Was stört euch am meisten auf MSD?

  • Auf mich hat das immer wieder so irgendwie wie ein deep Scam gewirkt.


    Ich mein, wenn ich echtes Interesse zeige, die angebotenen Konditionen lobe, mit realistischen finanziellen Angeboten einverstanden bin, meine Begeisterung offen kund tue, um ein Telefonat bitte (welche nie angenommen oder erwidert wurden) über mir zugesandte Bilder mich durchweg positiv äußere, dann weiß ich halt nicht wo der Schuh so drückt, dass man dann den Kontakt abbricht.


    Dein Tipp mit dem drüberlesen lassen, nehme ich gerne an. Trotzdem.

    Ich habe in über 10 Jahren auf msd noch nie ein überzeugendes deepfake gesehen. Ich glaube es gibt niemanden, der eine Woche als Fake ernsthaft kommuniziert.


    Ohne nähere Kenntnis würde ich sagen, dass Du vielleicht "too good to be true" gewirkt hast. Es muss m.E. irgendetwas in Deiner Kommunikation sein.

  • greyman


    Interessanter Gedanke. "Too good to be true"....


    Vielleicht auch umgekehrt: "too true to be good" ?


    Jetzt frage ich mich nur, ob ich mit der offenen ehrlichen, klaren und echten Kommunikation hier fehl am Platz bin, oder ich hier sowieso nicht fündig werden kann, weil die Damen nichts anfangen können mit meiner Art.

  • Lass mal jemanden drüber lesen. Ich würde als SB vierstellige Beträge auch nicht ernst nehmen. Und es ist vermutlich nicht "Deine Art" an sich, sondern Details Deiner Kommunikation die missverständlich oder unglücklich sind.

  • Lass mal jemanden drüber lesen. Ich würde als SB vierstellige Beträge auch nicht ernst nehmen. Und es ist vermutlich nicht "Deine Art" an sich, sondern Details Deiner Kommunikation die missverständlich oder unglücklich sind.

    Mal so nebenbei, das ist ja nicht der erste der von miesem verhalten vieler SB berichtet, und ich weiß die SB sind deine heiligen Kühe aber es wäre vielleicht auch mal eine Überlegung wert das es im Moment eben viel unreife gestörte, anstrengende und unzuverlässige Frauen gibt????


    Ich habe mich vor kurzem mit einer Gruppe 20 jähriger unterhalten, gemischt Frau/Männer im rahmen einer Veranstaltung, die haben von sich aus zu mir gesagt das ihre Generation wohl einer der unzuverläßigsten ist die es bisher gab und ich denke da liegen sie genau richtig.

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • medima99


    Unzuverlässig und völlig fehlkonditioniert!


    Alles ist langweilig und es gibt immer noch etwas besseres.


    Auf Sugardating übertragen: Sieht einer gut aus, ist sympathisch und bietet mir langfristig 500,- .........warum sollte es nicht einen geben der noch besser aussieht, jünger ist und 550,- bietet?


    Oder noch viel besser - 2.000,-


    Ich unterhalte mich ebenfalls ständig mit dieser Altersgruppe.


    Da ist ja die Berufswahl (18-22 Jahre) entscheidend. Also ebenfalls ein Auswahlprozess wie Sugardating auch.


    Erst FSJ? Erst au pair? Erst Studium? Erst duales Studium mit Bezahlung? Erst Ausbildung mit 1.400,- Eur plus Auto? Plus vier Tage Woche.


    Schwierig !


    Es gibt ja immer noch was besseres - vielleicht.


    Irgendwann schließt sich dann langsam das Fenster und dann wird plötzlich "alles" genommen. 🫣😂


    Das ist keine gute Entwicklung und auch auch

    schlecht für die Lebenserfahrung. Erst nach dem Motto "was kostet die Welt - mehr geht immer" und dann " jetzt muss ich nehmen was kommt".


