Beiträge von admin

    Natürlich muss der Kontakt nicht abreißen. MAL schreiben, MAL treffen. Vielleicht auch eine Karte zu Weihnachten. Aber die Sugarbeziehung ist zu Ende, wenn das Geld versiegt.

    Schon deswegen, weil die materielle Zuwendung konstituierend für das Sugardating ist.


    Es mag im Einzelfall die Beziehung weitergehend, wenn das Geld versiegt. Aber es ist dann kein Sugardating mehr-

    Eigentlich müssten da erst mal drei Begriffe sauber definiert werden:

    1. Ab wann reden wir von "fast alle"? 90%+? 95%+? 99%+?
    2. Ab wann reden wir von "psychisch gestört"? Dieselben Kriterien auf die Gesamtbevölkerung angewendet, wie viele wären dann psychisch gestört? 10%+? 50%+? 90%+? Wenn man "psychisch gestört" so ausufernd definiert, dass mehr als 90% der Gesamtbevölkerung darunter fällt, dann kann man sicher auch postulieren, dass fast alle Prostituierten darunter fallen.
    3. Wen subsummieren wir alles unter "Prostituierte"? Jede Frau, die zumindest einmal in ihrem Leben Geld oder geltwerte Leistungen für Sex genommen hat (und das dürften relativ viele sein)? Die derzeit damit ihren Lebensunterhalt bestreitet? Die eine Anmeldebestätigung nach ProstSchG hat?

    Ich denke für ein Sex-Date sind deine Optik und Knete die Hauptfaktoren. In gewissem Rahmen kann man(n) das eine durch das andere austauschen.

    Je mehr es in Richtung Sexarbeit geht, desto mehr wird der finanzielle Aspekt zum alleinigen Kriterium.

    Ok verstehe, ich mache bei Msd im Moment eher die rumgedrehten Erfahrungen, die Mädels wollen einfach meistens nur schnell mit einem ins Hotelbett hüpfen und du muss geradezu betteln das es vorher ein kennenlernen oder beim Date ein Abendessen gibt.


    Im Gegensatz zu noch vor ein paar Jahren da war es eher rumgedreht.

    Eigentlich erwartungsgemäß. Während Corona sind die Frauen aus dem professionellen Bereich (mehr noch als vorher) zu MSD ausgewichen (was hatten die denn für Alternativen?) und haben auch ihre Kundschaft mitgebracht (was hatten die denn für Alternativen?). Von beiden Gruppen sind viele geblieben, und die zweite Gruppe hat dann auch noch massiv die echten Sugarbabes vergrault.

    Das kommt darauf an, wo man sich auf der Skala zwischen klassischem Sugardating und umgelabelter Prostitution befindet.


    Bei klassischem Sugardating: Über die Themen "Sex" und "Geld" spricht man beim Kennenlerntreffen so etwa ab dem Dessert. Üblicherweise schneidet er die Themen an. Wenn nicht, dann ist das der Gentlemen-Weg zu signalisieren, dass inzwischen kein mehr Interesse besteht.

    Das hängt von den Umständen ab.


    Grundsätzlich bin ich an langfristigen Beziehungen interessiert. Sobald die Notlage vorbei ist, wird sie eine Neubewertung der Situation durchführen. Was dazu führen kann, dass sie dann ziemlich abrupt das Interesse verliert. Kann, nicht muss.


    Zudem kann eine solche Notlage dazu führen, dass sie die Sache auch eher wiederwillig über sich ergehen lässt, als dass sie auch ihren Spaß daran hat, und das ist auch nicht das, was ich suche.


    Moralische Bedenken eher nicht: Wenn ich mich verweigere, dann bleibt sie entweder in dieser Notlage, oder sie macht es dann mit einem anderen, der sie dann mutmaßlich eher weniger rücksichtsvoll und respektvoll behandelt.


    Unter "Notlage ausnutzen" würde ich verstehen, dass ich weniger zahle, als ich sonst zu zahlen bereit wäre. So unfair sollte man nicht werden.


    Bemerkung am Rande: In den wenigsten Fällen dürfte man in der Lage sein, die Notlage zu verifizieren. Da kann es auch vorkommen, dass so manche mit dem Mitleidsfaktor versucht, höhere Zuwendungen zu bekommen. Das sollte man dann auch nicht unterstützen.

    Auch wenn ich seit 15 Jahren kein Laufhaus mehr betreten habe, bezweifel ich dass der Preis da immer noch bei 30€ liegt.

    Er sprach von Frankfurt Bahnhofsviertel, da liegt der Preis in den günstigeren Laufhäusern bei 30,- (vor Corona bei 20,-). Und ja, da gab es durchaus auch hübsche Mädels. (Aktuell bin ich nicht mehr auf dem Laufenden, aber das dürfte sich nicht grundlegend geändert haben.)

    Ich habe es ja bereits oft erzählt, aber ich erzähle es auch gerne immer wieder: Sugardating, die Beziehung zwischen einem Sugarbabe und einem Sugardaddy, ist eine Beziehung, die sowohl auf gegenseitiger Zuneigung als auch auf einer materiellen Vereinbarung beruht. Sugardating schließt die Lücke zwischen einer traditionellen Beziehung einerseits und Prostitution/Sexarbeit auf der anderen Seite. Der Übergang ist zu beiden Seiten hin fließend.


    Dabei ist die Beobachtung zu machen, dass, je näher wir an die Prostitution kommen, die Höhe der vereinbarten Zuwendung zur maßgeblichen, letztlich alleinigen Größe wird, auf die es ankommt.


    Das klassische Sugarbabe denkt eher in Maßstäben eines "Gesamtpaketes": Ist er charmant, unterstützt er mich mit seiner Lebenserfahrung, was unternehmen wir, wie attraktiv ist er, macht der Sex Spaß, wie hoch ist die Zuwendung, behandelt er mich respektvoll. Und dann stimmt das Gesamtpaket oder es stimmt nicht.


    Und jetzt lesen wir sehr wenig über dieses "Gesamtpaket". Wie sollen wir Dir jetzt einen Rat geben?


    Es sei denn, Du betrachtest Dich eher als Sexarbeiterin denn als Sugarbabe. Dann aber ist das hier das falsche Forum.