Beiträge von Xerxes

    "Wer nichts zu verbergen hat,..." ist so ein gerne vorgebrachtes Totschlagargument. Im Rahmen der mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten will ich schon Einfluss darauf nehmen, wer meine Daten sammeln und zusammenführen kann - mögen sie jeweils für sich genommen auch wenig senisibel sein.


    Das Erstellen von Nutzerprofilen wird sich nicht verhindern lassen, wenn man sich sehr viel online bewegt, aber ich nehme mir selbstverständlich das Recht heraus, es all den Sammelwütigen zu erschweren. Darin sehe ich auch keinerlei Paranoia.

    Es wurden fast ausschließlich Gründe genannt, warum SBs auf Nachrichten (die sie gelesen haben) nicht reagieren.

    Diese Gründe werden überwiegend ebenso dafür gelten, dass die Nachrichten nicht gelesen werden. An technischen Fehlern auf Seiten von MSD dürfte das meiner Meinung nach weniger liegen.

    Ich meine ungelesene Nachrichten, ohne blauen Haken, d.h. die Kommunikation stoppte und das SB hat noch nicht wahrgenommen, dass da neue Nachrichten sind - teilweise vor einer Verabredung.

    Was an den bisher vorgebrachten Gründen stellt Dich denn nicht zufrieden? :/

    ... denn kaum einer, auch nicht du wird hier eine gute Gelegenheit sausen lassen egal in welcher Hinsicht auch wenn es für einen anderen vielleicht negativ ist.


    Was bedeutet in dem Zusammenhang für Dich "gute Gelegenheit"? Sex für Pfennigfuchser?

    Kommt immer auf die Person an, aber Probleme hab ich selber schon genug, da brauche ich nicht noch die Probleme anderer. (ist jetzt etwas egoistisch und gar nicht "Gutmenschen"-like :-))

    Wenn man nicht gerade unter einem Helfersyndrom leidet, empfinde ich das gar nicht als egoistisch, sondern eher als vernünftig und nachvollziehbar.

    Was mich direkt zur moralischen Frage bringt, wie ich auf die Feststellung einer solchen Notlage reagieren würde.

    Mein erster Reflex wäre Rückzug, um eben eine Notlage nicht auszunutzen (natürlich auch, um in solchen Wahnsinn nicht hineingezogen zu werden, aber darum geht es hier nicht).

    Eine nicht unerhebliche Rolle bei der Reaktion wird vermutlich auch der Zeitpunkt spielen, an der Dir eine Notlage bewusst wird. Suggeriert einem diese Situation schon das Profil, käme ich gar nicht auf den Gedanken, mich damit näher zu befassen.


    Erhalte ich davon Kenntnis im Rahmen des Chats, so würde ich allenfalls dazu raten, entsprechende Hilfe in Anspruch zu nehmen.


    Käme der Punkt bei einem netten Kennenlernen zur Sprache, könnte ich mir vorstellen, gegebenenfalls auch etwas konkreter nach Hilfsangeboten zu suchen. Als SB fiele die Dame dann aber für mich definitiv raus.


    Wie ich das innerhalb einer gewachsenen Sugardating-Beziehung handhabe, lässt sich für mich nicht vorhersagen. Eigentlich müsste es irgendwann ein paar kleine Anzeichen geben, die sich im Laufe der Zeit zu einem Verdacht erhärten.


    Grundsätzlich sehe ich mich aber nicht als Sozialarbeiter oder gar Samariter. Für mich geht es beim Sugardating darum, gemeinsam eine schöne Zeit miteinander zu verbringen und dabei ihr eine gewisse finanzielle Unterstützung zu gewähren. Ich würde mir niemals wissentlich einen "Problemfall" ans Bein binden.


    Hier sieht man dann aber auch einen der Unterschiede zwischen einer Ehe bzw. "normalen" Partnerschaft und einer Sugardating-Beziehung.

    Aussichtslose Lage? Nacktes Überleben? Und dann lösbar mit Geld?

    So einen Fall müßte man für deutsche Verhältnisse aber schon ziemlich wild konstruieren, oder?

    Dazu muss man beileibe nicht wild konstruieren. Als Beispiel sei eine Empfängerin von Sozialleistungen mit Kindern genannt, die ihre Ausgaben nicht unter Kontrolle hat und bereits Mitte des Monats pleite ist. Oder aber zur Finanzierung einer Sucht. Oder man selber oder der Partner hat sich mangels Kreditwürdigkeit Geld von den falschen Leuten geliehen, die es sehr gerne zurück haben möchten.

    Hmmm... also wenn man mit einem realistischen Blick auf die Sugardating-Geschichte blickt, wird am Ende wohl kaum was anderes als finanzielle Gründe übrig bleiben, weshalb dieses Konstrukt in einer gewissen Häufigkeit gibt.

    Natürlich werden es fast ausnahmslos finanzielle Gründe sein. Allerdings ist es ein extremer Unterschied, ob das jemand macht, weil er sich in einer aussichtlosen Lage sieht und Geld zum nackten Überleben benötigt, oder ob die Ausgaben eines Schuh- oder Handtaschenticks das monatliche Einkommen aus einem halbwegs gut bezahlten Job übersteigen.

    Ich nutze seit geraumer Zeit meistens einen VPN-Dienst. Sofern man sich für eine kostenpflichtige Variante entscheidet, sind für mich eventuelle Geschwindigkeitseinbußen vernachlässigbar.


    Man sollte nur nicht dem Irrtum unterliegen, dass diese eine hundertprozentige Anonymität garantieren. Sicherheitslücken wurden auch da schon bei den großen Playern entdeckt.

    Dass es das gibt, keine Frage. Finanzielle Not ist einer der Hauptgründe, dass Frauen in die Prostitution geraten.


    Als Mann aber darauf zu hoffen, weil man sich dann "mehr Auswahl" erhofft, ist einfach widerlich.

    In einigen Bereichen der Prostitution wird der Anteil derer, die das ausschließlich aus finanzieller Not heraus machen (müssen), nahe 100% sein.


    Unter den SB - oder konkreter: denen, die auf MSD suchen - ist die Quote ganz sicher eine andere. Als Mann, der nicht auf einmalige Sexdates aus ist, sollte man schnell ein Gefühl dafür entwickeln können, wer das ausschließlich aufgrund einer persönlichen Notlage macht - spätestens nach einem persönlichen Kontakt.


    Für eine Sugardating-Beziehung, wie ich sie mir vorstelle, werden diese Damen kaum in Frage kommen können. Das wird vermutlich schon ganz banal daran scheitern, dass sie ein unverbindliches Kennenlernen ablehnen, kein Interesse an gemeinsamen Unternehmungen bekunden etc. Auch irgendeine Form von emotionaler Bindung dürfte kaum entstehen können.


    Die durch Profis, Semiprofis und Fauen in Notlagen bedingte "mehr Auswahl" bei MSD erschwert ohnehin allen Männern, die sich etwas in Richtung Sugardating-Beziehung wünschen, die Suche.

    Ich hoffe, das war ironisch gemeint. Dass eine Frau aus der Not heraus mit einem schläft, ist weder erfreulich, noch erstrebenswert. Es sollte dich zutiefst verschämen!

    Dass es diese Fälle aber auf MSD schon zuhauf gibt, lässt sich leider nicht abstreiten. Gelegentlich wird das sogar bereits ganz offen in den Profiltexten thematisiert. Für mich sind diese Damen dann allerdings als SB ungeeignet.

    Edit:

    Wollte mir das Angebot anschauen, leider hatte ich es direkt weggeklickt und jetzt ist es nicht mehr zu finden.

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