Beiträge von tufkaka2

    Das sehe ich anders.


    Verhandelt wird im Puff oder auf dem Basar.

    Ich lasse mir vom SD eine Summe vorschlagen und die passt oder nicht.

    Das absurde ist ja, dass im chat bereits nach einer Summe gefragt wird. Der ehrliche Sugardaddy könnte nur antworten:


    Liebes SugarBabe,


    wie soll ich beurteilen können, ob du wirklich so hübsch bist wie auf deinen Fotos? Ob diese Bilder vielleicht 15 Jahre alt sind oder mit diversen Filtern bearbeitet wurden? Zudem weiß ich nicht, wie nett du bist, ob du intelligent bist, ob du unterhaltsam bist, ob ich mit dir Spaß haben werde.


    Ich habe keine Ahnung, wie es mit dir im Bett ist – ob der Sex schön sein wird oder ob du einfach nur passiv da liegst. Angesichts all dieser Ungewissheiten frage ich mich: Was soll ich dir jetzt überhaupt bieten?


    Die Spanne für ein Sugar-Arrangement liegt irgendwo zwischen 0 und 2500 Euro im Monat. Wo wir uns dabei einordnen könnten, hängt davon ab, was du mitbringst und wie wir zueinander passen.


    Aber was soll ich sagen, ich könnte bis 2500 Euro im Monat gehen, aber für dich würde dann vielleicht nur 1000 Euro ausgeben wollen. Das wirst du bestimmt verstehen.


    Viele Grüße

    [Dein SugarDaddy]


    So eine Antwort wird nur selten akzeptiert. Der SD ist gezwungen einen wie auch immer gearteten Unsinn von sich zu geben.

    Als Student hatte ich einen Nebenjob in einer Anwaltskanzlei. Meine Aufgabe war es, abends ans Telefon zu gehen, Namen, Telefonnummern und das Anliegen der Anrufer aufzunehmen und ihnen zu versichern, dass sie am nächsten Tag zurückgerufen würden. Zusätzlich war ich für Archivierungsarbeiten zuständig, insbesondere für Dokumente, die nicht juristischer Natur waren – dazu gehörten auch Kontoauszüge. Dadurch wusste ich genau, was jeder in der Kanzlei verdiente: die Praktikanten, die Rechtsanwaltsfachangestellten und die angestellten Anwälte. Sie alle bekamen ein vergleichsweise geringes Gehalt. Trotzdem war es eine extrem motivierte Mannschaft, und das kam nicht von ungefähr.


    Alle paar Monate wurden neue Jurastudenten eingestellt, die einen Nebenjob suchten. Die besten blieben länger, die allerbesten wurden als Referendare übernommen, und von diesen wiederum wurden die fähigsten fest eingestellt. Dieser Auswahlprozess war ein unglaublicher Aufwand, aber es zahlte sich aus – es gab keine einzige “Flachzange” im Team.


    Und ich? Als Student der Naturwissenschaften bekam ich diesen Job, wohl auch, weil es niemanden störte, dass ich wusste, was alle verdienten. Schließlich war klar, dass ich dort niemals als Anwalt oder Angestellter arbeiten würde.


    Aus dieser Zeit habe ich viel über Personalmanagement gelernt. Es ist die immense Ausdauer, die letztlich zum Erfolg führt.


    Was habe ich nach 20 Jahren Sugardating erreicht? Ich habe ein Sugarbabe, das gerne Zeit mit mir verbringt, 250 Euro für ein Sexdate möchte und gerne mit mir in den Urlaub fährt. Dazu ein zweites Sugarbabe, sportlich und aktiv, das gerne eingeladen werden möchte, sich ab und zu auf Sex einlässt, aber ohne Bezahlung.


    Ist das gut? Bestimmt. Ist das gut nach 20 Jahren Sugardating? Wahrscheinlich nicht. Aber mehr war für mich nicht möglich.

    Oft geht es aber nicht um möglichst viel Geld verdienen, sondern „schlauer“ sein als der andere und um „moralische“ Werte.


    Sonst würde keine einigermaßen attraktive Frau im Supermarkt an der Kasse arbeiten. Da dem aber so ist, wird wohl viel Energie in nicht sonderlich lukrative Geschäftsmodelle investiert.🤷‍♂️

    Wahrscheinlich werden den Damen schon 15 Herren 5000 Euro versprochen haben, aber das so etwas fast nie gehalten wird, wissen die Damen (noch) nicht.


    selectio Es gibt zwei Strategien,


    1) entweder du versprichst im chat nahezu jede geforderte Summe und handelst sie beim ersten Date runter oder


    2) du wartest bis du jemand „angemessenen“ findest.


    Ich bin inzwischen moralisch so verwahrlost (gebe ich zu - Sugardating hinterlässt Spuren) - ich würde beide Strategien gleichzeitig fahren.

