Nichts ist ein Wert. Es hat einen Wert. Der wird bestimmt von Angebot und Nachfrage.

Die Graphik veranschaulicht das etwas. Je höher der Preis, desto mehr SBs würden wohl ihre Dienste anbieten. (Gerade Linie). Menge wäre hier die Anzahl an aktiven SBs. Gleichzeitig sinkt mit steigenden Preis die Menge an SDs. Weil sich viele den Preis nicht leisten können (lassen wir mal „wollen“ weg). So entsteht ein Gleichgewichtspreis bei einer umgesetzten Menge.
Wäre der Preis höher, würden viele SBs keinen SD abbekommen, weil es nicht genug SDs gibt.
Wird die Nachfrage geringer (in dieser Grafik würde viele SDs bei einem Preis von null Euro, kein Interesse haben, weil ihnen allein Hotelzimmer etc. zu teuer ist). verschiebt sich der Gleichgewichtspreis nach unten. (graue Punkte).
Das kannst du auch mit mehr Nachfrage, mehr
Angebot etc. durchspielen.
Um deine Frage zu beantworten. Wäre der Preis viel höher (sagen wir mal 10.000 Euro im Monat), würden viele SBs und viele SDs leer ausgehen.
Nun denken sich als vernünftige Marktteilnehmer viele SBs „lieber weniger als gar nichts“.
So entstehen Preise. Das Modell lässt die Frage von „Geiz“ außen vor. Es darum, was sich SDs leisten können, nicht darum, was sie wollen. Selbst ohne irgendeinen Sparwillen, gibt es einen Marktpreis, der durch die Anzahl der SDs und SBs gebildet wird.