Beiträge von Novellist

    Was Medima meint ist doch im Prinzip ganz einfach:


    Es ist im Prinzip genau das Gleiche, wie die Sekretärin, die sich nach oben bumst.


    Obs die auf MSD gibt? Keine Ahnung. Ich denke dafür ist MSD auch nicht gedacht.


    Ja, die Geschichte (Karrieremodell) der Sekretärin, die sich "nach oben arbeitet", kennen wir alle. Worauf ich hinaus will ist aber dieses "Mentoring, Coaching, Netzwerk, Lifestyle, etc".


    Das klingt in einem Forum immer toll, aber meine Erfahrungen der letzten Monaten zeichnen da ein ganz anderes Bild.


    Wenn du dich an die Geschichte mit meinem SB aus Paris erinnerst. Ihre finanzielle Lage war - vorsichtig ausgedrückt - eine Katastrophe. Die Miete fraß fast ihr gesamtes Einkommen auf, und sie hatte sich in ein Ausgabenniveau manövriert, das nur durch eine hohe Frequenz und Anzahl an "Freiern" (ich nenne sie bewusst so, da ich mich nicht als Kunde in einem MSD-Bordell sehe) gedeckt hat.


    Was habe ich gemacht? Ich wollte ihr helfen, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen. Ich habe ihr angeboten: Struktur für ihre Finanzen, Hilfe beim Schuldenmanagement, usw. Da ich durch mein Netzwerk sehr gut aufgestellt bin, habe ich ihr sogar angeboten, ihr einen anderen, gut bezahlten Job zu finden, damit sie aus ihrem Hamsterrad herauskommt.


    Das Ergebnis? Eine schallende Ohrfeige.


    Es wurde als Bevormundung abgelehnt. Sie wollte keine Hilfe, sondern nur das schnelle Geld, um das Chaos für ein paar weitere Wochen zu finanzieren.


    Was ich daraus gelernt habe: Ich glaube, viele SBs auf MSD suchen keine Lebensveränderung. Sie wollen ihr unzufriedenes Leben nicht durch Mentoring, Coaching oder Netzwerk verbessern, sondern durch unsere Kohle lediglich erträglicher machen.


    Klar, wenn man als SD sein Netzwerk (Wohnungen, Jobs, Kontakte, etc.) öffnet, setzt man zudem seinen eigenen Ruf aufs Spiel. Wenn das SB nach zwei Wochen keine Lust mehr hat, steht man vor dem Geschäftspartner wie ein Idiot da.


    Ich habe für mich beschlossen: Ich biete diese Art der Hilfe nicht mehr an. Wenn eine Frau nicht von sich aus die intellektuelle Reife mitbringt, nach echtem Mehrwert zu fragen, bleibe ich beim "Lifestyle" (schöne Erlebnisse, Reisen, etc.) und dem vereinbarten Support. Alles andere führt nur zu Frust auf beiden Seiten.


    Die meisten wollen nur den Lamborghini (oder Ferrari, oder Porsche - je nachdem, welche Autos der SD in der Garage hat) fahren und ihre Rechnungen begleichen. Der Rest interessiert die wenigsten (so zumindest meine Erfahrungen).

    Hi..ich mache als Frau andersrum die selbe Erfahrung...hab schon überlegt ob die nur gratis Wichsvorlagen suchen...

    ❤️liche Grüße

    Karliie

    Hallo Karliie,


    Deine herrlich rohe Ehrlichkeit holt unser ganzes "Miyagi-Gequatsche" mal kurz auf den harten Boden der weiblichen Realität zurück. ^^


    Ich denke auch, dass manche Männer nur auf so etwas aus sind ("Wichsvorlagen"). Nicht umsonst bieten ja verschiedene Damen auf MSD explizit den Verkauf von Bildern und Videos an - eben für genau diese "Kundschaft".


    Ja, Frauen werden nicht nur mit Angeboten bombardiert, sondern auch mit Männern konfrontiert, die gar keine echte Absicht haben, Geld auszugeben oder ein reales Treffen zu organisieren.


    Aber bleib dran: Es gibt sie noch, die Männer, die Taten statt nur Pixel sprechen lassen. ;)


    Übrigens, herzlich willkommen in der Runde.

