studium genannt wird.
    Ich bin gespannt.

    Da fällt mir doch noch was ein....
    Ich hatte mal eine, mit der ich mich regelmäßig getroffen hatte. Sie war dem BDSM sehr zugetan und wirklich sehr devot und maso. Beim 2. oder dritten Date bekam sie plötzlich eine Panikattacke. Nicht jedoch während der Session sondern als wir einfach nur dagelegen und gekuschelt hatten.
    Das war schon sehr erschreckend. Nicht mehr ansprechbar, total verkrampft. Das hat so 15 Minuten gedauert und dann war es wieder gut. Aber sie war sehr aufgewühlt. Wir sind dann spazieren gewesen mitten in der Nacht und nach 3 Stunden habe ich sie dann nach Hause gebracht.
    Was da der Auslöser war konnte sie sich nicht erklären. Sie hatte so was schon mal aber das war Jahre her.

    Frage an SD´s: Hab ich eine andere Vorstellung oder kann man, wenn grundlegend das Aussehen passt, über so Kleinigkeiten wegsehen, wenn grundsätzlich das SB vertrauenswürdig, verlässlich, klug und humorvoll ist?


    Oder sind das alles keine Sachen mehr auf die man Wert legt, weil es nur noch um Sex mit einer möglichst Jungen geht?

    Wenn die von dir genannten Punkte passen, ist ein Abweichen meiner idealen Vorstellung eines Körpers gar kein Problem. Ich sehe in Abweichungen vom Ideal meist etwas sehr attraktives. Fragt man mich zum Beispiel nach der präferierten Haarfarbe, würde ich Blond sagen. Meine aller wenigsten Liebschaften und Beziehungen hatten blondes Haar. Mein ideal sind kleine feste runde A Cups mit kleinen Vorhöfen. Die brüste der meisten meiner Sexpartnerinnen entsprachen eher nicht diesem Ideal. Das ist aber Nebensache. Nur wenn es ins ganz extreme Abweicht, wird das zu einem Abtörn. Also 30 Kg zu viel und schwabbelig und dazu riesige hängende Brüste. Das erregt mich einfach nicht.
    Und da mache ich keinen Unterschied, ob ich als SD oder in einer Beziehung ohne Arrangement in Kontakt komme. Nur als SD finde ich, darf meine optische Präferenz mehr durchkommen, ohne dass ich das für mich selbst als arrogant empfinde. Schließlich zahle ich da ja für eine Illusion.
    Letztlich ist es aber doch immer der Mensch, der entscheidet.