Medina Dein Text ist ehrlich und ich kann Deine Meinung in manchem Punkten nachvollziehen. Auch ich achte durchaus auf den "Bodycount", alleine schon da ich dann anders mit der Frau umgehen kann.
Wie hier jedoch schon oft bemerkt: Deine Haltung dahinter ist ein klassischer sexueller Doppelstandard. Dass das bei Frauen plötzlich „schlimm“ sein soll, während bei Männern sexuelle Erfahrung als Reife oder Status gilt, ist kulturell erlernt, nicht biologisch begründet.
Dies hält auch wissenschaftlich nicht. Junge Frauen bis 25 Jahre, die sexuelle Erfahrungen sammeln (dabei auf STI/Gesundheit achten!), machen genau das, was Entwicklungspsychologie als normal beschreibt. In dem Alter testen Menschen Identität, Präferenzen und Grenzen. Das gilt für Sexualität genauso wie für Ausbildung, Wohnort oder Werte. Das muss nicht bei jeder Frau so sein, aber dies zu so zu verurteilen ist nicht richtig. Ich bin dankbar, wenn eine junge Frau mit mir Ihre Sexualität ausprobiert 😊
Und sorry, im Sugar-Dating-Kontext ist die Erwartung absurd... Die Arrangements sind explizit transaktional und sexuell. Meinst Du beim Suardating ist findest Du die „Durchschnittsfrau“? Nein, eher die interessierten, kein Querschnitt. Ich schätze mal max. 0,1 % aller Frauen in Deutschland machen mal in Ihren Leben klassisches Sugardating.
Eine 20-Jährige, die klare Preise nennt und gleichzeitig weiß, was sie mag und was nicht, handelt rational und selbstbestimmt. Dass sie bei jemandem, der ihr gefällt, schneller „ja“ sagt, ist kein Beweis für mangelnden Charakter.
Ich möchte nicht ständig die Jungfrau oder total unerfahrene im Bett, auch wenn es ein tolles Gefühl ist Ihr „alles zu zeigen“ 😊
Wenn ich als alter Knacker mit einer attraktiven 20-jährigen schlafe, welche ich sag mal vor mir bereits 10 bis 20 Sexualpartner hatte und es Ihr mit mir Spaß macht und sie vielleicht sogar einen Orgasmus hat, finde ich es gut.