    Witzig oder? Beschwert sich über viel Blabla und dann keine Reaktion mehr. Ist aber selbst nicht in Stande, die Bemühungen der Forumsmitglieder in Form von hilfreichen Antworten zu würdigen.

    Absolut. Das ist die klassische Ironie in Foren.


    Wie Meister Yoda sagen würde: "Viel zu lernen, er noch hat."


    Oder: "Die Antwort du suchst, in deinem Spiegel sie liegt."


    Naja, ein Blick auf sein Profil zeigt ‚Letzte Aktivität: Mittwoch, 17:01‘. Vllt. hatte er bis jetzt noch keine Zeit.

    Siehst Du die Lifestyle-Inflation auch real oder kommt das nur durch die digitale/mediale Präsenz des gelebten Reichtums zu Stande?


    Die enorme digitale Präsenz des gelebten - um nicht eher zu sagen: des zur Schau gestellten - Reichtums bekomme ich natürlich fast täglich mit.


    Aber ich halte mich bewusst (so gut es geht) seit Jahren fern davon. Mein SB würde sagen, ich mache teilweise "Digital Detox". ^^ Ich habe beispielsweise kein Instagram - eine Tatsache, die die meisten Leute im meinem Umfeld fast schon schockiert-, im Gegensatz zu 99% meiner Familie, Freunde oder Bekannte aus Wirtschaft, Politik, etc.


    Für mich hat diese ständige Selbstdarstellung auf sozialen Medien wie Instagram - wenn man der ganzen Welt den neuen Sportwagen, den Luxusurlaub oder den neuen Helikopter präsentiert - schon fast etwas Obszönes.


    Um deine Frage zu beantworten: Ja, ich beobachte diese "Lifestyle-Inflation" seit mehrere Jahrzehnte sehr real. Und wie...


    Früher war diese "Exklusivität" an diskretere Kreise gebunden. Heute ist Luxus oft zu einer austauschbaren Kulisse für den nächsten Post auf Insta verkommen.


    Man sieht Menschen, die den Lifestyle zwar "konsumieren", ihn aber nicht mehr "leben" oder gar verstehen.


    Wenn der teure Sportwagen nur noch als Requisite für ein Foto dient, verliert der wahre Wert an Bedeutung. Diese Inflation führt dazu, dass das Materiell allein kaum noch eine Geschichte erzählt - es ist zu einer Art "Massenware im Goldmantel" geworden.

    Wenn ich mich so an "frühere Zeiten" erinnere…


    In den 80er- und 90er-Jahren ist man mit Sportwagen, Oldtimern, Villen oder einem luxuriösen Lebensstil noch ganz anders aufgefallen.


    Es war eine Welt, die irgendwie exklusiver (?) und überschaubarer wirkte als heute.


    Man kannte sich. Man traf sich jedes Jahr an denselben Orten: im gleichen Luxushotel, auf privaten Partys oder bei jährlichen Autorennen, zu dem ein Freund einlud, um seine Leidenschaft mit einem kleine Kreis Gleichgesinnter zu teilen.


    Heutzutage gibt es unzählige reiche Menschen auf der Welt. Reichtum ist sichtbarer, aber auch anonymer geworden.


    In der heutigen Masse fällt man selbst mit exklusiven Statussymbolen kaum noch auf - es sei denn, man pflegt einen extrem exzentrischen Geschmack und präsentiert diesen offensiv in der Öffentlichkeit.

    Die Vergleiche mit Miyagi und Yoda finde ich herrlich.


    Ja, viele stellen sich das Ganze viel zu einfach vor.


    Reichtum alleine ist heutzutage kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Ein Sportwagen oder eine Villa beeindrucken bei weitem nicht mehr so wie früher - vor allem, wenn eine attraktive Frau täglich zehn solcher Angebote bekommt.


    Ich durfte mal einen Blick in das MSD-Postfach eines SB werfen und war sprachlos: Angebote aus der ganzen Welt. Von ein paar Hundert bis zu mehrere tausend Euro für ein einziges Date was alles dabei.


