Beiträge von or274

    Der Altersschnitt ist definitiv bei den Männern runter und den Frauen hochgegangen.

    was aber nicht an den von dir genannten Gründen liegt sondern der Tatsache geschuldet ist das die freier und tg Damen dort jetzt regieren

    Schon mal überlegt, dass es genau umgekehrt sein könnte? Dass der Grund warum dort die "Freier" (wir nehmen hier mal Deine Definition um der Debatte Willen) regieren der ist, dass es heute viel viel mehr von denen gibt als jemals zuvor? Und warum ist das wohl so?


    Es gibt inzwischen Dating Coaches auf Youtube (zur Klarstellung: das sind Leute, die behaupten, sie wüssten ganz genau wie man Frauen am besten rumkriegt^^), die empfehlen ihren Zuschauern auf Seeking Arrangement auszuweichen, weil Tinder und co. hoffnungslose Fälle geworden sind für die meisten Männer.


    Übrigens gebe ich Dir bei einer Sache recht: es wäre natürlich hilfreich, strikt getrennte Plattformen zu haben: eine für normales Dating ohne Geld, eine für langfristige SD-Beziehungen so wie Du Dir sie wünschst, eine für bezahlte ONS und Escort, und dann am besten noch eine separate für die Verkäuferinnen von Bildern, Videos und anderen Online-Sachen. Das wäre sicher nützlich für alle Beteiligten, aber es würde nicht das Grundproblem beheben, dass auf allen vier Plattformen ein krasser Männerüberschuss herrschen würde und darum die verzweifelten Kerle sich bei allen vier Plattformen anmelden und sie zweckentfremden.^^

    Die hübschen würden sich doch nicht für den erfahrenen Mann entscheiden wenn der jüngere ihr das gleiche bietet. Das ist ein Wunschtraum.

    Das sehe ich auch so ja.


    Ich hörte vor ein paar Jahren noch das ich einer der jüngeren Mitglieder von SD bin. Das hat mir oftmals geholfen neue Damen zu daten. Viele wollen zwar Geld verdienen, aber sich dabei nicht überwinden müssen.

    Das ist lustig, weil ich bin auch schon seit vielen Jahren dabei und das habe ich auch von den Frauen gehört am Anfang, jetzt nicht mehr oft. Ich bin älter geworden, ich könnte mir aber auch vorstellen (ohne es zu wissen weil ich ja keine Männerprofile sehe), dass der Altersdurchschnitt unter den Männern geringer geworden ist mit den Jahren. Das hat mit den bereits oben besprochenen Trends zu tun, dass es für jüngere Männer immer schwerer und schwerer wird auf "normalem" Wege ohne Bezahlung an Kontakte zu Frauen zu gelangen und sich darum so mancher notgedrungen auf die Bezahlplattformen "verirrt".

    nein, deine ist nicht nützlicher, sie stützt einfach nur deine Sicht der Dinge und wir sehen es nunmal anders, was will man machen, man kann nur akzeptieren das man sich nicht einig ist, fertig, du lebst dann halt in einer Welt voll mit Escorts und wir in einer voll mit tollen Frauen, ich frag mich wer den besseren schnitt macht.....;)

    Ich glaube kaum, dass die objektive Lebensqualität davon beeinflusst wird, welche Definitionen man für Worte verwendet. Ich glaube wir haben ganz grundlegend unterschiedliche Lebensphilosophien, für mich beginnt und endet die Welt mit der physischen und materiellen Realität, und ich versuche diese so präzise es mir mit meinem (beschränkten) Intellekt möglich ist, zu verstehen, damit ich eine gute Strategie wähle in diesem Spiel um das Beste für mich persönlich rauszuholen an Lebensfreude. Du scheinst eher von der Fraktion zu sein, die davon ausgeht dass das Denken direkt das Sein bestimmt, also wenn man was positiv sieht ist es auch positiv, und wenn man dasselbe negativ sieht wird es zu etwas Negativem. Ich nehme da gar keine Wertungen vor, vielleicht ist Dein Approach besser für die innere Zufriedenheit.:) Aber ich kann da nicht aus meiner Haut.

    Wenn es sich um Sugardating im engsten Sinne handelt, d.h. 1 Babe hat einen Daddy, fehlt es mir an der Gewerblichkeit im Sinne eines dauerhaften, werbenden Angebots, dass sich an einen größeren Kreis richtet ( genau wie in der Ehe 😉).


    Diese Definition finde ich eben nicht hilfreich. Es könnte evtl. sein, dass das bei gewissen Fragen eine juristische Relevanz hat (wäre ich nichtmal sicher ob das wirklich so ist), aber für mich ist Gewerblichkeit oder Dauerhaftigkeit vollkommen unerheblich. Wenn eine Frau nur einmal in ihrem Leben in finanzieller Not ist und darum ein einziges Wochenende lang als Escort-Dame arbeitet bei einem einzigen Kunden, ist das trotzdem Prostitution. Es ist auch aus Sicht des Kunden gar nicht grossartig unterscheidbar von einem Fall wo die das jedes Wochenende macht. Vielleicht ist die dann etwas weniger erfahren bzw. "abgebrüht" sozusagen, aber das ändert nicht die komplette Natur des Geschäftes.


