Sie ist Cubanerin, ist aber aufgrund der 90/180 Regelung schon mehrmals in Deutschland gewesen und spricht sehr gut deutsch.
Platt gesagt geht es in Cuba einfach nur ums überleben. Die sowieso schon eingeschränkten Möglichkeiten seien in den letzten fünf Jahren nochmals schlechter geworden.
Sie versucht ihre Familie zu unterstützen, ist sehr fleissig, ehrgeizig und sich für keine Drecksarbeit zu schade.
Bisher hat sie keinerlei Forderungen gestellt. Erst auf nachfrage von mir meinte sie, dass sie gern den Führerschein machen würde und eine Ausbildung in Deutschland machen möchte.
Als ich sie fragte, womit ich ihr eine Freude machen könnte, meinte sie, der Kühlschrank (der Familie in Cuba) sei seit Monaten kaputt und würde sich freuen, wenn ich ihr dabei helfen würde. Wir reden hier über einen gebrauchten Kühlschrank für 150,00 Euro.
Im Vergleich zu Vorstellungen von 500 Euro nur fürs Kennenlernen, was man sonst so "angeboten" bekommt, hebt sich das wohltuend ab.
Dazu kommt noch ihre Art der Kommuikation, sie meldet sich von sich aus, ist interessiert, auch am Land, erzählt von ihren Leben etc.
Oder anders: Es ist völlig unkompliziert mit ihr, no Dramaqueen.