Beiträge von or274

    Find ich cool, sehr gesunde Einstellung! Ich bin im realen Leben vermutlich zu harmoniebedürftig, kann natürlich auch nicht sagen wieviele Leute sich tatsächlich von mir abwenden würden wenn sie es wüssten. Aber dieses Risiko mag ich nicht eingehen, noch nicht. Vielleicht in zehn Jahren, wenn ich die komplette finanzielle Unabhängigkeit erreicht habe und mich auf eine Insel oder Yacht absetze dann:D Dann lade ich nur noch die ein die damit zurecht kommen.^^


    Finde ich ziemlich cool, Respekt! Wie gesagt, für mich steht zuviel auf dem Spiel, ich will weiterhin gute Kontakte zu Freunden und Familie, ich will meinen Job nicht verlieren. Und ich weiss, dass wenn ich mich zu stark exponieren würde in der Situation: es wird mir KEINER zu Hilfe kommen. Weil den anderen Männern in der Gruppe geht es genau wie mir. Die meisten davon waren schonmal zumindestens im Strip Club, bei einem weiss ich das sogar, aber ich weiss auch der würde eher STERBEN als mir da zu Hilfe zu kommen wenn ich diesen Kampf gegen diese Frau aufnehme. Weil: sie ist eine Frau, sie ist auf dem moralisch hohen Ross, sie ist ein "potentielles Opfer", ich bin ein böser weisser cis-Hetero, notgeiler Versager (weil ein "normaler Mann" bekommt es einfach so, haben wir hier im Forum auch schon gehört diesen kompletten Unsinn), etc. Und das dann alleine auszufechten, den Abend zu runieren, etc., diese Kosten sind mir zu hoch.

    🤔 Seltsam.... Klingt fast so als wäre ich dabei gewesen 😅

    Also ja kann deine warnehung da voll nachvollziehen. Das Thema wir nie wertfrei ins Gespräch gebracht, zumindest nicht das ich es erlebt hätte. Sondern immer mit dem: "Zum Glück habe ich das nicht nötig" Vibe

    Yup. Und das ist zu 95% eine Lüge, dass man es nicht "nötig" hat, denn "nötig" haben es die allerallermeisten. Wobei ich sagen muss dass ich Männer, die aus moralischen Gründen einfach komplett abstinent leben, OBWOHL sie sonst auch nichts bekommen, schon durchaus respektiere.


    Ich denke mir so, wenn Du als Mann bei Frauen keinen Schlag hast, gleichzeitig sehr viel Lust hast, und es rein aus moralischen Gründen schaffst zu sagen "davon lasse ich komplett die Finger", dann respektiere ich das schon, das finde ich dann irgendwie bewundernswert im Vergleich zu mir der da leichter schwach wird.^^


    Aber dass sie es nicht "nötig" haben trifft bei den wenigsten zu, das ist reine Angeberei und Schutzbehauptung.

    Man kann sich ja das Umfeld nicht immer aussuchen.

    Aber wie gesagt, hat mich auch noch niemand, mit dem man eben nicht sowieso über bedeutsame Themen spricht, nach sowas völlig random ausgefragt..... 🤔

    Wie passiert sowas?


    Völlig random ist das natürlich nicht. In dem betreffenden Fall wo ich mich erinnere war es so, dass wir mit Freunden und einem Familienmitglied von mir schick abendessen waren und auf dem Weg dahin sind wir an einer berüchtigten Strasse vorbeigekommen mit Stripclubs und Frauen draussen auf dem Gehsteig. Dadurch hat die Diskussion darüber angefangen, und eine junge Frau, die Freundin meines Familienmitglieds, hat dann begonnen abzuranten darüber, wie ekelhaft das ist, und wie ihr das Kotzen kommt bei Männern die Geld bezahlen für Sex, und dass das alles Menschenhandel sei u.s.w. und meinte dann, die Männer in der Gruppe darauf ansprechen zu müssen, so in der Art "zum Glück seid Ihr gute die das nicht nötig habt für sowas Geld zu bezahlen, oder, oder?"^^ Es klingt jetzt fast lustig, aber in dem Moment habe ich mich natürlich extremst unwohl gefühlt. Da musste ich halt lügen und sagen "neeein... nieeemals würde ich sowas machen"^^

    Ich bin da tatsächlich sehr stringent. Ich mache ja nur Dinge, von denen ich überzeugt bin und sie daher sehr rational und entspannt auch vertreten kann.