    Dann ist noch die Frage ob der "Beziehungscharakter", dass man sich sehr lange und oft trifft und viele Dinge ausserhalb des Schlafzimmers unternimmt, etwas verändert gegenüber eben dem Beispiel mit dem einzelnen Wochenende. Aber ich sehe auch da keine guten Argumente, warum so eine Art "Stammkunde" zu sein, auch der einzige "Stammkunde" oder der einzige Kunde überhaupt, die Natur des Geschäftes in ihrem Kern ändern sollte.


    Für mich ist meine Definition nützlicher.

    naja du unterschätz mal wieder die Frauen, ich kenne einige die sich den Klassenstreber in der Schule rechtzeitig gesichert haben, weil er aus gutem Hause war oder klar war der bringt es mal zu was.


    Es gibt Grauzonen, klar. Ich habe ein paar Beispielsituationen geschildert, die ziemlich klar auf der einen oder der anderen Seite angesiedelt werden können. Man kann Beispiele konstruieren die mehr in der Mitte liegen, das ändert aber nicht die Einordnung der klaren Beispiele. Das ist wie bei Lokis Wette, nur weil man nicht ganz genau sagen kann wo der Kopf aufhört und der Hals anfängt heisst das nicht, dass weder ein Kopf noch ein Hals existieren.


    In Deinem Beispiel käme es mir sehr darauf an, welche innere Motivation die Frau oder das Mädchen hat. Wenn sie den Klassenstreber heiss findet und es nur so ein Zückerchen ist dass er dann mal Chefarzt wird vielleicht, würde ich das sicherlich nicht überbewerten. Aber wenn es wirklich nur darum geht, dass der einen reichen Papa hat und in Wirklichkeit findet sie ihn ziemlich hässlich, aber sie möchte an das bald anstehende Erbe, dann würde ich sagen sind wir sicherlich mit einem Bein im Prostitutionsbereich.

    Weil dann muss man Konsequent sein und sagen die Ehefrau die nicht arbeiten geht und vom Geld von Mann lebt ist auch eine Prostituierte, halt eine religiös anerkannte.

    In einigen Fällen könnte man das tatsächlich so bezeichnen, aber ich würde sagen nicht in allen. Das hängt meines Erachtens davon ab, zu welchem Zeitpunkt in der Beziehungsanbahnung "Gegenleistungen" explizit oder implizit besprochen werden.


    Zum Beispiel würde ich sagen sind gewisse "Mail Order Bride" Konstrukte, wo sich ein in der Regel eher unattraktiver Herr aus dem Westen eine Dame aus Thailand oder Russland oder einer anderen wirtschaftlich armen Region zum Ehelichen herholt, extrem nah an Prostitution. Weil dort von Anfang an nicht eine gegenseitige sexuelle Anziehung die Beziehung dominiert sondern ein ziemlich offenes Tauschgeschäft von Aufenthaltsrecht, einem besseren Leben, und Geld das sie der Familie heimschicken darf jeden Monat, gegen eben die Erfüllung von ehelichen Pflichten inklusive Sex.


    Am anderen Ende der Skala wäre es, wenn sich zwei in der Schule verlieben, miteinander jahrelang ein Paar sind, und dann entschliessen zu heiraten und sie dann die Rolle der Hausfrau und Mutter übernimmt. Dann kann man meines Erachtens zu null Prozent von Prostitution sprechen, aus dem einfachen Grund, weil hinlänglich bewiesen ist durch die Entstehungsgeschichte, dass gegenseitige sexuelle Anziehung den Ausschlag für die Beziehung gegeben hat und alles andere im Nachgang ungeplant dazukam.


    In der gleichen Weise würde ich jetzt nicht bei absolut jeder Sugardaddy-Situation notwendigerweise von Prostitution sprechen. Wenn Du eine zufällig beim Clubbing kennenlernst und sie von Dir trotz grossem Altersunterschied so hin und weg ist dass sie ohne irgendwelche Hintergedanken mit Dir ins Bett geht aus purer Lust, ihr Euch dann verliebt und ein ganz normales Paar werdet und Du sagen wir ein Jahr später Mitleid mit ihrem Prüfungsstress hast und dann anbietest sie finanziell zu unterstützen damit sie ihren nervigen Nebenjob aufgeben kann, dann würde ich sagen, das ist keine Prostitution.


    Aber alles was auf MSD angebahnt wird, wo die Frau schon bevor sie Dich überhaupt kennt mit dem Hauptgedanken "ich brauche Geld für mein Studium" auf eine Plattform geht und sie daher auch von Anfang an grosse Abstriche machen wird mit Bezug darauf, wie sexuell attraktiv sie Dich findet, weil ihr Hauptzweck ja nicht ihre eigene sexuelle Befriedigung ist sondern eben an eine Bezahlung zu gelangen, dann steht für mich fest dass dies als eine Form von Sexarbeit gewertet werden muss, ansonsten hat der Begriff keine sinnvolle Bedeutung.


