Reisen mit Sugarbabes - three island

  • Als Sugardaddy trägt man eine moralische Verantwortung. Das Sugarbabe muss lernen, dass es nicht nur Vergnügen gibt, sondern auch Arbeit, Arbeit, Arbeit.


    Um meinem Sugarbabe die Härten und Frustrationen des Wissenschaftlich Tätigen zu demonstrieren, durfte sie an einem

    Forschungsprojekt mitwirken.


    „Sind Uraubsinseln, wirklich so lustig?“ Dazu wurden drei Exemplare näher untersucht:


    1) Sylt. Die Insel der Reichen und Berühmten wird erstaunlicherweise von Berlin nur mit Easy Jet angeflogen. Dur Flughafen auf Sylt ist winzig, bestimmt einer der kleinsten Flughäfen auf der Welt, der von Linienmaschinen angeflogen wird. Wir trafen sogleich Prominenz, Ben Becker. Wir gewährten ihm ein kurzes Gespräch. Da er uns nicht nach Autogrammen fragte, wollten wir auch keines von ihm.


    Dann mit dem Taxi zur Sansibar. Ja, da muss man sich in eine Schlange einreihen und warten, bis man endlich für 15 Euro eine Currywurst bekommt.


    Sylt entschädigt aber durch seine Landschaftliche Schönheit. Große Naturschutzgebiete. Obwohl Juli, war es saukalt.


    Mit dem Taxi nach Westerland. An die Promenade und durch die Fußgängerzone. Dann zur zweiten Freßprominenz auf Sylt. Gosch. Wieder anstehen, wieder zünftige Preise.


    Und dann, und dann, ja und dann wussten wir eigentlich nicht mehr was wir machen sollen. Das blieb auch so. Zum Sonnen und Baden war es zu kalt. Weitere Prominenz versteckte sich wohl und sonst gab es nichts, was uns wirklich interessiert hätte. Ein Museum über das Wattenmeer? Ein Kurs über Teesorten? Vielleicht sollten wir im Sommer wieder kommen. Juli ist jedenfalls keine Garantie für einigermaßen warmes Wetter

  • 2) Madeira

    Schon besser, wesentlich besser. Sonnige 28 Grad empfangen uns. Da wir für das Forschungsprojekt ausgeruht und frisch sein wollten, flogen wir mit Lufthansa Business Class. Aus unerfindlichen Gründen ist das aber für Lufthansa ein Mittelstreckenflug. Also keine Liegesitze sondern Dreier-Bestuhlung und dazwischen bleibt ein Sitz frei. Die Business Class hätten wir uns sparen können.


    Das Hotel ist sensationell. 2019 eröffnet, sehr aufmerksamer Service. Infinity-Pool. Kann ich nur Empfehlen. Savoy Palace in Funchal. Der Zimmerpreis ist mehr als gerechtfertigt. (Auf Ibiza ca. das 3fache bezahlt und wesentlich schlechter. Dazu später mehr.)


    Die Altstadt von Funchal ist trotz Covid voller Leben, insbesondere viele junge Menschen. Der Universität dort sei Dank. Die Preise sehr moderat. (Billiger als Berlin).


    Landschaftlich ist Madeira beeindruckend. Der eigentlich immer sonnige Süden, der regnerische Norden, der die grüne Insel mit Wasser versorgt. Die höchsten Erhebungen sind mit über 1800 Metern auch über den Wolken (zumindest im Sommer). Im unwahrscheinlich Fall des schlechten Wetters, einfach in die Berge Madeiras und dort scheint die Sonne.

  • 3) Ibiza


    Der erste Eindruck: Ibiza ist voll, mehr als voll. Da die Regierung von Mallorca wohl immer zickiger wird, „flüchten“ die Touristen nach Ibiza.


    Gestern abend in Eivissa (Hauptstadt von Ibiza).


    Eivissa ist eine wunderschöne Stadt. Vor allem

    am Abend.


    Landschaftlich hat Ibiza einiges zu bieten.


    Wir machten eine Geländewagentour über die Insel und flogen mit einem Ballon.



    Ibiza hat derzeit eine preisliche Dimension, die jenseits des akzeptablen ist.


    Die Aussicht aus unserem 5 Sterne Hotel (das Hotel war scheiße, kostet pro Nacht für 2 Personen, all inclusive 600 - in Wortern Sechshundert - Euro.