Nachdem ich (im anderen Thread) die ursprüngliche Idee in den Raum geworfen habe, die aber augenscheinlich von Einigen massiv missverstanden wurde, möchte ich das noch mal klarstellen.
Hinweis vorab: Ich lebe nicht mehr in der DACH-Region, bin also nicht in der Position, am Aufbau eines solchen Projektes (wenn es denn tatsächlich realisiert werden sollte) maßgeblich mitzuwirken. Ich würde wohl auch als Kunde nicht in Betracht kommen.
Zum Kern des Vorschlags: Bisherige Dating-Portale kranken an den entgegenstehenden Interessen von Betreibern und Kunden. Die Kunden möchten die entsprechende Partnerin finden (im Bereich Sugardating für zumindest ein paar Jahre), das Betreiber möchte "ewig Suchende" (und damit dauerhaft Zahlende). Dieser Zielkonflikt ist nur auflösbar, wenn der Betreiber nicht für den Prozess der Suche, sondern für den Erfolg bezahlt würde (aber der ist irgendwie schwer nachweisbar und somit für die Monetarisierung schwierig).
Von daher ist die Überlegung, dass ein Dating-Portal von denjenigen betrieben werden sollte, die am Vermittlungs-Erfolg Interesse haben, also den Kunden. Ob das rechtlich eine Genossenschaft werden soll, ist unerheblich, maßgeblich ist das Genossenschafts-Prinzip: Jeder Genosse eine Stimme (Stimmrecht breit verteilt), überschaubare Einlage, damit tritt der wirtschaftliche Erfolg nicht in den Vordergrund. Ob ein SD für seine 1000 Euro Einlage eine Ausschüttung von 0,5% oder 5% bekommt, also 5 oder 50 Euro im Jahr, ist ihm völlig egal. Aber wenn er das nächste Mal wieder ein SB sucht, dann möchte er nicht eine Plattform wie MSD (im derzeitigen Zustand), sondern etwas, was funktioniert.
Der Vorschlag ist also gerade nicht "wir teilen uns ein paar Frauen".
Ergänzender Hinweis: Der Vorschlag des "Nordischen Modells" wird in immer höheren politischen Kreisen diskutiert, inzwischen von der protokollarischen Nummer 2 im Staat. Die Gründung eines Datings-Portals, das junge gutaussehende Frauen an einkommenstarke Männer vermittelt, primär für Ehe und dauerhafte Beziehung, im Einzelfall aber auch für mehrjährige Beziehungen, die nicht auf Dauer angelegt sind (man kann ja argumentieren, dass eine Ehe bei den derzeitigen Scheidungsquoten zumindest statistisch nicht auf Dauer angelegt ist...), könnte komplett auf der legalen Seite bleiben.