Warum daten Gen Z Frauen immer öfters ältere Männer - Mehr als nur Geld und Klischees?

  • Wo hat man früher den Partner kennengelernt ? Im Verein, die sind alle am sterben, im Job, Annäherungen dort sind mittlerweile eine gefährliche sache usw


    Gerade für junge Männer schwierig, da hast du recht!

    Richtig, im normalen "Alltag" ist es immer weniger erwünscht dass man Annäherungsversuche startet, es gibt eine massive Verunsicherung, und das Resultat ist dass sich alle auf "online" zurückziehen, und dort gelten nunmal die bereits dargelegten "Markt"bedingungen.


    Ich beobachte auch, dass von den jüngsten Generationen viele gar nicht über Tinder gehen sondern sich z.B. auf Instagram gegenseitig anschreiben. Auch Frauen schreiben dort Männer an, aber natürlich wiederum nicht den Durchschnitts-Otto, sondern den der entsprechend TOP auf Fotos aussieht UND einen ganz besonderen Lifestyle zu bieten hat UND viele Follower noch dazu. Das finde ich ist für die jungen Männer NOCH härter, weil jetzt reicht es nicht, ein paar gute Fotos von einem befreundeten Hobby-Fotografen machen zu lassen und daraus ein Tinder-Profil zu stricken. Nein, Du musst jetzt Dein gesamtes Leben, das erstmal entsprechend actionreich und extravagant sein muss, mit der Kamera begleiten und Du musst überall gut aussehen, auf der Party, beim Jetski Fahren, auf der Radtour, auf dem Familienfest... da ist dann nix mit hundert Fotos aus allen Winkeln mit verschiedenen Beleuchtungen machen bis es auf einem zufällig so aussieht als hättest Du ein Kinn^^. Da muss jeder Schnappschuss natürlich aussehen und Dein Gesicht trotzdem alle die Attraktivitätsmerkmale haben die Frauen sehen wollen, andernfalls hast Du keine Chance. Das ist ultra hart zu bewerkstelligen und wieder nur etwas für die top wenigen Prozent.


    Muss gestehen, ich verstehe die ganze Diskussion auf eine Art nicht wirklich.

    Die Diskussion kommt einfach deswegen zustande, weil Leute getriggert werden wenn man gewisse Trends und statistische Fakten nennt, weil sie halt unangenehm sind.:S


    Ansonsten bin ich vollkommen mit Deinem Post einig. Wie Du sagst geht es beim Sugardating für die Girls primär um Geld, und das ist auch vollkommen okay so. Das heisst ja überhaupt nicht, dass sie nicht trotzdem mit ihren SDs eine total nice Zeit haben können, schöne Sachen erleben, und emotionalen Support bekommen. Ich habe schon sehr viel emotionalen Support in schwierigen Stunden bei SBs geleistet, manchmal mehr als mir lieb ist.^^


    Aber ich bin nicht so naiv, mir einzubilden, dass sie ohne Sugar die Zeit mit mir verbringen würden, wenn sie stattdessen einen 25 jährigen Sport-Studenten haben könnten mit wuscheligem blondem Haar und einer Kinnlinie mit der man Papier schneiden kann. Und da wär einfach mehr Ehrlichkeit und mehr Realitätsbezug schön.


    Zuviele Leute haben hier dieses (lustfeindliche) Konzept verinnerlicht dass es "schmutzig" ist, einer Frau für ihre Zeit Geld zu geben. Mangels Alternativen müssen sie das dann aber trotzdem machen, sind aber nicht ganz zufrieden damit und suchen und finden darum tausend Wege um es nicht so ganz anerkennen zu müssen. Einer dieser Wege ist Artikel und Videos rauszusuchen wo drinsteht, warum junge Frauen jetzt plötzlich total auf alte Kerle abfahren. Dabei steht sogar im Videotitel "alte (reiche) Männer" drin.:D

  • Ja aber leider ist es halt nunmal so, auch wenn das dem Großteil hier nicht gefällt, wenn ich eine Frau nur Geld bezahle um mit ihr Sex zu haben, ist sie eine SDL und ich ein Freier , fertig, ganz einfach, wenn du schon meinst das ist die Wahrheit dann steh auch dazu was du bist und die Frauen mit denen du zusammen warst.


