Beiträge von admin

    Ich zahle nicht zu wenig.

    Ohnehin: Was soll beim Sugardating die "angemessene Bezahlung" sein?


    Gerade dann, wenn wir nicht nahe an der Prostitution sind, sondern eher nahe einer persönlichen Beziehung, und zu finanzielle Zuwendung als eine Art "Attraktivitätsausgleich" anzusehen ist.

    Ich habe selbst Bilder in MSD, aber ich verlange vorab keine. Warum auch: Wer keine Bilder von sich schicken möchte, findet im Netz hinreichend andere. Und selbst, wenn die Bilder die betreffende Person zeigen, kann das Bild schon recht alt sein, oder sie sehr günstig (oder - was man gar nicht so selten findet - sehr ungünstig) zeigen.


    Ich investiere lieber die Zeit in (gegebenenfalls vergebliche) Kennenlerntreffen.

    Angemessen ist sicherlich ALG2-Niveau. Alles darüber hinaus...... Der Staat will Steuern einnehmen.

    Ungefähr das.


    Das wären Regelsatz + Kosten für eine 1-Zimmer-Wohnung + Krankenkasse. Und da ja auch Kosten der Ausbildung nicht unter die Schenkungssteuer fallen: + Studiengebühren + Semesterticket + Bücher, ohne einen Computer geht es auch nicht...


    Wenn 20.000 Freibetrag durch 1500 zu teilen sind, dann kommen da 13 Monat raus. Wenn von den 1500,- jedoch 1000,- für den Lebensunterhalt abzuziehen sind, dann sind das plötzlich 40 Monate - und so lange dauert die Beziehung dann vielleicht (noch) gar nicht.

    Wenn sie also zusätzlich BaföG kassiert oder Eltern das Studium finanzieren, funktioniert es nicht.


    Ebenso, wenn sie einen Job hat, von dem

    sie leben kann.

    Wobei immer die Frage im Raum steht, ob Bafög/Eltern/Nebenjob einen angemessenen Unterhalt vollständig decken. Gerade in manchen Großstädten kann wohnen recht teuer werden.


    Um so mehr in den steuerfreien Bereich fällt, umso weniger "belastet" den Freibetrag.

    Aus welchem Absatz des Paragraph 13 folgerst du das?🤔

    (1) Steuerfrei bleiben


    ...


    12. Zuwendungen unter Lebenden zum Zwecke des angemessenen Unterhalts oder zur Ausbildung des Bedachten;

    Verstehe ich nicht so ganz. Ich soll ihr Hausrat kaufen?🤔

    Eher nicht.


    Wenn die Zuwendungen dafür da sind, Ihr einen angemessenen Lebensunterhalt zu gewährleisten (Miete, Nahrung, etc.), dann unterliegen sie nicht der Schenkungssteuer.

    Ich überweise der Dame 1500 Euro im Monat,

    Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) § 13 Steuerbefreiungen


    Sugardating, die Beziehung zwischen einem Sugarbabe und einem Sugardaddy, ist eine Beziehung, die sowohl auf gegenseitiger Zuneigung als auch auf einer materiellen Vereinbarung beruht. Sugardating schließt die Lücke zwischen einer traditionellen Beziehung einerseits und Prostitution/Sexarbeit auf der anderen Seite. Der Übergang ist zu beiden Seiten hin fließend.


    Von daher ist die Abgrenzung in manchen Fällen nicht ganz einfach - wann überwiegt die Charakter einer persönlichen Beziehung (dann keine Prostitution, eine Anmeldepflicht nach ProstSchG, keine Kondompflicht, kein Ausübungsverbot bei hoher Corona-Inzidenz), wann überwiegt der Charakter einer sexuellen Dienstleistung gegen Entgelt. (Im Buch "Sugardating" habe ich da ein paar Seiten Kriterienkatalog, darauf könnte man im Zweifelsfall verweisen.)


    Ausland ist so eine Sache. Schweden würde ich tatsächlich sein lassen. In den USA dagegen ist Sugardating weit verbreitet, da sollte das keine Probleme machen.

    "Pay per month" statt "Pay per Date" ist sicher ein Indiz dafür, dass es sich um echtes Sugardating handelt und nicht um verkappte Prostitution, aber sich nicht das Einzige.


    Zudem sich gerade die Sugardaddys erst dann darauf einlassen werden, wenn ein gewisses Vertrauensverhältnis da ist; zumindest, wenn sie in Vorleistung gehen sollen.

    admin kannst Du von der technischen Seite des Forums was dazu sagen?

    So weit ich das überblicke, reicht es aus, im Browser einen Tab offen zu haben. Min aber mit den technischen Finessen des Forums noch nicht "per Du",

    Dass es sich um Betrug handelt, wenn das Sugarbabe vorab dem Sugardaddy Geld zahlen soll, wissen wir inzwischen. Aber es scheint auch anders zu funktionieren:


    https://frankfurter-magazin.de…ddy-masche-auf-instagram/


    Zitat

    Nachdem dich der mysteriöse Sugar-Daddy von Instagram nun schuldenfrei gemacht hat, bittet er dich um kleine Gefallen in Form von Gutscheinen und Geschenkkarten für iTunes, Google Play und ähnliches. ... Doch schnell kommt das böse Erwachen: Nachdem du ihm die Gutscheine geschickt hast, sind das Geld und alle Spuren der Transaktion, die der Sugar-Daddy für dich getätigt hat, verschwunden.

    Ich will nicht bestreiten, dass es Frauen gibt die mal jemanden finden, der ihnen 200 Euro für Fotos gibt. Einmal, vielleicht auch zweimal, aber nicht öfter. Selbst wenn die Dame jeden Monat einen findet, sind das auch nur 200 bis 400 Euro Monat.

    Für jemand, der prekär lebt, und in der aktuellen Situation auch nicht einfach einen Nebenjob findet, mag das viel Geld sein. Vielleicht sind die Einnahmen auch höher, zumindest bei denen, die sich geschickt anstellen.


    Siehe auch:


    Dann solltest du mal auf markt.de schauen, dafür gibt es sehr wohl einen Markt. Gerade zu Corona-Zeiten boomt das "Online" Business.

    Viel Angebot heißt nicht automatisch auch viel Nachfrage. Gerade jetzt haben viele Menschen auch viel Zeit, Kurzarbeit und so, und so mancher mag auf die Idee kommen, mit ein paar im Netz zusammengesuchten Bildern Geld verdienen zu wollen.


    Und wo einige Erfolg haben (oder man annimmt, dass sie Erfolg haben), wird es bald auch die Versuche der Nachahmung geben. Wie erfolgreich die dann sind - wer weiß das schon.

    Kann man bei MSD versuchen, schreibt man halt deutlich ins Profil.


    Mit besonders viel Interesse würde ich nicht rechnen.

    Auf die Frage, welche Fachrichtung —> sie will Schönheitschirurgin werden. Gut dachte ich mir, musst ihre neuen bOObs nicht zahlen, kann sie sich ja selber machen.

    Eher nicht.


    Selbst wenn es lokale Betäubung und nicht Vollnarkose wäre: Auch dann sind die Bewegungsabläufe nicht mehr so ganz einwandfrei koordiniert...

    Kam dann auch schnell zur Sache. Ich sollte doch für ein Treffen eine Anzahlung leisten - 1.000 Euro;

    Anzahlung vor dem Date ist ein klares Indiz für ein Betrüger-Profil. Das dürfte mit dem Plattform-Betreiber rein gar nichts zu tun haben.