    Wenn man das mal aus der Sicht der Frauen sieht, wird schnell klar: Bei teils weit über 100 Nachrichten am Tag bekommt, wird Sugardating zum Fulltime-Job. Deshalb schützen sich manche Frauen mit Kriterien wie "nur aus meiner Stadt/Region/etc".

    Wie soll sich eine Frau bei dieser Flut entscheiden? Nach dem Geld? Dem Stil? Der Sympathie?...


    Am Ende ist es wohl so, wie der kleine grüne Meister sagen würde: "Viel zu lernen, du noch hast, junger Sugar-Padawan".


    Ich bleibe dran und trainiere weiter.

    Ich bin mir sehr sicher, dass Verkäufer nach mehreren Stunden Arbeit überhaupt nicht auf das achten, was wer kauft, geschweige denn, sich dazu irgendwas ausdenken.


    Hier ist wohl eher das eigene Kopfkino und die Wahrnehmung der Wichtigkeit die treibende Kraft. 😏

    Da hast du sicherlich nicht unrecht. Wahrscheinlich ist mein eigenes Kopfkino da die stärkste Triebfeder. ;) Aber keine Sorge, ich nehme mich selbst nicht so wichtig – am Ende sind wir ja alle nur Staubkörner im Universum.

    Erinnert mich an diesen Spot. ^^


    Ja, dieser Werbespot ist schon fast ein deutsches Kulturgut der Werbegeschichte.


    Meine eigene erlebte Szene mit den Latexhandschuhen hätte dem Ganzen die Krone aufgesetzt. ^^


    Nächstes Mal im Supermarkt, könnte ich noch einen drauf setzen. Da fallen mir ein paar spontane Ideen ein:

    - Der Dexter-Look: Kondome + eine Rolle extrastarke Müllbeutel + Klebeband + eine Packung Fleischermesser

    - Der Reue-Kauf: Kondome + rote Rosen + eine Packung "Sorry"-Pralinen + eine Flasche billiger Sekt

    - Der Optimist: Eine 12er Packung Kondome + eine Familienpackung Magnesium-Tabletten + eine Flasche isotonisches Sportgetränk.


    Sozusagen Kopfkino Deluxe für die Damen im Supermarkt oder an der Kasse. :D

    Von goldenen Karten, italienischem Tuch und dem Lächeln dazwischen.


    Eine kleine Geschichte, die für mich den Kern dessen trifft, warum wir dieses Hobby eigentlich betreiben. Es geht um die Momente zwischen den Zeilen.


    Die Kulisse: Nachmittags in einer meiner Lieblings-Boutiquen für italienische Herrenmode. Die Verkäuferin, eine Dame mit über 20 Jahren Erfahrung, kennt meinen Geschmack (und meine spendable Ader) nur zu gut. Während wir über Farbkombinationen und Stoffe philosophieren, entspinnt sich eine Szene wie aus einem modernen französischen Arthouse-Film.


    Ein älterer Herr betritt den Laden, an seiner Seite eine bildhübsche, junge Frau. Schlank, elegant, teuer gekleidet - das geschulte Auge erkennt sofort: Hier wird ein Arrangement gelebt. Ich beobachte das Spiel der Blicke, während ich auf einem der schweren und komfortablen Sessel warte. An der Kasse zückt er die goldene Kreditkarte, sie lehnt sich diskret an ihn - ein Bild, das viele von uns kennen. Es ist die sichtbare Seite des Sugardatings: Investment gegen Präsenz.


    Es war ein wunderbarer Kontrast zwischen der diskreten Eleganz der Boutique, den feinen Standesunterschieden und dem "Offensichtlichen" an der Kasse zu meinem eigenen, inneren Geheimnis.


    Das "In-sich-hinein-Lächeln" als ultimative Form von Luxus.


    Während ich das Geschehen an der Kasse beobachte, vibriert genau in diesem Moment mein Handy. Eine Nachricht von meinem SB. Nichts Großes, nur etwas kurzes, Süßes. Während ich die Nachricht lese, merke ich, wie ich unwillkürlich zu strahlen beginne. Die Verkäuferin sieht mein Gesicht und lächelt wissend.


