Wie reagert ihr, wenn Euer SD/SB Euch informiert, dass er/sie sich eine Geschlechtskrankeit eingefangen hat ?

  • Wie reagert ihr, wenn Euer SD/SB Euch informiert, dass er/sie sich eine Geschlechtskrankeit eingefangen hat ? 29

    1. Für die SDs (6) 21%
    2. - Wenn die Diagnose bei mir gestellt wird: (1) 3%
    3. -- Nein, ich würde es nicht mitteilen und hoffen, dass sie sich nicht bei mir angesteckt hat (0) 0%
    4. -- Ja, ich würde es mitteilen und darauf bestehen, dass sie sich auch untersuchen lässt (17) 59%
    5. - Wenn Sie es mir erzählt: (3) 10%
    6. -- Würde ich mich auch untersuchen lassen (21) 72%
    7. -- Wäre das Arrangement für mich vorbei (5) 17%
    8. -- Wäre mein Vertrauen massiv gestört (7) 24%
    9. -- Kann passieren, da muss man zusammen durch (11) 38%
    10. ------------------------------ (0) 0%
    11. Für die SBs (4) 14%
    12. - Wenn die Diagnose bei mir gestellt wird (1) 3%
    13. -- Nein, ich würde es nicht mitteilen und hoffen, dass sie sich nicht bei mir angesteckt hat (0) 0%
    14. -- Ja, ich würde es mitteilen und darauf bestehen, dass er sich auch untersuchen lässt (4) 14%
    15. - Wenn er es mir erzählt: (3) 10%
    16. -- Würde ich mich auch untersuchen lassen (3) 10%
    17. -- Wäre das Arrangement für mich vorbei (0) 0%
    18. -- Wäre mein Vertrauen massiv gestört (1) 3%
    19. -- Kann passieren, da muss man zusammen durch (2) 7%

    Bei promiskuitiven Partnern, möglicherweise ungeschütztem Verkehr, kann es ja durchaus vorkommen, dass einer der Partner sich eine Geschlechtskarnkheit einfängt. Die meisten dieser STI können mit Medikamenten behandelt werden, allerdings besteht das Risiko der Reinfektion, wenn der Partner das nicht auch macht. Der Fairness halber sollte man eine positive Diagnose auf STI dem/den Partner/n ja mitteilen.


    Würdet Ihr das überhaupt mitteilen und wie reagiert Ihr, falls Ihr die Nachricht bekommt, dass ein Termin beim Doc nötig wird.

  • Ist mir bisher zum Glück nicht passiert, aber ich würde offenen Umgang erwarten und dies selber tun. Egal wer es zuerst feststellt, es sollte selbstverständluch sein dann darüber mit jedem tu reden mit dem man in der letzten Zeit etwas hatte (wobei je nach Krankheit letzte Zeit schon ein längerer Teitraum sein kann).


    Wie ich damit umgehe hängt von der Art des Arrangements ab. Ist es offen, dann bin ich das Risiko bewusst mitgegangen und es wäre kein Grund es zu beenden.

    Haben wir etwas exklusives vereinbart und er hat mir was angedreht, dann ist es vorbei

  • Ich selbst hatte niemals eine Geschlechtskrankheit. Einmal erzählte mir jedoch mein SB von ihren Chlamydien. Vorsichtshalber ließ ich mich untersuchen, doch glücklicherweise hatte ich mich nicht angesteckt. Es gibt keinen Grund, aus solchen Vorfällen ein Drama zu machen. Weitaus gefährlicher ist es jedoch, sich nie oder nur selten testen zu lassen. Auf diese Weise kann eine Geschlechtskrankheit jahrelang, vielleicht sogar jahrzehntelang, unbemerkt mit sich herumgetragen werden.

  • Ich kann Maus4e und Kater nur zustimmen.


    Ein Gedanke kommt mir hier aber zu kurz und kann vermutlich auch nur schwer abgefragt werden. Die Person, bei der eine „Geschlechtskrankheit“ festgestellt wird, muss ja nicht zwangsläufig auch die sein, die die Erkrankung in die Beziehung eingebracht hat.

    Es gibt eine Reihe Erkrankungen, wo eine Person jahrelang/Jahrzehnte lang symptomlos seine kann und der Partner dann erkrankt, Beispiele Chlamydien, Syphilis.

    Also, wir will ich auf dem Hintergrund entscheiden, „das Vertrauen ist gestört“, „ich beende das Arragement“?

    Das würde ich nur sagen wollen, wenn ich sicher bin, es kommt nicht von mir und das SB hat von der Infektion gewusst oder zumindest ahnen können. Das wäre dann für mich wirklich ein Vertrauensbruch, bei dem ich das beenden würde.

  • Ich kann Maus4e und Kater nur zustimmen.


    Ein Gedanke kommt mir hier aber zu kurz und kann vermutlich auch nur schwer abgefragt werden. Die Person, bei der eine „Geschlechtskrankheit“ festgestellt wird, muss ja nicht zwangsläufig auch die sein, die die Erkrankung in die Beziehung eingebracht hat.

    Es gibt eine Reihe Erkrankungen, wo eine Person jahrelang/Jahrzehnte lang symptomlos seine kann und der Partner dann erkrankt, Beispiele Chlamydien, Syphilis.

    Also, wir will ich auf dem Hintergrund entscheiden, „das Vertrauen ist gestört“, „ich beende das Arragement“?

    Das würde ich nur sagen wollen, wenn ich sicher bin, es kommt nicht von mir und das SB hat von der Infektion gewusst oder zumindest ahnen können. Das wäre dann für mich wirklich ein Vertrauensbruch, bei dem ich das beenden würde.

    Wenn man o.Kondom verkehrt, sollte es schon eine etwas engere Relation sein, bei der das nötige Anfangsvertrauen da ist und es oft auch Exklusiv ist. Zudem vorher ein Test von Beiden. DAmit sollte zumindest sichergestellt sein, Wenn sich jeder der Partner zudem 1-2x im Jahr testen lässt, man das zeitlich optimiert, sollte es ein negatives Ergebnis ~4x im Jahr geben.


    Ander sist das natürlich, wenn beide andere Partner und die auch o.Kondom haben.....
    dann ist das kalkulatorisches Risiko und man weiß nicht, wer es eingeschleppt hat.