Beiträge von globetrotter

    Ich habe mir bei solchen "Grenzfällen" immer persönlich, zu Beginn des ersten Kennenlerntreffen den Ausweis zeigen lassen.

    Mich interessiert weder der Nachname noch die Wohnadresse. Diese Daten kann das SB gerne abkleben oder abdecken. Was ich sehen möchte ist ein originaler, amtlicher Ausweis, das Foto und das Geburtsdatum.

    Das war auch für keine ein Problem und haben alle verstanden.

    Wenn sich eine weigern würde, würde ich nicht einmal ein Kennenlerntreffen machen oder über Sugardating diskutieren. Das steht alles nicht dafür.

    Könnte es sein, dass Dubai derzeit eine der wenigen "high-end" Feriendestinationen ist, wo man ohne viel Testen und Quarantäne fahren kann?

    Habe jetzt abseits von SBs von einigen Leuten gehört, dass das eine Destination ist, wo man derzeit relativ unproblematisch hin reisen kann.

    Ob jetzt potenzielle SBs oder Scamer so weit denken, weiß ich natürlich nicht.

    Lieber Krisscross ,


    diese Geschichte tut mir natürlich sehr leid für dich. Um allerdings die Frage in deinem letzten Satz ganz direkt zu beantworten: ja, du bist hier zu empfindlich.


    Das mit dem "Vertrauensverhältnis" ist in den allermeisten Fällen eine Illusion. Am Ende des Tages sehen die meisten Sugarbabes den Sugardaddy doch als Geldquelle. Die gemeinsamen Aktivitäten mögen durchaus angenehm und der Sugardaddy auch kein grundsätzlich schlechter Mensch sein, aber das Gefühl eines Vertrauensverhältnis kommt wohl so gut wie nie auf.


    Wenn es dann aus irgendeinem Grund nicht passt, wars das einfach. Die allermeisten Sugarbabes machen sich da keine Gedanken, welchen Schaden sie anrichten. Weder finanziell geschweige denn emotional, wenn der Sugardaddy sich da zu sehr hinein steigert.


    Ich habe in meiner Sugardating Karriere etwa ein halbes Duzend Geschichten erlebt, wie du sie oben beschrieben hast. Das ist Berufsrisiko, das gehört zum Geschäft. Schwamm drüber auf zur nächsten.


    Deine Geschichte erinnert mich besonders an ein Sugarbabe, mit dem ich mich ca. 1/2 Jahr getroffen habe. Irgendwann ist dann eine WhatsApp gekommen, dass sie das Ganze beendet. Sie sein zum dem Entschluss gekommen, dass ihr Geld nicht mehr so wichtig ist und dass sie sich anderen Dingen im Leben widmen möchte. Die Erkenntnis, dass ihr Geld nicht mehr so wichtig ist, hat sie allerdings erst erst gekommen, nachdem sie die Pre-Paid Kreditkarte, die ich ihr gegeben habe, bis zum letzten Cent leer geräumt hat.

    Einige von euch kennen ja schon meinen Hang zur grundsätzlichen und theoretischen Betrachtung von Dingen und in diesem Thread möchte ich einmal ein paar Aspekte, die schon an verschiedenen Stellen hier im Forum diskutiert wurden, zu einem größeren Bild zusammenfügen.



    Unser Admin hat den Satz geprägt: "Sugardating schließt die Lücke zwischen einer traditionellen Beziehung einerseits und Prostitution/Sexarbeit auf der anderen Seite".


    Wo genau in dieser "Lücke" ist aber Sugardating angesiedelt? Genau in der Mitte? Eher bei einer klassischen Beziehung oder doch eher bei der Sexarbeit? Letzteres würde wahrscheinlich ein Großteil der breiten Öffentlichkeit argumentieren.



    Jetzt wurden hier im Forum Aussagen getroffen, dass das Geld, das ein Sugardaddy bezahlt, ein "Alters- und Attaktivitätsausgleich" sein. Wenn dem so wäre, könnte man daraus schließen, dass ein z.B. 50-jähriger, nicht notwendigerweise besonders attraktiver Mann dafür bezahlt (monatlich oder pro Date), dass z.B. eine gutaussehende, 20-jährige eine Beziehung mit ihm eingeht. Daran anknüpfend könnte man weiterschließen, dass diese Beziehung sonst aber eine "traditionelle" Beziehung ist. D.h. Mann und Frau müssen sich mit all ihren Stärken und Schwächen arrangieren, sie müssen sich einigen was sie machen wollen (vom Sex über den Kinofilm bis zum gemeinsamen Urlaub). Jetzt mag es wie in vielen traditionellen Beziehungen die Situation geben, dass vielleicht der eine oder die andere mehr den Ton angibt, aber im Sinne einer modernen Partnerschaft hätten beide grundsätzlich schon die gleichen Rechte in der Beziehung.



