Beiträge von admin

    Im Buch Sugardating (ich muss mal ein wenig Schleichwerbung machen... ;-) ) habe ich folgende Daumenregel genannt, die auch heute noch so halbwegs zutreffen dürfte:


    • Du schaltest 100 Profile frei
    • 30 reagieren auf Dein Anschreiben
    • bei 10 klappt es dann zu einem Kennenlerntreffen
    • 3 kommen zu dir nach Hause
    • 1 bleibt Dir auf länger.

    Mein SD möchte und erwartet nämlich bei absolut jedem Treffen, das wir haben Sex,

    So, wie ein SB üblicherweise erwartet, dass es bei jedem Date (alternativ jeden Monat) eine finanzielle Zuwendung bekommt, so geht auch ein SD mit einer gewissen Erwartungshaltung in ein solches Date.


    Wobei die meisten Sugardaddy Gentleman genug sein sollte, sich dem Wunsch einer Verschiebung des Dates (oder ganz ausfallen lassen) nicht zu verschließen.

    Ich tendiere quasi überhaupt nicht zur Eifersucht, noch nicht mal bei rein privaten Beziehungen.


    Aber andere Menschen sind anders, und Sugardating spielt sich zwischen Prostitution und konventionellen Beziehungen ab, warum sollte es da keine Eifersucht geben?


    Solange ich nicht wieder eine gefunden habe, bei der es wirklich passt, versuche ich es mit mehreren parallel.

    Mit W. habe ich mich "danach" durch die gehobene Frankfurter Gastronomie gefuttert. J. wollte danach meist nicht mehr weg, also haben wir gemeinsam etwas gekocht, und danach versucht, uns auf einen Film zu einigen. Etwas dasselbe mit M. Mit I nur gekocht, mit S. ebenfalls.


    Mit vielen Mädels waren es leider reine Bettgeschichten.

    Sehr unterschiedlich.


    Manche hatten ja bereits einen Sugardaddy, andere nicht.


    Diejenigen, bei denen es das "erste Mal" ist, sind häufig sehr nervös. Es ist mir allerdings noch jedesmal gelungen, diese Nervosität abzubauen.


    W. hatte beim ersten Date nach etwa 15 Minuten abgebrochen. Wir haben uns danach nochmal in einem Restaurant getroffen, und beim nächsten Treffen bei Ihr ging es dann doch.


    S. ist das erkennbar schwer gefallen. Ich habe noch ein zweites Date gemacht, in der Hoffnung, dass sie "auftaut" (optisch wäre sie exakt mein Typ gewesen, und ansonsten haben wir uns ja auch gut verstanden). Nachdem diese nicht passiert ist, habe ich ihr dann empfohlen, das mit dem Sugardating sein zu lassen. Bislang habe ich sie nicht mehr auf MSD gesehen.


    Bei den anderen, die ich dann zu einem Date da hatte, hatte ich - wie gesagt - teilweise erhebliche Nervosität, aber ich hatte dann nicht den Eindruck, dass es ihnen dann am Ende des Vorspiels noch schwer gefallen ist. Mag sein, dass da konsequent Kennenlerntreffen machen von Vorteil ist, weil sich dann die Sugarbabes die Sache noch mal in Ruhe überlegen können. Diejenigen, denen es wirklich schwer fallen würde, kommen dann wohl gar nicht mehr. (Das ist ja auch der Zweck der Sache - ok, einer der Zwecke...)


    > Und habt ihr das Gefühl, dass sie das nur des Geldes wegen tun


    Das muss man differenzieren in den "Grund, Sex zu haben" und den "Grund, mit mir Sex zu haben".


    Im Gegensatz zu einer Prostituierten, die außer der Bezahlung keinen Grund hat, heute auch noch den elften Kunden zu machen, haben etliche Sugarbabes durchaus Lust auf Sex. Aber wären ob der eigenen Attraktivität leicht in der Lage, einen gleichaltrigen und attraktiveren Partner zu finden.


    Dass sie jetzt mit mir im Bett liegen, liegt daran, dass es da einen "finanziellen Attraktivitätsausgleich" gibt, der nun mal zum Sugardating gehört.

    Ich zahle 100,- bis 200,- pro Date, hauptsächlich abhängig von der Attraktivität (das meint jetzt nicht nur streng die optische Attraktivität).


    In einem einzigen Fall mal 250,- Euro, weil die betreffende wirklich (optisch) so meine Traumfrau war. Allerdings kam die mit Sugardating nicht zurecht, so dass ich ihr empfohlen habe, damit aufzuhören und damit auch den Kontakt beendet habe. Ich habe sie dann auch nicht mehr auf MSD gesehen.


    Wer "Geld pro Date" optimieren möchte, ist im High-Class-Escort besser aufgehoben (wobei sich das aufgrund der Agenturabgaben und der Besteuerung auch wieder relativiert). Beim Sugardating geht es eher darum, sich einen besonders netten Sugardaddy zu suchen.


