Warum daten Gen Z Frauen immer öfters ältere Männer - Mehr als nur Geld und Klischees?

  • Hallo zusammen,


    Wenn man in meinem Alter plötzlich so viel Aufmerksamkeit von einer Generation bekommt, die theoretisch die der eigenen Kinder sein könnte, stellt man sich Fragen. Und ich rede hier nicht ausschließlich von Sugardating und von MSD, sondern auch von anderen Dating-Plattformen wie Tinder & Co.


    Ich habe angefangen, mich mit dieser Frage zu beschäftigen: "Why do Gen Z women date older men?".


    Und dabei bin ich auf äusserst interessante Artikeln gestoßen, die scheinbar einen gesellschaftlichen Wandel widerspiegeln. Man findet mittlerweile fundierte Analysen dazu. Weg von den alten Klischees, hin zu einer bewussten Entscheidung.


    Durch die Gespräche mit einigen jungen Damen beobachtete ich u.a. folgende Aussagen oder Eindrücke:


    - Viele dieser jungen Frauen scheinen erschöpft zu sein von der Unverbindlichkeit ihrer Altersgenossen. Ein reifer Mann wüsste meistens, was er will, kommuniziert klarer und bietet eine emotionale Sicherheit, die in der Gen Z oft fehlt.

    - Es geht nicht nur um Geld. Scheinbar geht es auch um Lebenserfahrung, Souveränität und die Fähigkeit, die Welt zu erklären, ohne belehrend zu sein. Viele jungen Frauen scheinen jemanden zu suchen, von dem sie lernen können.

    - Entschleunigung: In einer Welt, die immer schneller wird, scheint die Ruhe und Gelassenheit eines erfahrenen Mannes ein echter Luxus zu sein.


    Mich würde interessieren - sowohl von den Herren als auch von den Damen hier: Wie schätzt ihr das ein?


    An die Damen: Ist es wirklich die Reife, die euch anzieht, oder ist das Alter für euch nur ein notwendiges Übel für den Lebensstil?


    An die Herren: Habt ihr das Gefühl, dass sich die Gründe der jungen Frauen in den letzten Jahren gewandelt haben? Weg von der reinen Notwendigkeit hin zu einer echten Präferenz für uns "ältere Semester"?


    Ich bin gespannt auf eure Ansichten - ganz allgemein, auch abseits des reinen Sugar-Aspekts.

  • Nachtrag:


    Da es ehrlich gesagt jetzt zu aufwendig wäre, eine wissenschaftliche Zusammenfassung aller Artikeln zu machen, teile ich euch aber ein paar interessante Aspekte mit:


    Verschiedene Artikeln zeigen, dass wir es hier nicht mit einem Nischenphänomen zu tun haben, sondern mit einem echten soziologischen Trend der letzten zwei Jahre.


    Deshalb habe ich auch mal die KI benutzt - ja, auch in meinem Alter lernt man nie aus... (lach). Und ich habe der KI meine 19 Quellen gegeben. Und das kam heraus:


    1. Der Trend: "Age-Gap Relationships" in der Gen Z

    Die Gen Z (geboren ca. 1997–2012) bricht mit den Dating-Normen ihrer Vorgänger. Während "Altersunterschiede" früher oft stigmatisiert wurden, zeigt die NY Post, dass Serien wie "The White Lotus" oder prominente Paare das Thema im Mainstream normalisiert haben. Es ist kein Tabu mehr, sondern oft eine bewusste Lifestyle-Entscheidung.

    2. Die Hauptmotive (Warum junge Frauen ältere Männer wählen)

    • Emotionale Reife & Stabilität: Laut Psychology Today suchen Frauen oft nach "Sicherheit" – und zwar nicht nur finanziell, sondern vor allem emotional. Ältere Männer werden als weniger sprunghaft wahrgenommen. Sie "ghosten" seltener und kommunizieren klarer.
    • Die "Mentorship"-Dynamik: Mehrere Artikel (Medium, Grazia) beschreiben, dass junge Frauen von der Lebenserfahrung und dem Wissen älterer Männer angezogen werden. Es geht um eine Form von Bewunderung und den Wunsch, an der Weltgewandtheit des Partners zu wachsen.
    • Erschöpfung durch "Modern Dating": Die Gen Z ist müde von Dating-Apps und der Unverbindlichkeit ihrer Altersgenossen. Ein älterer Mann bietet eine "alte Schule" des Datings (Zuverlässigkeit, echte Dates statt schnellem Swipe), was als erfrischend empfunden wird.
    • Finanzielle Ressourcen (ohne Klischee): Es geht nicht immer um "Reichtum", sondern um das Fehlen von finanziellem Stress. Ein Mann, der fest im Leben steht, strahlt eine Ruhe aus, die junge Männer in der Rush-Hour des Lebens oft noch nicht haben.

    3. Psychologische Fakten & Daten

    • Wahrnehmung vs. Realität: Studien (Psychology Today) zeigen, dass Außenstehende oft "Ungleichheit" vermuten (Geld gegen Jugend), aber innerhalb der Beziehung oft eine höhere Zufriedenheit herrscht, weil die Rollen klarer definiert sind.
    • Echte Verbundenheit: Entgegen dem Klischee der "Goldgräberin" zeigt die Forschung, dass Respekt und Bewunderung für die Karriere und den Intellekt des älteren Mannes oft die primären emotionalen Treiber sind.



