Kein einfaches Thema ohne Zweifel.
Aber gleich zu Beginn sollte eines feststehen. Die Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper sollte über allem stehen.
Die moralischen Fragen hingegen sind hingegen schwieriger bzw nicht final beantwortbar. Wir sind hier bei der ewigen Frage ab wann es verwerflich ist ein Leben zu verhindern. Aber der Befruchtung? Aus meiner Sicht am Verständlichsten, aber nicht so einfach. Schließlich haben wir dann das Problem bei Vergewaltigungen und daraus resultierenden Schwangerschaften oder wie im hier vorliegenden Fall bei Unfällen. Und da finde ich einfach sollte die Frau ohne jeden Zweifel das Recht haben nein zu einem Kind zu sagen.
Ein Ja von ihr zu verlangen würde bedeuten von ihr zu verlangen egal wie es passiert ist ihr ganzes Leben auf diesem Unfall/Fehler etc bestimmen zu lassen. Hält das jemand ernsthaft für okay?
Natürlich ist sie nicht unschuldig. Sie hat beibder Verhütung gepatzt aber deswegen zu verlangen, dass sie deswegen eventuell ihr ganzes Leben versaut? Sorry, das geht nicht. Klar klingt das jetzt gefühlskalt, aber wie kann ein Mann das verurteilen?
Vor allem wird dabei immer außen vor gelassen, dass der Mann - der ach so weltgewandte Mentor SD - hier auch der vernünftige hätte sein können und auf das Kondom bestehen. Nur die Frau jetzt zu verurteilen ist unglaublich.
Sorry für den Rant, aber das musste raus