Alterung erfolgt in Schüben - könnt Ihr das bestätigen?

  • ....

    Generell zum Fettabbau ist es sinnvoll erst Krafttraining und dann Cardio zu machen- dann sind die Glykogenspeicher (=Zucker) leer und der Körper geht direkt in den Fettabbau.

    Supi !! :*
    Dann hab ich es heute richtig gemacht !! Kompletten Tank mit dem Jetski weggeknallt (Krafttraining!) und zw durch immer wieder an ner schönen Stelle angehalten...Sex zählt sicher als Cardio ! ...ich bin sicher ! ;)
    Verdammt....das verkauf ich demnächst genauso ! ;)

    Idioten werden wir nicht einfach eliminieren können ! Aber lasst uns doch einfach alle Warnschilder entfernen ! ;)

  • Vieles um diese Substanzen ist Augenwischerei. Nehmen wir mal als Beispiel Resveratrol. Findet man in Trauben und Rotwein. Hat in Mäusen tolle Effekte gezeigt und so hat man damals die Story verbreitet, das Weintrinken anti aging Effekte haben würde.

    Dann hat man aber mittels Allometrie mal hochgerechnet wieviel ein Mensch zu sich nehmen müsste, um einen Effekt zu haben und die Ernüchterung war gross.

  • Blöderweise sind die Standardwerte nicht unbedingt repräsentativ. z.B. beim D3 Spiegel wird in Deutschland viel weniger als normal angesetzt, als im Europäischen Ausland. Dasselbe gilt auch für Blutdruck z.B. der muss !!!! in Deutschland niedriger sein, als überall auf der Welt damit ja schön viele Blutdrucksenker schon in jungen Jahren verkauft werden....


    Was wäre für Dich ein "guter":

    - D3 Spiegel

    - Blutdruck (sy. und dy.)


    ??

    :-)

  • Wie hast Du das mit dem Bauchspeck gezielt gemacht? Alle reden immer davon aber konkrete Methoden außer Fasten habe ich aber nicht gefunden. Das ist alles total vage.

    Als vor gefühlt 10 Jahren Diabetes Typ 2 diagnostizert wurde HBA1C 9,8, war ich ziemlich schockiert, weil mein Vater Insulin gespritzt hat und ich wusste was das für ein Scheiß ist. Mein Doc hat mich dann zur Ernährungsberatung geschickt und ab danach hab ich Vieles geändert. Hatte zu dem Zeitpunkt bei 1,78 ~ 105 kg. Anfangs ging das ganz schnell, ohne 2 Ltr Cola am Tag und Zucker, auf 95 und dann immer langsamer. Heute ~83. Fällt so im Monat um 100g und das Ziel ist irgendwo bei ~80kg zu landen.

    Sportprogramm, fast jeden Tag, meist daheim oder, wenn unterwegs, im Hotel:
    1 Folge Big Bang Theorie o.ä. aufs Laufband. reicht bei 6-8km/std und leichter Steigung um ordentlich ans Schwitzen zu kommen (~6-000 Schritte). 10 min Callanetics auf nem Stuhl und 5 min Beckenbodentraining fürs SB. Das ist so in Summe ca. 1 std.

    Ernährung: Gutes Frühstück mit 3 Eiern, Salami und Brötchen, alternativ ne große Schüssel Dinkelflocken mit Kakao und Milch, (hält bis Abends), Mittags fällt oft aus, Abends normal, allerdings nur selten Fastfood. Nicht überreichlich. Versuche Zucker zu vermeiden, allerdings ab und an mal ne Tafel Schokoade. im Sommer Eis oder sonstigen Süßkram schon mal, aber nicht excessiv.
    1 Tag die Woche nur Obst, dafür so viel wie geht.
    Mal gerechnet: in Summe ~ 1,8 kcal/Tag (bisschen unter dem was eigentlich nötig wäre, aber wer zählt das schon genau). Damit wird man, nach ein bisschen Gewöhnung, gut satt.
    Kein Bier, lieber 2-3x die Woche nen alten Scotch. Nicht jeden Tag Fleisch und auch bei Nudeln und hellem Brot reduzieren. Da ich, nicht konstant, aber auch öfter unterwegs bin, hab ich mir angewöhnt beim Hotelfutter immer rund 20-30% der Mahlzeit nicht zu essen.