    Ich saß dort und sah innerlich ihr Gesicht bei unserem letzten Treffen, erinnerte mich an ihre Freude über eine kleine Überraschung vom Juwelier und spürte diese tiefe, ehrliche Herzlichkeit, die man mit keiner goldenen Karte der Welt erzwingen kann.


    Der Realitäts-Check: Kopfkino an der Supermarktkasse


    Zum Abschluss gab es noch eine Szene für die Lachmuskeln. Da ich nichts weiter brauchte, sprang ich kurz in den Supermarkt für eine Packung Kondome. Vor mir an der Kasse eine Mutter mit drei Kindern und eine junge Kassiererin. Die Blicke der Mutter auf das Kassenband und dann kurz zu mir... das kurze Zögern der Kassiererin... ich musste innerlich so lachen.


    Hätte ich noch die Latexhandschuhe für meine Putzfrau dazugelegt, das Kopfkino der Damen wäre vermutlich explodiert. (lach) Das perfekte Drehbuch für eine Verwechslungskomödie. Ich genoss einfach das amüsante Spiel der Vermutungen.


    Mein Fazit:


    Es ist schön, sich den Luxus leisten zu können. Aber der wahre Luxus ist nicht das, was wir an der Kasse bezahlen, sondern das Lächeln, das wir auf das Handydisplay zaubern (und das wir zurückbekommen), wenn gerade niemand zusieht.


    Genießt die Momente. Sie sind es, die am Ende den Unterschied machen.

    Ich befürchte dass es bei mir leider auch keinen sauberen Abschluss geben wird. Ich wünschte wir könnten uns frei jeglicher Emotion und Erwartungshaltung klar äußern. Aber so wie du schon schön geschrieben hast, die Verstrickung ist schon sehr komplex geworden.


    Dass du das befürchtest, zeigt eigentlich, dass du die Antwort schon kennst.


    Man wünscht sich ein Gespräch frei von Emotionen, aber das ist eine Illusion. Wo keine Anziehung mehr ist, tritt oft Frust oder Gleichgültigkeit an deren Stelle - und beides ist hochemotional.


    Deshalb mein Rat: Warte nicht auf den Moment, in dem es "einfacher" wird, Schluss zu machen. Dieser Moment kommt nicht.


    Wenn du dich nur noch zur Selbstreflexion im Kreise drehst, während sie sich körperlich und kommunikativ entzieht, dann konsumierst du dich gerade selbst. Du versuchst, durch noch mehr Nachdenken und noch mehr Gutmütigkeit eine Frau zurückzugewinnen, die innerlich schon längst ausgecheckt hat. Das wird dich nach unten ziehen... Die meisten Männer wollen oder denken sie müssten alles "lösen" oder "reparieren". Aber wahre Stärke liegt darin, zu erkennen, wann ein Investment (emotional wie finanziell) keinen Sinn mehr macht.


    Souverän zu sein bedeutet auch, das Unvermeidliche auszusprechen, auch wenn es wehtut.

    Ich bin mit meinem SB nun seit 6-7 Monaten zusammen. Ich bin, was meine Aufmerksamkeit und Unterstützung angeht, genauso investiert wie anfangs. Ich bringe ihr Vertrauen, Zuversicht und Rückhalt entgegen. Mittlerweile zieht sie sich körperlich zunehmend zurück. Der Sex wird oberflächlicher und hat nicht mehr die Intimität wie anfangs. Die Gespräche werden flüchtiger und sie ist nicht mehr so offen kommunikativ wie früher. Tatsächlich hatten wir einige Male heftig gestritten. Ich habe mich diplomatisch gezeigt. Sicher habe ich mich zu sehr aus dem Fenster gelehnt und eine gesunde Grenze zwischen Nähe und Distanz überschritten. Aber ich sehe das ganze dennoch für mich als Wachstumsprozess und nutze das Verhältnis zur Selbstreflektion. Lerne mich emotional besser zu kontrollieren, was ehrlich gesagt auch sehr gut gelingt. Dennoch möchte ich diese Beziehung nicht mehr so fortführen und beenden. Leider fällt mir das nicht leicht. Ich denke einige von uns Artgenossen kennen das ganze. für mich ist es die erste SB Beziehung.