    Analyse der Dating-Trends 2025/2026 (Fakten & Daten)

    Die aktuelle Studienlage (u.a. Psychology Today, NY Post, Hinge D.A.T.E. Report) zeigt eine signifikante Verschiebung im Beziehungsgefüge zwischen der Gen Z und erfahrenen Männern. Es handelt sich nicht mehr um ein Randphänomen, sondern um eine soziologische Reaktion auf das moderne Dating-Umfeld.

    Die Kernaussagen der aktuellen Forschung:

    • Der "Red-Pill"-Effekt: Laut NY Post (April 2025) fliehen junge Frauen verstärkt vor der toxischen Online-Männlichkeit ihrer Generation. Ältere Männer werden als "Gentlemen der alten Schule" wahrgenommen, die Respekt und Etikette als Basis begreifen, statt Dating als Machtkampf zu sehen.
    • Emotionale Effizienz: Die Forschung (Sophisticated Matchmaking 2025) zeigt, dass Frauen keine Lust mehr auf "Beziehungs-Arbeit" zur Reifung ihrer Partner haben. Ein Mann ab einem gewissen Alter bietet emotionale Souveränität und Klarheit, die 20-jährige Männer oft noch vermissen lassen.
    • Kommunikation & Verbindlichkeit: Während die Gen Z unter einer massiven "Ghosting-Kultur" leidet, punkten erfahrene Männer durch Direktheit. Feste Verabredungen und Zuverlässigkeit sind zu einem seltenen und hochgeschätzten Statussymbol geworden (The Citizen 2025).
    • Die Wiederentdeckung der Sinnlichkeit: Psychologische Analysen weisen darauf hin, dass die Sexualität der jüngeren Generation oft als "mechanisch" und schnelllebig empfunden wird. Ältere Männer hingegen werden für ihre Fähigkeit geschätzt, sich Zeit zu nehmen, den Moment zu dehnen und Sinnlichkeit als ganzheitliches Erleben zu zelebrieren.


    Die Flucht vor der "Red Pill"-Mänlichkeit

    Ein sehr spannender Aspekt aus der NY Post: Viele junge Frauen der Gen Z meiden Gleichaltrige, die von der sogenannten "Red Pill"-Ideologie (oft online verbreitete, misogyne oder sehr starre Rollenbilder) beeinflusst sind.

    • Die Erkenntnis: Ältere Männer werden oft als "Gentlemen der alten Schule" wahrgenommen, die Frauen mit mehr Respekt und echter Höflichkeit behandeln, statt sie als "Gegner" in einem Dating-Spiel zu sehen.

    "Emotional Labor" und Reife

    • Sicherheit durch Souveränität: Jüngere Männer sind oft noch mit ihrer eigenen Identitätsfindung beschäftigt. Ein älterer Mann hat seine Krisen meist hinter sich. Das bedeutet für die Frau weniger "emotionale Arbeit" – sie muss ihn nicht erst "erziehen" oder aufbauen.
    • Kommunikation: Artikel 13 betont, dass Frauen in 2025 Direktheit schätzen. Ein Mann um die 50 spielt seltener Spielchen ("Ich warte 3 Tage mit dem Antworten"), was für die Gen Z eine enorme Erleichterung darstellt.

    "Not for Financial Reasons"

    Interessanterweise betonen diese Quellen, dass Geld zwar ein Faktor ist, aber oft nur als Symbol für Stabilität dient.

    • Lifestyle-Matching: Es geht darum, dass der Mann einen Lebensstil führt (gute Restaurants, Reisen, Kultur), den die Frau schätzt, den sie aber mit Gleichaltrigen, die noch in WGs wohnen oder Schulden abbezahlen, nicht teilen kann.

    4. Die biologische & psychologische Komponente (Artikel 17 & 19)

    Hier wird diskutiert, dass Frauen oft früher emotional reifen. Ein Altersunterschied von 15-20 Jahren wird hier fast als "Angleichung des emotionalen Niveaus" beschrieben.



    Die Flucht vor der „Talking Stage“ und der Ghosting-Kultur

    Ein zentraler Punkt im Hinge Report 2025 ist die massive Erschöpfung der Gen Z durch digitale Unverbindlichkeit.

    • Daten: Über 80% der Gen Z suchen tiefere Verbindungen, scheitern aber an der Kommunikation mit Gleichaltrigen.
    • Analyse: Jüngere Männer stecken oft in der sogenannten „Talking Stage“ fest – einer endlosen Phase ohne klare Absichten. Ältere Männer werden als „entscheidungsfreudig“ wahrgenommen. Sie kommunizieren direkt, machen feste Pläne und „ghosten“ seltener, was in einer Welt voller Unsicherheit als extremer Luxus empfunden wird (The Citizen 2025).

    2. Die „Anti-Red-Pill“-Reaktion

    Ein neuer, kritischer Faktor ist die politische und soziale Spaltung innerhalb der Gen Z.

    • Erkenntnis: Während viele junge Männer durch die „Manosphere“ (Red Pill, Andrew Tate) beeinflusst wurden, reagieren junge Frauen darauf mit Abstoßung.
    • Analyse: Laut NY Post und Peggy Bolcoa (2025) suchen Frauen gezielt nach älteren Männern, weil diese oft noch „Gentlemen-Werte“ verkörpern. Sie werden als respektvoller, weniger frauenfeindlich und emotional stabiler wahrgenommen als eine Generation junger Männer, die Dating oft als „Machtkampf“ begreift.