    OK, in dem Alter 18+ sind auch sehr viele Dinge auf einmal. Führerschein, Schulabschluss, Partnerwahl, Abitur, Dating, Umzug, Ausbildung etc etc


    Das war aber eigentlich immer gleich und ist kein Grund jetzt den Bogen zu überspannen.


    Oder?

  • Klingt für mich da nach als hätte Sie viel Investiert aber es kam keine Action. Also kein Treffen und keine Aussicht?

  • Ja die Erfahrung mache ich auch immer wieder, klar es trifft nicht auf 100 % zu aber es hat sich da viel ins negative entwickelt, wärst du früher einem mit work - life Balance gekommen^^^^


    Nein klar das sich dinge ändern ist normal, aber die Basics müssen stimmen, und dann kann man mit dem schnick schnack anfangen aber heute sind so Basics (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit,Fleiß, Struktur ) einfach zzu langweilig und jetzt kommt nicht mit ach die sind ja noch so jung, mein Vater ist mit 14 mit dem Volksschulabschluss abgegangen und dann ging es in die Ausbildung usw. Mit 20 war er verheiratet und hat angefangen zu bauen . erzähl das mal einem 20 jährigen heute, der staunt Bauklötze und ist froh wenn er es schafft sein Zimmer aufzuräumen, meist muss Mutti es machen.


    Auch hat diese Generation trotz der unzähligen oder vielleicht auch deshalb, Möglichkeiten der Kommunikation Probleme damit.

    Aber unter dem strich sind da die Eltern dran schuld.....

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Kommunikation ist dank Internet und Smartphones auch noch nie so unverbindlich und unkompliziert möglich gewesen.


    Dazu gab es früher auch nicht so viele Möglichkeiten zur Lebensgestaltung. Es gibt mittlerweile tausende Studiengänge, Ausbildungen, Alternativwege...


    Man kann ihnen nicht verübeln, dass sie oft desorientiert sind.

  • medima99

    Es liegt bestimmt auch teilweise - zumindest im Gymnasium - an der langen und weltfremden Schulzeit.


    Wenn man bis 19 nur paukt und irgendwelche Theorie Leistungskurse und AGs macht bei studierten Lehrern die nie aus der Schulblase rausgekommen sind, fehlt automatisch der Bezug zur Realität.


    Ein einwöchiges Praktikum im real Live ist da schon das höchste der Gefühle 🥱


    tufkabas

    "Desorientiert" ist genau der Punkt.


    Mit so vielen Studiengängen, Ausbildungswegen, Auslandssemestern, Schulformen etc etc wird es echt schwierig sich zu entscheiden.


    Wenn ich schon höre, dass es mittlerweile ein technisches Gymnasium, ein Gymnasium mit Schwerpunkt Verwaltung, ein privates Gymnasium, ein alt sprachliches Gymnasium und dann natürlich auch noch ein anthroposophisches Gymnasium gibt.....🫣🤷🤷 Wenn man mag kann man aber auch ein Jahr im Ausland in die Schule gehen....


    Dein Punkt mit dem Smartphone genauso.


    Dank Tinder kann man theoretisch jeden Tag drei bis vier Dates haben. Die Auswahl ist überwältigend und das nach den ganzen Leistungskursen, Auslandsjahren etc.


    Wenn dann so jemand wie ich kommt, der einfach nur ein Treffen möchte ist das irgendwie schwierig irgendwie irgendwo noch unter zu bringen.


    Wurde mir auch schon genau so gesagt.


    Das Wort Reizüberflutung trifft es glaube ich am besten, oder auf neudeutsch (allways) "busy".


    Oder?

  • Prinzipiell bin ich bei dir. Aber in diesem speziellen Punkt würde ich dir widersprechen. Das war nämlich "früher" auch schon genauso. Für's Leben hat man auch schon damals nichts in der Schule gelernt.


    Viel mehr sollte man sich überlegen, wer denn heute überhaupt Lehrer wird? Schon als ich vor 20 Jahren studiert habe, sind die, die es nicht gebacken bekommen haben, in die Lehramtsfächer gewechselt. Ruhige Kugel schieben, sicheres und gar nicht mal so schlechtes Gehalt locken halt an, dazu gaaanz viel Ferien.