    Du schreibst mir zuviel von den extremen, klar ist das ein Teil der Welt aber nur ein Bruchteil, es gibt gerade ländlicher 1.000.000 plus, Frauen die sich einen scheiß um Instagram und co scheren.


    du lebst in deiner Bubble und glaubst mittlerweile das ist die ganze Welt, ist jetzt zumindest meine Meinung....

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Ja aber leider ist es halt nunmal so, auch wenn das dem Großteil hier nicht gefällt, wenn ich eine Frau nur Geld bezahle um mit ihr Sex zu haben, ist sie eine SDL und ich ein Freier , fertig, ganz einfach, wenn du schon meinst das ist die Wahrheit dann steh auch dazu was du bist und die Frauen mit denen du zusammen warst.

    Sugardating ist eine bestimmte Unterform von Sexarbeit. Ich habe da null Probleme damit, das zu sagen, und ich benutze für Sexarbeit eine sehr breite Definition. Da geht es eben nicht "nur um Sex", wie Du meinst, sondern immer wenn Du einer Frau Geld gibst dafür dass sie mit Dir Dinge tut die normalerweise eher Pärchen vorbehalten sind und die sie aber niemals mit Dir tun würde wenn Du sie nicht dafür bezahlen würdest, egal ob das ins Kino Gehen ist oder zum Händchenhalten auf der Bergwanderung, dann ist das eben eine bestimmte Form von Sexarbeit. Sicher eine wesentlich gediegenere Form als im Laufhaus, aber es bleibt eine Form von Sexarbeit, wenn es dabei zu Berührungen und dergleichen kommt die sie nicht mit Dir austauschen würde wenn sie nicht in irgendeiner Form "kompensiert" würde dafür. Selbst dann wenn sie Freude daran hat was sie mit mir macht, würde sie es ohne das Geld wohl mit jemand anderem machen, und da mache ich mir nichts vor. Wofür wir kämpfen sollten ist mehr Akzeptanz und Entstigmatisierung von Sexarbeit in der Gesellschaft, weil sie - sofern sie einvernehmlich und ohne Zwang und Ausbeutung passiert - beiden beteiligten Parteien das Leben massiv erleichtert.

  • Sugardating ist eine bestimmte Unterform von Sexarbeit. Ich habe da null Probleme damit, das zu sagen, und ich benutze für Sexarbeit eine sehr breite Definition. Da geht es eben nicht "nur um Sex", wie Du meinst, sondern immer wenn Du einer Frau Geld gibst dafür dass sie mit Dir Dinge tut die normalerweise eher Pärchen vorbehalten sind und die sie aber niemals mit Dir tun würde wenn Du sie nicht dafür bezahlen würdest, egal ob das ins Kino Gehen ist oder zum Händchenhalten auf der Bergwanderung, dann ist das eben eine bestimmte Form von Sexarbeit. Sicher eine wesentlich gediegenere Form als im Laufhaus, aber es bleibt eine Form von Sexarbeit, wenn es dabei zu Berührungen und dergleichen kommt die sie nicht mit Dir austauschen würde wenn sie nicht in irgendeiner Form "kompensiert" würde dafür. Selbst dann wenn sie Freude daran hat was sie mit mir macht, würde sie es ohne das Geld wohl mit jemand anderem machen, und da mache ich mir nichts vor. Wofür wir kämpfen sollten ist mehr Akzeptanz und Entstigmatisierung von Sexarbeit in der Gesellschaft, weil sie - sofern sie einvernehmlich und ohne Zwang und Ausbeutung passiert - beiden beteiligten Parteien das Leben massiv erleichtert.

    ja passt doch, dann triffst du dich mit Sexarbeiterinnen und ich mit jungen Damen dich ich unterstütze und weiterbringen möchte, ist nur schade das du leider es leichter hast bei msd wie ich.


