(...)
Wenn man die Endlichkeit der Kirschblüte und der Liebe akzeptiert, ist es ein Rausch, der unvergesslich sein wird.
Wenn man die Endlichkeit nicht akzeptiert, wird es zu großem Leid.
Manchmal, wenn ich in stillen Zeiten, an vergangenes denke, weiß ich, wie privilegiert ich doch bin.
Das Leben sind Momente, verloren in der Zeit. Was bleibt, ist die Erinnerung an diese Momente.
(...) Glück, Liebe, sind kurze Momente, die wir zulassen müssen. Ich denke man muss sehr alt sein, um zu wissen, dass es mehr als diese Momente nie geben wird.
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Donnerwetter -- da hat aber jemand seinen Rilke gelesen:
„Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, dem gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.“
Und ich möchte ergänzen:
„Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber fortgenommen. Gott aber will, daß wir uns wiederfinden, reicher um das Verlorene und vermehrt um jenen unendlichen Schmerz.“ Rainer Maria Rilke
Thomas hat recht, denn es war und ist ein schmerzhafter Prozess, der eine gewisse Reife benötigt, um dies zu erkennen.