    Mit einem Sugarbabe habe ich auch mal monatliche Zuwendungen vereinbart, konkret: ich habe für sie eine Wohnung angemietet. Das geht nur bei einem besonderen Vertrauensverhältnis. Bei den meisten Sugarbabes habe ich so gewissen Erfahrungen bezüglich Zuverlässigkeit (und auch "spontan die Lust verlieren") gemacht, dass monatliche Zuwendungen (zumindest dann, wenn ich in Vorleistung gehen soll) keine Option sind.

    Formulieren wie den ersten Satz mal aus seiner Perspektive: Welchen Grund sollte es für ihn geben, bei Dir zu bleiben und Dich nicht gegen eine Neue austauschen, wenn Du ihn nicht zufrieden stellst?


    Sprich: Die "Angst" ist real und sachlich durchaus begründet. Hinzu kommt, dass er vielleicht auch einfach nur Abwechslung möchte.


    Bezüglich der finanziellen Abhängigkeit: Es gibt auch andere Sugardaddys. Die auch auf der Suche sind.


    Aber eine solche Suche (auf Sicht eines Sugarbabes eher ein "sich finden lassen") kostet Zeit, die überbrückt werden muss. Das Stichwort heißt "Reserven".


    Als sehr gut aussehendes Sugarbabe mit recht geringen finanziellen Ansprüchen sollte man allermindestens zwei Wochen aus den Reserven überbrücken können. Für das durchschnittliche Sugarbabe würde ich eher drei Monate empfehlen, damit man beim "finden lassen" keine Torschlusspanik bekommt und nicht den Erstbesten nehmen muss.


    Solange man solche Reserven nicht hat, tut man gut daran, seinen Sugardaddy besonders zufrieden zu stellen, insbesondere alles zu unterlassen, was diesen massiv verärgert.


    Wenn ich kurz überlege, was mich massiv verärgern würde, fallen mir spontan ein:


    • Nachträgliche Diskussionen über die Zuwendung.
    • Abdriften der Beziehung in Richtung reine Prostitution (also z.B. danach schnell wieder weg müssen, weil xyz).
    • Massive Unzuverlässigkeit / Unpünktlichkeit

    Ja, es gibt weitere Kriterien - teilweise aber erst nach Freischaltung erkennbar.


    Spontan fällt mir ein:

    • Die Verwendung des Begriffs "Taschengeld" oder die Abkürzung TG
    • Die Verwendung der Formulierung "wir wissen doch beide, warum wir hier sind"
    • Der Hinweis darauf, dass Zeit Geld ist oder dass die eigene Zeit wertvoll ist
    • Körperbetonte Bilder

    Die Trennung zwischen Prostitution und Sugardating ist allerdings nicht scharf, von daher wird es auch immer Zweifelsfälle geben.

    Wenn Michelle sich als Prostituierte selbst deklariert,

    Die Selbst-Deklaration ist in solchen Fällen reichlich unerheblich, es kommt auf die Umstände im Einzelfall an. Bei den Umständen bestehen jedoch Gestaltungsmöglichkeiten...


    Wenn sie sich mit ihrem ersten Sugardaddy trifft, wäre gleich mal ein Bußgeld fällig.

    Das hängt davon ab, wie das zuständige Bundesland das jeweils geregelt hat.


    In Baden-Württemberg ist zum Beispiel jede Ausübung untersagt: "Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen; untersagt ist auch jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes,"


    Während NRW nur die Prostitutionsstätten erwähnt: "5. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen." Wenn ein Sugarbabe in die eigene Wohnung kommt, wird daraus ja keine Prostitutionsstätte.


    Und wenn wir gerade bei dem Thema sind: Beim Sugardating haben wir ja üblicherweise eine Sugarbabe, das stets denselben Sugardaddy trifft. Das ist eine völlig andere Gefährdungsklasse als eine klassische Prostitutierte, die im Laufe eines Monats durchaus mit mehreren hundert unterschiedlichen Kunden verkehren kann.

    Umfangreiches Thema...


    Zunächst einmal: Sugardating spielt sich zwischen konventionellen Beziehungen und Prostitution ab. Wie das steuerlich (und bezüglich der Anmeldung nach ProstSchG) zu bewerten ist, hängt davon ab, ob es eher eine konventionelle Beziehung oder eher Prostitution ist.


    Sofern es eher eine konventionelle Beziehung ist, fällt keine Einkommens-, möglicherweise aber Schenkungssteuer an. "Möglicherweise" deshalb, weil es da erst mal gar nicht so geringe Freibeträge gibt. Eine Anmeldung nach ProstSchG ist dann auch nicht erforderlich.


    Ist es eher Prostitution, dann unterliegen die Einnahmen der Einkommensteuer, und die Tätigkeit muss auch nach ProstSchG angemeldet werden.


    Die Sache mit "Gewerbe beim Finanzamt anmelden" ist zwar richtig gemeint, aber nicht ganz korrekt formuliert. Gewerbe wird nicht beim Finanzamt, sondern bei Gewerberegister (Rathaus) angemeldet, und Prostitution ist auch kein Gewerbe und muss nicht als solches angemeldet werden. Wohl aber muss aber dem Finanzamt eine solche Tätigkeit gemeldet werden, und dann müssen die erzielten Gewinne (Einnahmen abzüglich nötige Kosten) in der Einkommensteuererklärung angemeldet werden.