    Früher war ich ein großer Befürworter von monatlichen Arrangements, doch das hat sich inzwischen geändert. Wie wahrscheinlich bekannt ist, folgt der Ablauf dabei oft einem immer gleichen Muster: Am Anfang läuft alles sehr gut, doch mit der Zeit wird der Terminkalender der anderen Person immer voller, während man selbst weiterhin die monatliche Zahlung leisten soll.


    Hinzu kommt, dass solche Beziehungen oft kurz nach dem Monatsersten beendet werden – also genau dann, wenn die Monatszahlung, wie üblich, im Voraus geleistet wurde. Deshalb würde ich mich auf so etwas nicht mehr einlassen.


    Einmal, und das war im Nachhinein betrachtet eine verrückte Entscheidung, habe ich 2600 Euro im Monat bezahlt. Doch es hat nicht viel gebracht. Wir hatten eine gute Sugar-Daddy-Sugar-Babe-Beziehung, aber sie war eben nur „gut“ – nichts Überwältigendes. Schließlich habe ich das Arrangement beendet, als sie ein deutliches Desinteresse zeigte und kaum noch Zeit für die Beziehung hatte.

    Bei Kreditkarten ist eine Rücklastschrift grundsätzlich nicht möglich. Bei einer Zahlung mit einer Bankkarte ist dies nur dann möglich, wenn du bei der Transaktion unterschreibst, da sie dann als Lastschrift zählt. Gibst du jedoch die PIN ein, wird die Zahlung als Kartenzahlung abgebucht, und diese ist nicht stornierbar.


    Sowohl bei Kreditkartenzahlungen als auch bei Bankkartenzahlungen mit PIN müsste man einen erheblichen Aufwand betreiben, um das Geld zurückzubekommen. Das bedeutet, die Karte als gestohlen melden, eine Strafanzeige erstatten und ähnliche Schritte einleiten. Eine Rückbuchung ist jedoch nur möglich, wenn die Abbuchung tatsächlich unrechtmäßig war. Der Empfänger des Geldes wird in einem solchen Fall zunächst befragt, was vorgefallen ist. Es ist also keineswegs einfach, eine solche Zahlung rückgängig zu machen.

    in fast allen Läden wird nur auf dem Weg erstattet, wie auch bezahlt wurde. Also wenn du mit der Karte bezahlst, nützt es ihr nichts, das umzutauschen. Also einfach mit Karte statt bar zahlen.

    Interessant, ist das wirklich so? Zum Beispiel bei Douglas: Viele schöne Parfums werden mit einer Karte gekauft, und ein oder zwei Wochen später versucht man, diese umzutauschen. Dabei wird irgendeine Geschichte erzählt, wie: „Das Parfum war ein Geschenk von meinem Vater, aber die Düfte gefallen mir nicht, und ich möchte ihm das nicht sagen.“ Oder auch: „Das Konto existiert nicht mehr, es wurde letzte Woche gekündigt.“ Gibt es dann wirklich kein Bargeld zurück und keine Möglichkeit zum Umtausch? Ich weiß es wirklich nicht.ü

    Auch wenn Plattformen wie MySugarDaddy den Eindruck erwecken mögen, ist Sugardating keineswegs mit einem Einkauf bei Amazon vergleichbar. Man kann nicht einfach das auswählen und bestellen, was man möchte, die Preise vergleichen und dann das Günstigste nehmen. Letztendlich geht es darum, aus den Möglichkeiten, die einem zur Verfügung stehen, das Beste auszuwählen. Dabei hat man natürlich die Freiheit, eigene Prioritäten zu setzen – beispielsweise, wie viel Geld man bereit ist, auszugeben.


    Das ist eine sehr individuelle Entscheidung, denn die finanzielle Situation unterscheidet sich von Person zu Person. Für den einen sind 300 Euro wenig, für den anderen eine enorme Summe. Doch das Wichtigste, vor allem wenn es um eine langfristige Beziehung geht, ist die Sympathie. Wenn diese vorhanden ist, wird es in der Regel nicht übermäßig teuer. Fehlt sie jedoch, hilft auch Geld nicht weiter.


    Der Markt wird es auch bei dir regeln. Du wirst selbst sehen, wie weit du mit deinen Angeboten und Forderungen kommst. Wenn du erfolgreich bist, ist das großartig. Falls nicht, solltest du vielleicht darüber nachdenken, entweder mehr Geld oder mehr Zeit zu investieren. Es ist eigentlich ganz einfach: Der Markt regelt es.


    Viele - auf beiden Seiten - geben auch auf, weil sie nicht finden konnten, was sie suchten.

    Das ist letztlich eine Frage der persönlichen Präferenzen – oder, wie der Lateiner es treffend formuliert: De gustibus non est disputandum. Über Geschmack lässt sich schlichtweg nicht streiten.