    Aber in der Regel fragt kein Fremder nach solchen Themen. Das sind doch eher Menschen, mit denen man im näheren Kontakt steht.

    Bei mir zumindest.


    Find ich cool, wenn das bei Dir so ist. Ich wünschte, das wäre bei mir auch so. Leider geht das nicht, die Konsequenzen wären im beruflichen und sozialen Umfeld ziemlich desaströs. Es gibt einfach zuviele Menschen, die das für so moralisch verwerflich halten, dass sie nichts mehr mit einem würden zu tun haben wollen. Aber Du hast da scheinbar ein offeneres Umfeld und das ist sehr nice.


    Wobei: ich trenne politische Diskussionen vom Persönlichen hier. Ich würde jetzt niemals sagen "das soll man verbieten" oder so. Das ginge für mich auch viel zu weit. Es wissen auch bei mir alle, dass ich sehr liberal bin und für Freiheit aller Menschen einstehe. Aber ich kann nicht von meinen eigenen Erfahrungen erzählen, ich muss mich dann halt darum herumlavieren und sowas sagen wie "wenn das jemand mag, warum lässt man ihn nicht einfach" oder solche Sachen. Und wenn ich es vermeiden kann, sage ich einfach nichts zu meiner persönlichen Situation. Aber wie gesagt wurde ich schon rotzfrech ins Gesicht gefragt "würdest Du sowas Ekelhaftes jemals machen" und da musste ich die Notlüge benutzen, das ging nicht anders.

    Da hast du sicherlich nicht ganz unrecht.

    Aber Menschen, die ich -kenne-, also mir nicht nur bekannt sind, mit denen finden solche Gespräche durchaus auch statt.

    Das sind die Menschen, die ich "Freunde" nennt. Ganz ohne Plus. Weder das Eine noch das Andere davon. 😂


    Fair enough. Ich kann das natürlich nicht beurteilen, wie offen Ihr miteinander seid. Ich kann nur sagen, dass das oft das letzte Geheimnis ist, das ein Mann mit sich ins Grab nimmt. Ich musste auch schon aus der Not heraus Menschen knallhart ins Gesicht lügen, wenn die Sprache auf dieses Thema kam, und hab behauptet ich würde sowas niemals machen, weil das ja demütigend ist, etc. etc.... Und das obwohl ich Lügen hasse wie die Pest. Ich bin auch schlecht darin, zu lügen. Aber je nachdem in welchem Kreis man sich grade bewegt, wäre es der soziale Tod, das zuzugeben. Es gibt nur sehr sehr wenige Menschen wo ich da offen sein kann, und auch da nur so semi offen, ich gehe da auch nicht ins Detail.


    Übrigens ist auch das teilweise ein Grund denke ich mir, warum Frauen so wenig Ahnung haben davon WIE schwer es für Männer tatsächlich ist, sexuelle Kontakte haben zu können. Weil jeder bei diesem Thema einfach schamlos aus Selbstschutz lügt. Da kommen dann immer so vage Anspielungen von wegen "da hab ich mal eine kennengelernt gehabt auf einer Feier", blablabla... und in Wirklichkeit war derjenige in den letzten vier Jahren vielleicht zweimal in einem Bordell und ansonsten hatte er keinerlei Kontakt zu Frauen. Von 100 Männern die so leben gibt das vielleicht einer offen zu. Das heisst, wenn Du das einmal in Deinem Leben gehört hast von einem, dann musst Du die Zahl mit 100 multiplizieren um zu wissen wieviele es wirklich sind.;)

    Ich kenne nicht viele ältere Herren, die Geld für Körperlichkeit zahlen (müssen)


    Naja, zumindest weisst Du nichts davon^^ Die gehen damit ja auch nicht hausieren, die meisten schämen sich ja eher dafür, weil es gesellschaftlich ja leider weiterhin nicht akzeptiert ist und Du als Mann als letzter Schmutz gilst wenn Du das machst. Genau so wie auch SBs es nicht gross herumerzählen in 99% der Fälle, weil auch das mit grossem Stigma verbunden ist. In meinem Umfeld weiss auch keiner, dass ich so lebe.

