Beiträge von HiDavid

    Ich würde mich nicht über Postident o.ä. verifizieren! Die Hürde dürfte für viele hoch sein.


    Ich finde ein Meldesystem ausreichend, bei dem die letzten x Nachrichten direkt an den Support übertragen werden. Dann sieht man ja, wenn einer Blödsinn schreibt.

    Es gibt mittlerweile Verfahren, bei denen Du in 2min durch bist. Hättest Du etwas gegen die Verifizierung an sich oder gegen den Aufwand?

    Ich glaube, Du verstehst mich miss. Niemand hat etwas dagegen, dass Fotos eingestellt werden. Nur ist ein Foto natürlich etwas das, wenn Du es teilst, selbst in einer geschlossenen Anwendung, erst einmal Deine Anonymität gefährden kann.


    Mehr wollte ich nicht sagen 😉

    Das ist nicht notwendig, weil ja ohnehin nur der Fakt gespeichert wird, dass die Prüfung der Identität erfolgt ist und erfolgreich war.


    Wer dann allerdings Fotos oder gar persönliche Daten in sein Profil stellt, muss damit leben, dass Rückschlüsse auf die Person möglich sind 😉

    Die Sache mit den echten Daten ist ja kein Problem: Der Nutzer verifiziert sich gegenüber einem Anbieter, der den Auftraggeber der Verifizierung nicht speichern kann. Wenn man also als Ehefrau dem Ehemann misstraut, dann kann man weder nachweisen, dass der Gatte sich für einen Service zweifelhafter Art verifiziert hat. Selbst wenn die Nutzerdatenbank des neuen Portals gehackt werden würde, wäre nur ersichtlich, dass ein Benutzer sich ausgewiesen hat.


    Wenn man natürlich jetzt Fotos ablegt und die Übereinstimmung der Fotos mit der Verifizierung verknüpft, dann wäre es natürlich kritischer. Ich könnte mir vorstellen, dass man die Fotos, die einen eindeutigen Rückschluss erlauben, nicht öffentlich abrufbar macht, sondern in einem S3 bucket verschlüsselt und dann nur bei Freigabe entschlüsselt. Dass man dann immernoch einen Screenshot davon machen kann, lässt sich kaum vermeiden.

    Ich möchte nicht aufschneiderisch wirken, aber die technische Umsetzung ist nicht das Problem. Die Kosten dafür sind nicht direkt vorhanden, lediglich meine eigene Zeit (wobei die natürlich auch nicht unbezahlt bleiben soll).


    Tatsächlich ist die größte Gefahr vor allem, etwas zu entwickeln, wofür es keinen Markt gibt.


    Und Mehrfachanmeldungen ließen sich vermeiden, wenn man Anmeldungen zwingend an eine Identitätsprüfung koppelt. Da ist der Punkt: PostIdent und Co kosten Geld. Da müsste man schauen, in welchem Volumen man abnimmt und wie man illegitime Prüfungsanfragen möglichst effizient aussiebt.

    Ein Problem entsteht vermutlich durch nicht "integeres" Verhalten. Es ist ja heute schon so, dass "abgelehnte" Sugardaddies einfach mal ein SB melden, aus gekränktem Stolz. Da sehe ich das Hauptproblem. Wie kommt man zu fairen Bewertungen?


    Daher sollte eine Mindestzahl an negativen Meldungen geben müssen, bevor es wirklich zu Sperrungen kommt.

    Das ist ein guter Punkt. Aber tatsächlich kann man das eigentlich ganz gut filtern, wenn man die richtigen Annahmen trifft. Neben Cooldowns, Reputation und damit verbundener Gewichtung fallen mir da beispielsweise eine Mustererkennung und Abweichungen vom Median ein.

    Das war auch mein Punkt. Und es riecht fast schon ein wenig nach Zuhälterei, auch wenn das so sicherlich gemeint war.


    Ein Bewertungssystem finde ich spannend. Das sollte aber in beide Richtungen gehen, das ist wichtig und wurde ja auch schon von Dir herausgestellt. Aus meiner Sicht sollte im Grunde der Faktor der Unseriosität gebannt werden. Aus meiner Sicht geht das nur durch eine verpflichtende Validierung der Nutzer.

    Danke, tufkabas für Dein Feedback. Tatsächlich ist es entscheidend, dass die Damen sich auf einem solchen Portal einfinden und auch bleiben.


    Bezüglich der Qualität der Männer: Würdest Du da ein Meldesystem ausreichend finden?



    Emiliana: Ausgehend vom Nutzernamen denke ich, dass Du ein SB bist? Wenn ich damit richtig liege: Wie stark würdest Du ein Match bei Interessen und Zielen gegenüber des monetären Faktors gewichten?


    Vielen Dank an alle, die bisher ihre Meinungen und Ideen haben einfließen lassen.

    Hm... Von wo sollten diese Empfehlungen kommen? Von anderen SD? In diesem Fall würde es sehr leer werden, insbesondere zu Beginn wäre das für das Überleben kritisch.


    Aber eine Form der Beteiligung für das Mitbringen neuer Mitglieder, die einen gewissen Anspruch erfüllen, finde ich interessant. Ob Anteile oder anderweitig geartete Möglichkeit der Mitbestimmung - da müsste ich noch einmal drüber nachdenken.


    Es ist wie immer in der professionellen Softwareentwicklung: Das "Wie" ist eigentlich weniger das Problem - das Entscheidende ist das "Was".

    Das sind sehr interessante Ideen. Eine Idee der Prüfung zumindest der liquiden Mittel hatte ich auch schon. Nur ist es ja leider gerade bei vermögenden Menschen so, dass der Kontostand auf dem Girokonto nicht zwingend aussagekräftig ist. Und Besitzverhältnisse zu prüfen scheint automatisiert kaum möglich.


    Ich nehme das aber gerne mal auf meine Liste. Vielen Dank!

    Hallo zusammen,


    eines vorweg: Ich bin nicht ohne Hintergedanken hier und wenn dieser Beitrag unerwünscht ist, bitte ich um Entschuldigung.


    Aber nun zu meinem Anliegen: Ich bin David, Softwareentwickler und -architekt. Derzeit schaue ich mich nach Möglichkeiten der Nebenbetätigung um. Auf gut Deutsch: Ich spiele mit dem Gedanken, eine Webanwendung und/oder iOS/Android-App zu bauen, die verschiedene Probleme des heutigen Sugardatings löst.


    Es ist nur völlig sinnfrei, am Markt vorbei zu entwickeln, auch wenn mein Invest erst einmal "nur" meine Arbeitszeit wäre.


    Meine Frage an euch lautet: Was nervt euch?


    Ich fange einmal an:


    - Coin-Systeme: Mensch, lass mich doch einfach Summe X zahlen und gut is'

    - Fakes: Fakes können nicht real existierende Personen sein, die an einer SD-Beziehung nur vorgeblich interessiert sind, um Bilder zu verkaufen. Das nervt. Es können aber auch Damen sein, die dem eher gehobenen Anspruch nicht genügen, weil sie professionell im horizontalen Massengewerbe unterwegs sind. Diese Damen tarnen sich zunehmend unter dem Deckmantel eines Sugarbabes.

    - Aktivität/Attraktivität der Platform: Wie jede Platform steht und fällt auch eine sugardating-Seite mit der Zahl der Anwender. Inbesondere der Damen. Gerade außerhalb dicht besiedelter Gegenden wird es dünn - hier scheint die Attraktivität des Angebotes nicht auszureichen



    Was nervt euch so richtig? Vielleicht sind ja hier auch Damen anwesend, die ihre Sicht schildern können.


    Viele Grüße


    David