    In der Juristerei gibt es diesen tollen Begriff "conditio sine qua non", eine Bedingung, ohne die es nicht dazu kommt. Ist Geld eine Bedingung gewesen, ohne die es nicht dazu gekommen wäre? Dann eher auf der Seite Prostitution. Wäre es auch ohne Geldleistungen zu der Sache kommen? Dann ziemlich sicher keine Prostitution.

    Wenn ich aber, die bewusst ungeschminkte Studentin, mit (nicht Topmarken) Jeans und allerwelts Sneaker suche, die „vom Land“, mit Mittelklasse-Hintergund und wenig Geld fürs Studium suche, dann wird es sicher schon einfacher sein.

    Ich polarisiere an der Stelle mal bewusst.

    Ich habe mich schon immer eher zu letzteren, hingezogen gefühlt, wenn sie eine gewisse Persönlichkeit und Intellekt mitbringen.

    Ich mich auch ^^ Ich suche genau den gleichen Style wie Du. Was mich vor allem abturnt sind diese extrem aufgespritzten Lippen die jetzt immer beliebter werden, gefühlt jede zweite auf MSD hat die, da klicke ich direkt weg. Nein, die natürliche Schönheit einer jungen Dame die sich auch natürlich verhält, einen normalen Alltag hat mit normalen Problemchen, über den man sich auch mit ihr unterhalten kann, das ist genau das was man will als SD.


    Es ist aber ein Denkfehler, zu glauben dass solche Frauen dann keine Ansprüche haben, oder sich nicht über einen gutaussehenden Mann an ihrere Seite freuen würden. Man darf eben auch nicht Fragen des Stils mit Fragen der natürlichen Schönheit verwechseln. Sicherlich sucht so eine jetzt nicht unbedingt den Playboy der dauernd im Lambo mit Massanzug herumcruist, da sie sich da stilmässig fehl am Platze fühlen würde.


    Deren bevorzugter Boyfriend ist halt dann eher der Psychologiestudent oder so, aber bitte jugendlich aussehend, mit sportlicher Figur, vollem wuscheligem Haar, einem symmetrischen Gesicht, keinen Falten, tollen Augen, einem breiten Kinn, etc. Dir ist schon klar, dass das KEINE Stilfragen sind sondern weitestgehend angeborene Attraktivitätsmerkmale? Wer diese alle erfüllt hat ein sehr leichtes Spiel sowohl online als auch offline.


    Was Du mal machen solltest ist folgendes: wenn Du mal mit so einer Frau genau wie sie Dir gefällt, süss, lieb, bodenständig, beim Sektfrühstück im Bett liegst, soll sie Dir mal ihr Tinder zeigen und ein bisschen swipen für Dich, damit Du zuschauen kannst. Das ist eine ultra ultra lehrreiche Erfahrung, die jeder Mann einmal machen sollte. DU wirst DIr bei jedem Profil denken "hmm, sympathischer junger Typ, toll!". Und sie wird sagen "nee, hässlich", "nicht mein Typ", "nggg nein", "ach weiss nicht", "der schaut komisch aus", "wie guckt denn der?", "was ist mit dem, neeee". :D Du wirst bei kaum einem verstehen, warum. Aber sie sieht diese Dinge im Bruchteil einer Sekunde. Irgendwann wird einer kommen wo Du Dir denkst der ist vermutlich ein professionelles Model oder ein Fitnesscoach oder irgendsowas. Und sie wird dann sagen "och ja, der ist jetzt so ganz süss". Dann swiped sie rechts und Tinder sagt "It's a maaaatch":D weil er sie schon lange vorher geliked hat... Und dann weisst Du, woher das kommt dass 95% der Männer keine Matches haben, es ist wirklich nicht soooo schwer zu verstehen.


    Zitat von Salomon

    Trotzdem bleibt es auch da die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mich dabei schlecht oder benachteiligt zu fühlen, weil ich nicht der Insta-Adonis bin und nie war, würde mir nicht einfallen.


    Fair enough. Das spricht für Dich, das gebe ich zu. Es ist eine gesündere Einstellung wenn man das einfach so hinnehmen kann ohne sich darüber aufzuregen. Sich "schlecht zu fühlen" bringt einen im Leben auch niemals weiter, von daher machst Du da alles richtig.


    Bisschen ermüdend finde ich es nur dann, wenn es vom Akzeptieren dann ins Leugnen übergeht. Also wenn behauptet wird, dieses Phänomen gibt es gar nicht, "jeder ist doch irgendwie gutaussehend auf seine Art", auf jeden Topf passt ein Deckel. Solche inhaltslose Sprüche regen mich manchmal einfach auf. Die Wahrheit ist, es gibt sehr attraktive Menschen, und wenn Du als Mann jung und sehr gutaussehend bist, dann hast Du es unglaublich einfach, dann kommen die Frauen von selbst praktisch ohne Dein Zutun.


    Und wenn Du halt nicht so hübsch bist und/oder ein älteres Semester das junge Frauen mag, dann hast Du es nicht so einfach, dann musst Du halt sehr lange nach der von Dir erwähnten Nadel im Heuhaufen suchen, oder auf MSD mit Geld nachhelfen oder sonstwas machen um zu Spass zu kommen. Und ja, das ist überhaupt kein Grund sich schlecht zu fühlen, aber zur Kenntnis nehmen darf man das schon.

