Beiträge von admin

    https://www.marbacher-zeitung.…35-bd3a-81e6d1224f91.html


    Der Sugardaddy hatte gleich doppelt Pech. Zunächst einmal ist er mit https://www.sugardaddy-dates.de an das Webseiten-Konglomerat vom Zuger See geraten. Was davon zu halten ist, habe ich in folgendem Thread dargelegt: Warum macht Ihr nur Werbung für mysudardaddy?


    Und dann ist er nicht an eine hübsche Frau, sondern an mehrere Ganoven geraten, die ihn nicht nur ausgeraubt haben, sondern auch noch versuchten, ihn zu erpressen. Dass er dann trotz der eher überschaubaren Summe von 1300,- Euro gleich Anzeige erstattet hatte, war sicher die richtige Entscheidung.


    Was kann man sonst noch daraus lernen: Kennenlerntreffen in einem Restaurant hätte wohl auch schon den Raub vermieden.

    Definitionsfrage. Ich würde sagen "zumindest nicht völlig unüblich".


    Hintergrund ist das Phänomen, dass bei einzelnen Dates (was dann auch schon wieder näher an der Prostitution ist) die Zuwendung meist etwas höher ist als bei Langzeit-Beziehungen.


    Jetzt könnten ja ganz ausgefuchste Herren versuchen, das zu ihrem Vorteil zu nutzen, indem sie vorgaukeln, dass sie an einer Langzeit-Beziehung interessiert sind, obwohl sie nur an einem einzelnen Date interessiert sind (Jäger und Sammler...), den günstigen Preis mitnehmen und dann sich mit "sorry, passt doch nicht" verabschieden.


    Sugarbabes, die entsprechende Erfahrungen gemacht haben, reagieren dann ggf. darauf.


    Sollte der Sugardaddy an einer Langzeit-Beziehung interessiert sein, dann wird er meist kalkulieren, dass die paar Euro mehr, auf 50 oder 100 Dates kalkulatorisch verteilt, jetzt auch keine Hürde darstellen.


    Dann besteht aber theoretisch wieder die Gefahr, dass er an ein Sugarbabe gerät, das ihrerseits nur die höhere Zuwendung beim ersten Date interessiert. Aber wie gesagt, das ist eher theoretisch. Die meisten echten Sugarbabes sind ja an langfristigen, verlässlichen Beziehungen interessiert, sonst würden sie dafür ja auch keinen "Mengenrabatt" geben. Und dann hat man ja beim Kennenlerntreffen auch einen Eindruck vom derjenigen bekommen und kann das Risiko halbwegs verlässlich einschätzen. Andernfalls verbucht man das halt unter "Trainingskosten Menschenkenntnis".


    Nachtrag: Wie häufig das ist, kann ich nicht einschätzen. Ich selbst habe das einmal gemacht (was dann zu meiner bislang längsten Beziehung geführt hat, fast 3 Jahre, die Rechnung ist also aufgegangen) und einmal zugesagt (und dann kam Corona dazwischen, ob sie anschließend noch Interesse hat, wird sich zeigen),

    Meine Geduld war lang, aber sie ist nicht grenzenlos. Irgendwann muss man halt mal Konsequenzen ziehen.


    Und jetzt hoffe ich, dass wieder andere Themen in den Vordergrund kommen.

    Der ist wirklich - nun ja - interessant...


    Zitat

    Sugar Daddys im Fakten-Check

    • Der durchschnittliche Sugar Daddy ist 44 Jahre alt und gibt ein Privatvermögen von rund 300.000 Euro an.
    • Sugar Babes sind etwa 23 Jahre alt, befinden sich in der Ausbildung oder studieren.
    • Im Schnitt erhält ein deutsches Sugar Babe monatlich 3.600 Euro in Form von Geld und Geschenken.

    Der Sugardaddy, dessen durchschnittliches Sugar Babe monatlich 3.600,- Euro bekommt, gibt 80.000,- Brutto-Einkommen im Jahr nur für Sugardating aus, hat aber nur ein Privatvermögen von 300.000,-


    Das ist ja noch nicht mal in sich schlüssig. (Zur Einkommensverteilung hierzulande passt das noch viel weniger.)


    Nun ja, nicht nur an dieser Stelle: Wer fakten-checkt die Fakten-Checker?

    Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, und es ist erst mal die Entscheidung eines jeden Menschen, wie er formuliert. Der Rechtsstaat setzt Grenzen, klar, aber die sind hier noch nicht ausgetestet worden. Von daher habe ich bislang mit Moderation sehr zurückhaltend agiert.


    Der Ton hier in diesem Forum wirkt sich aber direkt auch auf den Ruf des Forums auf, beeinflusst, welche Teilnehmer hier neu hinzukommen und welche wegbleiben. Und: Je mehr dieses Forum frequentiert wird, je mehr sich bislang Unbeteiligte sich hier über das Thema Sugardating informieren, desto mehr wirkt sich der Ton in diesem Forum auf den Ruf des Sugardatings insgesamt aus, zumindest im deutschsprachigen Raum.


    Wir sollten also alle ein Interesse daran haben, dass der Ton in diesem Forum - gerade auch bei sachlichen Differenzen - freundlich und sachlich bleibt.