    Kann man als Kompliment nehmen oder auch das sie sich denken was stimmt mit dem ansonsten nicht das er keine abbekommt obwohl er nicht aussieht wie Quasimodo ^^

    Ja klar, das denken sie^^ Aber das ist ja ein Kompliment. Zumindest für mich ist es das. Es heisst (a) ich sehe nicht aus wie Quasimodo und (b) sie sehen auch sonst erstmal nichts was auf den ersten Blick nicht stimmt. Und das ist für mich persönlich top, ich bin gerne relativ normal.... Was die Frauen NICHT wissen, weil es in ihrer Welt nicht vorkommt, ist dass "normal" für einen Mann nicht reicht. Als Frau reicht "normal". Als Mann ist das zuwenig, Du musst aussergewöhnlich und besonders sein, und das auch noch dauernd betonen, um sexuell anziehend zu wirken. Und das ist mir schon vom Prinzip her zu anstrengend, ich falle nicht gerne auf.


    Was übrigens auch ein riesen Problem auf Tinder ist. Ich könnte vielleicht auf Tinder Matches generieren, wenn ich in meinem Profil protzen würde bis zum Anschlag. Mit teurem Zeug posen, so tun als wäre ich Abenteuer-Sportler in dem ich mich von Sherpas auf den K2 hinauftragen lasse und so tue als wäre ich selbst hinaufgestiegen oder was sonst noch die Typen alles so an Unsinn machen, um Aufmerksamkeit zu generieren.:D Aber das bin nicht ich, ich bin "normal". Und auf Tinder bist Du damit schon vor dem ersten "hallo" aussortiert.

    Wieso gehst du eigentlich davon aus ich wäre heterosexuell...? ^ ^

    Die meisten Frauen haben bi Tendenzen und ich hab auch schon einige Erfahrungen mit anderen Damen gemacht : )


    Beim Punkt Aufmerksam und Auswahl (wofür wir aber auch nichts können) stimme ich dir aber zu. Es ist schwer eine Frau zu beeindrucken und die Geschmäcker gehen da sehr weit auseinander.

    Die meisten Frauen kamen ehrlich gesagt zuerst auf mich zu. Wozu es aber auch nur kommt wegen meines optischen Erscheinungsbild und der Ausstrahlung.


    Okay gut, dann hast Du etwas Erfahrung mit Frauen, aber das hat trotzdem nichts mit den Erfahrungen von Männern zu tun. Wie Du ja selbst sagst kommen Frauen sogar auf Dich zu. Sowas gibt es für den durchschnittlichen Mann nicht.


    Frauen wissen zwar instinktiv, dass Männer es da "etwas" schwerer haben, aber meiner Erfahrung nach, wannimmer ich mit Frauen rede, sind sie sich des Ausmasses null bewusst. Auch wenn ich mich mit Frauen von MSD getroffen habe, haben viele zu mir gesagt "warum gehst Du eigentlich nicht EINFACH auf Tinder?" oder "warum sprichst Du nicht EINFACH eine Frau draussen an?". Ich hab das übrigens als Kompliment jeweils aufgefasst, ich fand das schön, weil ich mir so denke, sie denkt in ihrem Kopf dass ich einigermassen okay bin und Chancen haben sollte auf dem normalen Weg. Aber wenn ich ihnen dann sage wie lange ich auf Tinder war und wie es da so aussieht, oder wie Frauen einen behandeln wenn man sie denn mal ansprechen sollte, dann führt das nur zu Unverständnis. Sie können es sich schlicht und einfach nicht vorstellen wie es ist.


    Und das ist auch okay so, ich kann auch nicht vollständig nachvollziehen, wie es sich anfühlt, wenn einem als Frau in der Nacht irgendwo ein Mann folgt oder so. Vor allem wenn sowas ständig passiert, ich weiss nicht was das mit der mentalen Gesundheit macht. Unsere Lebenswelten sind einfach zu weit auseinander, um sowas wahrhaftig nachfühlen zu können. Wir können bloss probieren, auf intellektueller Ebene, Verständnis füreinander aufzubringen, mehr kann man nicht erwarten.

    Und da ihr fast gleich alt seid, vielleicht hast du ja 1-2 Tips wie man als junger Mann auch im realen leben eine Frau abbekommt.