    An den Unis doch das gleiche. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die, die es drauf haben, wechseln spätestens nach dem Doktor in die Wirtschaft.

  • Sorry, aber das könnt ihr weder den jungen Leuten , noch den Lehrern anlasten.

    Die Generation ist einfach viel zu behütet aufgewachsen. Letztlich ist das ein Problem der Eltern und des Zeitgeistes.

    Als ich ein Kind war musste ich zusehen, wie ich in die Schule gekommen bin und ich denke, den meisten von euch ging es genauso. Laufen, Fahrrad, Bus. Aber sicher nicht jeden Tag von Mama oder Papa mit dem Auto hingebracht.

    Vor allem Schlechten und Bösen wurden die jungen Menschen bewahrt. Gab es Stress in der Schule, sind die Eltern da hin oder haben sogar den Anwalt eingeschaltet. Die Lehrer wurden doch systematisch in den letzten Jahren ihrer Kompetenzen beraubt.

    Wenn ich damals nach Hause gekommen bin mit einem blauen Brief, wurde die Autorität des Lehrers nicht in Frage gestellt. Dann gab es eher noch einen Rüffel zu Hause.

    Diese Generation musste aufwachsen mit einer ungeheuerlichen Vielfalt an Technologie zur Kommunikation. Aber ihnen wurde weder Medienkompetenz noch Sozialverhalten und die Möglichkeit zur Konfliktlösung beigebracht.

    Ich hatte da mal einen Praktikanten, 21 Jahre, Student. der wollte ein Praktikum im redaktionellen Bereich machen. Ich gab ihm morgens um 9:00 Uhr die Aufgabe, eine Pressemitteilung zu schreiben. Eine DIN A4 Seite, genügend Hintergrundinformationen und Hinweise zur Recherche und ein ausführliches Briefing.
    Nachmittag um 15:00 Uhr fragte ich nach, wo denn die PM bleibt. Große Augen. Um 16:00 Uhr hing er heulend vor seinem Schreibtisch. Er käme mit dem Druck nicht klar. Im Studium haben die für sowas 3 Wochen Zeit. Der Hinweis, dass er als Journalist, was er als Berufsziel hatte, am Tag 3-4 von den Dingern schreiben muss und die auch noch direkt ins Layout zu setzen hat, brachte ihn an den Rand eines Burnouts.
    Zu meiner Zeit hatte so jemand bereits Jahre in der Schülerzeitung gearbeitet und hätte sowas aus dem Ärmel geschüttelt.

    In der Welt der aktuellen Generation gibt es nichts schlechtes. Ihnen wurde doch geradezu eingetrichtert, dass Selbstverwirklichung das höchste Gut ist. Leistung = Ausbeutung, Loyalität zum Arbeitgeber = Unterdrückung, sich reinknien = Selbstaufgabe.

    Aber wie gesagt; Selbst schuld daran sind sie nicht.

  • ja gebe ich dir recht, habe ich ja auch geschrieben das ein Hauptproblem die Eltern sind, da habe ich genug mit zutun und kann das was du schreibst bestätigen, darum hinken wir in so vielen Bereichen hinterher. Auch im Leistungssport z.b wenn du dich mal mit guten Trainern unterhält egal welcher Sportart ist es überall das gleiche, wenn du einen hast mit 12-13 jähren hat er nur als Beispiel bei uns 5000 Einheiten gemacht, wenn du dir dann die Jungs aus dem Ostblock anschaust die habe im selben alter 15000-20000 Einheiten absolviert, das holt nur ein mega Talent vielleicht noch auf.


    Oder es ist bei den nicht selten das 16-17 jährige schon selbstständig um die Welt reißen, da würden unsere Eltern hier Schnappatmung bekommen .-))

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

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  • Ich muss euch leider auch zustimmen, weil es einfach so ist wie ihr es beschreibt.