    Von daher versuche ich es zunächst einmal mit einer freundlichen Bitte:


    1. Ganz allgemein: Bleibt freundlich und sachlich.


    2. Man muss nicht über jedes Stöckchen springen, das einem hingehalten wird. Man muss auch nicht bei unpassenden Gelegenheiten anderen Teilnehmern ein Stöckchen hinhalten.


    3. Beiträge, die ausschließlich aus einem Zitat oder Emoticons (oder einem Zitat plus Emoticons) bestehen, bringen den Teilnehmern keinen relevanten Erkenntnisgewinn. Lasst das doch bitte.


    Und ja, ich werde meine Zurückhaltung bei der Moderation ab jetzt ein Stück weit aufgeben. Ein kleines Stück weit - keine Sorge.

    Ausgesprochen passender Vergleich.


    Weil er auch die folgenden Punkte leicht verdeutlichen kann:


    1. Die weit überwiegende Mehrheit der Gastronomie kann nicht aus Sterne-Küchen bestehen (schon gar nicht aus 3-Sterne-Küchen). Das gibt der Markt einfach nicht her.


    2. Nicht jeder Koch hat das Talent, ein Sterne-Restaurant zu führen.



    Und auch: Mein Stamm-Restaurant war (als ich es über den Michelin gefunden habe) mit Bib Gourmand ausgezeichnet (wie das jetzt ist, weiß ich nicht. Ich muss ja nicht mehr schauen...). Und ja, sie kochen sehr gut, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet, auch wenn es anderswo deutlich günstiger ist. Auch da wären Analogieschlüsse wohl zutreffend...

    Unterschiedlich.


    Die längste knapp drei Jahre. Dann ging sie nach England.


    Etliche ein Date. Dann war entweder ich der Ansicht, dass es nicht passt, oder sie hat sich nicht mehr gemeldet. (Unter den SB, die sich nach einem Date nicht mehr gemeldet haben, auffallend viele mit einem Migrationshintergrund aus einem vom Islam geprägten Land. Warum auch immer.)


    Dazwischen die unterschiedlichsten Längen und die unterschiedlichsten Gründe. Und teilweise von ihr, teilweise von mir ausgehend.


    Das SB, das meinte, sie habe das jetzt ausprobiert, es wäre nicht so ihrs. Waren davor etwa ein Dutzend sehr nette Dates. (Und ihre materiellen Wünsche, die sich beim Kennenlerntreffen geäußert hatte, waren da schon mehrfach überfinanziert...)


    Die Hübsche aus einem osteuropäischen Land, die dann wieder in ihre Heimat zurück ist. Ist das schon beendet? Als sie neulich für ein paar Tage in Deutschland war, haben wir uns zweimal getroffen. Und ich habe ihre Zusage, dass wir uns wieder treffen, wenn sie mal wieder kommt.


    Die ganz Hübsche, die mit der Situation nicht klar kam. Ich habe es noch mit einem zweiten Date probiert, ob sie da vielleicht "auftaut", und ihr dann gesagt, sie soll das insgesamt sein lassen, es wäre nichts für sie. Habe sie auf MSD seit dem nicht mehr gesehen, wahrscheinlich hat sie es selbst eingesehen.


    Ein SB, mit der ich ein paar sehr nette Dates hatte. Dann ging sie ins Ausland. Danach hatten wir wieder ein paar nette Dates. Dann meldete sie sich nicht mehr. Dann schickte ich ihr nette Grüße zu Weihnachten. Dann schickte ich ihr nette Grüße zum neuen Jahr. Danach hatten wir wieder ein paar nette Dates. Dann meldete sie sich nicht mehr. Aber ok, es ist ja demnächst wieder Weihnachten.


    Das SB, das wiederholt über mehr Geld diskutieren wollte. Ich wünschte ihr dann viel Erfolg.


    Das SB, mit dem es nach ein paar Dates irgendwie langweilig geworden war. In Kombination mit "ich habe Alternativen" und "so ganz günstig ist sie nicht" habe ich das dann freundlich beendet.


    Und, und, und...

    Das hängt doch jetzt primär damit zusammen, in welchen Segment gesucht wird.


    Der Preis für die "schnelle Nummer" im Laufhaus liegt so zwischen 20,- und 40,- Euro, die halbe Stunde in FKK-Clubs kostet zwischen 30,- und 60,- Euro, die Stunde in einer Terminwohnung oder einem Luxus-Bordell zwischen 100,- und 200,- Euro, bei den Escort-Agenturen liegen 2 Stunden (was üblicherweise die Mindestdauer ist) zwischen 400,- und 800,- Euro. (Es mag Abweichungen nach oben und unten geben, aber 90% des Marktes sind damit zutreffend beschrieben. Vielleicht jetzt mal ausgenommen, was in Berlin als "Escort" gelabelt wird, aber vom Preisniveau und Service eher Laufhaus ist, was dagegen in Berlin wieder selten ist.)

    Ich schließe das mal temporär. Vielleicht ist in ein paar Tagen der Ton gesitteter.

    Ok, dann versuchen wir es noch mal...


    Bitte denkt alle daran: Es geht hier nicht um Meinungen (wie man sie z.B. haben kann, wenn es um die angemessene Zuwendung für ein Sugarbabe geht), sondern um Fakten. Der Finanzverwaltung ist es ziemlich egal, was ihr meint.


    Von daher wäre es vielleicht hilfreich, wenn sich nur noch diejenigen äußern, die sich wirklich auskennen. (Was jetzt vielleicht ein Sieg der Hoffnung über die Erfahrung ist...)