    Man sollte niemals eine (zumal heterosexuelle) Frau fragen, wie man Frauen abbekommt.^^ Das wissen sie nicht, weil sie das selber niemals versuchen mussten. Sie kennen nur, dass immer im Überfluss Sexualpartner vorhanden sind. Ihr Problem ist es, wie sie sich wehren gegen zuviel Aufmerksamkeit inklusive unerwünschter Aufmerksamkeit, Belästigung, Stalking, etc. Sie haben auch Probleme! Aber sie kennen die Situation des durchschnittlichen Mannes nicht, keine Aufmerksamkeit zu bekommen. Die besten Tipps erhält man von Männern, die in einer ähnlichen Situation sind wie man selbst. Und die sagen dann meist: gehen wir halt auf MSD.:D Das funktioniert nämlich richtig richtig gut, und die Frauen da sind richtig froh, dass nicht alle Typen auf der Seite uralt sind.

    Eine Freundschaft+ ist eine bestehende(!), ggf. langjährige Freundschaft zu der sich dann die Körperlichkeit gesellt.

    Es fließt kein "Sugar"

    Ja genau, Freundschaft+ ist ohne Geld.


    Wir können es ja vielleicht Enge-Freundschaft-++ nennen.:D


    Dann brauchen wir nur noch die genaue Zahl and Jahren Unterschied, ab der es dann zu Sugar-Freundschaft-++ wird.

    Kannst du ja machen. Hindert dich ja niemand. Aber warum müssen deswegen Begriffe umdefiniert werden?


    Müssen sie nicht, mir ist es egal wie man's nennt, vollkommen egal. Ich meine, ich diskutiere gern drüber was für mich logisch Sinn macht oder nicht logisch Sinn macht an Wort-Schöpfungen. Aber schlussendlich habe ich da keine Emotionen. Wenn Du dafür andere Begriffe willst, sei's drum.


    Schwierig wird es dann, wenn Forderungen kommen, solche Modelle ausschliessen zu wollen, z.B. Forderungen danach, dass der Seitenbetreiber Leute die andere Arrangements suchen als man selber von der Plattform zu verbannen habe. Wie wir hier schon mehrfach gehört haben. Das zeugt meines Erachtens einfach nur von Intoleranz, und dann werden "Begriffsdefinitionen" plötzlich zu etwas, was handfeste Konsequenzen für das Leben anderer Leute hat.


    Ist so ein bisschen ähnlich wie die "Ehe für alle" Diskussion. Warum ist es jetzt so wichtig, das "Ehe" zu nennen? Ist ja nur ein Wort, oder? Kann man ja auch anders bezeichnen, wenn es anders ist als das was ich persönlich gerne mag? ... Prinzipiell schon, das Wort ist eigentlich egal, aber in der Realität hat es dann eben doch rechtliche Konsequenzen irgendwie hier und irgendwie da und irgendwie überall. Das ist das eben Problem.

    Abgesehen davon, finde ich es befremdlich warum ein 30jähriger Mann für eine etwa gleichaltrige Frau bezahlt. Ich würde für eine Gleichaltrige keinen Sugar fließen lassen.

    Ja eben, und das ist ein bisschen das Problem. Dinge "befremdlich" zu finden, nur weil man sie nicht aus der eigenen Erfahrung kennt.


    Ich zum Beispiel würde nie mit einem Mann schlafen. Aber ich finde es nicht "befremdlich", wenn das jemand mag. Das ist vollkommen okay so, dürfen die machen und haben meinen Segen. Wenn alle Leute so denken würden hätten wir eine bessere Welt.


    Gründe, für eine Gleichaltrige Sugar zu bezahlen gibt es etliche. Anfangen damit, dass es - immer schon aber ganz besonders heutzutage - für einen nicht unbedeutenden Teil der Männer praktisch unmöglich ist jemanden auf normalem Weg kennenzulernen. Aus welchem Grund auch immer. Ein weiterer Grund kann eine Art von "Bequemlichkeit" sein. Sich nicht dem Spiessrutenlauf des normalen Datings auszusetzen mit der ganzen emotionalen Beschädigung die das mit sich bringt. Ein weiterer Grund kann sein, dass man sich nur etwas "Lockeres" wünscht ohne sich so richtig zu binden. Etc. Ich habe mehrmals gleichaltrige auf MSD gedated früher und das waren sehr positive Erfahrungen. Heute nicht mehr so, wo ich aber eben auch selbst älter geworden bin.

    Ja, die Neigung zu jüngeren Frauen.