    Ich denke wir unterhalten uns dann weiter wenn du auf ein richtiges SB gestoßen bist aber mit dem Mindest wird das schwierig. Das was man sucht wird man auch finden........

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Vermutlich hast Du in einem Teil Deiner Punkte recht. Aber es klingt so verbissen und negativ. Und ich bin mit Deiner Schwarz/Weiß-Malerei was das Online-Dating für junge und ältere Männer angeht nicht einverstanden.

    Vielleicht liegt es an unterschiedlichen Zielgruppen. Wenn ich herausgeputzte, pardon gestylte (Mode)-Püppchen suche, die sich selbst in 10 verschiedenen Outfits von Berg bis Strand, Tennis und Golf präsentieren, dann wird es vermutlich sehr sehr schwer, wenn der Mann sich nicht ähnlich präsentieren kann.
    Wenn ich aber, die bewusst ungeschminkte Studentin, mit (nicht Topmarken) Jeans und allerwelts Sneaker suche, die „vom Land“, mit Mittelklasse-Hintergund und wenig Geld fürs Studium suche, dann wird es sicher schon einfacher sein.

    Ich polarisiere an der Stelle mal bewusst.

    Ich habe mich schon immer eher zu letzteren, hingezogen gefühlt, wenn sie eine gewisse Persönlichkeit und Intellekt mitbringen. Darunter gibt es echte Schönheiten. Das letzte beziehe ich bewusst nicht nur auf das Aussehen.

    Trotzdem bleibt es auch da die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mich dabei schlecht oder benachteiligt zu fühlen, weil ich nicht der Insta-Adonis bin und nie war, würde mir nicht einfallen.

  • Vermutlich hast Du in einem Teil Deiner Punkte recht. Aber es klingt so verbissen und negativ. Und ich bin mit Deiner Schwarz/Weiß-Malerei was das Online-Dating für junge und ältere Männer angeht nicht einverstanden.

    Vielleicht liegt es an unterschiedlichen Zielgruppen. Wenn ich herausgeputzte, pardon gestylte (Mode)-Püppchen suche, die sich selbst in 10 verschiedenen Outfits von Berg bis Strand, Tennis und Golf präsentieren, dann wird es vermutlich sehr sehr schwer, wenn der Mann sich nicht ähnlich präsentieren kann.
    Wenn ich aber, die bewusst ungeschminkte Studentin, mit (nicht Topmarken) Jeans und allerwelts Sneaker suche, die „vom Land“, mit Mittelklasse-Hintergund und wenig Geld fürs Studium suche, dann wird es sicher schon einfacher sein.

    Ich polarisiere an der Stelle mal bewusst.

    Ich habe mich schon immer eher zu letzteren, hingezogen gefühlt, wenn sie eine gewisse Persönlichkeit und Intellekt mitbringen. Darunter gibt es echte Schönheiten. Das letzte beziehe ich bewusst nicht nur auf das Aussehen.

    Trotzdem bleibt es auch da die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mich dabei schlecht oder benachteiligt zu fühlen, weil ich nicht der Insta-Adonis bin und nie war, würde mir nicht einfallen.

    Ich gebe Dir Recht und bei mir ist es genauso. Die Schönheit kommt auch von innen. Also mein SB ist superschön, aber nicht die zur Zeit aktuelle Schönheit wie in INSTA. Und sie kommt ganz normal zu den Dates. Jeans, Turnschuhe, Pulli, Jacke und kauft die Klamotten lieber bei H&M. Sie schminkt sich selten aber sie ist einfach süß und wir verstehen uns. Das ist viel mehr wert

  • Wenn ich aber, die bewusst ungeschminkte Studentin, mit (nicht Topmarken) Jeans und allerwelts Sneaker suche, die „vom Land“, mit Mittelklasse-Hintergund und wenig Geld fürs Studium suche, dann wird es sicher schon einfacher sein.

    Ich polarisiere an der Stelle mal bewusst.

    Ich habe mich schon immer eher zu letzteren, hingezogen gefühlt, wenn sie eine gewisse Persönlichkeit und Intellekt mitbringen.