    3. Mentorschaft und emotionale Effizienz

    Frauen der Gen Z sind laut Sophisticated Matchmaking (2025) oft nicht mehr bereit, „Beziehungs-Arbeit“ für die Reifung ihrer Partner zu leisten.

    • Maturity Gap: Da Frauen oft schneller emotional reifen, wird der Altersunterschied von 15+ Jahren heute oft als „Angleichung auf Augenhöhe“ gesehen.
    • Mentoring: Es besteht ein Wunsch nach Partnern, die bereits „fertig“ sind – beruflich etabliert, emotional stabil und fähig, Wissen und Lebensart zu teilen, ohne herablassend zu sein.

    4. Die „Sinnlichkeits-Schule“

    In Fachartikeln zur Sexualpsychologie (2025) wird betont, dass die Gen Z zwar sexuell liberal, aber oft „mechanisch“ konditioniert ist (durch Pornos und schnelles Hookup-Dating).

    • Erkenntnis: Ältere Männer bringen eine Form der Sinnlichkeit der alten Schule mit. Fokus auf den Moment, langsames Kennenlernen des Körpers und weniger Leistungsdruck werden als enorme Bereicherung gegenüber der hektischen Sexualität Gleichaltriger empfunden.


    Nach all diesen Daten und Analysen bleibt für mich eigentlich nur noch die Frage nach der gelebten Realität hier im Forum:

    An die Damen (Gen Z):



    - Ist es wirklich diese Flucht vor der "Red Pill"-Kultur und dem Ghosting, die euch zu uns (ältere Männer) treibt?



    - Oder ist es die Sehnsucht nach einer "Sinnlichkeit der alten Schule", die in eurer Generation vielleicht verloren gegangen ist?


    An die Herren:



    - Merkt ihr diesen Wandel auch? Das ihr heute vielleicht weniger für euer Geld und mehr für eure Souveränität und eure Umgangsformen geschätzt werdet?



    Ich bin gespannt, ob eure persönlichen Erfahrungen diese Studien bestätigen oder ob die Realität doch viel profaner aussieht.

  • Grundlegend kann ich den vermeintlichen "Wünschen" der Damenwelt zustimmen.

    Aber-leider sind diese bei älteren Herren genauso wenig/häufig zu finden wie bei jüngeren. Es ist und bleibt eine Charakterfrage und selbstredend eine Frage der Erziehung der Männer.

    Die Defizite dabei sind vollkommen altersübergreifend zu finden.


    Einzig die Idee davon, dass es bei älteren Männern anders sein müsste/könnte, wird durchaus in den Köpfen der Frauen sein und deshalb diese Ergebnisse, die du anführst.

    Die Ernüchterung folgt dann entsprechend irgendwann, was ja auch das hier häufig propagierte "es gibt immer weniger tolle, junge Frauen in der Szene" bestätigt. 🤷🏻‍♀️

  • Halte ich für ein reines Gerücht. :) Dazu würde ich gern einmal Statistiken sehen, die belegen, dass das wirklich so ist. Es war schon immer so, dass Frauen eher Männer gedatet haben, die einige Jahre älter sind. Da reden wir aber von so 5 Jahren Unterschied vielleicht, nicht 20+, und das ist auch heute bestimmt nicht anders. Und die Tatsache dass wir hier in diesem Forum sind belegt das ja. Ich wäre nie auf die Idee gekommen mich bei MSD anzumelden, wenn ich auf Tinder irgendeinen Erfolg irgendwelcher Art gehabt hätte, und das wird den meisten hier so gehen. Man(n) gibt das halt ungern zu, aber wir haben alle unsere Gründe warum wir hier sind. Hier ist also wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens. Klar würden wir uns alle wünschen, für junge Frauen so attraktiv zu sein dass es einfach so klappt, aber dieses Glück ist den wenigsten Männern vergönnt, darum kommt es ja überhaupt dazu dass wir diesem Prozess mit Geld nachhelfen.

  • Da sich die jungen Damen hier im Forum bisher noch zurückhalten, möchte ich eine junge Frau zu Worte kommen lassen, die sich reflektiert zu diesem Thema äußert.


    Die Influencerin Nastya Swan (23) beschreibt in ihrem Video sehr offen und präzise, ihre Erfahrungen aus Beziehungen mit deutlich älteren Männern. Und sie erklärt auch warum sie sich fast ausschließlich für deutlich ältere, erfolgreiche Männer entscheidet.




    1. Warum sie ältere Männer wählt


    - Emotionale Reife & Tiefe: Sie erklärt, dass sie sich schon als Teenager reifer fühlte als ihre Altersgenossen. Gleichaltrige Männer empfand sie oft als „Kinder“ und langweilte sich mit ihnen [01:30].


    - Wissen, wie man eine Frau behandelt: Ältere Männer haben laut ihrer Erfahrung den wertvollsten Vorzug: Zeit und Erfahrung. Sie kennen die „Regeln des Spiels“ und wissen, wie man eine Frau respektvoll behandelt [02:05].


    - Entschleunigung: Sie suchte jemanden, der das Leben auf einem „höheren Niveau“ erlebt und nicht nur in Clubs geht [01:24].



    2. Warnungen und „Tests“


    - Die Test-Phase: Sie warnt junge Frauen, dass erfolgreiche Männer sie anfangs oft testen. Sie erzählte, wie ein Ex ihr ein Hotelzimmer zur freien Verfügung überließ. Sie nutzte keine einzige Serviceleistung auf seine Kosten, was ihm massiven Respekt einflößte [05:00].