    Wie viel darauf Steuern zu zahlen sind, ist ein ganz weites Feld, steuerliche Progression und so. Wenn man weitere Einnahmen hat, können das auch schon mal rund 50% sein.


    Zur Frage "Wie macht Ihr das": Ich erziele mit Sugardating keine Einkünfte, ich bin Sugardaddy... Ich habe bislang meine Sugarbabes nicht danach gefragt, ob sie ihre Einnahmen versteuern, und wenn ja, wie. Ich wäre - ehrlich gesagt - auch ein wenig erstaunt, wenn die von sich aus auf die Idee kommen.


    Wobei natürlich auch klar ist, dass Steuerhinterziehung eine Straftat ist. Und dass hohe Einnahmen, ohne dass dem Finanzamt erklärt werden kann, wo die herkommen, zum Problem werden können.


    Werbeblock: Zu der Frage "eher privat oder eher Prostitution" habe ich mich im Buch Sugardating ausführlich ausgelassen, inklusive Kriterien-Katalog.

    Im Fragen-Brett kann man ohne Registrierung Beiträge erstellen. Das ist dazu gedacht, dass Interessierte niedrigschwellig Fragen stellen können - der Name des Brettes deutet ja schon darauf hin.


    Nicht gedacht ist das dazu, hier die eigene Meinung zu verbreiten. Wer das tun möchte, darf sich gerne registrieren.


    Schon gar nicht ist das dazu gedacht, dass man im Schutze größtmöglicher Anonymität hier unbewiesene Tatsachenbehauptungen mit geschäftsschädigendem Charakter verbreitet. Das, was ich in diesem Beitrag gelesen habe, möchte ich noch nicht mal von einem registrierten User in einem dafür vorgesehenen Brett lesen - es sei denn, sie werden sauber belegt.


    Ja, auf den Webseiten im Bereich Sugardating mag es Fakes geben - auf der einen mehr, auf der anderen weniger. Wer den Anteil beweisen kann, mag dies gerne tun. Unbelegte Spekulationen bringen hier niemand einen Erkenntnisgewinn. Wer beweisen kann, dass Fakes vom Betreiber eingestellt wurden, mag dies gerne tun. Auch hier bringen unbelegte Spekulationen keinen Erkenntnisgewinn.


    Und ja, es ist kein großes Geheimnis, dass auf manchen dieser Plattformen die Damen des horizontalen Gewerbes Sekundärmarketing betreiben (in diesen Zeiten auch Primärmarketing). Wenn mir von den Mädels berichtet wird, mit welchen eindeutigen Angeboten sie angeschrieben werden, dann scheint ein erheblicher Teil der männlichen Zielgruppe darüber nicht komplett unglücklich zu sein.


    Konkurrenz belebt das Geschäft. Wer der Ansicht ist, dass er es besser kann, darf gerne eine eigene Sugardating-Seite einrichten. Ich glaube, den Versuch einer Fake-freien Sugardating-Seite würden etliche hier wohlwollend begleiten.

    Ich bin in keiner festen Beziehung, und das wird auch nicht verschwiegen - warum auch.


    Sugardating liegt zwischen Prostitution auf der einen Seite und einer konventionellen Beziehung auf der anderen Seite, die Übergänge sind in beide Richtungen fließend. Wer jetzt eher in Richtung konventioneller Beziehung sucht, mag auch auf Treue gesteigerten Wert legen.


    Unabhängig davon: Meine Langzeit-(Ex-)Beziehung hatte Phasen, in denen J. gerade einen Freund hat, und Phasen, in denen das nicht der Fall war. Der Sex war in den Phasen ohne Freund besser - aber ok, das ist jetzt eine Beobachtung mit der Fallzahl 1.


    Umgekehrt mag es auch bei Frauen sein. Oder aber kühle Berechnung: "Ohne Alternativen ist es leichter um den Finger zu wickeln und ohne Familie gibt es mehr zu holen."

    Ich gehe mal davon aus, wir reden von mysugardaddy.de


    Die formale Antwort ist die Einfachste: Es geht auch ohne. Man kann auch ohne Profile freischalten oder freigeschalten werden, Nachrichten schreiben, empfangen, lesen, beantworten.


    Ist der Reality Check erforderlich, um erfolgreich zu sein?


    Nach meiner Beobachtung nicht. Ich selbst habe keinen, und ich mache es auch nicht zur Voraussetzung, um ein Profil freizuschalten. Nach meiner Beobachtung (auf zu geringer Fallzahl, wo ich es mit der Realität abgleichen konnte) wird der Reality Check auch öfters von den Frauen genutzt, die das professioneller machen (die sind auch üblicherweise länger/öfters auf der Plattform, so dass sich der Aufwand lohnt) - und das sind jetzt nicht gerade die, die ich primär suche.


    Zu Reality Check bei Männern habe ich keine Erfahrung (bis auf die, dass ich keinen habe).