Kreditkartenlimit von 500k / Monat, was tun?

  • Naja, wie ich schon erwähnt habe, du gehst davon aus das da alles mit rechten dingen zu geht, da wäre ich mir nicht sicher!

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Du willst dann also die 500.000 Euro abheben mit der Karte und dann wieder einzahlen auf dein Konto, um es dann dort anzulegen?


    Du weisst, dass ab 10.000 Euro Bargeldeinzahlung die Bank wegen Geldwäsche Meldung machen muss ans Finanzamt?


    Wer als Vermögender möchte schon beim Finanzamt schlafende Hunde wecken wegen 1.000 Euro (die übrigens auch noch versteuert werden müssen).


    Ok, dem Finanzamt gegenüber könntest du ja dann noch beweisen, wie du an das Geld gekommen bist, aber


    a) zu wie vielen Geldautomaten musst du gehen, um die Summe zu bekommen?


    b) hast du dann noch immer das Risiko, dass dir jemand das Geld klaut, wenn du mit 500.000 Euro in bar durch die Gegend rennst


    c) weiss ich nicht, ob die Bank bei solchen Summen dann Einzahlungsgebühren nehmen wird


    Ergo: das Risiko wäre mir viel zu hoch wegen wegen gerade mal 1.000 Euro.


    Der Aufwand steht in Keinem Verhältnis zu dem Ertrag

  • Also ich sehe die Ursprungsfrage nur als Gedankenspiel, allerdings ohne Chance, damit im Plus zu liegen (die 1000 basieren auf einer falschen Berechnung).


    5 % Rendite im Monat sind selbst mit hohem Risiko kaum bis gar nicht zu realisieren (nur mit Glück).


    Ich hatte vor 20 Jahren auch mal Zugriff auf eine Kreditkarte mit einem theoretischen Limit von 5 Mio. Euro, die wurde damals im Travel Management genutzt, um Reisen für Gruppen zu buchen. Die Buchhaltung hätte es sicher für ein oder zwei Monate nicht bemerkt, falls man eine größere Summe an eine Scheinfirma überwiesen oder abgebucht hätte (dann wären wir wieder bei den Transaktionskosten).


    Die Buchhaltung hätte mangels Projektnummer erst einmal auf ein Verrechnungskonto gebucht, am Monatsende wäre das dann wieder ausgeglichen gewesen, also hätten sie das nicht weiter verfolgt.

    Das hätte so gut funktioniert, weil die Buchhaltung immer nur die Kartenabrechnung eingebucht hat und keiner die laufenden Transaktionen getrackt hat, außer das Kartenlimit wäre ausgeschöpft worden.

    So eine Abrechnung hatte dann schon mal 30 oder mehr Seiten mit Transaktionen. Am Ende der Abrechnung wäre es dann ja wieder aufgegangen.

    Als Insider wäre es aber auf jeden Fall möglich gewesen, ein solches Konstrukt zu installieren. Man hätte halt ein Scheinreisebüro gründen müssen, das an den Zahlungsverkehr angeschlossen ist.

    Es war tatsächlich so, dass man damals so um die 150.000 ausgebucht hat, zu denen es keine Belege gab. Hat keinen interessiert...

    Aber ein solches Vorgehen wäre natürlich strafbar und ohne Chance, damit Gewinn zu machen, da die Transaktionskosten einfach viel zu hoch sind. Außer man hat gerade viel Glück und die Börse ist gerade in einer Rally und man investiert in die "richtigen" Aktien. Aber das ist dann wohl eher Glücksspiel.

    Da es so oder so strafbar wäre, hätte man das Geld dann auch direkt mit dem Ziel abziehen können, sich damit abzusetzen.

  • Also ich kann das Felltier schon verstehen, dass er entnervt das Forums Tuch geworfen hat.


    Hier schreiben teilweise Leute wo man sich wirklich fragen muss, wie die SD sein wollen. Erinnert mich an ein Tinder Match die mir berichtet hat, dass die auf MSD Möchtegern SD getroffen hat die weniger verdient haben als sie selbst, und die lag noch unter 100k.

    Aber zum Thema: Nach der Logik, dürfte es gar keine Transaktionen über 10k geben. *eyerolls*

    Es ist nicht verboten 10k cash einzuzahlen, wenn du lustig bist, kannst du zur Bank gehen und 100 Mio cash einzahlen.

    In dem Fall musst du nur nachweisen, dass die das Geld gehört und woher es kommt.

    Beides würde in diesem Gedankenexperiment kein Problem sein, Beleg für Bargeld Auszahlung hast du ja. ;)

    Davon ab geht die Meldung auch nicht ans Finanzamt sondern an BaFin. Man sind hier Experten unterwegs.

    Dem Finanzamt dürfte es scheiß egal sein, so lange du deine Kapitalertragsteuer zahlst was ja auotmatisch durch die Tagesgeld Bank erfolgt nach §§ 43, 44 EStG.


    Und abheben ein Problem? Ja wenn man möchtegern SD ist 1000€ Limit hat auf der Karte ist das ein Problem. Aber ich verrate dir ein Geheimnis: Bei fast jeder Bank lässt sich das Tageslimit ändern, du kannst es statt den 1.000€ oder 2.000€ auf jeden beliebigen Betrag ändern. ;)

    Du kannst es auch auf 500k ändern. Gut, dann wirst du wahrscheinlich 10-20 Automaten abgrasen müssen aber das ist umsetzbar.


    Der Punkt mit dem Risiko ist natürlich da und das sich der Aufwand für 1k nicht lohnt vorallem für Leute die nen Kreditrahmen über 500k oder mehr haben nicht, dass schrieb ich ja bereits.


    in der Praxis wird das also keiner machen. Aber möglich ist es allemal.

    Man sind hier kleinkrarierte SD am Start... unfassbar.

  • Nunja, wer SD sein will und dann seine Zeit mit solchen theoretischen Gedankenspielen verschwendet, der ist wohl eher kleinkariert.


    Oder eher klein im Denken, denn was bringt sowas, wenn es, wie du ja treffend beschreibst, sowieso keiner macht?


    Weil es einfach Zeitverschwendung ist, seine Gedanken mit sowas zu vergeuden!