SB geschwängert

  • Ziemlich ekelhafte Diskussion hier, finde ich. Mit welchem Recht wollen alte Männer darüber entscheiden, ob Frauen die Schwangerschaft bis zum Ende gehen müssen und eben nicht alleine darüber entscheiden dürfen, ob sie das möchten, oder nicht?
    Damit meine ich die alten Männer des Bundesverfassungsgerichtes, die wohl alle noch nie schwanger waren, ebenso, wie die verkorksten alten Männer hier im Forum, denen diese Jacke passt.

    Das ist so ähnlich, wie, wenn mir die aktuelle und die alten Regierungen vorschreiben wollen, wie ich zu heizen habe, was ich essen darf, oder welches Auto ich fahren darf. Das will ich auch selbst entscheiden. 😝

    Nicht unbedingt der bester vergleich, ich bin bei dir das der Staat sich nicht zu sehr in das leben der Menschen einzumischen hat vor allem in belangloses .

    Aber wir leben nunmal in einer Welt und er es alte weiße Männer oder Frauen , geben muss die über grundlegende moralische Situtationen entscheiden oder beurteilen müssen, die den normal Mensch auch dich und mich überfordern da wir grundsätzlich Egoisten sind.

    Und die Situation wann leben entsteht, das dies mit der Zeugung passiert, ist jetzt auch nicht weit hergeholt.

    Solche Reglungen ja ab der so und sol vielten Woche ist es leben und davor, ja was auch immer. Das kann es nicht sein.

    Ich finde es eher erschreckend wie wenig wert hier leben beigemessen wird und das es so als lästiges ding abgestempelt wird das man einfach mal so entsorgt.

    Ich denke das man wirklich emotional abgestumpft sein muss um nach einer Abtreibung keine probleme zu bekommen.

    Aber was in fast allen Beiträge ja explizit betont wird, es ist und bleibt letztendlich die Entscheidung der Frau, aber dem Mann gar kein recht auf eine Meinung abzusprechen ist nicht richtig.

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Nebenbei, es gibt Länder in der EU in denen Abtreibungen nur unter ganz engen Vorraussetzungen (beispielsweise Lebensgefahr für die Mutter) erlaubt ist: Malta, Polen.


    Ich finde es durchaus gruselig, wie werdendes Lebens hier als vollkommen wert- und Rechtlos angesehen wird.


    Salomon Besagt deine Statistik: An einer Schwangerschaft gestorben oder schwanger gestorben? Seit Corona wird meist "mit oder an" verwendet. Da zählt dann auch tot durch Verkehrsunfall, wenn sie zum Zeitpunkt des Unfalls schwanger war.

    Und ich bin schockiert wie sehr du davon überzeugt bist, dass eine Schwangerschaft sobald sie besteht quasi zum verpflichtenden Lebenszweck werden muss.

    Versteht mich nicht falsch ich will hier nicht für munteres Abtreiben nach Lust und Laune werden, sondern nur anmerken, dass es in ungeplanten Fällen durchaus angebracht sein kann den Weg zur Abtreibung zu wählen.


    Und was die Moral hinter der Abtreibung anbelangt ist dann auch die Frage? Besonders weil dieses Thema gerade in erzkatholischen Flecken der Welt gehandelt wird. Und dass die Kirche einige arg veraltete Ansichten hegt sollte gerade in der Hinsicht klar sein. Alleine daran zu erkennen, dass die Kondomnutzung da zum ersten mal vor so rund 15 Jahren überhaupt als in manchen Fällen gebilligt erklärt wurde.

    Folgen wir den Hardlinern ist jede Form der Verhütung nicht erlaubt. Daher ein Grund für mich diese Moral, die aus Richtung der katholischen Kirche kommt, als kritisch zu sehen.


    Und wenn wir bei kritisch sind, dann finde ich es ja generell schön, dass du Statistiken hinterfragst. Aber bei Corona hatten wir den eindeutigen Fall von Meldepflichtigen Infektionen bei denen eine Erfassung üblicherweise als gestorben an oder mit angegeben wird. Sofern das auch angegeben wird ist auch alles fein damit. Verwechseln darf man das nicht mit Todesursachenstatistiken. Diese berufen sich eindeutig auf die ärztlich festgestellte Todesursache (was bei Corona manchmal schwierig war weshalb die Unterscheidung zwischen gestorben an und mit dort durchaus angebracht ist) und an der ist dann weniger zu rütteln.