    Für meinen Teil ziehe ich eine Altersgrenze von etwa 27 Jahren. Warum? Nun, danach verändern sich die Dynamiken für mich erheblich. Menschen, die in diesem Alter noch als “Sugarbabe” aktiv sind, offenbaren meiner Meinung nach oft gewisse Lebensumstände, die nicht ganz ideal verlaufen sein können. Schließlich ist es eher ungewöhnlich, dass jemand in einer gefestigten Lebensphase diese Rolle weiterhin innehat.


    Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Die Persönlichkeit in diesem Alter hat sich meist schon stark ausgeprägt, ist oft gefestigt und wirkt auf mich eher reif, manchmal sogar gediegen. Das entspricht einfach nicht dem, was ich suche oder schätze. Reife, “alte” Persönlichkeiten habe ich selbst ausreichend in meinem Umfeld. Mein Wunsch ist es, etwas Frisches, Unkompliziertes und Leichtfüßiges zu erleben – eine Art Gegenpol zu meinem Alltag.


    Letztlich bleibt es aber dabei: Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse, die nicht diskutiert oder gerechtfertigt werden müssen.

    Es ist einfach Marktwirtschaft.


    Wenn einer 200 pro Date bietet und genügend viele 300. Wird derjenige mit 200 Euro Schwierigkeiten bekommen.


    Ob das fair ist oder gerecht oder von Gott geliebt, spielt keine Rolle.


    Der Threadersteller würde nicht posten, wenn alles zu seiner Zufriedenheit laufen würde.


    Sugardating ist die komplette Zeit- und Geldverschwendung. Dessen sollte man sich immer bewußt sein.


    Der TE kann noch lange, dies und jenes bemängeln und er mag damit Recht haben, nur ändern wird das nichts.


    Letztendlich hat er drei Möglichkeiten;


    1) Die Schlechtigkeit des Sugardatings zu bemängeln.

    2) Sugardating aufzugeben

    3) Zu akzeptieren, dass es ist, wie es ist und seine individuellen Chancen zu verbessern.


    Grundsätzlich würde ich jedem empfehlen, dass zu verbessern, was er ändern kann und dem mit großer Gleichgültigkeit entgegen zu treten, was er nicht ändern kann.


    Ob das, was dieser Tinder Schwindler postet, in der Realität wirklich funktioniert…. Ich habe meine Zweifel. Wenn es wirklich klappt, dann sollte der TE es genau so handhaben.


    Letztendlich spricht der verständliche Frust aus dem TE. Nur änder. wird das nichts

    Es gab eine Zeit, da waren die Damen in meiner Gegend so unzuverlässig, dass ich mir drei Dates an einem Nachmittag legte. Das würde ich dir auch empfehlen.


    Fahre Samstag in die Stadt, die erste triffs t du in Café X, die nächste drei Stunden später in Café Y und die dritte am Abend in Bar Z.


    Dazwischen oder wenn eine nicht kommt, gehst du einkaufen usw.

    Uninteressant.


    Am Ende endet es nicht gut, es ist ne Geheimniskrämerei, und auf Basis von ner Lüge ist man eine bezahlte Affäre und never ever Priorität beim Anderen.


    Fällt für mich nicht unter die Definition von einem Sugardaddy, den ich haben möchte.

    Ich würde mal sagen, 50 Prozent der SBs denken so. Den anderen 50 Prozent ist es egal.


    Ich lüge da immer. Es merkt nur kein SB, weil ich genügend Zeit für sie habe (auch für Reisen). Wenn es nach 6 Monaten oder später herauskommt, (ist schon passiert) ist es dann erstaunlicherweise doch egal.


    Ob da also wahrheitsgemäß geantwortet wird? Vielleicht von Neulingen. Ich denke die umgekehrte Frage, ob das SB einen festen Freund hat, dürfte ebenso häufig nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden.


    „Sugardating ja, aber feste Beziehung geht gar nicht.“ Das sind Glaubenssätze, denen ich nicht folgen kann. Ich weiß nur das es so ist.


    Letztendlich ist es auch unrealistisch. Warum sollte sie keinen Freund in ihrem Alter haben. Ist der SD so gut, dass keine Bedürfnisse offen bleiben, inklusive den Eltern vorstellen? Doch so mancher SD findet es nicht gut, wie eben ungekehrt.

    Kommen wir einmal zu den anderen Punkten: Du sagtest, es ist sehr ähnlich wie MSD. Ich würde entgegnen, dass es den Frust vieler unnötiger Chats sparen kann, wenn man Profile shadowbanned, sobald eine kritische Masse an Feedback kommt, dass das Profil nicht das bietet, was aber "verbindlich" eingetragen wurde.

    Wahrscheinlich habe ich das nicht richtig verstanden. Wie meinst du das genau?


    Ich verstehe die Theorie, aber wie sieht das Praktische aus? Sie hat verbindlich zugesichert zu studieren, wirkt aber unterbelichtet?