    Ich bin heute Abend müde, aber ich versuche es trotzdem...


    Was du beschreibst, ist ein klassischer Prozess: Du hast viel investiert, aber die Balance ist irgendwann gekippt.


    Vielleicht ist die Kommunikation verstummt oder der Sex oberflächlicher geworden, weil sie dich nicht mehr als souverän wahrgenommen hat? oder weil sie sich durch deine Aufmerksamkeit vielleicht eingeengt gefühlt hat?


    Es ist gut, dass du es als "Lehre" siehst. Aber pass auf: Selbstreflexion ist gut, aber man darf sich dabei nicht selbst verlieren, nur eine Dynamik/'Beziehung' zu retten, die bereits erloschen ist. Diplomatie kann mit Schwäche verwechselt werden, wenn die Anziehung fehlt.


    Dass du die 'Beziehung' eigentlich beenden willst, es dir aber schwer fällt, liegt wahrscheinlich an deiner Hoffnung auf den Zustand vom Anfang eurer 'Beziehung'. Aber dieser Zustand kommt nicht zurück - auch nicht durch "emotionale Kontrolle".


    Mein Rat: Zieh den Schlussstrich jetzt, bevor eure Streits alles zerstören, was an Gutem noch übrig ist.

    Ja, das Beispiel mit der WA-Nachricht ('hab jemanden kennengelernt, tschüss') nach all deinem Investment zeigt genau, wo das Problem liegt: mangelnder Respekt vor der gemeinsamen Zeit.


    Dass dich das ungehalten gemacht hat, ist absolut verständlich. Es ist dieses 'Gebrauchsgegenstand- oder Geldautomat-Gefühl', das wir alle vermeiden wollen.


    Dein Erlebnis bestätigt mich aber in meiner aktuellen Herangehensweise: Aus den schlechten Erfahrungen habe ich nämlich folgendes gelernt: Ich investiere am Anfang lieber viel mehr Zeit in das Kennenlernen des Charakters und beobachte, wie sie mit schwierigen Situationen umgeht, bevor ich das volle finanzielle Investment hochfahre - oder eine andere Art der Unterstützung oder des Mentorings (Connections, usw.) anbiete.


    Wenn man sieht, wie jemand in der Krise agiert, weiß man meistens auch, wie er sich bei einer Trennung verhalten wird. Dass es manchen jungen Frauen jedoch an Anstand fehlt ist, glaube ich, leider nichts Neues.

    Nachtrag: Ich muss ehrlich sagen: Die Theorie vom sauberen, respektvollen Abschlussgespräch klingt immer gut, aber in der Praxis sieht es oft anders aus... Oft wird in Foren so getan, als liefe alles immer gesittet ab, aber die Realität ist meistens emotionaler und chaotischer.


    Ich kenne beide Seiten - das Scheitern und den Erfolg in der Kommunikation. Das 'Wie' der Trennung bestimmt direkt, was danach übrig bleibt - nämlich entweder verbrannte Erde (wie bei meinen zwei letzten Erfahrungen) oder eine Form von bleibender Wertschätzung (wie bei meinem ersten SB, letztes Jahr).


    Ich hatte weder bei der Letzten noch bei der Vorletzten einen 'sauberen, respektvollen Abschluss'. In beiden Fällen war die Dynamik am Ende so verhärtet, dass ein konstruktives Gespräch schlicht unmöglich war. Ergebnis: Zu beiden besteht heute absolut kein Kontakt mehr.


    Dass es auch anders geht, habe ich letztes Jahr mit einem anderen SB erlebt. Dort gab es dieses respektvolle Gespräch, bevor wir getrennte Wege gegangen sind. Das zeigt für mich ganz deutlich: Wenn die Basis bis zum Schluss von Respekt geprägt ist, kann man eine solche 'Beziehung' würdevoll beenden. Wenn die Fronten aber erst einmal verstrickt sind, bleibt oft nur der harte Abbruch ohne jedes Nachspiel.

    Hi Zusammen,


    wie geht ihr vor, wenn die Luft aus der Beziehung zum SB raus ist? Redet ihr darüber? Trennt ihr euch kalt und hart sofort? Habt ihr so etwas wie eine Kündigungsfrist :)


    Bin auf eure Antworten gespannt ...