    Dann nenn dich eben Sugarbrother. Wenn du ein Gespräch mit irgendjemanden von der Straße führst und als Beziehungsstatus: "Sugarbrother" angibst, wird er bestimmt nachfragen, was das ist.


    Die Neigung zu jüngeren Frauen ist komplett normal, das teilen sich 99% der Männer. Das Komische ist, dafür Begriffe zu benutzen die auf Blutsverwandtschaft hindeuten, denn damit hat es null und nichts zu tun.

    Üblich sind Sugardaddy (daddy beinhaltet ja schon einen Generationenunterschied) und Sugarbabe

    (babe deutet ja schon auf eine jünger Frau hin).


    Sowohl Schuffi als auch ich haben ja auch mehrmals geschrieben, dass "Daddy" dann nicht passt. Ich würde bei Gleichaltrigen nicht "Daddy" sagen. "Sugar-Beziehung" ist aber neutraler, da ist das Wort "Daddy" ja nicht enthalten. Das Wort "Daddy" dafür zu benutzen war ein Missgriff. Wer auch immer das "erfunden" hat, hatte wohl sehr spezielle Neigungen, um es vorsichtig auszudrücken.


    "Sugar-Beziehung" könnte es ja auch mit einer "Sugar-Mommy" (genauso cringe) geben. Auch wenn das sehr selten ist. Dass es ein "Daddy" sein muss ist nicht zwingend. Oder hast Du für die "Sugar-Mommy" und "Sugar-Boy" Kombi dann auch ein anderes Wort? "Sugar-Beziehung" kann für "Daddy-Baby", "Mommy-Boy", oder "Brother-Sister" gelten:D Oder auch "Brother-brother" im Übrigen. Wer auch immer diese Verwandtschafts-Bezeichnungen in diesen Bereich hineingebracht hat gehört eingesperrt IMO.:D

    Dass ein deutlicher Altersunterschied dazu gehört, ist aber nun mal - wie ich schon vorher schrieb - trotz ansonsten oft abweichender Definitionen größtenteils Konsens.

    Was folgt für Dich daraus? Bist Du auch von der Fraktion, die findet, man muss dann alle 30 jährigen Männer von der Plattform verbannen weil es nicht "der Definition entspricht"? Oder ist es Dir einfach sehr wichtig, dass Dein "Sugar-Dating" Begriff als Wort geschützt ist, aber es ist okay wenn jüngere Männer auch da sind und das Gleiche machen, Du möchtest es einfach anders bezeichnet haben? Frage mich da immer, was die Motivation dahinter ist, nicht inklusiv sein zu wollen.


    Genau, und wenn man als Mann mit Anfang 30 auf MSD ist, dann sucht man (hoffentlich) nicht nach 20 Jahren Altersunterschied :D Aber trotzdem nach genau der gleichen Art Sugar-Beziehung.


    Volle Zustimmung. Genau so macht es am meisten Sinn.


    Das mit dem Altersunterschied ist nichts weiter als eine persönliche Präferenz, die sehr viele Männer teilen natürlich, aber die keine Bedingung sein kann dem reinen Wort-Sinn nach. Das Problem ist einzig der Begriff "Daddy". Den hätte man von Anfang an nicht einbauen sollen, der ist sowieso cringe af.

    Dann gibt es keine Sugar-Beziehung. Welcher Sugardaddy will schon ein Sugarbabe das er nicht anziehend findet (begehrt).

    EBEN! Vonseiten des Sugar-Daddies ist es kein "praktischer Nutzen", sondern Begehren. Für das Sugar-Baby ist es, zumindest zu einem grossen Teil, "praktischer Nutzen", weil sie finanzielle Vorteile davon hat. Ich will jetzt nicht sagen, dass das Begehren immer Null ist, sonst löse ich hier wieder einen Shitstorm aus^^ aber der "praktische Nutzen" überwiegt klar, wenn es ihr um ihr eigenes Begehren ginge, würde sie sich an einen andere Art Mann wenden. Es ist eben eine einseitigere Sache einfach, die eine Seite sieht vor allem das Begehren und die andere Seite vor allem den praktischen Nutzen.


    Sugar-Beziehung passt schon, jeder weiss was damit gemeint ist. Die Behauptung, es müsse ein ganz bestimmter Altersunterschied vorliegen ist einfach nur eine Behauptung.