Beiträge von DerMannderkann

    Ich bin selbst Ü50 und war auf Joyclub lange Zeit aktiv. Ergebnis null. Bei MSD lief es dagegen ausgesprochen gut. Und es waren auch einige Babes auf beiden Portalen. Eine sagte mir, auf Joyclub sucht sie nur nach jüngeren Männern. Sie hat zwar kein Problem mit Älteren, aber die holt sie sich bei MSD.
    Inzwischen versuche ich es im Joyclub nicht mehr. Hat nie was gebracht bei mir. Da ist der Sado Maso Chat sogar ergiebiger.

    Das müsste noch aktuell sein :P, gibt es ja echt schon ewig den Laden :saint:

    Bist du aus der Ecke? Ja, als ich so 18 war, hatte man das Gefühl, der Schuppen ist schon uralt und hat es bald hinter sich. Dass es den immer noch gibt ist echt eine Leistung.

    Da fällt mir ein: In der Amikaserne gab es damals auch einen Club. Stardust oder so ähnlich. Da sind immer die eher unhübschen deutschen Ladys Ü40 hin, um Kerle abzuschleppen.

    Ich glaube diese Schuppen gibt es überall in den Städten, in Darmstadt z.b das Huckebein, wer da nicht gerade wie Quasimodo ausschaut bekommt in der Region 45-60 auf jedenfalls was ab. Wer halt drauf steht=O:/

    Sag nicht, dass es das Huckebein noch gibt???? Das ist ja irre, Ich bin in Darmstadt aufgewachsen aber Anfang der 90er weggezogen.

    Das halte ich für hochgegriffen und unmöglich. Vor einem Treffen habe ich z.B. eine Ritzerin nicht als solche erkannt oder dass die Sportstudentin eine Essstörung hat, habe ich nie geahnt, man sieht es ihr nicht an. Und es gibt auch noch andere Belastungsstörungen.... Ein SB, die mehrfach vergewaltigt wurde, hat mir das erst viel später erzählt, als sie entsprechendes Vertrauen hatte.
    Das sind nur drei aktuelle Beispiele. Und hinzukommt, dass ich bei vielen Kontakten nie erfahren habe, ob da nicht auch eine Störung vorliegt - vieles tritt ja nur phasenweise auf, einige wollen ja nicht mit jedem darüber reden, teilweise ist es Teil der Therapie selbstbewusst damit umzugehen und nicht mit jedem darüber zu reden.... Also ich halte die Quote der SBs mit Belastungsstörungen für relativ hoch und für nahezu nicht erkennbar an den Profilen oder dem Chat.

    Ich kann deine Einwände nachvollziehen. Ich spreche da auch nur für mich und meine Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Bei denen, die ich dann auch kennengelernt habe, lag ich mit meiner Einschätzung fast immer richtig. Und die, bei denen es aus Gründen zu keinem Kennenlernen gekommen ist, haben sich meist im Chat schon aussortiert. Also Scammer und Fakes...

    Das unterschreibe ich 1:1.
    Ist bei mir genauso und das schon häufig. Ich habe auch gerade wieder so einen Fall.
    Wir hatten nett geschrieben und das sogar eine ganze Weile. Sie war sehr offen und hat ehrlich kommuniziert. Ihr Ziel war eine höchst mögliche Versorgung. Auch wenn wir noch gar nicht über Geld gesprochen hatte, teilte sie mir irgendwann mit, dass sie jetzt wohl jemanden habe, wo es passt. Schade.
    Etwa 4-5 Wochen später meldet sie sich plötzlich wieder bei mir mit einem Hilferuf. Der Typ ist ein übelster Stalker und erpresst sie, weil sie keinen Kontakt mehr will.
    Wir reden darüber, ich gebe ihr ein paar Tipps, wie sie sich verhalten soll.
    Der Grund, warum sie sich wieder bei mir gemeldet hat, war der respektvolle Erstkontakt. Sie hat da einfach schon sehr viel Vertrauen aufgebaut. Obwohl wir uns noch nicht getroffen haben, kenne ich sogar ihren vollen Namen, Ihre Adresse, ihre Arbeit und noch einige weitere sehr private Details.
    Jetzt, nachdem sie die Schattenseiten des Sugardatings kennen gelernt hat, sind die Karten völlig neu gemischt.
    Ich denke, das könnte was werden. Will ich auch, denn sie ist wirklich eine 10 von 10.
    Geduld ist eine mächtige Waffe.