    Was meinst du genau mit "wenn die Luft aus der Beziehung zum SB raus ist"? Das wäre vielleicht interessant bzw. wichtig zu wissen, bevor man dir einen Rat geben kann.


    Reden wir von Langeweile, einem Vertrauensbruch oder haben sich einfach die Lebensumstände geändert (wie bei Xerxes)?


    Prinzipiell finde ich es auch gut und wichtig, das Gespräch zu suchen - vorausgesetzt, beide sind noch dazu bereit oder fähig. Manchmal ist man emotional schon so weit voneinander entfernt oder in seiner Position verstrickt, dass ein Gespräch zu nichts mehr führt oder die Fronten nur noch mehr verhärtet.

    Steige mal in den Bieterwettbewerb ein: Ich frische 70 - sie 23 ... und läuft gut ;)

    Beeindruckend.


    Ich bin von den 47 Jahren zwar noch ein Stück entfernt, aber dein Beispiel macht Hoffnung. ;-)


    Bei meinen 'nur' 30 Jahren Unterschied merke ich bereits, wie wertvoll es ist, in völlig unterschiedlichen Lebensphasen zu stehen. Themen wie Kinder oder die eigene Karriere sind längst geklärt oder kein Thema mehr, was enormen Druck rausnimmt. Man hat noch die Energie, mit ihr voll mitzuhalten (Hotels, Ausflüge, lange Sinnlichkeit, usw.) und besitzt gleichzeitig die Reife, einer jungen Frau in ihrer Krise (finanzieller Druck, Job, Wohnung, Partner, Alltagsstress, usw.) als stabiler Fels oder zumindest als Ruhepol zur Seite zu stehen - eben dort, wo ein Gleichaltriger mit ihren Problemen wahrscheinlich genauso (wenn nicht sogar mehr) überfordert wäre wie sie selbst. Diese emotionale Stabilität und Souveränität können junge Männer den Frauen oft nicht bieten.


    Ich glaube, dass bringt die Essenz dessen auf den Punkt, was eine gute Age-Gap-Beziehung ausmacht.


    Bei eurer Konstellation vermute ich allerdings, dass du überdurchschnittlich fit sein musst. Ich nehme an, dass du ihr nicht nur das Gefühl gibst, eine begehrenswerte Frau zu sein, sondern für sie auch ein Mentor aus einer völlig anderen Welt bist, oder? Das ist eine ganz eigene Qualität von Verbindung.

    Ich hatte mich im Rahmen der Suche bereits mit einer Dame nach dem ersten Kennenlernen dreimal getroffen, mit einer weiteren kam es zu vier Dates. Da ließ sich jeweils schon feststellen, dass es dauerhaft nicht funktionieren würde. Während bei denen die Lust auf eine Fortsetzung immer mehr abebbte, verlief der Weg bei der aktuellen jungen Dame genau andersherum. Mittlerweile haben wir bereits auch mehrtägige Verabredungen gehabt, bei denen es erstaunlich gut harmonierte.


    Das deckt sich mit meiner Erfahrung: vorsichtiges Kennenlernen, Vertrauen aufbauen, sich emotional öffnen, usw.


    Ihr Profil war eigentlich eine einzige Ansammlung von Red Flags. Viele hätten wohl gesagt: Finger weg! Doch aus einer spontanen Intuition heraus (und ehrlicherweise auch etwas Frust über die Situation mit meiner jungen Dame aus Paris) habe ich mich auf ein Treffen eingelassen.


    Das Ergebnis? Eine komplette Überraschung. Hinter der Fassade des Profils kam eine Frau zum Vorschein, die ganz und gar nicht dem entsprach, was ich erwartet hatte. Sie ist der Beweis dafür: Das Profil ist nicht die Person. Manchmal braucht es eben den Mut, die Red Flags zu ignorieren.


    Was mich bei ihr fasziniert, ist der krasse Gegensatz zwischen ihrer Realität und unserer gemeinsamen Zeit. Sie steckt privat in einer schwierigen Lage. Doch wenn wir zusammen sind, bricht das geschäftliche Eis komplett - es ist kein Schauspiel, sondern echte Nähe.