  • ….bedeutet dann also, wenn ich etwas in meinem Sinne als Staat oder Gericht durchsetzen will, muss ich nur die Definition ändern und es passend machen. Und jaaaaaa, mein Vergleich war mit Absicht überzeichnet.

    Übrigens sprichst du damit dem Volk ab, denken und Entscheidungen treffen zu können, genau das erleben wir ja täglich von unserer Politik.

  • maus4e

    Die Statistik ist überschrieben mit "Müttersterblichkeit", nicht mit "Todesursache Schwangerschaft"🤷‍♂️


    War die Mutter vor der Geburt tot? Wie war der Allgemeinzustand? Zählen nur ärztlich versorgte Geburten oder auch die ohne ärztliche Versorgung (keine Krankenversicherung, illegal im Land usw.)


    Einfach nur eine Zahl besagt gar nichts. Zudem heißt es "geschätzt". Was soll das sein? Geschätzt einfach mal so? Auf welcher Grundlage geschätzt.


    Der Unterschied zwischen uns ist, wieviel Wert (ungeborenes) Leben hat. Bei mir sehr viel, bei dir sehr wenig.

  • Oh Gott, mit der Statistik zur Müttersterblichkeit wollte ich niemanden persönlich treffen (wie kann man nur auf die Idee kommen, wenn Fakten genannt werden).

    Und ich habe extra daraufhin gewiesen, dass es neben den Tod auch noch andere schwerwiegende Folgen einer Schwangerschaft geben kann.

    Meinem Hinweis, bitte nicht mit den Toten im Straßenverkehr, als Vergleich zu kommen, wird tatsächlich entsprochen, aber nur, um die Todesrate beim Baden zu nehmen….

    Und der Nächste stellt einfach mal die ganze Statistik in Frage. Ich weiß nicht warum, aber heute denken viele Fakten, die einem nicht passen, müssen Fake-News sein.


    hier eine Definition nach WHO:

    „Müttersterblichkeit ist der Tod einer Frau während der Schwangerschaft oder innerhalb von 42 Tagen nach Beendigung der Schwangerschaft – unabhängig von der Dauer oder dem Ausgang der dadurch verschärft wurde, jedoch nicht durch zufällige oder unfallbedingte Ursachen.“


    Und ich möchte noch ergänzen:

    „Für jede Frau, die an schwangerschaftsbedingten Ursachen stirbt, erleiden 20 bis 30 weitere Frauen schwere Komplikationen oder dauerhafte Gesundheitsschäden.“



    Das bedeutet:

    • Wenn jährlich etwa 300.000 Frauen weltweit an schwangerschaftsbedingten Ursachen sterben (Schätzung der WHO), dann gibt es jedes Jahr 6 bis 9 Millionen Frauen, die langfristige oder dauerhafte gesundheitliche Schäden davontragen.“


    Hoffentlich kommt nun niemand mit der Sicht von Donald Trump auf die WHO.

  • Der Unterschied zwischen uns ist, wieviel Wert (ungeborenes) Leben hat. Bei mir sehr viel, bei dir sehr wenig.

    Es ist ohne Zweifel ein hochkomplexe Frage, die wohl nie endgültig beantwortet werden kann.

    Aber es lässt sich als Mann ja einfach sagen das Leben beginnt mit der Befruchtung der Eizelle und ab dann ist es um jeden Preis zngeachtet der Unstände zu schützen. Den Großteil der Probleme und Risiken trägt ja die Frau. Als nicht betroffene Person urteilt es sich leichter...


    Am besten Verhütung komplett verbieten. Freut sich die katholische Kirche.

    Und wenn wir schon dabei sind Frau wieder an den Herd und die ganze Frauenrechtsbewegung rückgängig machen. Das führt alles nur zu Veränderungen an der für mich als Mann so einfachen Welt.

  • 42 Tage nach Beendigung der Schwangerschaft..... Nicht nach der Geburt. Da sind also alle verpfuschten Abtreibungen mit aufgeführt.


    Sowie alle ohne ärztliche Versorgung sowie Mütter im kritischen Allgemeinzustand (chronisch krank, Drogenabhängig.... usw).


