Alles anzeigenJa, die Geschichte (Karrieremodell) der SekretÀrin, die sich "nach oben arbeitet", kennen wir alle. Worauf ich hinaus will ist aber dieses "Mentoring, Coaching, Netzwerk, Lifestyle, etc".
Das klingt in einem Forum immer toll, aber meine Erfahrungen der letzten Monaten zeichnen da ein ganz anderes Bild.
Wenn du dich an die Geschichte mit meinem SB aus Paris erinnerst. Ihre finanzielle Lage war - vorsichtig ausgedrĂŒckt - eine Katastrophe. Die Miete fraĂ fast ihr gesamtes Einkommen auf, und sie hatte sich in ein Ausgabenniveau manövriert, das nur durch eine hohe Frequenz und Anzahl an "Freiern" (ich nenne sie bewusst so, da ich mich nicht als Kunde in einem MSD-Bordell sehe) gedeckt hat.
Was habe ich gemacht? Ich wollte ihr helfen, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen. Ich habe ihr angeboten: Struktur fĂŒr ihre Finanzen, Hilfe beim Schuldenmanagement, usw. Da ich durch mein Netzwerk sehr gut aufgestellt bin, habe ich ihr sogar angeboten, ihr einen anderen, gut bezahlten Job zu finden, damit sie aus ihrem Hamsterrad herauskommt.
Das Ergebnis? Eine schallende Ohrfeige.
Es wurde als Bevormundung abgelehnt. Sie wollte keine Hilfe, sondern nur das schnelle Geld, um das Chaos fĂŒr ein paar weitere Wochen zu finanzieren.
Was ich daraus gelernt habe: Ich glaube, viele SBs auf MSD suchen keine LebensverÀnderung. Sie wollen ihr unzufriedenes Leben nicht durch Mentoring, Coaching oder Netzwerk verbessern, sondern durch unsere Kohle lediglich ertrÀglicher machen.
Klar, wenn man als SD sein Netzwerk (Wohnungen, Jobs, Kontakte, etc.) öffnet, setzt man zudem seinen eigenen Ruf aufs Spiel. Wenn das SB nach zwei Wochen keine Lust mehr hat, steht man vor dem GeschÀftspartner wie ein Idiot da.
Ich habe fĂŒr mich beschlossen: Ich biete diese Art der Hilfe nicht mehr an. Wenn eine Frau nicht von sich aus die intellektuelle Reife mitbringt, nach echtem Mehrwert zu fragen, bleibe ich beim "Lifestyle" (schöne Erlebnisse, Reisen, etc.) und dem vereinbarten Support. Alles andere fĂŒhrt nur zu Frust auf beiden Seiten.
Die meisten wollen nur den Lamborghini (oder Ferrari, oder Porsche - je nachdem, welche Autos der SD in der Garage hat) fahren und ihre Rechnungen begleichen. Der Rest interessiert die wenigsten (so zumindest meine Erfahrungen).
Hypergamie ist das Zauberwort, ob es jetzt die SekretÀrin ist oder die Krankenschwester mit Berufsziel Arztgattin.
Was Deine Schilderungen anbelangt, stimme ich Dir voll zu ( ok ich habe weder Porsche noch Ferrari).
Ich denke aber, dass durch die NĂ€he zum Paysex MSD eher den von Dir beschriebenen Typ Frau anzieht. Wenn ich mir anschaue, wie kommuniziert wird, teilweise auch hier im Forum, dĂŒrfte das auf andere Frauen abschreckender wirken, als auf solche, fĂŒr die ein etwas rauherer Umgangston Teil der LebensrealitĂ€t ist.
Deswegen denke ich, dass das Niveau nicht ĂŒber ein Upgrade des Fahrzeuges (um im Bild zu bleiben) oder des Sugars funktioniert, sondern ĂŒber ein Upgrade des Kommunikationsniveaus.