    - Der Wert der eigenen Arbeit: Sie betont, wie wichtig es ist, dass die Frau leidenschaftlich an eigenen Projekten arbeitet (auch wenn sie weniger verdient). Männer verlieren schnell das Interesse, wenn die Frau nur passiv konsumiert [05:53].


    - Grenzen setzen: Sie rät dringend dazu, klare Grenzen zu ziehen, wenn der Mann versucht, eine überlegene „Lehrer-Rolle“ einzunehmen oder respektlos wird [08:05].



    3. Psychologische Schattenseiten


    - Unsicherheit der Männer: Sie vertritt die interessante These, dass viele ältere Männer, die sehr junge Frauen daten, tief im Inneren unsicher sind und sich durch die Jugend der Partnerin machtvoll fühlen wollen [02:51].


    - Keine Therapie-Rolle: Sie warnt junge Frauen davor, zu versuchen, die Traumata älterer Männer zu „heilen“ [03:10].



    Weitere Videos folgen noch...

  • Eines wollte ich schon seit langer Zeit mal wissen: "Was bedeutet Generation Z?"

    Ich lese das andauernd, habe dieses aber noch nie verstanden, sind dieses die Nachfolger von Generation Y? Oder sind damit die Faulenzer gemeint, von denen man immer in den Nachrichten lesen kann? Oder ist mit Z die Zukunft gemeint?

    Ich habe keine Ahnung. 😃

  • Wie so oft spannender und interessanter Beitrag von dir!


    Ich denke das es diesen Trend gibt, wer viel mit jungen Menschen zu tun hat, der erlebt es hautnah, die Jungs der Generation Z kannst du vergessen, klar gibt es wie immer ausnahmen und man spricht nie von 100% und es sind ja auch nicht 100 % der älteren Herren Gentleman´s


    Und den Mädels geht das schon auf die Nerven.


    so nun meinte ja einer warum er dann auf Tinder keinen erfolg hat usw


    Tinder und co sind nur für die Optik, außerdem müssen ja die Rahmenbedingungen passen, den 50 Jährigen Biersaufenden Bauarbeiter wollen sie dann natürlich auch nicht.


    Aber warum rennen dann nicht trotzdem lauter paare rum mit 20-25 jahren unterschied?


    Ich denke der gesellschaftliche Druck jemand in seinem alter zu Treffen ist nach wie vor , trotz vieler Beispiele von Prominenten, sehr hoch.

    Und wenn es dann Richtung Familienplanung und co geht orientieren sich viele dann doch wieder an der Range +-5 jahre

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

  • 🧒 Generation Z (Gen Z)



    Geboren: ca. 1997–2012


    Typische Merkmale:


    • Mit Smartphones & Social Media aufgewachsen
    • Streaming, TikTok, Gaming selbstverständlich
    • Häufig starkes Bewusstsein für Klima, mentale Gesundheit, Diversität
    • Erwartet Flexibilität im Job (Work-Life-Balance)






    👶 Vorgänger-Generationen




    👩‍🎓 Millennials / Generation Y



    Geboren: ca. 1981–1996


    • Erste „Internet-Generation“
    • E-Mail, soziale Netzwerke, Smartphones im jungen Erwachsenenalter
    • Oft geprägt von Finanzkrisen & unsicheren Arbeitsmärkten
    • Sinnsuche im Job wichtig






    👨 Generation X



    Geboren: ca. 1965–1980


    • Aufgewachsen ohne Internet, später adaptiert
    • Gilt als pragmatisch, unabhängig
    • Erlebte Kalten Krieg & wirtschaftliche Umbrüche






    👵 Babyboomer



    Geboren: ca. 1946–1964


    • Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder
    • Häufig traditionellere Rollenbilder
    • Arbeitsethos & Karriere stark betont






    👴 Silent Generation



    Geboren: ca. 1928–1945


    • Weltkrieg & Nachkriegsjahre
    • Pflichtbewusstsein, Sparsamkeit
    • Heute meist hochbetagt






    👶 Nachfolger der Generation Z




    🧸 Generation Alpha



    Geboren: ab ca. 2013–2025 (laufend)


    • Wächst mit Tablets, KI & Sprachassistenten auf
    • Sehr digital geprägt
    • Bildung oft hybrid (online + offline)






    ⚠️ Wichtig zu wissen



    Diese Kategorien sind:


    • keine festen Naturgesetze
    • regional unterschiedlich
    • innerhalb jeder Generation gibt es riesige Unterschiede
  • Ich halte das eher für ein mediales Phänomen. Solche Konstellationen hat es zu allen Zeiten gegeben. Es gab stets die Krankenschwester, die sich nach dem Chefarzt umsah, ebenso wie die Medizinstudentin, die insgeheim einen Kommilitonen aus wohlhabender Ärztefamilie suchte. All das ist nichts Neues; es war immer schon Teil menschlicher Sehnsüchte und Strategien – und ist es bis heute geblieben.


    Was sich jedoch verändert hat, ist die Bühne, auf der diese Wünsche ausgelebt werden. Durch das Internet findet heute jeder seine eigene Blase, in der er auf Gleichgesinnte trifft. Ganz gleich, wie exzentrisch, wie ungewöhnlich oder wie speziell die eigenen Vorstellungen sein mögen – irgendwo wartet jemand, der genau in dieses Raster passt. Was früher kaum möglich war, ist nun mit wenigen Klicks erreichbar. Deshalb glaube ich nicht, dass sich das Wesen der Dinge grundlegend gewandelt hat.


