Und sei Mal ehrlich. Meinst du nicht jeder Mensch möchte einen reichen Lebensstil ?
Dieser steht nunmal für Sorglosigkeit und Freiheiten. Diesen Wunsch kann man niemanden verübeln.
Die Gleichung „Reichtum = Sorglosigkeit“ geht psychologisch nicht auf.
Ein luxuriöser Lebensstil nutzt sich extrem schnell ab. Was heute Luxus ist, wird morgen zur banalen Normalität, die man ständig steigern muss, um denselben Kick zu spüren.
Ein vermögender Lebensstil schützt vor Rechnungsstress, erzeugt aber eigene Probleme: Verlustängste, Statusdruck, Misstrauen in Beziehungen (wer mag mich, wer mag mein Geld?) und den Verlust echter Selbstwirksamkeit.
Wirkliche Freiheit entsteht selten durch teuren Konsum, sondern durch Selbstbestimmung.
Geld macht bis zu dem Punkt glücklicher, an dem die Grundbedürfnisse gedeckt sind und man ein solides finanzielles Polster hat (ca. 70.000 bis 100.000 Euro Brutto-Jahreseinkommmen) dabei ist mir bewußt dass das Median-Jahreseinkommen in Deutschland bei zirka 55.000 Euro liegt.
Bis dahin beseitigt Geld echte Existenzangst. Darüber hinaus stagniert das tägliche Wohlbefinden weitgehend, ab da entscheiden Gesundheith verlässliche Beziehungen und ein als sinnvoll empfundenes Leben über das Glück, nicht Statussymbole.