    Ich mich auch ^^ Ich suche genau den gleichen Style wie Du. Was mich vor allem abturnt sind diese extrem aufgespritzten Lippen die jetzt immer beliebter werden, gefühlt jede zweite auf MSD hat die, da klicke ich direkt weg. Nein, die natürliche Schönheit einer jungen Dame die sich auch natürlich verhält, einen normalen Alltag hat mit normalen Problemchen, über den man sich auch mit ihr unterhalten kann, das ist genau das was man will als SD.


    Es ist aber ein Denkfehler, zu glauben dass solche Frauen dann keine Ansprüche haben, oder sich nicht über einen gutaussehenden Mann an ihrere Seite freuen würden. Man darf eben auch nicht Fragen des Stils mit Fragen der natürlichen Schönheit verwechseln. Sicherlich sucht so eine jetzt nicht unbedingt den Playboy der dauernd im Lambo mit Massanzug herumcruist, da sie sich da stilmässig fehl am Platze fühlen würde.


    Deren bevorzugter Boyfriend ist halt dann eher der Psychologiestudent oder so, aber bitte jugendlich aussehend, mit sportlicher Figur, vollem wuscheligem Haar, einem symmetrischen Gesicht, keinen Falten, tollen Augen, einem breiten Kinn, etc. Dir ist schon klar, dass das KEINE Stilfragen sind sondern weitestgehend angeborene Attraktivitätsmerkmale? Wer diese alle erfüllt hat ein sehr leichtes Spiel sowohl online als auch offline.


    Was Du mal machen solltest ist folgendes: wenn Du mal mit so einer Frau genau wie sie Dir gefällt, süss, lieb, bodenständig, beim Sektfrühstück im Bett liegst, soll sie Dir mal ihr Tinder zeigen und ein bisschen swipen für Dich, damit Du zuschauen kannst. Das ist eine ultra ultra lehrreiche Erfahrung, die jeder Mann einmal machen sollte. DU wirst DIr bei jedem Profil denken "hmm, sympathischer junger Typ, toll!". Und sie wird sagen "nee, hässlich", "nicht mein Typ", "nggg nein", "ach weiss nicht", "der schaut komisch aus", "wie guckt denn der?", "was ist mit dem, neeee". :D Du wirst bei kaum einem verstehen, warum. Aber sie sieht diese Dinge im Bruchteil einer Sekunde. Irgendwann wird einer kommen wo Du Dir denkst der ist vermutlich ein professionelles Model oder ein Fitnesscoach oder irgendsowas. Und sie wird dann sagen "och ja, der ist jetzt so ganz süss". Dann swiped sie rechts und Tinder sagt "It's a maaaatch":D weil er sie schon lange vorher geliked hat... Und dann weisst Du, woher das kommt dass 95% der Männer keine Matches haben, es ist wirklich nicht soooo schwer zu verstehen.


    Zitat von Salomon

    Trotzdem bleibt es auch da die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mich dabei schlecht oder benachteiligt zu fühlen, weil ich nicht der Insta-Adonis bin und nie war, würde mir nicht einfallen.


    Fair enough. Das spricht für Dich, das gebe ich zu. Es ist eine gesündere Einstellung wenn man das einfach so hinnehmen kann ohne sich darüber aufzuregen. Sich "schlecht zu fühlen" bringt einen im Leben auch niemals weiter, von daher machst Du da alles richtig.


    Bisschen ermüdend finde ich es nur dann, wenn es vom Akzeptieren dann ins Leugnen übergeht. Also wenn behauptet wird, dieses Phänomen gibt es gar nicht, "jeder ist doch irgendwie gutaussehend auf seine Art", auf jeden Topf passt ein Deckel. Solche inhaltslose Sprüche regen mich manchmal einfach auf. Die Wahrheit ist, es gibt sehr attraktive Menschen, und wenn Du als Mann jung und sehr gutaussehend bist, dann hast Du es unglaublich einfach, dann kommen die Frauen von selbst praktisch ohne Dein Zutun.


