Wenn ich aber, die bewusst ungeschminkte Studentin, mit (nicht Topmarken) Jeans und allerwelts Sneaker suche, die „vom Land“, mit Mittelklasse-Hintergund und wenig Geld fürs Studium suche, dann wird es sicher schon einfacher sein.
Ich polarisiere an der Stelle mal bewusst.
Ich habe mich schon immer eher zu letzteren, hingezogen gefühlt, wenn sie eine gewisse Persönlichkeit und Intellekt mitbringen.
Ich mich auch
Ich suche genau den gleichen Style wie Du. Was mich vor allem abturnt sind diese extrem aufgespritzten Lippen die jetzt immer beliebter werden, gefühlt jede zweite auf MSD hat die, da klicke ich direkt weg. Nein, die natürliche Schönheit einer jungen Dame die sich auch natürlich verhält, einen normalen Alltag hat mit normalen Problemchen, über den man sich auch mit ihr unterhalten kann, das ist genau das was man will als SD.
Es ist aber ein Denkfehler, zu glauben dass solche Frauen dann keine Ansprüche haben, oder sich nicht über einen gutaussehenden Mann an ihrere Seite freuen würden. Man darf eben auch nicht Fragen des Stils mit Fragen der natürlichen Schönheit verwechseln. Sicherlich sucht so eine jetzt nicht unbedingt den Playboy der dauernd im Lambo mit Massanzug herumcruist, da sie sich da stilmässig fehl am Platze fühlen würde.
Deren bevorzugter Boyfriend ist halt dann eher der Psychologiestudent oder so, aber bitte jugendlich aussehend, mit sportlicher Figur, vollem wuscheligem Haar, einem symmetrischen Gesicht, keinen Falten, tollen Augen, einem breiten Kinn, etc. Dir ist schon klar, dass das KEINE Stilfragen sind sondern weitestgehend angeborene Attraktivitätsmerkmale? Wer diese alle erfüllt hat ein sehr leichtes Spiel sowohl online als auch offline.
Was Du mal machen solltest ist folgendes: wenn Du mal mit so einer Frau genau wie sie Dir gefällt, süss, lieb, bodenständig, beim Sektfrühstück im Bett liegst, soll sie Dir mal ihr Tinder zeigen und ein bisschen swipen für Dich, damit Du zuschauen kannst. Das ist eine ultra ultra lehrreiche Erfahrung, die jeder Mann einmal machen sollte. DU wirst DIr bei jedem Profil denken "hmm, sympathischer junger Typ, toll!". Und sie wird sagen "nee, hässlich", "nicht mein Typ", "nggg nein", "ach weiss nicht", "der schaut komisch aus", "wie guckt denn der?", "was ist mit dem, neeee".
Du wirst bei kaum einem verstehen, warum. Aber sie sieht diese Dinge im Bruchteil einer Sekunde. Irgendwann wird einer kommen wo Du Dir denkst der ist vermutlich ein professionelles Model oder ein Fitnesscoach oder irgendsowas. Und sie wird dann sagen "och ja, der ist jetzt so ganz süss". Dann swiped sie rechts und Tinder sagt "It's a maaaatch"
weil er sie schon lange vorher geliked hat... Und dann weisst Du, woher das kommt dass 95% der Männer keine Matches haben, es ist wirklich nicht soooo schwer zu verstehen.
Zitat von Salomon
Trotzdem bleibt es auch da die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mich dabei schlecht oder benachteiligt zu fühlen, weil ich nicht der Insta-Adonis bin und nie war, würde mir nicht einfallen.
Fair enough. Das spricht für Dich, das gebe ich zu. Es ist eine gesündere Einstellung wenn man das einfach so hinnehmen kann ohne sich darüber aufzuregen. Sich "schlecht zu fühlen" bringt einen im Leben auch niemals weiter, von daher machst Du da alles richtig.
Bisschen ermüdend finde ich es nur dann, wenn es vom Akzeptieren dann ins Leugnen übergeht. Also wenn behauptet wird, dieses Phänomen gibt es gar nicht, "jeder ist doch irgendwie gutaussehend auf seine Art", auf jeden Topf passt ein Deckel. Solche inhaltslose Sprüche regen mich manchmal einfach auf. Die Wahrheit ist, es gibt sehr attraktive Menschen, und wenn Du als Mann jung und sehr gutaussehend bist, dann hast Du es unglaublich einfach, dann kommen die Frauen von selbst praktisch ohne Dein Zutun.
Und wenn Du halt nicht so hübsch bist und/oder ein älteres Semester das junge Frauen mag, dann hast Du es nicht so einfach, dann musst Du halt sehr lange nach der von Dir erwähnten Nadel im Heuhaufen suchen, oder auf MSD mit Geld nachhelfen oder sonstwas machen um zu Spass zu kommen. Und ja, das ist überhaupt kein Grund sich schlecht zu fühlen, aber zur Kenntnis nehmen darf man das schon.