Beiträge von Xerxes

    2.) Ich habe meinen Zweifel, ob eine Webseite oder App die passende Technologie ist, oder ob man da nicht lieber auf menschliche Vermittlung setzt. "Keine Bilder im Netz" kann für viele ein Argument sein, meinen Einkommensteuerbescheid lege ich vielleicht auch lieber einer Person vor, die nur drauf schaut, als ihn irgendwo upzuloaden, etc. Auch Personen, die von Alter und Geschlecht zwar Bilder verkaufen und Vorkasse-Betrug begehen, aber kein SB sein können, kommen an den Face-to-Face-Prüfung nicht vorbei.

    Die menschliche Vermittlung ist allerdings sehr zeit- und kostenintensiv, würde daher eine noch kleinere Nische bedienen. Insofern halte ich eine eine Webseite oder App - um Frau Merkel zu zitieren - für "alternativlos", sofern ein Markt bespielt werden soll, der über eine kleine vierstellige Zahl an Nutzern hinausgeht.


    Hohe Hürden bei der Anmeldung, wie beispielsweise Einkommens- oder Vermögensnachweise, würde vermutlich nur ein Bruchteil dem Betreiber online übermitteln, das sehe ich genauso. So etwas hat auch gar nichts mit "Ich habe nichts zu verbergen" oder "Wer Sugardating betreibt, sollte auch dazu stehen" zu tun, sondern es sind schlicht Dinge, die niemanden etwas angehen.

    Auf MSD findest du ja jegliche Form des scams, fakeprofile, Männer die Frauenprofile machen um komische kinks verbal auszuleben, etc. aber dass ich mit Minderjährigen konfrontiert wurde fehlt in meiner MSD Erfahrung bisher. Mag daran liegen, dass ich ganz junge Frauen nicht so reizvoll finde, aber die ein oder andere 18 jährige hab ich die vergangenen 13 Jahre sicher angeschrieben.

    Mit Damen U20 hatte ich auch nur relativ selten Kontakt, allerdings hatten diejenigen, die behaupteten, sie seien noch minderjährig, auf MSD auch teilweise ein Alter über 20 angegeben.


    Was mir in dem Zusammenhang noch einfiel: So weit ich mich erinnere, passierte das immer recht spät abends, eventuell in der Hoffnung, dass nach einer Meldung des Profiles noch einige Zeit bis zu einer Sperrung vergeht.

    ...ich nutze MSD seit ca. 2012 regelmässig und habe noch nie mit einer Minderjährigen geschrieben dort.

    Ich hatte Fälle, in denen es im Verlaufe eines Chats hieß, man sei noch minderjährig. Mein Verdacht war aber eigentlich immer, dass da selbsternannte Pädophilenjäger Köder auslegen wollten. Diese Profile habe ich dann umgehend gemeldet; sie waren dann auch schnell von MSD verschwunden.

    Ich denke auch, dass irgendeine Form der Berichterstattung eher noch ein paar Gestalten beiderlei Geschlechts, die man dort gar nicht haben möchte. anziehen wird. Zwar habe ich diese Sendung nicht gesehen (und habe das auch nicht vor), gehe aber davon aus, dass sie MSD nachhaltig nicht schaden wird. Irgendwann wird die nächste uninteressante Sau durchs Dorf getrieben.

    Perspektivisch sollte es aber schon in die Richtung Qualität statt Quantität gehen. Vor allem bei den Männern. Sonst hast du hinterher doch wieder 90% Freier auf der Seite. Und damit auch das entsprechende weibliche Publikum.

    Wenn man bei den männlichen Mitgliedern hohe Ansprüche an die Qualität stehen will, muss man das ebenso auf der anderen Seite tun, sonst stehen irgendwann 100 "High Quality-SD" wieder 1.000 Bilderverkäuferinnen, 1.000 Halb- und Vollprofis, 1.000 Scammer und ein paar Top-SB gegenüber. Ein krasses Missverhältnis würde bei der dann deutlich mehr als bei MSD zahlenden männlichen Klientel große Unzufriedenheit hervorrufen.


    Wie diese "Qualitätskontrolle" bereits im Vorfeld aussehen könnte, weiß ich allerdings auch nicht.

    👍


    Wer einmal als z.B. ü50 ein 25-jähriges SB im Bett hatte, steht nicht mehr auf verwelkte Gleichaltrige.

    Das hängt davon ab, was ich suche. Würde ich wieder eine konventionelle Beziehung eingehen wollen, käme dafür sicherlich nur eine Frau in Frage, die annähernd in meinem Alter oder maximal zehn Jahre jünger wäre. Aktuell steht das allerdings ohnehin nicht zur Debatte.


    Beim Sugardating sieht das natürlich anders aus. Ich setze mir zwar da keine Höchstgrenze, aber deutlich jünger als ich soll sie in jedem Fall. Beide Varianten sind für mich auch überhaupt nicht vergleichbar.