    Und wenn Du halt nicht so hübsch bist und/oder ein älteres Semester das junge Frauen mag, dann hast Du es nicht so einfach, dann musst Du halt sehr lange nach der von Dir erwähnten Nadel im Heuhaufen suchen, oder auf MSD mit Geld nachhelfen oder sonstwas machen um zu Spass zu kommen. Und ja, das ist überhaupt kein Grund sich schlecht zu fühlen, aber zur Kenntnis nehmen darf man das schon.

  • Vermutlich hast Du in einem Teil Deiner Punkte recht. Aber es klingt so verbissen und negativ. Und ich bin mit Deiner Schwarz/Weiß-Malerei was das Online-Dating für junge und ältere Männer angeht nicht einverstanden.

    Vielleicht liegt es an unterschiedlichen Zielgruppen. Wenn ich herausgeputzte, pardon gestylte (Mode)-Püppchen suche, die sich selbst in 10 verschiedenen Outfits von Berg bis Strand, Tennis und Golf präsentieren, dann wird es vermutlich sehr sehr schwer, wenn der Mann sich nicht ähnlich präsentieren kann.
    Wenn ich aber, die bewusst ungeschminkte Studentin, mit (nicht Topmarken) Jeans und allerwelts Sneaker suche, die „vom Land“, mit Mittelklasse-Hintergund und wenig Geld fürs Studium suche, dann wird es sicher schon einfacher sein.

    Ich polarisiere an der Stelle mal bewusst.

    Ich habe mich schon immer eher zu letzteren, hingezogen gefühlt, wenn sie eine gewisse Persönlichkeit und Intellekt mitbringen. Darunter gibt es echte Schönheiten. Das letzte beziehe ich bewusst nicht nur auf das Aussehen.

    Trotzdem bleibt es auch da die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mich dabei schlecht oder benachteiligt zu fühlen, weil ich nicht der Insta-Adonis bin und nie war, würde mir nicht einfallen.

    Ich denke, die Wahrheit liegt in der Mitte. Die wenigsten von uns suchen den Instagramlifestyle (wenn es den real wirklich gibt).


    Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Alter nicht attraktiver macht (auch George C. sah früher besser aus). Die Ursachen liegen mal wieder in der Steinzeit, aber bevor mir aus einer bestimmten ideologischen Ecke wieder Misogynie vorgeworfen wird, vertiefe ich das nicht weiter (es hat was mit Arterhaltung, Zeugung und Aufzucht des Nachwuchses zu tun 😉).


    Insofern bleibt uns nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren und mit anderen Dingen zu punkten. Hier steht, wir reden hier ja zu 99% über eine Plattform namens Mysugardaddy, an erster Stelle sicherlich ein materieller Ausgleich. Das ist in allen Fällen so.


    Hinzu kommen Dinge wie Verlässlichkeit, Respekt,Reife, das berühmte Mentoring oder auch einfach nur Sympathie...


    Eine Frau, die nur am Geld interessiert ist, reizt mich nicht (auch wenn die Fraktion Für1000Europrodatebekommstdujede das anders sieht).


    Die Realität jedoch so weit zu leugnen, dass ich jeden als Freier beschimpfe, der nur ein Jota von meiner eigenen, engstirnigen Definition abweicht und die Transaktionalität einer Sugarbeziehung fast schon in Abrede zu stellen, erscheint mir wirklich bedenklich.

  • Du bist da gleich immer so negativ was mich betrifft, soweit liegen wir gar nicht auseinander und auch das wir teilweise noch von unseren Urinstinkten geleitet werden ist nicht unwahr.


    Genau wie der Kollege dessen Meinung ich nicht voll eilen mit seinem , schöne jungs bekommen alles, da kenne ich zuviel Gegenteile, stört es mich massiv wenn einer daherkommt und per se SD mit Prostitution gleichsetzt.

    Weil dann muss man Konsequent sein und sagen die Ehefrau die nicht arbeiten geht und vom Geld von Mann lebt ist auch eine Prostituierte, halt eine religiös anerkannte.