    Wenn man andererseits das Sugardating mehr in die Richtung der Prositution/Sexarbeit ansiedeln würde, könnte man argumentieren, dass ein Sugababe dem Sugardaddy eine Dienstleistung verkauft. Diese Dienstleistung ist jetzt nicht der reine Sex (von der schnellen Nummer im Laufhaus bis hin zum Overnight eines High-End Escorts), sondern ein temporär, "beziehungsähnliches" Agieren. Das Sugarbabe verkauft die Zeit, sonst lebt sie ihr eigenes Leben. Diese Dienstleistung des beziehungsähnlichen Agierens beinhalt allerdings, dass am Ende des Tages eigentlich doch immer das gemacht wird, was der Sugardaddy möchte; vielleicht mit der sanften Einflussmöglichkeit mit Hilfe des weiblichen Charms.



    Wenn wir einmal sagen, dass das erste Szenario auf der Skale (der "Lücke") von der traditionellen Beziehung zur Sexarbeit bei 20% und das zweite Szenario bei 80% liegt, wo würdet ihr das ganze ansiedeln?


    Seht ihr noch andere "Beziehungsmodelle"? Was ist eure generelle Meinung dazu?


    All das bezieht sich jetzt natürlich auf erfolgreiche und ernsthafte Sugardating Arrangements und Sugarbabes, die das seriös und realistisch angehen. Die, die einen Sugardaddy mit dem Weihnachtsmann verwechseln (in all den bekannten Schattierungen), sind natürlich einmal außen vor.

    Finde es spannend, dass du beim Sugardating schon die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona merkst. Hatte das ehrlich gesagt noch nie so mitbekommen.

    Mag aber bei Frauen Mitte 30 auch gravierender sein. Wenn eine 21-jährige Studentin ihren Gastro-Job kurzfristig nicht hat, kann sie das ob eines schon grundsätzlich niedrigeren Lebensstandard vielleicht leichter kompensieren.


    Ja, das Sugardating mit den Anfang 20-jährigen muss man einfach als Hobby mit den entsprechenden Schwierigkeiten und Rückschlägen sehen. Ganz sicher nicht zu vergleichen mit 30-40 jährigen.

    Würde mich da Da_Dampa anschließen. Ich hoffe ihr hört nicht auf, wenn dein SB (vermeintlich oder tatsächlich) ihren ersten Orgasmus hat.

    Wenn dem so ist, gibt es nur eine Lösung: such dir ein anderes SB.

    Ich hatte auch schon Fälle wo mein SB mehrere Orgasmen hatte. Ob jetzt real oder gespielt weiß ich nicht, aber sie hätte kein Inzentive gehabt da etwas zu spielen.

    Grundsätzlich kann ich dem Text der Thread-Erstellerin emotional schon was abgewinnen. Das ist sehr menschlich. Je älter man wird, desto mehr steigen die Ansprüche.

    Ganz sachlich betrachtet ist das natürlich unlogisch, aber wer von uns handelt immer logisch.


    Wenn man einige Male ohne größere Probleme 300 bekommt, denkt man sich, naja, da geht vielleicht 600 usw.

    Außerdem beginnt man, wenn man eine Sache macht, sich auch ein weniger grundsätzlicher mit dem Thema zu beschäftigen. Nicht zuletzt schreiben und reflektieren wir ja hier alle über unser "Hobby"). Da beginnt man dann im Internet zu recherchieren und stößt vielleicht sehr schnell auf einschlägige Foren z.B. bei reddit. Dort gibt es natürlich genügend Geschichten über SBs, die ganz, ganz viel bekommen.


    Abgesehen, dass es ja die 10.000 Euro SB wohl sicher gibt (auch das haben wir hier schon diskutiert), ist das alles sehr USA fokussiert und dort sind aus verschiedenen Gründen die Beträge grundsätzlich höher; auch wenn man gleich mit gleich vergleicht.

    Einerseits ist da der Faktor Illegalität, der die Preise dort nach ober treibt. Wenn man mit einem Fuß immer im Knast steht (und in keinem angenehmen, wie wir aus diversen Doku-Soaps im Privatfernsehen wissen), verlangt man ein Premium. Dann haben in den USA und vielen nicht-europäischen Ländern die SD natürlich mehr disponierbares Einkommen, weil sie weniger Steuern und Sozialabgaben zahlen. Mit diesen Steuern und Abgaben, finanzieren hierzulande die SDs aber schon die (kostenlose staatliche) Krankenversicherung des schlecht verdienenden SBs, das in den USA der SD dem SB Cash geben muss.