    Denke, dass 50% vom Sport und der Ernährung kommen. Ein weitere Teil von dem pm-Vitaminen nüchtern am Morgen mit nem großen Glas WAsser, dann dem Sport und danach erst Frühstück.
    Der Rest vond en Supplements eher nicht. ??? Ist mir aber auch mehr so egal. Solange ich mich dabei wohl fühle, die Werte stimmen und die Sbs ~1x die Woche schön aus der Puste kommen... :)


  • D3 (25-Hydroxy) Ziel 80 pg/ml. Normal wird ~ die Hälfte empfohlen und das nur selten erreicht
    Blutdruck bis zum 140 /100 normal 120/80 wichtig ist die Differenz von 40
    Cholesterin nicht 180-250 mg/dl sondern besser < 150
    Trigyzride < 100 mg/dl nicht < 150
    Folsäure besser 25 ng/dl als 20
    Magnesium 1,0 mmol/L, am oberen Rand der Skala 0,73-1,06
    Testosteron Zielwert 700 ng/dl und nicht 175-780
    TSHm FT3 + FT4 unbedingt auch mal messen ob die Schilddrüse sauber funktioniert
    der Rest nach Laborangabe ind er MItte der Bandbreite.


    Aber, wie schon gesagt, aufs Labor aufpassen. Nicht alle Labore messen mit den gleichen Standards und unbedingt mit dem Doc absprechen. Jeder ist Anders.

    Und, wo wir schon dabei sind: Vorsorge und STI nicht vergessen :)

  • Etwas erstaunt bin ich über den diastolischen Wert von bis zu 100. Ein Wert von 80-89 gilt als Hypertonie 1. Grades, 90-99 als Hypertonie 2. Grades.
    Der diastolische Wert repräsentiert den Grunddruck im Herzkreislaufsystem. Gegen diesen muss das Herz ja dann bei jedem Herzschlag arbeiten, um Blut während der Systole in die Arterien zu pumpen. Der sollte daher schon besser einiges tiefer sein.


    Generell muss man auch noch festhalten, dass all die Laborwerte erheblichen Schwankungen unterliegen

  • Hab ich vielleicht unglücklich ausgedrückt, Zielwert soll nicht 140/100 sein sondern 120/80, allerdings ist bei gelegentlich etwas höheren Werten noch keine Korrektur durch Blutdrucksenker unbedingt erforderlich. Heute bekommen die Menschen schon oft welche, wenn die 120/80 nur gelegentlich überschritten werden. z.B. bei der Messung in der Praxis, begründet durch die Aufregung und zu kurze Ruhezeit vor der Messung. Aber auch oft Übergewicht.

    In den 90ern waren höhere Werte, z.B. 140/90 noch der Schwellwert für Bluthochdruck.
    In den späteren Jahren wurde das dann auf 120/80 reduziert und da ist auch der Einfluß der Pharmaindustrie dahinter zu vermuten, die Umsatz für die Blutdrucksenker gewittert hat.

    Während in den 90er Jahren nur ca. 20% mit Blutdrucksenker behandelt wurden, sind es heute schon rund 50% der Bevölkerung. Dabei sind diese Stöffchen nicht unbedingt Nebenwirkungsfrei.
    Betablocker, wie Metoprolol z.B. führt zu allgemeiner Müdigkeit und auch Libido Problemen.
    Wer das nimmt sollte mit seinem Doc mal darüber reden z.B. auf die dritte Generation der Betablocker, Nebivolol umzusteigen.

    Eine Gesundheitsuhr, aufgrund der optischen Messungenauigkeit, oft nachzueichen, kann auch helfen festzustellen ob der Blutdruck über die kritischen Parameter oft hinausgeht oder wirklich nur ab und zu mal, was eine Medikation nicht unbedingt notwendig macht. Ob eine präventive Medikation die Nachteile durch die Nebenwirkungen aufhebt, sollte jeder mit seinem Doc entscheiden.

    Das ist ähnlich wie die Laborwerte. Diese werden aufgrund der LAbortechnik und Messmethodik und !!! dem Durchschnitt der Bevölkerung ermittelt. Aufgrund von Lebensumständen, Ernährung, Riskofaktoren uvm. muss man überlegen, ob man selbst sich in dieser Durchschnittsgruppe, z.B. der Übergewichtigen befindet und ein guter Arzt sollte den Patienten entsprechend einstufen und beurteilen können, welcher der Werte für den Patienten passend ist.