    Geschätzt bleibt geschätzt.


    Wenn ich das alkes nun mit reinnehme...Ehrlich gesagt, hätte ich mir allein aufgrund der nicht ärztlichen Abtreibungen nach dem Fristablauf eine höhere Zahl erwartet.

  • Leider wurde ich gestern unterbrochen.


    Ich persönlich finde jeden Schwangerschaftsabbruch, einen zu viel. Und ich glaube, es wird nur sehr sehr wenige Frauen geben, die das leichtfertig machen. Es gibt gute Gründe einen Abbruch zu verhindern, aber auch manchmal gute Gründe dafür.
    Ein Beispiel, wenn eine Frühschwangerschaft das Leben der Mutter gefährdet, steht das Leben und die Gesundheit der Mutter im Vordergrund, auch wenn es die Schwangerschaft gefährdet…. Das steht im deutschen Gesetz.


    Daneben kann es sehr viele andere gute Gründe geben. Die meisten kann aber nur die betroffene Frau beurteilen.


    Auch wenn es mich sehr traurig machen kann, ist das nicht meine Entscheidung und auch nicht die desjenigen, der auf ein Kondom verzichtet hat, weil es sich so doch besser anfühlt.

    Entschuldigt, dass ich nun auch mal etwas überzogen schreibe.


    Auch mir ist klar, dass viele Frauen mit einer solchen Entscheidung im Nachhinein Probleme haben. Ich fände es komisch, wenn es nicht so wäre. Aber es kann ja trotzdem die richtige Entscheidung gewesen sein.

    Aber eigentlich gibt in solchen Situationen keine richtigen Entscheidungen, sondern nur eine bessere in einer schwierigen Situation. Ist das der Abbruch, kann das schlimm sein, aber doch richtig, ist es die, die Schwangerschaft auszutragen, kann es auch schlimm sein, für Mutter, Kind und ggf. auch für den Vater, oder auch richtig.


    Ich kenne so viele Beispiele für das eine oder andere. Was hat es mich in Summe gelehrt. Als Mann kann ich die individuelle Situation einer Frau nicht beurteilen und darf zwar Rat geben, aber nicht die Entscheidung treffen. Und ich darf auch nicht urteilen.

  • 42 Tage nach Beendigung der Schwangerschaft. Nicht nach der Geburt. Da sind also alle verpfuschten Abtreibungen mit aufgeführt.

    Gegen solche lächerlichen Interpretationen kann man vermutlich gar nichts sachliches sagen.

    Nein es geht um das Ende einer Schwangerschaft, ohne Abbrüche. Das kann ein Verbluten bei einem natürlichen Abort sein, oder eine Infektion des Uterus und eine folgende Sepsis nach regulärer Geburt sein…. oder, oder, oder

    Die Gefahren einer Schwangerschaft enden nicht mit der Geburt. Deshalb gibt es schon seit 1952 das Mutterschutzzeit, die bis 8 Wochen nach der Geburt geht.

    Und nein, die möglichen Todesursachen oder Schädigungen sind nicht immer durch bessere Medizin oder Überwachung alle zu vermeiden.


    Und Deine Ergänzungen, wie „Drogensüchtige“ macht Deinen Beitrag auch nicht besser.


    Es zeigt nur einfach, dass Du von einer Schwangerschaft und den tatsächlichen Gefahren so gut, wie gar nichts verstehst. Unser heutige Spitzenmedizin verhindert heute die früher übliche hohe Müttersterblichkeit. Es wäre vermessen zu glauben, dass es das heute trotzdem noch gibt und kein Arzt oder eine Hebamme es in einem bestimmten Fall verhindern kann. Und noch mal, Todesfälle sind heute die seltenen Ereignisse, es gibt viel mehr andere Folgen, die die Frau ein Leben lang beeinträchtigt kann.

    Ich habe deshalb Respekt vor jeder Frau.

  • Sowie alle ohne ärztliche Versorgung sowie Mütter im kritischen Allgemeinzustand (chronisch krank, Drogenabhängig.... usw).


    Geschätzt bleibt geschätzt.