    Auffälliger erscheint mir etwas anderes: die verbreitete Müdigkeit gegenüber jeder Form von Anstrengung in Beziehungen. Ob unter Gleichaltrigen oder zwischen Jüngeren und Älteren, zwischen Frauen und Männern – ganz gleich in welcher Konstellation: Sich ernsthaft zu bemühen gilt kaum noch als erstrebenswert. Die schier endlose Auswahl, die Apps wie Tinder und ähnliche Plattformen versprechen, verführt dazu, beim kleinsten Zweifel einfach weiterzuziehen und den nächsten Namen, das nächste Gesicht, die nächste Möglichkeit aufzurufen.

  • Halte ich für ein reines Gerücht. :) Dazu würde ich gern einmal Statistiken sehen, die belegen, dass das wirklich so ist. Es war schon immer so, dass Frauen eher Männer gedatet haben, die einige Jahre älter sind. Da reden wir aber von so 5 Jahren Unterschied vielleicht, nicht 20+, und das ist auch heute bestimmt nicht anders. Und die Tatsache dass wir hier in diesem Forum sind belegt das ja. Ich wäre nie auf die Idee gekommen mich bei MSD anzumelden, wenn ich auf Tinder irgendeinen Erfolg irgendwelcher Art gehabt hätte, und das wird den meisten hier so gehen. Man(n) gibt das halt ungern zu, aber wir haben alle unsere Gründe warum wir hier sind. Hier ist also wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens. Klar würden wir uns alle wünschen, für junge Frauen so attraktiv zu sein dass es einfach so klappt, aber dieses Glück ist den wenigsten Männern vergönnt, darum kommt es ja überhaupt dazu dass wir diesem Prozess mit Geld nachhelfen.

    Ja und nein:

    Am Anfang bin ich auch zu MSD gekommen, weil ich im Alltag und auf anderen Plattformen keine Chance sah. Die ersten ernsteren Kontakte waren dann auch über MSD. Inzwischen habe ich fast mehr Kontakte über andere Plattformen, wo es primär nicht um Sugardating geht. Wobei es der Mehrzahl der jüngeren Frauen auch dort um Sugardating geht.
    Das Problem, wie bei MSD findet man auch dort nur selten die Nadel im Heuhaufen, wo es wirklich für beide passt. Bei MSD muss man zusätzlich mehr Professionelle aussortieren.

    Wenn man, wie ich, nicht dem „Druck“ folgt, kann das eine langwierige Sache werden, egal, wo man sucht.

    Meine nun länger bestehende „nicht Sugarbeziehung“ ist auf einer anderen Plattform entstanden, wo sie eigentlich explizit ältere Männer ausgeschlossen hatte. Wenn ich ihre Aussagen richtig deute, trifft für sie inzwischen vieles von den oben genannten Zusammenfassungen zu. Sie bedauert aber auch, mich „nicht früher kennengelernt zu haben“, bzw. sie hätte es begrüßt, „wenn ich später geboren wäre“. Ob es bei einem deutlich geringeren Altersabstand dann gefunkt hätte, haben wir uns beide aber auch schon gefragt. Denn wir sind so, wie wir sind, durch unserer beider Leben bis zu unserem Aufeinandertreffen.
    Das ist eine persönliche Erfahrung, ob sich das verallgemeinern lässt?

  • so nun meinte ja einer warum er dann auf Tinder keinen erfolg hat usw


    Tinder und co sind nur für die Optik, außerdem müssen ja die Rahmenbedingungen passen, den 50 Jährigen Biersaufenden Bauarbeiter wollen sie dann natürlich auch nicht.


    Tinder ist aber perfekt, um herauszufinden, von wem sich Frauen rein physisch gesehen angezogen fühlen. Physisch angezogen fühlen sie sich von jungen, sehr gutaussehenden, sportlichen Männern. Diejenigen, die eben auf Tinder Likes bekommen, das sind fast ausschliesslich die Top 10% ihrer eigenen Generation, da sind keine alten Herren drunter und selbst unter den Jungen haben die meisten hier nichts zu melden.


    Am Anfang bin ich auch zu MSD gekommen, weil ich im Alltag und auf anderen Plattformen keine Chance sah.


    Eben, aber dafür gibt es ja einen Grund dass Du damals keine Chance gesehen hast. Nämlich dass es ausserhalb von dieser "Bezahl"-Welt fast unmöglich ist für unsereins.


    Jetzt freue ich mich natürlich für Dich, dass Du später etwas ausserhalb auf normalem Weg gefunden hast, was für Dich passt, aber Du hast gesehen wie aufwändig und langwierig dieser Prozess ist und wie sehr er von Glück abhängt. Und das widerlegt diese recht absurde These, dass junge Frauen neuerdings in nennenswerten Zahlen angefangen haben auf ältere Männer zu stehen. Wenn das mal so zustande kommt würde ich das eher unter "riesiges Glück" oder frecher "auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn" verbuchen.


    Aber rede im Gegensatz mal mit einem jungen Mann aus der kleinen Kategorie, die auf Tinder erfolgreich sind. Der wird Dir dann erzählen wieviele Beziehungen ihm angeboten wurden in den letzten drei Wochen, und das obwohl er ein mittelloser Azubi ist.^^ So findet man relativ schnell raus worauf Frauen wirklich stehen, alles andere verorte ich auf der Schiene "ich rede mir die Welt so zurecht wie sie mir gefällt".