    Nicht immer ist Medikation angesagt, wenn es auch durch die Umstellung der Lebensgewohnheiten erzielbar ist. Für viele Leute allerdings ist die Auswirkung durch Medikamente zu beseitigen leichter als an der Ursache zu arbeiten, z.B. durch Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung. Die Phamaindustrie freut es. ;/



  • Mmh…

    Der Threat ist ziemlich abgedriftet zu „was tue ich wogegen“. Die Frage war ja, habt ihr da was gemerkt?

    Ich persönlich würde sagen ja. Wurde ich Anfang 40 immer wieder im 15 Jahre zu jung geschätzt, waren es Ende meiner 40er nur noch 5-10 Jahre. Also ist Mitte der 40 er was passiert.

    Heute ist eher noch weniger und ich merke, dass meine Basisausdauer niedriger ist und sich auch nicht mehr so schnell regeneriert, wenn ich mal aus den verschiedenen Gründen kein Sport machen kann.

  • Mmh…

    Der Threat ist ziemlich abgedriftet zu „was tue ich wogegen“. Die Frage war ja, habt ihr da was gemerkt?

    Ich persönlich würde sagen ja. Wurde ich Anfang 40 immer wieder im 15 Jahre zu jung geschätzt, waren es Ende meiner 40er nur noch 5-10 Jahre. Also ist Mitte der 40 er was passiert.

    Heute ist eher noch weniger und ich merke, dass meine Basisausdauer niedriger ist und sich auch nicht mehr so schnell regeneriert, wenn ich mal aus den verschiedenen Gründen kein Sport machen kann.

    Ja.
    Also bei mir völlig klar.
    Das Alter im Auweis ist falsch :) müsste auf 28 lauten :)

    Spaß beiseite. Ende 40 war es mehr so mental. "Kann doch nicht sein, dass das Alles war" . Zu der Zeit ist dann eine langjährige Beziehung auch gescheitert. Danach habe ich mit Sugaring angefangen und den Kummer damit überspielt. Körperlich hab ich nicht viel gemerkt, weil damals noch eine NoSports Kanone. Das hat sich dann erst ein paar Jahre später mit der Diabetes Diagnose schlagartige geändert.
    Durch den Sport, den ich da angefangen habe ging es spürbar von fast Null nach oben.

    Und ja. Es dauert alles ein wenig länger. Wo vorher 2-3 Dates in der Woche kein Problem und auch gewollt waren, reicht mir heute eines.

  • Natürlich ist Altern kein kontinuierlicher Prozess, sondern verläuft in Schüben. Dies ist vor allem genetisch bedingt. Besonders bei Ostasiaten fällt auf, dass sie für uns über lange Zeit hinweg jung wirken und dann innerhalb weniger Jahre einen sichtbaren Alterungsschub durchlaufen. Bei Europäern ist dieser Prozess weniger ausgeprägt und verläuft in der Regel gradueller. Wie alt man wirklich ist, erkennt man vor allem im Vergleich mit jüngeren Menschen: Die Kraft, die Geschwindigkeit und die Ausdauer nehmen Jahr für Jahr etwas ab. Für einen selbst fühlt sich das jedoch ganz normal an.

  • Zu Labor und Nahrungsergänzungsmittel trotzdem noch mal:

    - nicht zu viel Labor machen. Referenzwerte werden an der „Gauschen Normalverteilung“ und da an der 2,5ten und 97,5ten Perzentile der Normalbevölkerung, oder bei manchen Parametern (z.B. Cholesterin) therapeutischen Zielen, die für die Mehrheit gelten angelegt. Was aber bedeutet, 5 % der Normalen liegen außerhalb dieser „Norm“.
    Je mehr Parameter ich messe, um so eher wird ein Wert außerhalb liegen, bei dem vielleicht als Individuum persönlich „normal“ bin und trotzdem aus „der Norm falle“. Bei 100 Parametern sollten also statistisch 5 Auffälligkeiten auftreten, die keine Bedeutung haben und dann häufig abgeklärt werden und im Zweifel große Verunsicherung erzeugen.