    Ja aber leider ist es halt nunmal so, auch wenn das dem Großteil hier nicht gefällt, wenn ich eine Frau nur Geld bezahle um mit ihr Sex zu haben, ist sie eine SDL und ich ein Freier , fertig, ganz einfach, wenn du schon meinst das ist die Wahrheit dann steh auch dazu was du bist und die Frauen mit denen du zusammen warst.

    Sugardating ist eine bestimmte Unterform von Sexarbeit. Ich habe da null Probleme damit, das zu sagen, und ich benutze für Sexarbeit eine sehr breite Definition. Da geht es eben nicht "nur um Sex", wie Du meinst, sondern immer wenn Du einer Frau Geld gibst dafür dass sie mit Dir Dinge tut die normalerweise eher Pärchen vorbehalten sind und die sie aber niemals mit Dir tun würde wenn Du sie nicht dafür bezahlen würdest, egal ob das ins Kino Gehen ist oder zum Händchenhalten auf der Bergwanderung, dann ist das eben eine bestimmte Form von Sexarbeit. Sicher eine wesentlich gediegenere Form als im Laufhaus, aber es bleibt eine Form von Sexarbeit, wenn es dabei zu Berührungen und dergleichen kommt die sie nicht mit Dir austauschen würde wenn sie nicht in irgendeiner Form "kompensiert" würde dafür. Selbst dann wenn sie Freude daran hat was sie mit mir macht, würde sie es ohne das Geld wohl mit jemand anderem machen, und da mache ich mir nichts vor. Wofür wir kämpfen sollten ist mehr Akzeptanz und Entstigmatisierung von Sexarbeit in der Gesellschaft, weil sie - sofern sie einvernehmlich und ohne Zwang und Ausbeutung passiert - beiden beteiligten Parteien das Leben massiv erleichtert.

    Wo hat man früher den Partner kennengelernt ? Im Verein, die sind alle am sterben, im Job, Annäherungen dort sind mittlerweile eine gefährliche sache usw


    Gerade für junge Männer schwierig, da hast du recht!

    Richtig, im normalen "Alltag" ist es immer weniger erwünscht dass man Annäherungsversuche startet, es gibt eine massive Verunsicherung, und das Resultat ist dass sich alle auf "online" zurückziehen, und dort gelten nunmal die bereits dargelegten "Markt"bedingungen.


    Ich beobachte auch, dass von den jüngsten Generationen viele gar nicht über Tinder gehen sondern sich z.B. auf Instagram gegenseitig anschreiben. Auch Frauen schreiben dort Männer an, aber natürlich wiederum nicht den Durchschnitts-Otto, sondern den der entsprechend TOP auf Fotos aussieht UND einen ganz besonderen Lifestyle zu bieten hat UND viele Follower noch dazu. Das finde ich ist für die jungen Männer NOCH härter, weil jetzt reicht es nicht, ein paar gute Fotos von einem befreundeten Hobby-Fotografen machen zu lassen und daraus ein Tinder-Profil zu stricken. Nein, Du musst jetzt Dein gesamtes Leben, das erstmal entsprechend actionreich und extravagant sein muss, mit der Kamera begleiten und Du musst überall gut aussehen, auf der Party, beim Jetski Fahren, auf der Radtour, auf dem Familienfest... da ist dann nix mit hundert Fotos aus allen Winkeln mit verschiedenen Beleuchtungen machen bis es auf einem zufällig so aussieht als hättest Du ein Kinn^^. Da muss jeder Schnappschuss natürlich aussehen und Dein Gesicht trotzdem alle die Attraktivitätsmerkmale haben die Frauen sehen wollen, andernfalls hast Du keine Chance. Das ist ultra hart zu bewerkstelligen und wieder nur etwas für die top wenigen Prozent.


    Muss gestehen, ich verstehe die ganze Diskussion auf eine Art nicht wirklich.

    Die Diskussion kommt einfach deswegen zustande, weil Leute getriggert werden wenn man gewisse Trends und statistische Fakten nennt, weil sie halt unangenehm sind.:S


    Ansonsten bin ich vollkommen mit Deinem Post einig. Wie Du sagst geht es beim Sugardating für die Girls primär um Geld, und das ist auch vollkommen okay so. Das heisst ja überhaupt nicht, dass sie nicht trotzdem mit ihren SDs eine total nice Zeit haben können, schöne Sachen erleben, und emotionalen Support bekommen. Ich habe schon sehr viel emotionalen Support in schwierigen Stunden bei SBs geleistet, manchmal mehr als mir lieb ist.^^


    Aber ich bin nicht so naiv, mir einzubilden, dass sie ohne Sugar die Zeit mit mir verbringen würden, wenn sie stattdessen einen 25 jährigen Sport-Studenten haben könnten mit wuscheligem blondem Haar und einer Kinnlinie mit der man Papier schneiden kann. Und da wär einfach mehr Ehrlichkeit und mehr Realitätsbezug schön.