    Mit der Zeit bekommt man aber einen Blick für diese Leute, unter denen sich gewiss nicht nur Frauen tummeln. Die kontaktiert man erst gar nicht, sondern blockiert sie einfach.

    Genau. Ich bin mir ziemlich sicher, würde ich jedes Profil beurteilen, ob es echtes Interesse am Sugardating, Scamm, Langeweile und Zeitvertreib, suche nach Paysex, etc und eben auch , ob sich eine Frau mit Belastungsstörungen dahinter verbirgt, wäre ich sicher bei 90 % Trefferquote.

    Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, das klassische Sugardating, wie einige es hier kennen und viele es sich als Ideal vorstellen, ist mit Corona gestorben.
    Um das zu erklären, hier zunächst meine ganz persönliche, romantische Definition:


    Eine junge Frau, die sich tatsächlich zu wesentlich älteren Männern hingezogen fühlt, trifft sich regelmäßig mit einem Mann, der diese auf klassischem Weg umwirbt und sie durch seine Art, sein Auftreten, seinen Charme, seine Lebenserfahrung überzeugt. Und eben erst einmal nicht mit seinem Portemonaie. Es bahnt sich eine besondere Form der Beziehung an, bei der beide ihr Leben völlig unabhängig voneinander bestreiten und die Begegnungen zeitlich begrenzt sind.
    Der SD unterstützt sein SB dabei gerne und unabhängig von erbrachten Leistungen. Es entsteht ein enges Vertrauensverhältnis und die entgegengebrachte Sympathie ist echt.


    So habe ich das vor Corona fast immer erlebt. Und deswegen war es auch völlig selbstverständlich, dass ein Kennenlerndate nicht vergütet wurde. Denn beide haben da ihre Zeit investiert, um zu schauen, ob das Gegenüber passen könnte. Alle Kennenlerndates waren damals angenehm, auch wenn es nicht gepasst hat. Man ist eben respektvoll miteinander umgegangen.

    Ich als SD habe nach einer jungen Frau gesucht, um mir schöne Momente zu schaffen. Dazu gehörten Unternehmungen, Gespräche, Sex. Insofern war die Kennenlernphase wichtig, weil das Babe für sich geprüft hat, ob sie das auch will.

    Ich war vor Corona auf MSD sehr "erfolgreich". Mir wurde gespiegelt, dass dies so war, weil ich wertschätzend bin, charmant, niemals jemanden zu etwas gedrängt habe, um die Frau geworben habe und vor allem, weil ich nie davon ausgegangen bin, mir mit Geld etwas zu erkaufen. Ehrlich gesagt, wollte ich als Mensch gewollt werden.


    Corona hat anscheinend sehr viele Damen und Herren auf die Plattform gespült, die eine sehr viel eingeschränktere Beziehung suchen. Zeit und Sex gegen Geld. Es geht nun viel häufiger um Parameter wie Höhe des Betrags und Dauer des Dates. Vieles Andere wird unwichtig.

    Natürlich ist vor diesem Hintergrund ein Kennenlerndate die reine Zeitverschwendung für das Babe, es sei denn auch diese Zeit wird bezahlt.

    Und der Ton wird rauer. Bei den Babes und bei den Daddys.

    Da hat so einer wie ich kaum noch was zu suchen in dem Spiel und das zeigt sich deutlich in meiner sinkenden Kontaktquote, bzw. der unfassbar vielen Zeit, die notwendig geworden ist, mal einen schönen Kontakt zu finden.

    Die Zeiten ändern sich. Und damit auch die Begrifflichkeiten.


    Vor ein paar Jahren hätte ich Sugardating ganz klar von Prostitution abgegrenzt. Ich habe es so erlebt, dass Männlein und Weiblein einer Neigung gefolgt sind und dass MSD die Plattform war, Menschen mit dieser Neigung zusammen zu führen.

    Inzwischen ist Sex gegen Geld zum überwiegenden Standard geworden und das ist ganz klar der Prostitution zuzuordnen.

    Ich möchte hier nur mal klarstellen dass ich eine normale aber nicht gut bezahlte Arbeit nachgehe. Ich komme damit immer zurecht, aber das teure Abo kann ich mir einfach nicht leisten.

    Ich bin für meine normale Lebensführung nicht abhängig vom Sugar.

    Also mein Beitrag ging auch nicht in deine Richtung. Du hast die Umstände ja genau erklärt und das ist für mich auch schlüssig.