    Zumindest beim Kennenlernen und auch bei einem eventuellen zweiten Date habe ich die Treffpunkte sowie die Zeit so gewählt, dass sich beide sicher fühlen können. Bereits bei der Vereinbarung eines Kennenlernes weise ich darauf hin, dass ich hierfür einen öffentlichen und einigermaßen belebten Ort bevorzuge, damit sie keine Angst vor unangenehmen Überraschungen haben muss. Auch dadurch blieben mir gefährliche Situationen bisher erspart.

    Ich habe mich irgendwann dafür entschieden, ausschließlich ppd anzubieten. Unabhängig von der Dauer des jeweiligen Zusammenseins ist der Betrag immer identisch. Damit fahren wir beide gut, keiner hat das Gefühl, dadurch übervorteilt zu sein. Monatlich sind es grob zwischen vier und sechs Treffen.

    Wenn man sich im Rahmen eines gewachsenen Arrangements mit gemeinsamen Aktivitäten abseits des Bettes rein aus zeitlichen Gründen auch mal lediglich für zwei Stunden zum Sex im Hotel verabredet, ist es für mich nach wie vor Sugardating. Sind solche kurzen Dates jedoch die Regel oder bleiben sogar einmalig. hat das mit Sugardating nach meiner Auffassung nichts zu tun. Auch eine zusammen im Hotelzimmer verbrachte Nacht würde ich nicht dem Sugardating zurechnen.

    Wie wirkt sich das eurer Meinung nach aufs Sugardating aus?!


    - Mehr Frauen, die das in Betracht ziehen?!

    -Gleichzeitig weniger Männer, die sich das finanziell leisten können?!

    -Geringeres durchschnittliche Sugardating Budget?!

    Dass sich das zahlenmäßig in größerem Maße auf beiden Seiten auswirkt, glaube ich eher nicht. Auch wenn natürlich noch ein ganzer Rattenschwanz an Unternehmen an den Automobilherstellern hängt, werden sich Veränderungen vermutlich in einem kaum wahrnehmbaren Rahmen bewegen.

    Eine Werbekampagne vor Hochschulen mit beschrifteten Fahrzeugen oder auch Anhängern dürfte weder logistisch noch finanziell machbar sein. Sich auf die zehn größten Einrichtungen zu konzentrieren, ist bei einer Plattform, die man bundesweit bis in den letzten Winkel bewerben will und muss, ebenfalls nicht zielführend.


    Zudem muss man sich vor Augen halten, aus wievielen Gebäuden mit wievielen Zugängen zum Gelände eine große Hochschule besteht. Vor welchem soll man ein Fahrzeug platzieren? Oder soll man etwa mit einem Fahrzeug von Zugang zu Zugang einer Uni fahren und am nächsten Tag zur nächsten Uni tingeln und das Spiel wiederholen?


    Darüber hinaus wird die weibliche Klientel nicht ausschließlich aus Studentinnen bestehen, die männliche wird damit noch gar nicht erreicht (außer vielleicht der eine oder andere Dozent ;)).


    Die größte Uni Deutschlands gemessen an der Zahl der Studenten ist übrigens die Fernuniversätt Hagen, da käme das besonders gut an. ^^

    Ich befürchte, im Verlaufe dieses Threads werden sich wieder die Köpfe ob der sehr unterschiedlichen Interpretationen eingeschlagen. ^^


    Für mich bedeutet Sugardating, dass ich regelmäßig Zeit - mal ein paar Stunden, mal einen Tag, mal ein langes Wochenende - mit einer deutlich jüngeren Dame verbringe, wobei das Sexuelle nicht die Hauptrolle spielt, es zu gemeinsamen Aktivitäten außerhalb des Bettes kommt. Der Sugar ist dabei schon eine Art Ausgleich für den Alters- und wohl auch Attraktivitätsunterschied, obwohl das Ganze ohne eine gewisse gegenseitige Sympathie nicht dauerhaft funktionieren wird. Wichtig ist zu betonen, dass das SB schon signifikant jünger als ich sein sollte, aber eben nicht gerade volljährig geworden. Ich erwarte schon eine gewisse Reife.


    Von Bedeutung ist für mich zudem, dass mich diese Verbindung nicht einengt, ich trotzdem Freiheiten genieße, die man gemeinhin im Rahmen einer Ehe oder festen Partnerschaft nicht mehr hat. Ich will einfach nach spätestens zwei bis drei zusammen verbrachten Tagen wieder meine Ruhe in den eigenen vier Wänden haben, würde daher auch nicht mit einem SB einen längeren Urlaub verbringen wollen.


    Wie schon häufiger hier im Forum erwähnt, erwarte und verspreche ich keine Exklusivität. Allerdings habe ich mir nie - abgesehen von einem Mal - ein zweites SB gegönnt.