Schenkungssteuer ans Finanzamt abführen?

  • Das FA durchsucht deinen Online Bestellungen nach Gleitgel, Kondomen und Viagra und macht daraus eine Hochrechnung über die Zahl deine SBs.

    Ach, liefert MSD jetzt auch Kondome mit Werbeaufdruck ? "I love Mysugardaddy.com" in 14pkt Schrift muss voll lesbar sein :)


    Ich dachte eher an z.B. eine Ermittlung wg Minderjährigen, bei der die Chats durchforstet werden und darin dass Sugar, Akpeztanz des Angebotes und passender Ort und Datum drinnen stehen, weil Viele ja sichr zu faul sind so etwas in Messengern zu besprechen.

  • Ebenso das Stückchen Wurst, dass du in der Metzgerei zum Probieren bekommen hast.

    Wie gesagt, gibt's dafür Grenzen. Wir können nur hoffen das der TE nicht auf dich hört.


    Du hast dir lediglich einen Paragrafen rausgepickt und hast offensichtlich keinerlei Ahnung wie Gesetze funktionieren. Nenn mir eine seriöse Quelle, die in der Gesamtheit deine Sichtweise stützt.

    Steuerberater und Anwälte studieren wahrscheinlich grundlos jahrelang ^^

  • Zitat

    durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird

    Denke mal die paar cent für den Coin stellen keine Bereicherung dar, sondern eher Vermittlungsgebühren für MSD. Die haben natürlich ein Problem, da sie ein Zahlungsmittel erfunden haben..... Aber das Bafin wird das nicht sooo eng sehen.

  • Dafür gibts Gesetzeskommentare, Erlasse und Urteile. Diese sind aber meist nicht frei zugänglich.

    Man darf nie nur ins Gesetz schauen!


    In vielen dieser Dinge gibt es einfach einen schwammigen Ermessungsspielraum (weil nicht jeder Sonderfall im Gesetz berücksichtigt werden kann). Kennst du vielleicht von deiner EStE. In einem Jahr konntest du Ausgaben noch ansetzen, im nächsten Jahr hast du einen anderen Prüfer, der die Ansetzung verweigert/kürzt.

  • Zitier doch ein paar Urteile. Von mir aus kann die Grenze auch höher sein. Ich lese so etwas gerne. Wenn es das gibt, werde ich virtuell mich tief vor dir verneigen und öffentlich bekennen: Ich hatte Unrecht. Fällt mir auch nicht schwer. Dann hätze ich wirklich was gelernt.

  • Es gibt ein Urteil, dass, wer Steak und Kartoffelsalat als Geschenk nicht dem Finanzamt meldet eine Ordnungswidrigkeit begeht? Dieses Urteil würde ich wirklich gerne lesen.

    Als Beamter bzw. Angestellter des ÖD, würde ich es gar nicht erst annehmen, da fängt es erst bei kaviar und Wachteleiern an.


    Ansonsten dreht sich das Thema im Kreis.

    Es gibt nur eines, Bargeld lacht und so ein paar Tsd.unterm Kopfkissen lassen einen viel besser schlafen.

  • Es gibt ein Urteil, dass, wer Steak und Kartoffelsalat als Geschenk nicht dem Finanzamt meldet eine Ordnungswidrigkeit begeht? Dieses Urteil würde ich wirklich gerne lesen.

    Nein, tufkaka2 Der mitgebrachte Kartoffelsalat und das Steak würden würden mit unter eine Schenkung fallen. Allerdings könnte argumentiert werden, dass du als Gegenleistung deine Gesellschaft mit bringst und dafür Geschichten über deine SD Bekanntschaften oder deine Lebensgeschichte erzählst. Dann würde es nicht als Schenkung zählen.


    Bekäme ein Sugarbabe über einen Zeitraum von 10 Jahren mehr als EUR 20.000 von einer Person geschenkt, dann könnte es als Schenkung deklariert werden. Das wäre auch dann der Fall von monatlichen Zahlungen. Es ist aber immer die Frage, ist es freiwillig so gewollt vom Schenkenden und gab es keine Gegenleistung…Da könnte es zu Einkünften führen im einkommensteuerlichen Sinne….Das wäre halt immer zu argumentieren…

  • Muss es schlucken, wenn es keine gegenteiligen Informationen hat.


    Letztendlich ist es nur Blabla. Dir werden niemals 10 Sugardaddys 20.000 Euro schenken und dir das schriftlich bestätigen. Das ist einfach lebensfremd.

    Sagen wir mal, eine Dame ist von 18-28 Jahre durchgehend SB. Also 10 Jahre lang. Jedes Jahr hat sie einen neuen Sugardaddy, welcher ihr jeweils 12 Monate lang 1.600€ als Apanage im Monat zukommen lässt.


    Das wäre ein seltener Glücksfall, aber so völlig lebensfremd nicht wirklich, nein. :D


    na ja, war wie immer auch nur eine hypothetische Frage :)

  • Sagen wir mal, eine Dame ist von 18-28 Jahre durchgehend SB. Also 10 Jahre lang. Jedes Jahr hat sie einen neuen Sugardaddy, welcher ihr jeweils 12 Monate lang 1.600€ als Apanage im Monat zukommen lässt.


    Das wäre ein seltener Glücksfall, aber so völlig lebensfremd nicht wirklich, nein. :D


    na ja, war wie immer auch nur eine hypothetische Frage :)

    Ich halte so eine Situation schon für durchaus möglich. Sofern ein Sb mehrgleisig fährt und die SDs diversifiziert ist sogar noch mehr möglich.


    Sofern sie ein normales Einkommen hat, das für die Fix-kosten (Miete, Versicherung usw.) ausreicht und sie den Sugar nur für die Anhebung des Lebensstandards (Kleidung, Urlaub usw.) und in bar verwendet hat, wird das Ganze wohl unter dem Radar bleiben. Falls sie das nicht gemacht hat und das Geld brav aufs Konto getragen hat um mit Karte zu bezahlen und vielleicht sogar noch etwas angespart hat und daraus Zinserträge erwirtschaftet hat. Dann sollte sie sich mal bei einem Fachanwalt informieren.


    Einige SBs leben vom Sugar und haben keine sonstigen Einnahmen. Da kann das Problem noch leichter auftreten, wenn sie dann mal in finanzielle Schwierigkeiten kommen, als Studentin Bafög beantragen, Einblick ins Konto zustimmt oder sonstwie auf den Schirm kommen. Ein Bankgeheimnis gibt es nicht mehr und shopping beim Amazon & Co wird schwierig.


    Nebenbei: Sugar muss ja nicht immer Schenkung sein. Ein vertrauenswürdiger SD kann auch ein Darlehn gegeben haben um damit einer Studentin ein bescheidenes Leben zu ermöglichen oder eine Prepaid Kreditkarte auf seinen Namen einrichten. Meiner Meinung nach, sollte auch, sobald ein Arrangement stabil wird, mal ein Gespräch über das Thema stattfinden. SDs haben ja meist mehr Erfahrung mit dem Umgang mit Geld oder kennen zumindest jemanden den sie fragen können. Ein junges SB sieht nur den Sugar und die schönen Handtaschen, die man dafür bekommt, aber nicht die upcoming Problems :)