    Ich halte das auch sowohl bei MSD als auch SA für eher unwahrscheinlich. Denke die haben das nicht notwendig, auf den Portalen gibt es genug echte Frauen. Sugardating ist ja in einer gewissen Altersschicht bei Frauen zu einem häufigen und beliebten Gesprächsthema geworden. Das animiert genug Frauen, sich dort anzumelden, um diese "grundsätzlich gute Idee" einmal auszuprobieren. Dass sich die wenigsten das bis zum Ende durchgedacht haben, steht allerdings auf einem anderen Blatt und das haben wir hier im Forum ja schon oft genug diskutiert.

    George: ganz toll, dass du solche guten Erfahrungen geamcht hast und ich kann mich nur anschließen. Genieße das, was du hast und wenn es passt, was gibt es besseres.


    Denke, dass der Faktor Mitte 30 da aber schon eine entscheidende Rolle spielt. Mein Zielalter ist ganz klar +/- 20 (mit der natürlich absoluten und unverrückbaren Untergrenze von 18), das ist eben Teil meines "Hobbys" und dadurch akzeptiere ich auch die Schwierigkeiten die der weniger strukturierte und verlässliche Lebenswandel von diesen Frauen (gegenüber solchen Mitte 30) mit sich bringt.

    Ich habe aus ganz anderen Gründen einmal über MSD zwei Kennenlerntreffen mit Frauen Mitte 30 ausgemacht. Das war natürlich ganz anders als mit den 20-jährigen. Absolut verlässlich, klar in der Kommunikation und in dem was sie wollen.

    Geld, weil sie das einerseits gut gebrauchen kann und andererseits weil wir uns zur Zeit nicht physisch sehen können.

    Gut, ich hätte jetzt irgendwas per Post verschicken können, aber das wäre es nicht gewesen.

    Wenn wir uns wieder persönlich sehen, gibt es übrigens auch ein Buch (oder mehrere). Das hat aber einen etwas anderen Hintergrund.

    Besonders spannend finde ich, dass er 80 Euro für Frag-den-Anwalt zahlt um 100 Euro zurück zu bekommen.

    Denke da ist eher Emotion im Spiel, was ich durchaus verstehen kann. Betrügen und verarschen lässt man sich nicht gerne.

    Wobei ich würde einmal sagen, das ist "Berufsrisiko" und je mehr Erfahrung man gewinnt, desto eher schafft man solche Dinge zu vermeiden.

    Wobei ich habe auch schon öfter 100-200 Euro in den Sand gesetzt. Wenn man das Risiko einschätzen kann, ist das durchaus vertretbar. Wenn man 100 Euro einsetzt und eine 50:50 Chance hat, entweder etwas Mega-Geiles zu erleben oder die 100 Euro sind eben futsch, finde ich kann man das schon machen. Nicht immer, aber von Zeit zu Zeit.

    Herzlich willkommen hier im Forum auch von meiner Seite.


    Denke im Moment ist es aus einer Vielzahl von Gründen echt schwierig, sinnvoll auf die Suche zu gehen. Ich habe meine aktive Suche auch eingestellt und pflege die wenigen Kontakte, die noch aktiv sind so gut als möglich.


    Ich habe ein SB, mit dem ich auch einigermaßen regelmäßig in Kontakt bin, die ich aber seit dem Sommer nicht mehr sehen konnte. Hoffe, dass wir nach Ostern wieder was machen können. In der Zwischenzeit telefonieren wir bzw. gibt es ab und an ein kleines Geschenk.


    Ich glaube auch, dass durch die die eingeschränkten Möglichkeiten für irgendwelche Aktivitäten mehr Frauen auf MSD sind, die nicht wissen was sie wollen, sich die Sache nicht bis zum Ende durchgedacht haben bzw. einen SD mit dem Weihnachtsmann verwechseln.

    Also ich sehe Treffen auch eher in Bezug auf ein Kalenderdatum.


    Wobei wenn sie immer nur exakt 3 Stunden (18-21) Zeit hat, würde ich auf die Dauer auch ein wenig sauer werden. Das kann schon einmal vorkommen, in der Regel erwarte ich schon ein wenig Flexibilität.

    (habe vor ein paar Minuten gerade einen Beitrag zu SB mit Kind geschrieben und da hat es genau so eingeschränkte Zeitfenster gegeben, was alles andere als ideal war)