  • ich denke eher du machst es dir da zu einfach weil es für dich eine einfache Erklärung ist und wie wir an dem erfolg der AFD sehen lieben wir Menschen einfache Erklärungen die zwar nicht wirklich richtig sind aber es macht vieles einfacher.


    Ich denke das sogar nur 5 % auf Tinder und co großen erfolg haben, aber, die Frauen die diese 5% dann Liken, die suchen nen kurzen ONS, meistens, und gehen nicht davon aus mit dem hübschen eine Familie zu gründen, klar gibt es eine reine optische Anziehung, alles andere wäre ja auch merkwürdig . Das ist mit den Männern ja genauso, anders sieht es aber dann aus wenn es um eine Beziehung geht, da agieren Frauen ganz anders, das verstehen aber die meisten Männer nicht, da sie in ihrer eigenen Gedankenwelt gefangen sind und glauben Frauen wären genauso.


    Aber in einem hast du recht, es wird jetzt keine große Welle kommen in der ein Altersunterschied von 20 + jahren normal ist

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

  • anders sieht es aber dann aus wenn es um eine Beziehung geht, da agieren Frauen ganz anders, das verstehen aber die meisten Männer nicht, da sie in ihrer eigenen Gedankenwelt gefangen sind und glauben Frauen wären genauso.


    Du hast recht, Frauen machen was die rein sexuelle Anziehung angeht für Beziehungen unglaubliche Kompromisse, die einem Mann nicht einfallen würden. Als Mann ist die Hürde für einen ONS niedriger, da er einfach Sex will und alles mitnimmt was geht, und für ne Beziehung setzt er dann eine höhere Hürde an was die rein physische Anziehung betrifft. Bei Frauen ist das meist umgekehrt, für einen ONS verlangen sie einen absoluten Top Typen (5% wie Du sagst), daneben wollen einige aber so sehr eine feste Beziehung haben, dass sie bereit sind dafür massive Abstriche zu machen und sich mit jemandem einzulassen, den sie nie von einer Party mit nachhause genommen hätten.


    Ich muss allerdings auch sagen, dass ich im Laufe meines Lebens zum Schluss gekommen bin, das mir eine auf derartigen Kompromissen der Frau aufgebaute Beziehung sowieso nicht taugt. Wenn ich als Mann auf der Schiene unterwegs bin dass die Frau mich rein optisch gar nicht anziehend findet, mich niemals auf Tinder geliked oder von einer Party mit nachhause genommen hätte, und mir dann aber Versprechungen von der "ewigen Liebe" macht (ein erschreckend grosser Teil der Beziehungen ist exakt so aufgebaut), dann finde ich das auf eine ungute und merkwürdige Weise dissonant. Da ist mir eine Sugardaddy Beziehung viel viel lieber, weil sie einfach viel ehrlicher ist. Beide wissen welche Art von Austausch stattfindet und man macht sich nicht gegenseitig so viel vor.

  • Seien wir doch mal ehrlich. Auch, als wir jung waren, war es nicht einfach die richtige zu finden. Und auch damals, wollte, zumindest ich nicht einfach nur eine Fickpartnerin. Dass das dann manchmal doch passiert ist, ist auch klar. Und auch heute, wo hier angeblich die meisten ein langfristiges SB suchen, wird es Kennenlernen geben, die zu nichts führen, einzelne führen ins Bett und dann merkt Mann oder Frau, dass es für mehr und länger nicht reicht und ganz selten passt es wirklich.


    Das hat nichts mit Alter oder Altersunterschied zu tun. Aber natürlich werden sich eher Menschen mit ähnlichem Alter zusammenfinden.


    Was heute anders ist, es gibt mehr von uns Älteren. Darum treffen mehr mit Altersunterschied aufeinander. Eigentlich sollte das die Chancen erhöhen, auch für ältere Frauen jüngere Männer zu finden.

  • Du hast recht, Frauen machen was die rein sexuelle Anziehung angeht für Beziehungen unglaubliche Kompromisse, die einem Mann nicht einfallen würden. Als Mann ist die Hürde für einen ONS niedriger, da er einfach Sex will und alles mitnimmt was geht, und für ne Beziehung setzt er dann eine höhere Hürde an was die rein physische Anziehung betrifft. Bei Frauen ist das meist umgekehrt, für einen ONS verlangen sie einen absoluten Top Typen (5% wie Du sagst), daneben wollen einige aber so sehr eine feste Beziehung haben, dass sie bereit sind dafür massive Abstriche zu machen und sich mit jemandem einzulassen, den sie nie von einer Party mit nachhause genommen hätten.


    Ich muss allerdings auch sagen, dass ich im Laufe meines Lebens zum Schluss gekommen bin, das mir eine auf derartigen Kompromissen der Frau aufgebaute Beziehung sowieso nicht taugt. Wenn ich als Mann auf der Schiene unterwegs bin dass die Frau mich rein optisch gar nicht anziehend findet, mich niemals auf Tinder geliked oder von einer Party mit nachhause genommen hätte, und mir dann aber Versprechungen von der "ewigen Liebe" macht (ein erschreckend grosser Teil der Beziehungen ist exakt so aufgebaut), dann finde ich das auf eine ungute und merkwürdige Weise dissonant. Da ist mir eine Sugardaddy Beziehung viel viel lieber, weil sie einfach viel ehrlicher ist. Beide wissen welche Art von Austausch stattfindet und man macht sich nicht gegenseitig so viel vor.

    Aus meiner Sicht hast Du ein sehr pessimistisches Beziehungsbild.

