Komisch, da sind meine Erlebnisse komplett anders.
Das entspricht auch den Erfahrungen, die ich in meiner Anfangszeit gemacht habe, als ich den Radius noch ein wenig weiter gefasst hatte. Selbst wenn jemand ehrlich meint, eine weitere Anfahrt mache ihm nichts aus, ist es fraglich, ob das dauerhaft gilt, wenn es - je nach gewähltem Verkehrsmittel - immer wieder zu Staus, Ausfällen, Umleitungen, massiven Verspätungen etc. kommt.
So war es früher auch bei Bewerbern für einen Job. Es ist eine Sache, für ein Vorstellungsgespräch oder ein zeitlich sehr begrenztes Projekte je Strecke anderthalb bis zwei Stunden aufwenden zu müssen. Auf längere Sicht führt das schlicht zu Problemen.
Meines Erachtens zieht auch das Argument, eine Studentin oder Schülerin könne ja im Zug lernen, nicht. Es ist einfach nicht vergleichbar, ob man irgendeinen Stoff in aller Ruhe zu Hause pauken kann oder in einer vollen und verspäteten Bahn, man gegebenenfalls auch noch umsteigen muss.
Sehr schnell bin ich dazu übergegangen, mich im Wohnort der Dame bzw. dessen unmittelbarer Nähe zu treffen. Dabei habe ich auch nur solche Orte in Betracht gezogen, die für mich gut erreichbar sind und die ich ohnehin regelmäßig ansteuere oder durch die ich fahre.