Hallo, zusammen,
Ich bin neu hier.
Ich habe versprochen, über meine teils "unkonventionellen" Kennenlern-Methoden zu erzählen.
Das passt gut in diesen Thread, finde ich.
Zum Thema ist zu sagen, dass ich oft ein Glückspilz war.
Wie vieles im Leben sind mir Bekanntschaften einfach so zugefallen.
Ich kann darum hier keine "immer funktionierenden" Tipps geben, nur Erfahrungen austauschen.
Trotzdem habe ich aufgrund dieser persönlichen Erfahrung eine These:
Eine schöne Sugar-Beziehung ist vor allen Dingen tiefe, erfüllte Freundschaft.
Ohne Freundschaft ist keine schöne, ausgeglichene Sugar-Beziehung möglich.
Das gilt übrigens auch für andere, konventionelle Partnerschaften.
Sie scheitern nie durch Mangel an Liebe, sondern Mangel an Freundschaft.
Meine feste Überzeugung.
Freundschaft entsteht durch Zuwendung.
Beim Kennenlernen lebe ich diese Zuwendung durch liebevolles Flirten.
Tönt für viele vielleicht plump, ist aber die ganze Basis. Es gibt nichts sonst.
Anders gesagt:
Wenn sich nicht Kassierinnen jeden Alters im Coop freuen, wenn sie mich wiedersehen, kann ich auch keine liebe Sugarbabe offline kennenlernen.
Wenn ich nämlich nur flirte, um ein Girl flachzulegen, ist das keine Zuwendung.
Ich werde auch nie etwas zurück bekommen.
Höchstens eine Bekanntschaft, die ihrerseits keine Zuwendung gibt, aber möglichst viel aus mir rauspressen möchte. Es gesellt sich da gleich zu gleich...
Ein Sugardaddy definiert sich dadurch, dass er Zuwendung gibt.
Das ist zu einem kleinen Teil grosszügig materiell, zu einem grossen Teil emotional.
Grundsätzlich ist er ein Mann, der schenkt, sich verschenkt, und Geschenke gibt.
Der bereits glücklich ist, wenn er eine scheue junge Frau mit ein wenig verbaler Zuwendung so verwirrern konnte, dass sie nachher stundenlang mit roten Bäckchen und zitternd und verträumt durch die Gegend läuft.
Der auch glücklich ist, wenn es nur dabei bleibt. Es darf mehr geschehen, muss aber nicht. Das ist entscheidend. Auch für die Frau.
Wenn ich die Freude an Zuwendung nicht lebe und ausstrahle, wirkt mein Flirten übergriffig, abstossend, berechnend.
Frauen haben ein feines Sensorium dafür. Sie merken das. Alle. In jedem Alter. Immer.
Das ist die Wahrheit.
Das ist für mich ganz einfach so. Basta.
Es ist, was in der Praxis geschieht. Nichts sonst geschieht.
Meine zweite These ist, dass es überall potenzielle Sugarbabes ohne Ende gibt.
Das ist kein Witz.
Die Kunst ist tatsächlich nur, sich kennenzulernen.
Das ist wie bei anderen Beziehungen auch.
Nur vielleicht noch etwas komplizierter.
Tatsache ist:
Ich habe Sugarbabes tatsächlich so, über entspanntes Flirten, kennengelernt.
Der Vorteil ist, dass der umständliche Kennenlern-Treff entfällt.
Andere Babes habe ich kennengelernt, indem Frauen mich quasi "weitervermittelt" haben.
Da gab es dann die unterschiedlichsten, teils lustige Kennenlern-Treffs.
Aber das erkläre ich genauer ein andermal. Ist auch hoch interessant. Fast noch interessanter.
Das Normale war das spontane, persönliche Kennenlernen.
Zum Beispiel an der Theke von Bäckereien, Metzgereien, Apotheken:
Eine junge Frau, die mir da spontan gefällt, hat den ganzen Tag sehr viel Kundenkontakt.
Sie ist extrem darauf sensibilisiert, Menschen unbewusst spontan einzuschätzen.
Wenn sie mich in der Menge der Kunden aus dem Augenwinkel an der Tür gesehen hat, weiss sie unbewusst schon, ob ich ihr sympathisch bin, wie ich mich benehmen werde, ob sie mit mir flirten würde, usw., ohne dass ich ihr ins Bewusstsein getreten bin, da sie gerade mit anderen Dingen beschäftigt ist.
Umgekehrt läuft das auch: Ich weiss eigentlich auch schon, ob sie nachher auf ein Lächeln von mir nur unbewusst gelangweilt reagieren wird. Ich merke das daran, dass ich keinen Impuls verspüre, sie anzuflirten. Die feinen unbewussten Verbindungen zwischen uns Wesen in der Menschenmenge sind ungeheuer präzise. Fast ungeheuerlich präzise.
Umgekehrt war mir im Nachhinein bei meinen Sugarbabes stets klar, dass ich von Anfang an, beim ersten Anblick, eine starke Bindung gespürt hatte.
Im Nachhinein, das ist wichtig. Von Vornherein hätte mir einen zu starken Druck aufgesetzt, es "richtig" zu machen. Das entspannte, hingebungsvolle, zuwendende Flirten wäre vielleicht nicht so natürlich möglich gewesen.
Ich muss hier anfügen, dass ich ein wenig komisch bin, was Bewertung von "Schönheit" betrifft.
Ich bekomme meist weiche Knie bei jüngeren Frauen, so um die zwanzig, und zwar nie bei den "klassischen" Schönheiten. Ich habe keinen bevorzugten Typ, ein scheues Augenaufschlagen bei einer jungen Frau, die andere als "graue Maus" bezeichnen würden, kann bei mir Herzklopfen ohne Ende und Glücksgefühle auslösen.
