ok, deine Beitrag klang nur extrem negativ, das fand ich nicht gut
Fand das jetzt nicht negativ, sondern einfach nah an der Realität. Und ich denke schon, dass die meisten Frauen gut oder zumindest Neutral dabei rauskommen und die Erfahrungen nicht schaden. Und ich schreibe auch etwas globaler übers Sugardating. Im Einzelfall ist oft vieles wieder anders.
Aber zum Negativen 😉 Ich bin eben nah an der Wissenschaft und internationale qualitative Studien zu Sugar-Dating bei jungen Frauen zeigen häufig spätere Reue, Scham und negative emotionale Kosten. Viele (nicht alle!) Frauen erleben diese Intimitäten später als belastend und etwas, das sie lieber nur mit vertrauten Partnern geteilt hätten. Die Erkenntnis kommt nach den Studien aber meist nicht in der heißen Phase, sondern mit Abstand! Daher merkt es der SD sicher nicht.
Noch etwas Biologie dazu: Das präfrontale Cortex (verantwortlich für langfristige Konsequenzen) reift erst um die 25. In den frühen 20ern dominiert Gegenwartsfokus und Belohnungssystem. Mit Alter steigt die Fähigkeit zur Selbstreflexion.
Reife Männer gewinnen fast immer, sofern der kleine Vermögensverlust nicht zwickt. Was für der Mann evolutionär gewinnbringend ist (Vielfalt, Jugend), hat für manche junge Frauen asymmetrische, kumulative Kosten - emotional stärker als physisch. So die Forschung dazu. Und da hilft dann die Erinnerung an das Princess Treatment auch nicht weiter. Das Geld, die Geschenke und die Belohnung sind schnell weg.