    Ein Beispiel: Von der Walldorf Schule gibt es immer in der 9 oder zehnten Klasse ein dreiwöchiges Praktikum, bei dem man eigentlich auch bei dem Arbeitgeber (meistens Bio Bauernhöfe) unernachtet, wohnt, schläft und arbeitet. Eigentlich eine super Sache, auch wenn ich absolut kein Fan von Anthroposophie bin.


    Jetzt kommt's. Durch diverse Kontakte habe ich festgestellt, dass die jungen Damen (16) erstens alle furchtbares Heimweh haben und zweitens obwohl von der Schulordnung her verboten, trotzdem alle Besuch von den Eltern am Wochenende bekommen, oder noch besser nach Hause fahren am Wochenende.


    Außerdem habe ich im Verwandtenkreis nun mehrmals den Fall gehabt, dass die Mädels mit 17 das erste Mal eine etwas längere Bahnreise ALLEINE angetreten haben.


    Ich begreife das einfach nicht, wie weichgespült die alle sind, obwohl man heutzutage ja mit dem Smartphone zu den Eltern und Freunden eigentlich super Kontakt halten kann.


    Bei mir hatten manche mit neun damals Heimweh, OK. Kein Wunder bei sechs Wochen Kinderkur Aufenthalt in 500 km Entfernung, aber mit 16????


    Und ja, die Eltern tragen daran natürlich erhebliche Mitschuld.


    Ich muss auch nicht auf jeden Wunsch sofort eingehen und immer das fast erwachsene Kind fahren. Oder?

  • Als meine Eltern damals den ersten Urlaub ohne Kinder machten (da war ich 16), habe ich anstatt das Haus zu hüten, meine 80er geschnappt und bin nach Frankreich gefahren, um meinen Teenie Schwarm kennen zu lernen. Ich hatte keine Ahnung, wo die wohnt und kannte nicht mal ihren richtigen Namen.

    Letztlich waren es 3 Wochen pures Abenteuer und letztlich hat es mich das erste Mal alleine nach Paris verschlagen, wo ich sie dann auch tatsächlich gefunden hatte.


    Wenn ich dann so was wie mit der Walldorf Schule und ein paar Übernachtungen höre, lache ich mich kaputt. Nein, eigentlich verspüre ich tiefes Mitleid.

  • Aber ein anderer Aspekt: Schließlich profitieren wir ja auch davon. Mein Freundeskreis besteht hauptsächlich aus Mädels und die sind 20-40 Jahre jünger als ich. Fast alle sagen unisono, dass die heutigen Jungs in ihrem Alter unfassbar unreif sind und sie sich deswegen eher zu Älteren hingezogen fühlen. Und das gilt inzwischen für "Jungs" bis fast an die 40 ran.

  • Genau, denn dadurch das man ihnen alles abnimmt, nimmt man ihnen auch die Chance Selbstvertrauen und Eigenständigkeit zu bekommen und das rächt sich, denn im Kindergarten und der Grundschule können die Eltern sich vielleicht noch einmischen aber dann wird es schwierig und der Nachwuchs ist nicht hat drauf vorbereitet.

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Aber ein anderer Aspekt: Schließlich profitieren wir ja auch davon. Mein Freundeskreis besteht hauptsächlich aus Mädels und die sind 20-40 Jahre jünger als ich. Fast alle sagen unisono, dass die heutigen Jungs in ihrem Alter unfassbar unreif sind und sie sich deswegen eher zu Älteren hingezogen fühlen. Und das gilt inzwischen für "Jungs" bis fast an die 40 ran.

    Da sagst du was wahres, auch das habe ich schon oft gehört und auch selber ihm Umfeld beobachtet. Viele Mädels haben überhaupt keine Lust sich mit Gleichaltrigen +10-15 Jahre abzugeben. Da sie eh schon den Jungs im gleichen alter 4-5 Jahre voraus sind, sorgt die Erziehung dafür das der Unterschied noch extremer wird, und auf jedenfalls ist das ein Riesen Vorteil für uns!

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint: