Sugardating-Webseiten und -Apps: Wunschliste

  • Genau. Die 200€ bräuchte es aus meiner Sicht auch nicht, um die Lichter leuchten zu lassen - es wäre maximal eine Vorqualifizierung der Nutzerschaft. Allerdings bin ich sehr dafür, dieses unsägliche Coin-System loszuwerden.


    Du kannst natürlich nicht mit 200 Euro anfangen am Anfang. Die würde ich auch nicht zahlen wollen für eine neue Seite, die noch kaum Mitglieder hat.

    Perspektivisch sollte es aber schon in die Richtung Qualität statt Quantität gehen. Vor allem bei den Männern. Sonst hast du hinterher doch wieder 90% Freier auf der Seite. Und damit auch das entsprechende weibliche Publikum.

  • Perspektivisch sollte es aber schon in die Richtung Qualität statt Quantität gehen. Vor allem bei den Männern. Sonst hast du hinterher doch wieder 90% Freier auf der Seite. Und damit auch das entsprechende weibliche Publikum.

    Wenn man bei den männlichen Mitgliedern hohe Ansprüche an die Qualität stehen will, muss man das ebenso auf der anderen Seite tun, sonst stehen irgendwann 100 "High Quality-SD" wieder 1.000 Bilderverkäuferinnen, 1.000 Halb- und Vollprofis, 1.000 Scammer und ein paar Top-SB gegenüber. Ein krasses Missverhältnis würde bei der dann deutlich mehr als bei MSD zahlenden männlichen Klientel große Unzufriedenheit hervorrufen.


    Wie diese "Qualitätskontrolle" bereits im Vorfeld aussehen könnte, weiß ich allerdings auch nicht.

  • Wenn man bei den männlichen Mitgliedern hohe Ansprüche an die Qualität stehen will, muss man das ebenso auf der anderen Seite tun, sonst stehen irgendwann 100 "High Quality-SD" wieder 1.000 Bilderverkäuferinnen, 1.000 Halb- und Vollprofis, 1.000 Scammer und ein paar Top-SB gegenüber. Ein krasses Missverhältnis würde bei der dann deutlich mehr als bei MSD zahlenden männlichen Klientel große Unzufriedenheit hervorrufen.


    Wie diese "Qualitätskontrolle" bereits im Vorfeld aussehen könnte, weiß ich allerdings auch nicht.


    Ich sehe diesen Punkt weniger kritisch. Scammer, Golddigger und ONS Babes wirds wohl immer geben. Meistens hat man diese auch schnell aussortiert.


    Wenns statt 99% Mist nur 70% Mist gibt, wäre das schon gut ;).

  • Mal zwei Gedanken:


    1.) Klassische Sugardating ist ein sehr kleiner Markt. Fraglich, wie weit das trägt, selbst bei fast 100% Marktanteil. Erweitert man den Markt in Richtung (Gelegenheits-) Prostitution, hat man MSD. Erweitert man den Markt in Richtung konventionelle Beziehung, hat man zwar dort a) viel Mitbewerber und b) einen gewissen Ruf, weil man Sugardating zulässt, aber man zieht das Niveau eher nach oben als nach unten. Und wenn es einem ohnehin um Sugardating geht, ist der "gewisse Ruf" ja nicht das Problem.


    Also ein Unternehmen, das Hübsche Frauen an gutverdienende Männer bringt, für unterschiedliche Beziehungsmodelle.


    2.) Ich habe meinen Zweifel, ob eine Webseite oder App die passende Technologie ist, oder ob man da nicht lieber auf menschliche Vermittlung setzt. "Keine Bilder im Netz" kann für viele ein Argument sein, meinen Einkommensteuerbescheid lege ich vielleicht auch lieber einer Person vor, die nur drauf schaut, als ihn irgendwo upzuloaden, etc. Auch Personen, die von Alter und Geschlecht zwar Bilder verkaufen und Vorkasse-Betrug begehen, aber kein SB sein können, kommen an den Face-to-Face-Prüfung nicht vorbei.

  • 2.) Ich habe meinen Zweifel, ob eine Webseite oder App die passende Technologie ist, oder ob man da nicht lieber auf menschliche Vermittlung setzt. "Keine Bilder im Netz" kann für viele ein Argument sein, meinen Einkommensteuerbescheid lege ich vielleicht auch lieber einer Person vor, die nur drauf schaut, als ihn irgendwo upzuloaden, etc. Auch Personen, die von Alter und Geschlecht zwar Bilder verkaufen und Vorkasse-Betrug begehen, aber kein SB sein können, kommen an den Face-to-Face-Prüfung nicht vorbei.

    Die menschliche Vermittlung ist allerdings sehr zeit- und kostenintensiv, würde daher eine noch kleinere Nische bedienen. Insofern halte ich eine eine Webseite oder App - um Frau Merkel zu zitieren - für "alternativlos", sofern ein Markt bespielt werden soll, der über eine kleine vierstellige Zahl an Nutzern hinausgeht.


    Hohe Hürden bei der Anmeldung, wie beispielsweise Einkommens- oder Vermögensnachweise, würde vermutlich nur ein Bruchteil dem Betreiber online übermitteln, das sehe ich genauso. So etwas hat auch gar nichts mit "Ich habe nichts zu verbergen" oder "Wer Sugardating betreibt, sollte auch dazu stehen" zu tun, sondern es sind schlicht Dinge, die niemanden etwas angehen.

  • Die menschliche Vermittlung ist allerdings sehr zeit- und kostenintensiv, würde daher eine noch kleinere Nische bedienen. Insofern halte ich eine eine Webseite oder App - um Frau Merkel zu zitieren - für "alternativlos", sofern ein Markt bespielt werden soll, der über eine kleine vierstellige Zahl an Nutzern hinausgeht.

    Erst, wenn das Netzwerk Traktion entwickelt.


    Kein "Build it and they will come" Ansatz.


    Gerade nur so viel Technik wie nötig für die nächste Ausbaustufe.


    Für die ersten Gehversuche reicht ein Google Spreadsheet.

  • Was ich mich da frage: Wie kämen denn da ausreichend viele neue Frauen dazu?

    Mir stellt sich zuerst eine andere Frage: wie muss ein Modell aussehen, das By Design beim erwünschten Zielpublikum zieht und das Privileg auf Selektion auf genau diesen Kreis verleiht?


    Hier experimentell eine Antwort zu finden, das könnte vielleicht ein Genossenschaftsansatz, der die Ressourcen seiner Teilhaber nutzt.


    Das Modell und die Technik im Tandem zu entwickeln war mein Punkt.


    Mit einem frischen Konzept überhaupt erstmal 10 zufriedene Mitglieder zu gewinnen wäre für mich schon ein Erfolg. Und dann sehen, ob es sich ausbauen lässt.

  • Das klingt für mich nach einem sehr elitären Zirkel, zu dem vermutlich niemand bzw. so gut wie niemand, der Mitglied dieses Forums ist, Zugang bekäme.

  • Das klingt für mich nach einem sehr elitären Zirkel, zu dem vermutlich niemand bzw. so gut wie niemand, der Mitglied dieses Forums ist, Zugang bekäme.

    Wäre definitiv Richtung Premiumsegment.


    Eine Ausprägung dieses Modells existiert in Dubai. Ich verweise auf: Tipp an die Sugar Babys mit auch nur ein bisschen Selbstwert: Lasst es mit MSD (dieses Forum hier sagt schon alles).


    Den Ruf danach gibt es: Tipp an die Sugar Babys mit auch nur ein bisschen Selbstwert: Lasst es mit MSD (dieses Forum hier sagt schon alles)


    Meine Interpretation dazu: Tipp an die Sugar Babys mit auch nur ein bisschen Selbstwert: Lasst es mit MSD (dieses Forum hier sagt schon alles)


    Kann es auch andere Ausprägungen dieses Modells geben?

    Funktioniert es nur mit Real-Life-Komponente oder auch rein online?

    Wie kommt man an die ersten Teilnehmer?

    Spricht es sich herum?

    Welche Reichweite könnte man schaffen?


    Das wären für mich die spannenden Fragen. Beantwortung durch Näherung des Themas in explorativen Babyschritten.


    Je nachdem, wie ein funktionierendes Modell in DE aussieht, hätte eine App auch andere Features.


    Daher iterativ im Tandem angehen.

  • Ich sehe diesen Punkt weniger kritisch. Scammer, Golddigger und ONS Babes wirds wohl immer geben. Meistens hat man diese auch schnell aussortiert.


    Wenns statt 99% Mist nur 70% Mist gibt, wäre das schon gut ;).

    Von 99% Mist auf MSD dürfte man aber doch ein gutes Stück entfernt sein. ;)


    Allerdings sehe ich es schon so, dass bei einer deutlich höheren Monatspauschale auch entsprechend höhere Ansprüche an die Qualität der SB-Profile gerechtfertigt sind, für viele eine Mist-Quote von 70% vermutlich nicht tolerierbar wäre.

  • Ich bin ein wenig weiter gekommen. Für mich habe ich festgestellt, dass der Genossenschaftsgedanke jetzt erst einmal nichts für mich ändert und eine komplett eigene Diskussion sein sollte.


    Ich habe die grundlegenden Eingabevalidierungen für das Frontend fertig und implementiere dann die API weiter.

    Ich denke, dass man in Kürze über ein Datum für einen MVP sprechen kann.

  • Beitrag von Anneliese ()

    Dieser Beitrag wurde von admin gelöscht ().