    Kann auch rumgedreht sein dann ist der Mann eben eine Callboy.


    Ich denke das Sd soviel mehr sein kann, vielleicht sogar die bessere art der Beziehung wie die Standard Variante.

    ABER, wenn ich mich für 1000 Euro mit einer Frau im Hotel für 2 stunden sex treffen, macht es auch das essen gehen vorher nicht zu, SD

    MEINE Meinung

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Weil dann muss man Konsequent sein und sagen die Ehefrau die nicht arbeiten geht und vom Geld von Mann lebt ist auch eine Prostituierte, halt eine religiös anerkannte.

    In einigen Fällen könnte man das tatsächlich so bezeichnen, aber ich würde sagen nicht in allen. Das hängt meines Erachtens davon ab, zu welchem Zeitpunkt in der Beziehungsanbahnung "Gegenleistungen" explizit oder implizit besprochen werden.


    Zum Beispiel würde ich sagen sind gewisse "Mail Order Bride" Konstrukte, wo sich ein in der Regel eher unattraktiver Herr aus dem Westen eine Dame aus Thailand oder Russland oder einer anderen wirtschaftlich armen Region zum Ehelichen herholt, extrem nah an Prostitution. Weil dort von Anfang an nicht eine gegenseitige sexuelle Anziehung die Beziehung dominiert sondern ein ziemlich offenes Tauschgeschäft von Aufenthaltsrecht, einem besseren Leben, und Geld das sie der Familie heimschicken darf jeden Monat, gegen eben die Erfüllung von ehelichen Pflichten inklusive Sex.


    Am anderen Ende der Skala wäre es, wenn sich zwei in der Schule verlieben, miteinander jahrelang ein Paar sind, und dann entschliessen zu heiraten und sie dann die Rolle der Hausfrau und Mutter übernimmt. Dann kann man meines Erachtens zu null Prozent von Prostitution sprechen, aus dem einfachen Grund, weil hinlänglich bewiesen ist durch die Entstehungsgeschichte, dass gegenseitige sexuelle Anziehung den Ausschlag für die Beziehung gegeben hat und alles andere im Nachgang ungeplant dazukam.


    In der gleichen Weise würde ich jetzt nicht bei absolut jeder Sugardaddy-Situation notwendigerweise von Prostitution sprechen. Wenn Du eine zufällig beim Clubbing kennenlernst und sie von Dir trotz grossem Altersunterschied so hin und weg ist dass sie ohne irgendwelche Hintergedanken mit Dir ins Bett geht aus purer Lust, ihr Euch dann verliebt und ein ganz normales Paar werdet und Du sagen wir ein Jahr später Mitleid mit ihrem Prüfungsstress hast und dann anbietest sie finanziell zu unterstützen damit sie ihren nervigen Nebenjob aufgeben kann, dann würde ich sagen, das ist keine Prostitution.


    Aber alles was auf MSD angebahnt wird, wo die Frau schon bevor sie Dich überhaupt kennt mit dem Hauptgedanken "ich brauche Geld für mein Studium" auf eine Plattform geht und sie daher auch von Anfang an grosse Abstriche machen wird mit Bezug darauf, wie sexuell attraktiv sie Dich findet, weil ihr Hauptzweck ja nicht ihre eigene sexuelle Befriedigung ist sondern eben an eine Bezahlung zu gelangen, dann steht für mich fest dass dies als eine Form von Sexarbeit gewertet werden muss, ansonsten hat der Begriff keine sinnvolle Bedeutung.


    In der Juristerei gibt es diesen tollen Begriff "conditio sine qua non", eine Bedingung, ohne die es nicht dazu kommt. Ist Geld eine Bedingung gewesen, ohne die es nicht dazu gekommen wäre? Dann eher auf der Seite Prostitution. Wäre es auch ohne Geldleistungen zu der Sache kommen? Dann ziemlich sicher keine Prostitution.

  • naja du unterschätz mal wieder die Frauen, ich kenne einige die sich den Klassenstreber in der Schule rechtzeitig gesichert haben, weil er aus gutem Hause war oder klar war der bringt es mal zu was.