    Es ist schön wie du die Zahlen als geschätzt kritisierst, aber dann davon ausgehst, dass in diesen Zahlen zwingend alle Fälle mit drin sind, die zum Beispiel im Zusammenhang mit fehlender ärztlicher Versorgung mit drin sein müssen. Das klingt für mich widersprüchlich.


    Es ist viel eher davon auszugehen, dass die Zahl aufgrund der Dunkelziffer höher liegt

  • Wo steht das "Ende der Schwangerschaft ohne Abbrüche"?


    Die KI meint:


    Schwangerschaftsbeendigung ist ein formeller oder neutraler Begriff für das, was umgangssprachlich meist als Abtreibung bezeichnet wird.



    Bedeutung:



    Es meint das gezielte, vorzeitige Beenden einer Schwangerschaft, bevor das Kind lebensfähig geboren wird – meist durch einen medizinischen oder operativen Eingriff.



    Das wäre dann gänzlich ohne natürliche Geburten.


    Gegen solche lächerlichen Interpretationen kann man vermutlich gar nichts sachliches sagen.

    Das ist nicht lächerlich, du interpretierst in Zahlen, was du gerne sehen möchtest.


    Wir werden täglich mit Zahlen bombardiert, die die Weltsicht des Verbreiters belegen sollen.


    Nachfragen ist sicherlich nicht verkehrt.

  • Hmmm,

    warum beteiligt sich der, der diesen Thread erstellt hat nicht an der Diskussion?

    Schon beim Lesen fand ich die Beschreibung der Situation, sagen wir mal befremdlich:

    „Doppelwums“, „schmeißt sich lieber die Pille ein“ …

    Irgendwie klingt das für mich nicht wirklich real.
    Und es ist der erste und letzte Beitrag des „mr.genuß“.


    Vielleicht sind wir hier ja auch nur einer bewussten Provokation aufgesessen, oder wie der Admin sagt, über das Stöckchen gesprungen, dass uns hingehalten wurde.


    Es gibt ja nicht wenige bewusste Provokationen von Abtreibungsgegner und Sozal Media, manche tatsächlich sehr subtil.


    Also ich klinke mich jetzt hier aus, bereue nichts, was ich geschrieben habe, überlege aber, ob ich es hätte lassen sollen, damit sich der Threat früher tod läuft.

  • Wo steht das "Ende der Schwangerschaft ohne Abbrüche"?

    Eigentlich wollte ich mich nicht mehr beteiligen. Aber ich habe noch mal weiter bei der WHO recherchiert und Du hast in einem Punkt recht:

    Tatsächlich werden alle Todesursachen im Zusammenhang mit:

    • Geburt
    • Fehlgeburt
    • Schwangerschaftsabbruch (auch illegal oder unsicher durchgeführt)
    • Eileiterschwangerschaft
    • Schwangerschaftskomplikationen (z. B. Präeklampsie, Sepsis)

    gezählt.“

    Aber der Anteil Schwangerschaftsabbrüche an den Todesfällen ist nach der gleiche WHO weltweit nur 13 %. Wobei die Rate in Ländern mit restriktivem Abbruchsrecht die Rate deutlich höher liegt.

    Da sich meine Tabelle auf Deutschland bezog, können wir dann hier von einem kleineren Anteil ausgehen, auch wenn wir nicht wirklich liberal diesbezüglich sind.


    Warum hast Du eigentlich ein Problem damit, dass Schwangerschaften, auch wenn sie etwas wunderbares sind, vielfältige Risiken haben?

  • Ich habe kein Problem damit, dass Ski-Fahren, Fallschirm springen und Schwanger sein Risiken mit sich bringt. Doch ist das Risiko so gering, dass es für mich kein Argument für die Tötung ungeborenen Lebens ist.


    Der Mensch als sich selbst verwirklichendes Objekt, jederzeit diskriminiert und beleidigt, woke und bedacht niemand verwende die falschen Worte, aber auf der anderen Seite völlig verroht und Empathielos, gleichgültig und grausam.... das wird nicht lange gut ausgehen, fürchte ich.

  • Nur, dass in der Regel auch niemand gegen seinen Willen gezwungen wird, aus einem Flugzeug zu springen oder Ski zu fahren, oder?

    Eben weil jeder Mensch das Recht besitzt, über sich, seinen Körper, seine Aktivitäten und den damit verbundenen Risiken selbst zu entscheiden.