  • Aus meiner Sicht hast Du ein sehr pessimistisches Beziehungsbild.

    Oder Du ein sehr optimistisches ;) Das ist immer eine Frage des Blickwinkels ja.


    Zitat von Salomon

    Seien wir doch mal ehrlich. Auch, als wir jung waren, war es nicht einfach die richtige zu finden.

    Naja, jemanden der perfekt passt zu finden ist schwierig ja, aber wie schwierig es genau ist hängt eben davon ab, wieviel Auswahl man hat. Und darum geht es ja letztendlich. Wenn Du als attraktiv wahrgenommen wirst, kannst Du unter vielen Optionen wählen. Dadurch hast Du einfach eine grössere Chance jemanden zu finden wo es für Dich richtig gut passt. Das kann trotzdem komplett in die Hose gehen, schon klar, aber die Chance ist einfach höher, als wenn Du jahrelang warten musst und dann bei der erstbesten Gelegenheit Dich sofort festbeissen musst an der Person weil Du weisst wenn Du die verlierst dauert es wieder ca. 6 Jahre bis zur nächsten Gelegenheit. Ich hatte auch als junger Mann keinen Erfolg, weil ich eben auch da nicht zu den Top 5% gehört habe zu denen man gehören müsste damit Dating geschmeidig abläuft und auch Spass macht.


    Übrigens ganz im Gegenteil: als älterer Mann KANN es einfach werden, solange Du nicht darauf bestehst junge Frauen zu daten. Wenn Du junge Frauen willst ist Sugar die einzige Option für 99% der Männer. Aber wenn Du bereit bist Dich auf gleichaltrige Frauen einzulassen, dann wird es natürlich deutlich einfacher mit zunehmenden Alter weil die Frauen immer mehr und mehr Abstriche machen bei ihren Ansprüchen, wenn sie immer noch nicht verpartnert sind. Es ist eben die Frage, ob man eine aus "gemachten Abstrichen" entstehende Beziehung möchte oder nicht, das ist ganz individuell.

  • Du hast recht, Frauen machen was die rein sexuelle Anziehung angeht für Beziehungen unglaubliche Kompromisse, die einem Mann nicht einfallen würden. Als Mann ist die Hürde für einen ONS niedriger, da er einfach Sex will und alles mitnimmt was geht, und für ne Beziehung setzt er dann eine höhere Hürde an was die rein physische Anziehung betrifft. Bei Frauen ist das meist umgekehrt, für einen ONS verlangen sie einen absoluten Top Typen (5% wie Du sagst), daneben wollen einige aber so sehr eine feste Beziehung haben, dass sie bereit sind dafür massive Abstriche zu machen und sich mit jemandem einzulassen, den sie nie von einer Party mit nachhause genommen hätten.


    Ich muss allerdings auch sagen, dass ich im Laufe meines Lebens zum Schluss gekommen bin, das mir eine auf derartigen Kompromissen der Frau aufgebaute Beziehung sowieso nicht taugt. Wenn ich als Mann auf der Schiene unterwegs bin dass die Frau mich rein optisch gar nicht anziehend findet, mich niemals auf Tinder geliked oder von einer Party mit nachhause genommen hätte, und mir dann aber Versprechungen von der "ewigen Liebe" macht (ein erschreckend grosser Teil der Beziehungen ist exakt so aufgebaut), dann finde ich das auf eine ungute und merkwürdige Weise dissonant. Da ist mir eine Sugardaddy Beziehung viel viel lieber, weil sie einfach viel ehrlicher ist. Beide wissen welche Art von Austausch stattfindet und man macht sich nicht gegenseitig so viel vor.

    Ich möchte dir deine Sicht der Dinge ja gar nicht ausreden, das muss jeder für sich entscheiden wie er es sieht.

    Aber ich sehe es anders, erstmal macht man in jeder Beziehung Kompromisse , es gibt keine Beziehung auf der Welt wo das nicht so ist, das liegt einfach daran das wir alle unterschiedlich sind.


    Und , ich glaube du siehst das falsch, weil du zu sehr die Optik im Fokus hast, vielleicht durch deine Erfahrungen in den jungen jahren.


    Frauen sind und ich erwähne das jetzt nochmal direkt, den scheinbar denken hier einige Männer und Frauen sind gleich, haben die gleiche Denkweise wie Männer usw.

    NEIN!

    Frauen sind da anders gestrickt, klar nehmen sie mal nen ONS mit nem hübschen mit aber mit dem halodrie würden sie n ie was langfristiges anfangen, so gesehen sind diese 5 % ganz arme Würstchen.


    Für Frauen entsteht liebe und Zuneigung aus ganz anderen Faktoren da ist die reine Optik ganz weit hinten und das hat nichts mit Kompromissen zu tun sondern mit dem was sie wichtig und attraktiv für eine lange Verbindung stehen.

    Wie arm wäre die Welt wenn es immer nur rein um das äußerliche geht? den das vergeht leider sehr schnell un d wenn ich dann nichts habe was mich verbindet.....


    und ja ich bin ein Frauenversteher :saint:, nicht immer aber immer öfters

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

  • Ich halte das eher für ein mediales Phänomen. Solche Konstellationen hat es zu allen Zeiten gegeben. Es gab stets die Krankenschwester, die sich nach dem Chefarzt umsah, ebenso wie die Medizinstudentin, die insgeheim einen Kommilitonen aus wohlhabender Ärztefamilie suchte. All das ist nichts Neues; es war immer schon Teil menschlicher Sehnsüchte und Strategien – und ist es bis heute geblieben.