    Da denken Frauen weitaus weiter als du denkst.


    Du fixierst dich aus meiner Sicht zu sehr auf Sex und Äußerlichkeiten, das scheint dich sehr zu prägen, ich denke unbewältigte Traumata aus der Kindheit, ist nicht böse gemeint haben wir alle mehr oder weniger.


    Ich und mein SB treffen uns z.b oft und haben keinen sex, weil wir weggehen, was bei ihr zuhause machen usw.

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Das ist mir jetzt doch zu pauschal.


    Wenn es sich um Sugardating im engsten Sinne handelt, d.h. 1 Babe hat einen Daddy, fehlt es mir an der Gewerblichkeit im Sinne eines dauerhaften, werbenden Angebots, dass sich an einen größeren Kreis richtet ( genau wie in der Ehe 😉).


    In dem Fall sehe ich es schon als Beziehungsform, aber eben eine Beziehung mit einer klaren transaktionalen Komponente.

  • Ich bin nicht negativ, nur realistisch. 😉

  • naja du unterschätz mal wieder die Frauen, ich kenne einige die sich den Klassenstreber in der Schule rechtzeitig gesichert haben, weil er aus gutem Hause war oder klar war der bringt es mal zu was.


    Es gibt Grauzonen, klar. Ich habe ein paar Beispielsituationen geschildert, die ziemlich klar auf der einen oder der anderen Seite angesiedelt werden können. Man kann Beispiele konstruieren die mehr in der Mitte liegen, das ändert aber nicht die Einordnung der klaren Beispiele. Das ist wie bei Lokis Wette, nur weil man nicht ganz genau sagen kann wo der Kopf aufhört und der Hals anfängt heisst das nicht, dass weder ein Kopf noch ein Hals existieren.


    In Deinem Beispiel käme es mir sehr darauf an, welche innere Motivation die Frau oder das Mädchen hat. Wenn sie den Klassenstreber heiss findet und es nur so ein Zückerchen ist dass er dann mal Chefarzt wird vielleicht, würde ich das sicherlich nicht überbewerten. Aber wenn es wirklich nur darum geht, dass der einen reichen Papa hat und in Wirklichkeit findet sie ihn ziemlich hässlich, aber sie möchte an das bald anstehende Erbe, dann würde ich sagen sind wir sicherlich mit einem Bein im Prostitutionsbereich.

  • Wenn es sich um Sugardating im engsten Sinne handelt, d.h. 1 Babe hat einen Daddy, fehlt es mir an der Gewerblichkeit im Sinne eines dauerhaften, werbenden Angebots, dass sich an einen größeren Kreis richtet ( genau wie in der Ehe 😉).


    Diese Definition finde ich eben nicht hilfreich. Es könnte evtl. sein, dass das bei gewissen Fragen eine juristische Relevanz hat (wäre ich nichtmal sicher ob das wirklich so ist), aber für mich ist Gewerblichkeit oder Dauerhaftigkeit vollkommen unerheblich. Wenn eine Frau nur einmal in ihrem Leben in finanzieller Not ist und darum ein einziges Wochenende lang als Escort-Dame arbeitet bei einem einzigen Kunden, ist das trotzdem Prostitution. Es ist auch aus Sicht des Kunden gar nicht grossartig unterscheidbar von einem Fall wo die das jedes Wochenende macht. Vielleicht ist die dann etwas weniger erfahren bzw. "abgebrüht" sozusagen, aber das ändert nicht die komplette Natur des Geschäftes.


    Dann ist noch die Frage ob der "Beziehungscharakter", dass man sich sehr lange und oft trifft und viele Dinge ausserhalb des Schlafzimmers unternimmt, etwas verändert gegenüber eben dem Beispiel mit dem einzelnen Wochenende. Aber ich sehe auch da keine guten Argumente, warum so eine Art "Stammkunde" zu sein, auch der einzige "Stammkunde" oder der einzige Kunde überhaupt, die Natur des Geschäftes in ihrem Kern ändern sollte.