    Zuviele Leute haben hier dieses (lustfeindliche) Konzept verinnerlicht dass es "schmutzig" ist, einer Frau für ihre Zeit Geld zu geben. Mangels Alternativen müssen sie das dann aber trotzdem machen, sind aber nicht ganz zufrieden damit und suchen und finden darum tausend Wege um es nicht so ganz anerkennen zu müssen. Einer dieser Wege ist Artikel und Videos rauszusuchen wo drinsteht, warum junge Frauen jetzt plötzlich total auf alte Kerle abfahren. Dabei steht sogar im Videotitel "alte (reiche) Männer" drin.:D

    Kenne ich auch zu genüge, habe selber in jungen jahren die ein oder andere abbekommen und zu der Zeit hätte ich bei Tinder keinen Blumentopf gewonnen.


    Es wird witzigerweise argumentiert man solle in die reale Welt gehen und dabei wird impliziert das Tinder die reale Welt ist, dabei hat Tinder mit der realen Welt mal so gar nichts zu tun.


    #meine liebe Oma, gibt hab sie selig, hat immer gesagt ein schöner Mann oder eine schöne Frau gehört nie dir alleine.

    Nachfrage: gab es zu der von Dir angesprochenen Zeit denn überhaupt Tinder? Und könnte es sein, dass die breite Einführung von Social Media halt auch Auswirkungen auf die sogenannte "reale Welt" hat? Wäre es zum Beispiel denkbar, dass eine junge Frau, die auf Tinder 200+ Matches von Männern hat die wie vom GQ Cover aussehen, sich dann auf der WG Party vielleicht nochmal zusätzlich überlegt ob der kleine picklige Junge der ein paar dumme aber durchaus lustige Witze reisst jetzt wirklich so toll ist wie es ihr im leicht angetrunkenen Zustand grade erscheint?


    Die Zeiten seit der Generation unserer Omas haben sich halt auch drastisch geändert. Und bevor wieder Vorwürfe in dieser Richtung kommen: ich sage nicht dass sich alles nur zum schlechteren verändert hat und wir wieder nach 1950 müssen, die Gesellschaft hat auch eine ganze Menge positive Fortschritte gemacht in allen möglichen Bereichen. Dating aus Männersicht ist nicht einfacher geworden. Die heutige junge Generation von Männern bekommt es nochmal viel heftiger ab als unsere damals. Wenn Du heute als junger Typ durchschnittlich oder unterdurchschnittlich bist und Dich trotzdem nach körperlicher Nähe sehnst, dann hast Du echt ein massives Problem. Ja, zu Zeiten wo Du, Medima, in der Schule warst, war das anders. Damals war sehr vieles anders.


    Zitat von Salomon

    Und ich kenne das Forum hier schon lange genug, um zu wissen, dass es hier durchaus frauenfeindliche Meinungen gibt.

    Ich distanziere mich von jeder Frauenfeindlichkeit, will aber auch zu Protokoll geben, dass nicht jede Beobachtung des Paarungs-Verhaltens von Frauen direkt "feindlich" ist. Lustigerweise ist es kein Problem, zu sagen, dass Männer auf heisse Frauen stehen. Das ist nicht "männerfeindlich". Und auch Frauen haben ihre klaren Präferenzen und Interessen, das ist auch vollkommen in Ordnung so, und wir als Männer müssen damit irgendwie umgehen, was leichter fällt wenn man sich ein klares Bild von der Lage macht. Dieses krampfhafte Schönfärben um bloss nichts zu sagen was jemanden aufregen könnte nervt.

    Uffff, das ist ja eine ganz interessante Deutung von Dir. Ich lasse mich nicht von Dir in eine Schmuddelecke rücken nur weil Du meine Meinungen nicht teilst.


    Übrigens kam der Verweis auf Hypergamie nicht von mir, das war ein anderer. Die 5% kamen übrigens auch nicht von mir, diese Zahl stammt von Medima. Ich weiss nicht wie gross die Zahl genau ist. Ich plädiere auch nicht fürs Patriarchat oder eine Rückkehr in die 50er Jahre. Ganz im Gegenteil. Das einzige was ich mir wünschen würde ist ein kleines Bisschen mehr Realitätsbezug von den ganzen Fantasten die immer auftauchen wenn man über solche Themen redet.


    Deine "Jugenderinnerungen" in Ehren, aber nein, es ist definitv nicht hilfreich, ein kleiner, unsportlicher pickliger Junge zu sein. Auch wenn Du so einen kennst, und der jeden Abend eine schöne Frau verführt (und das von jemandem, der umgekehrt Quellen verlangt, wie ironisch). Im Schnitt kommt halt klein und picklig weniger gut an als gross und gutaussehend. Es ist auch definitiv nicht besser, alt zu sein als jung. Auch wenn ganz viele hier sich gerne eine Welt malen würden, wo alte Männer mit schütterem Haar die attraktivsten sind, es entspricht halt leider nicht der Realität, weil im Schnitt kommt jugendlich mit vollem Haar einfach besser an. Genauso wie es nicht hilfreich ist, mittellos zu sein statt vermögend. Auch wenn ich komme und Dir sage "ohhhh ich kenne da aber einen aus meinem Verein!! Der hat gar kein Geld und bekommt gaaanz viele Frauen" (ohne Quelle natürlich). Im Schnitt, das wissen wir alle, ist es hilfreich, Geld zu haben. Es macht die Partnersuche deutlich leichter.