    - Schilddrüse: für normale Menschen reicht das TSH. Ist das normal ist die Schilddrüse gesund. fT3 und fT4 können bei Stress und anderen Gründen auch schon mal abweichen.
    - beim Cholesterin ist es anders. Das Gesamtcholesterin kann in die Irre führen. Insbesondere die Damen, aber nicht nur die können ein ganz normales LDL-Cholesterin (landläufig schlechtes) haben und ein hohes HDL. Die Konstellation ist unkritisch. Ein normales LDL mit erniedrigtem HDL ist schon kritischer.

    - mal was ergänzendes, ein erhöhtes Lipoprotein (a) ist ein hoher Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit (KHK). Da es eine genetische Veränderung ist, reicht meist eine einmalige Kontrolle, sofern normal. Ist es erhöht, sollte man bisher, noch stärker andere Risikofaktoren vermeiden, da es nicht therapiert werden kann. Aber es sind nun endlich Medikamente in Sicht.

    - Über Zielwerte für Vitamine und Mineralstoffe kann man trefflich streiten. Da ist auch extrem viel Manipulation im Markt, die Du beim Blutdruck unterstellst.

    - Blutdruck: Die Absenkung des diastolischen Wertes hat handfeste Gründe. Darüber steigt das Risiko für KHK und andere Gefäßerkrankungen deutlich an. Das hat die Pharmafirmen natürlich gefreut, wurde aber nicht von denen getriggert. Außerdem glaube ich verdienen die inzwischen deutlich mehr an Patienten mit manifester KHK mit Stents etc.. Ja Betablocker können die Libido beeinträchtigen, aber vielleicht besser als gar keine Libido mehr, weil in der Kiste, oder Depression nach schwerem Infarkt.

    - einen sehr wichtigen Faktor hast Du in dem Zusammenhang noch gar nicht erwähnt, den Ruhepuls. Je höher der Ruhepuls, umso höher das Risiko für eine KHK. Ziel ist 60. Leider sind die Mittel der Wahl bei erhöhtem Ruhepuls auch Betablocker.


    Noch bin ich von allem verschont geblieben. Aber ich gebe zu, dass ich auch auf Vitamin D, Folsäure und Arginin und Taurin ( nicht als Energy Drink) setze. Erstere weil ich zu viel drinnen bin und die Versorgung in der Regel mangelhaft ist, letzteres vielleicht aus Spleen.

    Bei allem anderen, versuche ich das möglichst aus der gesunden Ernährung, also natürlich zu gewinnen. Denn die synthetischen Ergänzungen können oft mehr schaden, als nützen. Bestens schon lange belegt für das wichtige Antioxidans Vitamin E. Hoher natürliche Zufuhr wirkt schützend. Als man Raucher dann mit künstlicher Zufuhr hinsichtlich Lungenkrebs schützen wollte, hatte die Verumgruppe mehr Krebs. Natürliches Vitamin E ist eine ganz Gruppe unterschiedlicher „Stoffe“, synthetisch ist es meist nur ein Produkt. Es zeigt sich inzwischen, dass das für ganz viele Vitamine und Nährstoffe gilt, platt gesagt: natürlich gut, synthetisch schlecht.

    So genug von dem, was wir dagegen tun.

    Wie ist es denn bei Euch wirklich Mitte der 40er und Anfang der 60er Lebensjahre gewesen? Gab es Veränderungen, sind da mehr „Alterserscheinungen“ aufgetreten, vielleicht ja auch nur subtil. Sind das vielleicht die Zeiten gewesen, wo ihr plötzlich angefangen habt „gesünder zu leben“, weil es Euch komisch ging?

  • Wir sind hier ja auch nicht in einer Selbsthilfegruppe für Anti-Aging. Sonst kommt nich jemand auf die Idee, dass Kristalle und Steinchen Wunder wirken :)

    Spaß beiseite.
    Ich hatte ja die Situation Ende 40 geschildert. Nüchtern gesehen hat das SugarDating jede Menge Vitalität gebracht, weil ich aus dem eingefahrenen Trott kam und mich auch wieder im Markt positionieren musste. Allein das erste mal Männerkleidung, mit einem jungen SB zusammen. shoppen hat Einiges bewirkt. Das Umfeld hat mich auch anders wahrgenommen. Alterserscheinungen gab es keine.