Die Frauen merken das unbewusst. Und reagieren darauf. Vielleicht bekommen "klassische" Schönheiten unter den jungen Frauen genug, evtl. zuviel Zuwendung, und es braucht mehr, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.
Die "normale" junge Frau reagiert meist dankbar auf angenehme Zuwendung eines durchschnittlich gutaussehenden, sportlichen, kultivieren Mannes von sechsundfünfzig Jahren. Solange nicht als erstes das Gefühl aufkommt, dass ich Absichten verfolge.
Wie immer, das Grundgefühl muss sein: Es darf genau das sein, es darf mehr sein, aber es muss nicht. Das ist die Formel.
Frauen jeden Alters funktionieren genau danach. Wonach denn sonst?
Dass ich jüngere Frauen mag, hat Vorteile. Ihre Generation ist daraufhin erzogen, sich gegen unangenehme Anmache zur Wehr zu setzen. Das vereinfacht alles. Ich bekomme in Sekundenbruchteilen nonverbale Rückmeldung, ob mein Lächeln angebracht ist oder nicht.
Ein weiterer Vorteil ist, dass jüngere Frauen neugierig sind, offen sind.
Sie sind dabei, das Leben als Abenteuer zu entdecken.
Sie sind noch nicht abgebrüht, meist noch nicht dauer-enttäuscht im Thema Sinnlichkeit und finden eine liebevolle Vaterfigur, der sie emotional an die Hand nimmt, unbeheuer spannend.
Und ich bin unter anderem auch eine reife Ergänzung zu dem, was sie von Gleichaltrigen bekommt.
Zum obigen Beispiel: Wie flirtet man nun richtig "über die Theke"?
Wie gesagt, es lässt sich für das Verhalten in der jeweiligen Situation keine Anweisung geben.
Wer nicht improvisieren kann, hat keine Chance. Und etwas Glück gehört dazu.
Ein nettes Kompliment über das süsse Snooopy-T-Shirt, wenn ich ihr ein bisschen lange auf die schönen Brüste geschaut habe, kann Wunder wirken und eine Beziehung herstellen.
Kann. Muss nicht. Vielleicht bleibt es bei einem erfreuten Làchen. Oder einer Grimasse, wenn es doch zuviel war. Kann passieren.
Wenn ich das nicht glücklich akzeptieren kann und statt dessen stets "mehr will", werde ich nie jemanden kennenlernen.
So, der Text ist schon zu lang.
Jetzt könnt Ihr "draufhauen".
Ich habe ja gelesen, wie das hier meist abgeht.
Ich weiss, ich passe nicht ins Schema hier, mit meinen Meinungen.
Falls das für Euch nichts mit Sugar-Dating zu tun hat, ist das okay für mich.
Übrigens:
Nach dem ersten Flirt "über die Theke" geht es dann stets sehr unterschiedlich weiter.
Der Übergang von einem unverbindlichen Flirt zu einer oberflächlichen bis intensiven Bekanntschaft ist schwierig für beide Seiten.
Es ist stets ein grosser Schritt.
Und es läuft stets anders und oft unerwartet. Aber irgendwie geht es fast immer. Erstaunlicherweise.
Von der schönen, aber noch oberflächlichen Bekanntschaft zur tiefen Beziehung ist es dann vergleichsweise einfach.
Das geschieht fast von selbst.
Ich kann hier schon noch ein paar Anektoten erzählen, wie der Übergang vom Flirt zu einer Bekanntschaft in den jeweiligen Fällen abgelaufen ist, aber das gibt wieder längere Texte, und vielleicht habt Ihr jetzt schon mehr als genug von mir.
Wichtig zu erwähnen ist, dass alles, was bei mir längerfristig gelaufen ist, auch vor allem Freundschaft war.
Freundschaft heisst nicht Aussschliesslichkeit. Meine Babes leben zum Teil auch parallel konventionelle Beziehungen zu gleichaltrigen Partnern.
Das Thema "Treue" als Problem ist dabei bis jetzt nie aufgetaucht. Ich funktioniere für die Babes irgendwie in einer schönen Parallelwelt für sie, die nichts gefährdet oder stört, sondern bereichert.
Und als "Untreue" definiere ich jede Form der Lieblosigkeit. Meine Definition.
Für die jungen Frauen bin ich in erster Linie eine Vaterfigur (Daddy), der zum Glück auch noch sehr grosszügig Taschengeld gibt, der aber vor allem auch für sie da ist, wenn es ihnen nicht gut geht.
Oder sie melden sich im Ausgang aufgeregt per Vidocall und fragen, wie ich die komischen aufgespritzten Lippen ihrer Freundin finde, was ich dazu meine.
Das und Ähnliches passiert sehr oft, ist Alltag in meinen Sugar-Beziehungen.
Und all das bleibt auch, wenn das Babe "aussteigt", weil sie jemanden kennengelernt hat und ihm treu sein will, oder in anderen Fällen. Der Kontakt bleibt.
Und alle längerfristigen Freundschaftsbeziehungen mit meinen Babes sind irgendwann auch zu schönen sexuellen Beziehungen geworden.
Es wäre auch okay gewesen, wenn das nicht in jedem Fall so gekommen wäre, aber vielleicht bin ich ja wirklich einfach ein Glückspilz.
Die Babes waren irgendwann auch alle neugierig, sich gegenseitig kennenzulernen, und spontane Nächte zu dritt waren für mich auch schon ein unerwartetes Geschenk.
Und Freundschaft unter ihnen ist meist auch langfristig geblieben (ich hätte ja gerne mal Mäuschen gespielt, wenn die Girls über ihren Daddy ablästern...).
So, danke, falls Du das alles gelesen hast.