    (Im Falle von Abtreibungen rechtlich begrenzt)


    Damit hast du eigentlich grade gegen dich selbst argumentiert...


    Niemand vertritt hier die Meinung, dass Abtreibungen als Verhütungsersatz fungieren sollen oder in jedem Fall moralisch gerechtfertigt sind.

    Aber, sie liegen -und das zurecht- in der Entscheidungsgewalt der Frauen. Und wenn ein Mann so dusselig ist und eine Frau schwängert, die kein Kind will, hat dieser auch nicht zu jammern. 🤷🏻‍♀️

    Wenn die Wissenschaft soweit ist, dass Männer Schwangerschaft und Geburt übernehmen, steht es ja dann jedem Mann frei, dies zu tun.


    Empathielosigkeit, Verrohung und Grausamkeit sehe ich hier eher auf Seite der Männer, für die eine Frau keine Rechte am eigenen Körper besitzt und sie dem Gebären zur Verfügung zu stehen hat wie Milchkühe im Stall.

    Eigentlich sollte man diese Frauenfeindlichkeit in diesem Jahrtausend überwunden haben hierzulande.

  • Wie viele deiner Spermien schießt du eigentlich in nicht empfängnisbereite Frauen und verhinderst so, dass aus ihnen Leben entstehen kann?

    Du solltest dann nur ungeschützten Sex mit gebärfähigen Frauen an den passenden Zyklustagen haben. Ich meine, so Spermien möchten doch auch ihr Recht darauf haben, ihren Auftrag zu erfüllen und nicht einfach in Taschentuch oder Gummi sterben....


    Wenn du eine ernsthafte Auseinandersetzung zum Thema möchtest, würde ich dich bitten inhaltlich und sachlich auf (meine) Posts einzugehen.

    Ich zitiere mich selbst:

    Niemand vertritt hier die Meinung, dass Abtreibungen als Verhütungsersatz fungieren sollen oder in jedem Fall moralisch gerechtfertigt sind.

  • Ich denke alle Argumente sind vorgebracht und es wiederholt sich nur.


    Du könntest ja mal dazu schreiben, welchen Wert ungeborenes Leben für dich hat.


    Was hat für dich den höheren Wert?


    Keine Morgenübelkeit oder ungeborenes Leben?


    Keine Dehnungsstreifen oder ungeborenes Leben?


    2 Wochen vor der Geburt und zwei Wochen danach wenig Handlungsmöglichkeit oder ungeborenes Leben?


    Irgendwo liegt ja die Werteumkehr. Wo genau?


    Das ist leicht zu beantworten, wenn frau will.


    Beispiel: Du bist zu deinem mäßig sympathischen Nachbarn zum Grillen eingeladen.


    - Gehst du zur Grillparty? Ja

    - Wenn du dein eigenes Grillgut mitbringen musst? Ja

    - Musst Grillgut und Getränke mitbringen? Ja

    - Grillgut und Getränke auch für alle anderen mitbringen? Nein


    Jeder hat in jeder Situation die Abwägung. Wie viel ist es mir wert?

  • Das hängt für mich vom Zeitpunkt zwischen Befruchtung und Abtreibung ab.

    Zu Beginn handelt es sich um die gleiche Art Leben wie deine Spermien-Zellen, die Leben erschaffen können.


    Mehrfach erwähnte ich, dass auch ich Abtreibungen, die als Ersatzverhütung fungieren, verachte.

    Aber, ich weiß auch, dass es für Kinder nichts schlimmeres gibt als in einem Bauch und in einer Familie heranzuwachsen, in der es nicht gewollt ist.


    Solange wie Männer aber ihre Spermien dem "Tode" überantworten, solange wie sie keine Kinder austragen und gebären, solange wie sie Frauen ohne gemeinsamen Kinderwunsch schwängern, solange sollten sie ganz kleinlaut sein, wenn es um die Frage nach Abtreibung geht.


    Und ja, ich gehöre zu den Menschen, die sich um Kinder, alte Menschen und Tiere kümmern und dabei sogar jedes Insekt am Leben lassen.

    Und jetzt du. 😉

    Und dabei zählt nicht von etwas zu schwafeln, dass dich als Mann nicht betrifft.