    Weiß nicht, ob das auch auf mich bezogen war, aber das liegt mir fern und ihr Post ist völlig ok.

    Ich bin halt allgemein der Meinung, dass es gefährlich ist sich von Dritten abhängig zu machen und wenns alternativlos oder gewählt ist, man sich vorher den ggffs entstehenden Konsequenzen bewusst sein muss.


    (Klugscheißmodus aus)

    Nein, ich habe das ja extra allgemein gehalten. Ich möchte damit niemanden persönlich ansprechen.
    Und was die Abhängigkeit angeht, gebe ich dir Recht. Es ist das Ideal, seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können und den Sugar als Benefit für Luxus zu haben.
    In der Realität sieht das für manche leider anders aus.
    Schlimmer als die Abhängigkeit von einem SD (weil den könnte man ja im Prinzip austauschen, wenn er nicht korrekt ist) finde ich die Abhängigkeit vom Sugardating (oder Hobbyprostitution trifft es in diesem Zusammenhang wohl besser) an sich. Wenn die Dame keine andere Option für sich sieht, kann es schon recht schnell bergab gehen.

    Ich selbst hatte einige solcher Beziehungen bei denen es keine vereinbarten Beträge gab. Jede Ex wird aber sagen, dass es ihr viel gebracht hat im Leben. Ich bin auch mit allen noch in Kontakt und freundschaftlich verbunden.
    Und auch wenn nichts vereinbart war, habe ich mich neben so Sachen wie gemeinsame Urlaube, etc. finanziell ab und zu eingebracht. Mal eine Miete übernommen oder Anschaffungen, die nötig waren. Weils Spaß gemacht hat und ihre Freude darüber echt waren.

    Ich finde es nicht in Ordnung, wie ihr über Janinas Erlebnis herzieht oder euch ein Urteil über ihre finanzielle Situation erlaubt. Hier war nach Erfahrungen gefragt, die sie meiner Meinung nach sehr offen dargestellt hat. Und natürlich können ein paar hundert Euro eine finanzielle Belastung darstellen, die einen nicht mehr schlafen lässt. Ich finde, sie bewertet ihre Situation recht objektiv und zieht halt den Schluss. kein Sugardaddy ohne Sugar mehr. Ist doch in Ordnung,

    Klingt für mich aber merkwürdig. Wenn ich es als Frau einem Zuhälter überlasse mir Männer ranzuschaffen, es mir also ganz egal ist was das für ein Typ ist, dann sollte es auf der Plattform doch als Frau das einfachste sein selber wen für solche Treffen zu finden

    Das ist auch merkwürdig und kaum zu verstehen. Ich habe das ja auch nicht kapiert. Meiner Bekannten war das unangenehm, sie wollte das auch eigentlich nicht. Er war halt nett, wollte dann irgendwann mal einen Dreier. Den Mitspieler hat er mitgebracht. Ihm zuliebe hat sie mitgemacht. Beim nächsten Mal hat er selbst dann draußen vor der Tür gewartet und so ging das dann weiter.

    Für viele SB's, die keine klassische SD Beziehung suchen sondern eher an schnellen Treffen für Geld interessiert sind, ist die Kommunikation und das Finden eines zahlungswilligen Herren extrem belastend. Ich spreche hier vor allem auch von den jungen Mädels, die mit gewissen Erfahrungen, sozialen Ängsten und Traumata vorbelastet sind.
    Und dann ist da plötzlich ein "netter" Typ, der verspricht, ihr das abzunehmen. So vermittelt er halt einfach Dates und sie muss sich nicht mehr drum kümmern. Natürlich ist die Marktlage gerade schlecht - das hat sie ja selbst bereits gemerkt. Und mehr als 150,00 Euro zahlen die Männer zur Zeit nicht. Dafür hat sie ja aber auch keinen Streß.
    Genau so hat einer der Typen ein Ex SB von mir herumgekriegt. Ein an sich wirklich liebes Mädel, naiv, schüchtern und in einer schwierigen Lage.
    Die Dates hat er (zumindest teilweise) sogar auf MSD organisiert - So bin ich dem auf die Schliche gekommen.
    Ich halte es gar nicht für abwegig, dass dies häufiger vorkommt.
    Und dann sind da natürlich noch die Escort Agenturen, die versuchen, neue Damen anzuwerben. Das halte ich sogar noch für halbwegs seriös, weil zumindest mit offenen Karten gespielt wird.
    Das habe ich auch schon ein paar mal gehört.