    Für mich ist meine Definition nützlicher.

  • Diese Definition finde ich eben nicht hilfreich. Es könnte evtl. sein, dass das bei gewissen Fragen eine juristische Relevanz hat (wäre ich nichtmal sicher ob das wirklich so ist), aber für mich ist Gewerblichkeit oder Dauerhaftigkeit vollkommen unerheblich. Wenn eine Frau nur einmal in ihrem Leben in finanzieller Not ist und darum ein einziges Wochenende lang als Escort-Dame arbeitet bei einem einzigen Kunden, ist das trotzdem Prostitution. Es ist auch aus Sicht des Kunden gar nicht grossartig unterscheidbar von einem Fall wo die das jedes Wochenende macht. Vielleicht ist die dann etwas weniger erfahren bzw. "abgebrüht" sozusagen, aber das ändert nicht die komplette Natur des Geschäftes.


    Dann ist noch die Frage ob der "Beziehungscharakter", dass man sich sehr lange und oft trifft und viele Dinge ausserhalb des Schlafzimmers unternimmt, etwas verändert gegenüber eben dem Beispiel mit dem einzelnen Wochenende. Aber ich sehe auch da keine guten Argumente, warum so eine Art "Stammkunde" zu sein, auch der einzige "Stammkunde" oder der einzige Kunde überhaupt, die Natur des Geschäftes in ihrem Kern ändern sollte.


    Für mich ist meine Definition nützlicher.

    nein, deine ist nicht nützlicher, sie stützt einfach nur deine Sicht der Dinge und wir sehen es nunmal anders, was will man machen, man kann nur akzeptieren das man sich nicht einig ist, fertig, du lebst dann halt in einer Welt voll mit Escorts und wir in einer voll mit tollen Frauen, ich frag mich wer den besseren schnitt macht.....;)

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • nein, deine ist nicht nützlicher, sie stützt einfach nur deine Sicht der Dinge und wir sehen es nunmal anders, was will man machen, man kann nur akzeptieren das man sich nicht einig ist, fertig, du lebst dann halt in einer Welt voll mit Escorts und wir in einer voll mit tollen Frauen, ich frag mich wer den besseren schnitt macht.....;)

    Ich glaube kaum, dass die objektive Lebensqualität davon beeinflusst wird, welche Definitionen man für Worte verwendet. Ich glaube wir haben ganz grundlegend unterschiedliche Lebensphilosophien, für mich beginnt und endet die Welt mit der physischen und materiellen Realität, und ich versuche diese so präzise es mir mit meinem (beschränkten) Intellekt möglich ist, zu verstehen, damit ich eine gute Strategie wähle in diesem Spiel um das Beste für mich persönlich rauszuholen an Lebensfreude. Du scheinst eher von der Fraktion zu sein, die davon ausgeht dass das Denken direkt das Sein bestimmt, also wenn man was positiv sieht ist es auch positiv, und wenn man dasselbe negativ sieht wird es zu etwas Negativem. Ich nehme da gar keine Wertungen vor, vielleicht ist Dein Approach besser für die innere Zufriedenheit.:) Aber ich kann da nicht aus meiner Haut.

  • Ich würde hier einfach die Möglichkeiten der Frauen in den Vordergrund stellen.


    Egal ob die 1/10 oder die 10/10 hat viele Interessenten. Die hübschen würden sich doch nicht für den erfahrenen Mann entscheiden wenn der jüngere ihr das gleiche bietet. Das ist ein Wunschtraum.


    Söders Tochter macht mit 27 und absoluter Reife auch nicht aus Spaß mit dem Ex-Google CEO rum.

    Sie weiß das sie nur seine Geliebte ist, er hat ja mehrere. Aber er öffnet ihr Türen. An die Dame würde hier keiner mehr ran kommen.


    Ich hörte vor ein paar Jahren noch das ich einer der jüngeren Mitglieder von SD bin. Das hat mir oftmals geholfen neue Damen zu daten. Viele wollen zwar Geld verdienen, aber sich dabei nicht überwinden müssen.