    Ab 60 ist das nicht anders, nur mental gibt es öfter Rückschläge.
    Wenn man z.B. liest, dass die Jugend Idole einfach mal sterben. Man deren Alter liest und denkt "Verdammt der war ja gar nicht soviel Älter" :/ Das gibt dann den Schub soviel mitzunehmen wie geht, obwohl man weiß, dass das nicht klappt.

  • Mmh…

    Der Threat ist ziemlich abgedriftet zu „was tue ich wogegen“. Die Frage war ja, habt ihr da was gemerkt?

    Ich persönlich würde sagen ja. Wurde ich Anfang 40 immer wieder im 15 Jahre zu jung geschätzt, waren es Ende meiner 40er nur noch 5-10 Jahre. Also ist Mitte der 40 er was passiert.

    Heute ist eher noch weniger und ich merke, dass meine Basisausdauer niedriger ist und sich auch nicht mehr so schnell regeneriert, wenn ich mal aus den verschiedenen Gründen kein Sport machen kann.


    Ich werde demnächst 61 und habe noch keinen Schub gemerkt. Kann mich auch nicht erinnern, mitt 44 einen gehabt zu haben. Ein wenig Angst würde mir so ein möglicher Schub schon machen. Das normale Älterwerden reicht mir schon.

  • Bei Frauen aus den russischen Gebieten ist das übrigens auch so ein Phänomen.

    Die sehen bis 30 top aus und plötzlich sind sie dicke, alte, unattraktive Frauen mit Prinz Eisenherz Pony 😄.


    Aber auch um die 30 passiert bei vielen Frauen etwas. Ich habe eine ehemalige Kollegin, etwas älter als ich. Mitte 30 ca.

    Die war früher so hübsch und niedlich, jeder von euch hätte sich die Finger nach ihr geleckt.

    Neulich sprach mich eine Frau auf einem Fest an. Hab sie nicht erkannt.

    Ratet mal, wer es war 😄.

    Gesicht völlig verbraucht, schiefe gelbe Zähne, nix Süßes mehr. Bin beinahe umgefallen.

  • Mmh…

    Der Threat ist ziemlich abgedriftet zu „was tue ich wogegen“. Die Frage war ja, habt ihr da was gemerkt?

    Ich persönlich würde sagen ja. Wurde ich Anfang 40 immer wieder im 15 Jahre zu jung geschätzt, waren es Ende meiner 40er nur noch 5-10 Jahre. Also ist Mitte der 40 er was passiert.

    Heute ist eher noch weniger und ich merke, dass meine Basisausdauer niedriger ist und sich auch nicht mehr so schnell regeneriert, wenn ich mal aus den verschiedenen Gründen kein Sport machen kann.

    Stimmt, wir sind mittlerweile mal wieder bei einem ganz anderen Thema angelangt

    🙈.


    Zur ursprünglichen Frage: die Studie ist relativ neu, die Beobachtung, dass der Alterungsprozess sogenannte Tipping points hat und eben nicht linear verläuft hat, jedoch nicht.


    Die ganze Thematik ist jedoch etwas komplexer. So unterscheidet man in der Altersforschung beispielsweise zwischen chronologischem und biologischem Alter. Dies sind bei vielen Person unterschiedlich und man muss noch beachten, dass sogar die einzelnen Organe total unterschiedlich altern.


    Aus eigener Erfahrung: als Teenager habe ich viel Sport getrieben habe und war damals top fit. Als ich dann mit 20 anfing zu studieren und körperlich recht inaktiv wurde, ist meine Kondition und Kraft immer schlechter geworden. Das war aber ein schleichender Prozess und erst anfangs 30 nach dem Doktorat habe ich dann auch wirklich gemerkt wie unfit ich war.


    Ich war zum Glück aber genetisch bedingt immer schlank und athletisch, so dass man mir die Faulheit nicht ansah 🤣.

    Der tatsächliche “Schub” kam bei mir also eigentlich schon anfangs dreissig.


    Mitte dreißig habe ich aber dann wieder zu trainieren angefangen und fühle mich heute was Ausdauer, Kraftausdauer und Maximalkraft anbelangt sogar besser als je zuvor. Nur die Schnellkraft ist definitiv verloren gegangen.


    Ernährungsmässig habe ich nie Rücksicht genommen. Esse was ich mag 😉


    Zum Schub um die 60 kann ich nichts beitragen. Dazu bin ich zu jung