Zuletzt hatte ich ein interessantes Kennenlernen. Wir hatten vorher intensiv geschrieben und es war klar, sie sucht ebenfalls sehr sorgfältig aus und hatte von sich aus erst einmal ein (kostenfreies) Kennenlernen im Café vorgeschlagen, um zu schauen, ob es überhaupt passen könnte.
Das Treffen begann mit einem guten Gespräch und sie machte dann klar, dass sie nur eine solche Beziehung suche und es für sie wichtig ist, das es sich nicht nur aufs Bett beschränkt. Dann kam’s,
Sie erzählte schnell, dass sie ein Kind hat und schon jung verheiratet ist.
Sie führen gemeinsam eine „offene Beziehung“ .
Sie habe durchaus ein Faible für ältere Männer und möchte das ausprobieren und wenn es dazu eine Unterstützung für die Familie gib, wäre das toll, ganz bodenständige Vorstellungen.
Ich war etwas verwundert und fragte, wie er das sehe. Er sei entspannt, würde gerne hören, wie es war und wenn ich das wünsche, würde er auch zu einem gemeinsamen Treffen dazu kommen. Sie brauche das nicht, aber es wäre für sie ok. Sie treffen sich ab und zu mit anderen für gemeinsame erotische Stunden, daher sei das nicht so ungewöhnlich für sie…
Das war ein ganz entspanntes Kennenlernen und es war alles so, als wenn das vollkommen normal sei.
Nun bin ich mir einerseits unsicher, ob das meine Welt ist. Sicher würde ich mich nicht mit ihr treffen wollen, wenn er dabei wäre.
Dazu kommt, dass ich nicht weiß, ob wir für länger genug Gesprächsstoff haben und außerhalb des Betts ähnliche Themen und gleiche Interessen haben.
Auch ist sie nicht ganz „mein Typ“ und sicher nicht, was ihr gerne eine 8-10 nennt.
Umgekehrt hat sie trotzdem eine Anziehung auf mich ausgeübt, Sie hat etwas sehr erotisches, ohne, dass sie es bewusst einsetzt oder es darauf anlegt. Was mir wieder einmal sagt, Aussehen ist nicht alles.
In Summe wird es aber eher kein Wiedersehen geben.