    Dass sie von sich aus ihren Tarif drastisch reduziert hat, war für mich das Signal, dass sie die Transaktion hinter sich lassen will, um eine echte Verbindung aufzubauen.

    Mittlerweile habe ich meine Suche nach einem zweiten SB endlich abgeschlossen.

    Glückwunsch.

    Hoffen wir, dass es hält.


    Ermutigend.

    Ich merke zur Zeit, dass es mit 62 nicht unbedingt leichter wird. Ich verstehe das sogar.

    Obwohl ich ein sehr fescher Kerl bin 😅


    Egal wie man aussieht, oder wieviel Geld man hat, irgendwann müssen die meisten unter uns ihre Erwartungen etwas herunterschrauben.


    Eine Frage: Achtest du auf deinen Kleidungsstil? - Das ist einfach nur eine Frage. ;-) (kann dir gerne erklären, warum)


    Ich bin allerdings auch ziemlich wählerisch. Habe in 3 Tagen gerade mal 6 Profile im Umkreis von 80 Kilometern gefunden, die ich anschreiben wollte. Bis jetzt keine Antwort.


    Muss meine Ansprüche da wohl zurückfahren. Aber Profile anzuschreiben, die mir aus diesem oder jenem Grund nicht gefallen (und da gibts leider bei mir viele 😅) fehlt mir momentan noch die Motivation.


    Probiere es doch einfach. Was hast du zu verlieren? Du willst sie ja nicht heiraten, oder? ;-)

    Da sich die jungen Damen hier im Forum bisher noch zurückhalten, möchte ich eine junge Frau zu Worte kommen lassen, die sich reflektiert zu diesem Thema äußert.


    Die Influencerin Nastya Swan (23) beschreibt in ihrem Video sehr offen und präzise, ihre Erfahrungen aus Beziehungen mit deutlich älteren Männern. Und sie erklärt auch warum sie sich fast ausschließlich für deutlich ältere, erfolgreiche Männer entscheidet.




    1. Warum sie ältere Männer wählt


    - Emotionale Reife & Tiefe: Sie erklärt, dass sie sich schon als Teenager reifer fühlte als ihre Altersgenossen. Gleichaltrige Männer empfand sie oft als „Kinder“ und langweilte sich mit ihnen [01:30].


    - Wissen, wie man eine Frau behandelt: Ältere Männer haben laut ihrer Erfahrung den wertvollsten Vorzug: Zeit und Erfahrung. Sie kennen die „Regeln des Spiels“ und wissen, wie man eine Frau respektvoll behandelt [02:05].


    - Entschleunigung: Sie suchte jemanden, der das Leben auf einem „höheren Niveau“ erlebt und nicht nur in Clubs geht [01:24].



    2. Warnungen und „Tests“


    - Die Test-Phase: Sie warnt junge Frauen, dass erfolgreiche Männer sie anfangs oft testen. Sie erzählte, wie ein Ex ihr ein Hotelzimmer zur freien Verfügung überließ. Sie nutzte keine einzige Serviceleistung auf seine Kosten, was ihm massiven Respekt einflößte [05:00].


    - Der Wert der eigenen Arbeit: Sie betont, wie wichtig es ist, dass die Frau leidenschaftlich an eigenen Projekten arbeitet (auch wenn sie weniger verdient). Männer verlieren schnell das Interesse, wenn die Frau nur passiv konsumiert [05:53].


    - Grenzen setzen: Sie rät dringend dazu, klare Grenzen zu ziehen, wenn der Mann versucht, eine überlegene „Lehrer-Rolle“ einzunehmen oder respektlos wird [08:05].



    3. Psychologische Schattenseiten


    - Unsicherheit der Männer: Sie vertritt die interessante These, dass viele ältere Männer, die sehr junge Frauen daten, tief im Inneren unsicher sind und sich durch die Jugend der Partnerin machtvoll fühlen wollen [02:51].


    - Keine Therapie-Rolle: Sie warnt junge Frauen davor, zu versuchen, die Traumata älterer Männer zu „heilen“ [03:10].



    Weitere Videos folgen noch...