    Was sich jedoch verändert hat, ist die Bühne, auf der diese Wünsche ausgelebt werden. Durch das Internet findet heute jeder seine eigene Blase, in der er auf Gleichgesinnte trifft. Ganz gleich, wie exzentrisch, wie ungewöhnlich oder wie speziell die eigenen Vorstellungen sein mögen – irgendwo wartet jemand, der genau in dieses Raster passt. Was früher kaum möglich war, ist nun mit wenigen Klicks erreichbar. Deshalb glaube ich nicht, dass sich das Wesen der Dinge grundlegend gewandelt hat.


    Auffälliger erscheint mir etwas anderes: die verbreitete Müdigkeit gegenüber jeder Form von Anstrengung in Beziehungen. Ob unter Gleichaltrigen oder zwischen Jüngeren und Älteren, zwischen Frauen und Männern – ganz gleich in welcher Konstellation: Sich ernsthaft zu bemühen gilt kaum noch als erstrebenswert. Die schier endlose Auswahl, die Apps wie Tinder und ähnliche Plattformen versprechen, verführt dazu, beim kleinsten Zweifel einfach weiterzuziehen und den nächsten Namen, das nächste Gesicht, die nächste Möglichkeit aufzurufen.

    Da bin ich zu 200% Deiner Meinung.


    Weibliche Hypergamie, also sich bei der Partnerwahl nach oben bezüglich Alter, Einkommen, sozialem Status..., zu orientieren ist Teil unserer genetischen "Programmierung" der Arterhaltung.


    Das Internet sorgt dafür, dass es leichter ist, das passende Pendant zu finden.


    Dies aber, wie in den Eingangs zitierten Artikel auf den Altersunterschied, der beim Sugardating gewünscht ist, zu verallgemeinern, halte ich für Wunschdenken.


    Auf Apps wie Tinder oder Bumble matchen mich eigentlich nur junge Frauen, die in ihrem Profil eindeutige Hinweise auf Sugardating haben. Frauen über 40 hingegen sehr viele. Allerdings verstehen diese in der Regel beim Dating überhaupt keinen Spaß, der feste Partner für den nächsten Lebensabschnitt muss so schnell wie möglich her.


    Da mir das derzeit zu anstrengend ist, bin ich hier.


    Es ist nicht unbedingt (nur) die ansprechende Optik einer jüngeren Partnerin ( wobei das natürlich auch sehr angenehm ist), es ist das lockere Mindset.

  • Frauen sind da anders gestrickt, klar nehmen sie mal nen ONS mit nem hübschen mit aber mit dem halodrie würden sie n ie was langfristiges anfangen, so gesehen sind diese 5 % ganz arme Würstchen.


    Da bin ich ganz anderer Meinung.^^ Rede vielleicht mal mit so einem Mann, dann werden Dir die Augen geöffnet. Frag ihn mal, wieviele der Hunderte ONS die er hatte ihm nachher schreiben "ich glaube ich hab mich verliebt" und "können wir uns bitte wiedersehen", etc. ... Vielleicht hast Du nicht genügend solche Männer im Bekanntenkreis gehabt früher um das zu wissen. Wenn Du siehst wie es bei gewissen Typen läuft, dann kommen Dir die Tränen.


    Ich glaube DU machst hier denselben Fehler, den Du bei mir vermutest. Du überträgst das männliche Denken ("einen ONS nehm ich einfach so mit, auch mal mit einem armen Würstchen") auf Frauen. Für Frauen ist Sex meist ein viel grösserer Deal als für uns, sie nehmen das als etwas Wichtigeres wahr, als etwas wo sie ein Stück von sich hergeben irgendwie, und das geben sie nicht jedem, schon gar nicht einem armen Würstchen. Oft entwickeln sie dabei Gefühle, auch unfreiwillig. Und nur mit ganz wenigen auserwählten Männern gehen sie ohne jede Gegenleistung ins Bett weil sie eine echte Anziehung verspüren. Bei allen anderen ist es immer eine Form von Tauschgeschäft, ob das jetzt als direkte Bezahlung stattfindet oder in Form von emotionalem Support oder Hilfe im Alltag oder einem Versprechen, immer für sie dazusein, und solchen Dingen da gibt es vielzählige Formen. Aber es bleibt immer dabei, dass die Mehrheit der Männer nur "gut genug dafür" ist wenn sie ganz viel zurückgeben als Investment in die Frau, während die Männer die sie eigentlich wollen dafür halt nicht zu haben sind und dann meist nur eine Bettgeschichte daraus wird, aber nicht weil die Frau es so will.

  • Auf Apps wie Tinder oder Bumble matchen mich eigentlich nur junge Frauen, die in ihrem Profil eindeutige Hinweise auf Sugardating haben. Frauen über 40 hingegen sehr viele. Allerdings verstehen diese in der Regel beim Dating überhaupt keinen Spaß, der feste Partner für den nächsten Lebensabschnitt muss so schnell wie möglich her.

    Genau so ist es... Hab mir schon überlegt, in mein Profil auch sowas reinzumachen, Aber ich habe die Befürchtung, dass ich vielleicht direkt gesperrt werde? Sugar ist ja eigentlich auf Tinder nicht erlaubt. Ansonsten wär das natürlich die ideale Plattform, wenn man es ganz offen bewerben dürfte. Was für "Hinweise" kennst Du so? Ausser diesem kleinen Geldschein-Emoji, das sieht man ab und zu.^^