    Vielleicht gibt es irgendwo auf der Welt einen, der klein, picklig, unsportlich, glatzköpfig, vollkommen mittellos und ungebildet ist und trotzdem mit Supermodels schläft. Das interessiert mich aber nicht, denn wenn man solche Themen rational diskutieren will, dann muss man mit allgemeinen Trends arbeiten und dann muss man auch gewisse Realitäten einfach anerkennen. Die Dating-Apps selber haben die Statistiken herausgegeben wieviele Männer dort überhaupt einen nennenswerten Erfolg haben, und es sind ganz ganz wenige nur. Man muss wahrlich kein Rechtsextremist sein, der Frauen irgendwie unterjochen will, um sowas einfach mal zur Kenntnis zu nehmen.


    Und es gibt einen Grund, meine Lieben, warum wir uns alle hier auf MSD herumtreiben und unser hart verdientes Geld dafür ausgeben. Und dieser Grund ist nicht, dass wir alle soo heiss begehrt sind, dass wir jede Frau haben können ganz umsonst. Je früher man das akzeptiert und mit dieser Gummibärchen "alles ist möglich lalala" Schwurbelei aufhört, desto eher kann man sich mit Dingen befassen, die tatsächlich in der realen Welt weiterhelfen.


    Und dieses Argument dass irgendwelche bösen Gruppen etwas sagen und man es deswegen nicht wiederholen darf ist das Lächerlichste überhaupt. Wenn jemand von der AfD sagt der Himmel ist blau, dann müssen deswegen alle ab sofort sagen er sei grün. Und wenn irgendein Trottel aus der Manosphere gesagt hat, dass nur ganz wenige Männer Erfolg auf Tinder haben, dann muss ich natürlich jetzt behaupten alle Männer hätten auf Tinder ganz viel Erfolg, um nicht in Verdacht zu geraten mit denen eine Kontaktschuld zu haben. Was ein Schwachsinn.

    Was macht die „5%“ aus? Kurz und knapp bitte.

    Ganz kurz und knapp: dass sie auf Frauen unwiderstehlich wirken, egal ob online oder IRL.


    Dieser Mann ging vor einigen Jahren durch die Medien weil er einer der erfolgreichsten Männer auf Tinder ist bzw. war. Rund 50'000 Frauen wollten mit ihm ins Bett. Ich meine... Man erkennt das ja, selbst ich als ausschliesslich heterosexueller Mann habe ein intuitives Verständnis dafür, dass dieser Mann vermutlich keine Verhandlungen darüber führt, wieviel Taschengeld jetzt genau für das Kennenlerntreffen fällig wird oder ob ein Benzingeld geschuldet ist oder nicht noch bevor man sich zum ersten Mal sieht.:D

    Noch ein Nachtrag zu dem vorhin gesagten. Ich glaube der absolut wichtigste Hauptunterschied im Sexualverhalten zwischen Männern und Frauen liegt in der Schwelle, die das Gegenüber überschreiten muss um echte sexuelle Anziehung auf der körperlichen/"animalischen" Ebene hervorzurufen.


    Bei Männern ist es so dass praktisch jede Frau, die nicht sehr alt oder irgendwie entstellt ist, zumindest eine gewisse sexuelle Kraft auf ihn ausübt und Lust erzeugen kann, da gibt es dann Abstufungen natürlich aber die Anziehung ist in den seltensten Fällen bei null und so erscheinen Männer bisweilen geradezu "wahllos".


    Bei Frauen ist diese Schwelle viel viel viel höher, nur ganz ganz wenige Männer (ob jetzt 5% oder eine ähnlich Zahl) sind dazu in der Lage dieses Gefühl hervorzurufen. Das hat vermutlich evolutionsbiologische Gründe, weil Männer sich praktisch unlimitiert fortpflanzen können, während Frauen das nur ganz selten können und darum sehr sparsam und zielgerichtet mit ihren Eizellen umgehen müssen.


    Praktisch alles was wir beobachten an Balzverhalten in der Gesellschaft lässt sich davon ableiten. Leider realisieren das viele Männer nicht ganz oder wollen es nicht wahrhaben und versuchen sich alternative Erklärungen zurechtzubiegen. Wie oft habe ich die Aussage gehört "sowas macht eine Frau nicht". Ja mit DIR macht sie das nicht, mein Lieber, mit DIR nicht. Aber für einen, der bei ihr die Schwelle überschreitet, tut die einfach alles, glaub mir. Wenn ein Mann heiss genug ist, dann benehmen sich Frauen teilweise so kopflos und needy dass sie den Männern in nichts nachstehen. Es ist halt eine Welt, die den meisten verschlossen bleibt.


    Hat jemand das kürzliche 13 Fragen zum Thema "Dating Apps" gesehen? Ist empfehlenswert zum Anschauen. Da war einer dieser 5% Männer mit dabei. Er benutzt Tinder, um im Urlaub keine Hotels buchen zu müssen ;) Eine ähnliche Reportage gab es mal über einen New Yorker, der keinen Job und keine Wohnung hat, aber noch nie eine Nacht draussen geschlafen hat. Sehr empfehlenswert auch.

    Auf Apps wie Tinder oder Bumble matchen mich eigentlich nur junge Frauen, die in ihrem Profil eindeutige Hinweise auf Sugardating haben. Frauen über 40 hingegen sehr viele. Allerdings verstehen diese in der Regel beim Dating überhaupt keinen Spaß, der feste Partner für den nächsten Lebensabschnitt muss so schnell wie möglich her.

    Genau so ist es... Hab mir schon überlegt, in mein Profil auch sowas reinzumachen, Aber ich habe die Befürchtung, dass ich vielleicht direkt gesperrt werde? Sugar ist ja eigentlich auf Tinder nicht erlaubt. Ansonsten wär das natürlich die ideale Plattform, wenn man es ganz offen bewerben dürfte. Was für "Hinweise" kennst Du so? Ausser diesem kleinen Geldschein-Emoji, das sieht man ab und zu.^^

    Frauen sind da anders gestrickt, klar nehmen sie mal nen ONS mit nem hübschen mit aber mit dem halodrie würden sie n ie was langfristiges anfangen, so gesehen sind diese 5 % ganz arme Würstchen.


    Da bin ich ganz anderer Meinung.^^ Rede vielleicht mal mit so einem Mann, dann werden Dir die Augen geöffnet. Frag ihn mal, wieviele der Hunderte ONS die er hatte ihm nachher schreiben "ich glaube ich hab mich verliebt" und "können wir uns bitte wiedersehen", etc. ... Vielleicht hast Du nicht genügend solche Männer im Bekanntenkreis gehabt früher um das zu wissen. Wenn Du siehst wie es bei gewissen Typen läuft, dann kommen Dir die Tränen.


    Ich glaube DU machst hier denselben Fehler, den Du bei mir vermutest. Du überträgst das männliche Denken ("einen ONS nehm ich einfach so mit, auch mal mit einem armen Würstchen") auf Frauen. Für Frauen ist Sex meist ein viel grösserer Deal als für uns, sie nehmen das als etwas Wichtigeres wahr, als etwas wo sie ein Stück von sich hergeben irgendwie, und das geben sie nicht jedem, schon gar nicht einem armen Würstchen. Oft entwickeln sie dabei Gefühle, auch unfreiwillig. Und nur mit ganz wenigen auserwählten Männern gehen sie ohne jede Gegenleistung ins Bett weil sie eine echte Anziehung verspüren. Bei allen anderen ist es immer eine Form von Tauschgeschäft, ob das jetzt als direkte Bezahlung stattfindet oder in Form von emotionalem Support oder Hilfe im Alltag oder einem Versprechen, immer für sie dazusein, und solchen Dingen da gibt es vielzählige Formen. Aber es bleibt immer dabei, dass die Mehrheit der Männer nur "gut genug dafür" ist wenn sie ganz viel zurückgeben als Investment in die Frau, während die Männer die sie eigentlich wollen dafür halt nicht zu haben sind und dann meist nur eine Bettgeschichte daraus wird, aber nicht weil die Frau es so will.

    Aus meiner Sicht hast Du ein sehr pessimistisches Beziehungsbild.

    Oder Du ein sehr optimistisches ;) Das ist immer eine Frage des Blickwinkels ja.


    Zitat von Salomon

    Seien wir doch mal ehrlich. Auch, als wir jung waren, war es nicht einfach die richtige zu finden.

    Naja, jemanden der perfekt passt zu finden ist schwierig ja, aber wie schwierig es genau ist hängt eben davon ab, wieviel Auswahl man hat. Und darum geht es ja letztendlich. Wenn Du als attraktiv wahrgenommen wirst, kannst Du unter vielen Optionen wählen. Dadurch hast Du einfach eine grössere Chance jemanden zu finden wo es für Dich richtig gut passt. Das kann trotzdem komplett in die Hose gehen, schon klar, aber die Chance ist einfach höher, als wenn Du jahrelang warten musst und dann bei der erstbesten Gelegenheit Dich sofort festbeissen musst an der Person weil Du weisst wenn Du die verlierst dauert es wieder ca. 6 Jahre bis zur nächsten Gelegenheit. Ich hatte auch als junger Mann keinen Erfolg, weil ich eben auch da nicht zu den Top 5% gehört habe zu denen man gehören müsste damit Dating geschmeidig abläuft und auch Spass macht.


    Übrigens ganz im Gegenteil: als älterer Mann KANN es einfach werden, solange Du nicht darauf bestehst junge Frauen zu daten. Wenn Du junge Frauen willst ist Sugar die einzige Option für 99% der Männer. Aber wenn Du bereit bist Dich auf gleichaltrige Frauen einzulassen, dann wird es natürlich deutlich einfacher mit zunehmenden Alter weil die Frauen immer mehr und mehr Abstriche machen bei ihren Ansprüchen, wenn sie immer noch nicht verpartnert sind. Es ist eben die Frage, ob man eine aus "gemachten Abstrichen" entstehende Beziehung möchte oder nicht, das ist ganz individuell.

    anders sieht es aber dann aus wenn es um eine Beziehung geht, da agieren Frauen ganz anders, das verstehen aber die meisten Männer nicht, da sie in ihrer eigenen Gedankenwelt gefangen sind und glauben Frauen wären genauso.


    Du hast recht, Frauen machen was die rein sexuelle Anziehung angeht für Beziehungen unglaubliche Kompromisse, die einem Mann nicht einfallen würden. Als Mann ist die Hürde für einen ONS niedriger, da er einfach Sex will und alles mitnimmt was geht, und für ne Beziehung setzt er dann eine höhere Hürde an was die rein physische Anziehung betrifft. Bei Frauen ist das meist umgekehrt, für einen ONS verlangen sie einen absoluten Top Typen (5% wie Du sagst), daneben wollen einige aber so sehr eine feste Beziehung haben, dass sie bereit sind dafür massive Abstriche zu machen und sich mit jemandem einzulassen, den sie nie von einer Party mit nachhause genommen hätten.


    Ich muss allerdings auch sagen, dass ich im Laufe meines Lebens zum Schluss gekommen bin, das mir eine auf derartigen Kompromissen der Frau aufgebaute Beziehung sowieso nicht taugt. Wenn ich als Mann auf der Schiene unterwegs bin dass die Frau mich rein optisch gar nicht anziehend findet, mich niemals auf Tinder geliked oder von einer Party mit nachhause genommen hätte, und mir dann aber Versprechungen von der "ewigen Liebe" macht (ein erschreckend grosser Teil der Beziehungen ist exakt so aufgebaut), dann finde ich das auf eine ungute und merkwürdige Weise dissonant. Da ist mir eine Sugardaddy Beziehung viel viel lieber, weil sie einfach viel ehrlicher ist. Beide wissen welche Art von Austausch stattfindet und man macht sich nicht gegenseitig so viel vor.

    so nun meinte ja einer warum er dann auf Tinder keinen erfolg hat usw


    Tinder und co sind nur für die Optik, außerdem müssen ja die Rahmenbedingungen passen, den 50 Jährigen Biersaufenden Bauarbeiter wollen sie dann natürlich auch nicht.


    Tinder ist aber perfekt, um herauszufinden, von wem sich Frauen rein physisch gesehen angezogen fühlen. Physisch angezogen fühlen sie sich von jungen, sehr gutaussehenden, sportlichen Männern. Diejenigen, die eben auf Tinder Likes bekommen, das sind fast ausschliesslich die Top 10% ihrer eigenen Generation, da sind keine alten Herren drunter und selbst unter den Jungen haben die meisten hier nichts zu melden.


    Am Anfang bin ich auch zu MSD gekommen, weil ich im Alltag und auf anderen Plattformen keine Chance sah.


    Eben, aber dafür gibt es ja einen Grund dass Du damals keine Chance gesehen hast. Nämlich dass es ausserhalb von dieser "Bezahl"-Welt fast unmöglich ist für unsereins.


    Jetzt freue ich mich natürlich für Dich, dass Du später etwas ausserhalb auf normalem Weg gefunden hast, was für Dich passt, aber Du hast gesehen wie aufwändig und langwierig dieser Prozess ist und wie sehr er von Glück abhängt. Und das widerlegt diese recht absurde These, dass junge Frauen neuerdings in nennenswerten Zahlen angefangen haben auf ältere Männer zu stehen. Wenn das mal so zustande kommt würde ich das eher unter "riesiges Glück" oder frecher "auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn" verbuchen.


    Aber rede im Gegensatz mal mit einem jungen Mann aus der kleinen Kategorie, die auf Tinder erfolgreich sind. Der wird Dir dann erzählen wieviele Beziehungen ihm angeboten wurden in den letzten drei Wochen, und das obwohl er ein mittelloser Azubi ist.^^ So findet man relativ schnell raus worauf Frauen wirklich stehen, alles andere verorte ich auf der Schiene "ich rede mir die Welt so zurecht wie sie mir gefällt".

    Dabei liegt das Verhältnis bei 80% Babes zu 20% Daddies. Laut MSD ;)


    Das ist definitiv nicht der Fall^^ Vermutlich ist es umgekehrt.


    Auch sind die Daddies wahrscheinlich einfach viel aktiver. Es ist nichtmal ganz auszuschliessen, dass es mehr Frauenprofile gibt, die sind ja auch gratis, schnell erstellt und wieder vergessen. Die loggen sich dann eine halbe Stunde ein und sind wieder weg, während die Daddies tagelang auf der Seite sind und verzweifelt alles anschreiben was online kommt.


    Man sollte mit einer künstlichen Verknappung arbeiten. Je nach Kalenderwoche dürfen sich nur Daddies mit bestimmten Anfangsbuchstaben auf der Seite aufhalten.^^